DE8317000U1 - Mit einem aufnahmegehaeuse versehener akkumulator - Google Patents

Mit einem aufnahmegehaeuse versehener akkumulator

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DE8317000U1 DE19838317000 DE8317000U DE8317000U1 DE 8317000 U1 DE8317000 U1 DE 8317000U1 DE 19838317000 DE19838317000 DE 19838317000 DE 8317000 U DE8317000 U DE 8317000U DE 8317000 U1 DE8317000 U1 DE 8317000U1
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Description

- 1
Mit einem Aufnahmegehäuse versehener Akkumulator
Die Neuerung betrifft einen mit einem Aufnahmegehäuse versehenen Akkumulator, dessen Gehäuse zur lösbaren elektrischen Kontaktherstellung und zur Halterung des Akkumulators zu den Polen kompatible Verbindungsteile aufweist, die mit den erforderlichen Anschlußleitungen versehen sind.
Es ist eine bekannte Tatsache, daß Fahrzeugbatterien durch extreme Kälteeinwirkung bis zu 50 % ihrer Kapazität verlieren können. Um diesen Verlust zu vermeiden und am nächsten Morgen eine startklare Batterie zu haben, wird vielfach noch von Autobesitzern, wenn frostklare Nächte zu erwarten sind, die Batterie ausgebaut und an einen frostfreien Platz abgestellt. Die Batterie muß dazu umständlich mit Werkzeug ausgebaut werden, wobei die Gefahr besteht, daß die Batteriepole beschädigt werden.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist durch das DBGM 81 37 260.4 eine Fahrzeugbatterie bekannt, in deren Boden Steckbuchsen versenkt angeordnet sind. In diese Buchsen greifen zur Herstellung des elektrische.'!
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Kontaktes und zur gleichzeitigen Halterung der Batterie Steckerstifte einer Aufnahmeplatte ein. Aufgrund dieser Anordnung wird zwar das Heraus- Und Hineinheben der Batterie vereinfacht und auch die Wechselzeit für dje Batterie kann erheblich verkürzt werden, sie macht aber erhebliche bauliche Veränderungen in der Batterie bzw. in der Halterung der Batterie erforderlich.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Akkumulator mit einem Aufnahmegehäuse anzugeben, in das der Akkumulator auf einfache und schnelle Weise ohne Gebrauch von Werkzeug unter elektrischer Kontaktherstellung einsetzbar und wieder herausnehmbar ist. Der Akkumulator
I soll dabei keine wesentliche bauliche Veränderung er- |
fahren.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß bei einem Akkumulator mit einem Aufnahmegehäuse dadurch gelöst, daß die Verbindungsteile in den Gehäujeseitenwandungen angeordnet und nach oben offene Rastaüsnehmungen aufweisen, in die die Pole oder an die Pole angeklemmte, verdrehsichere Anschlußteile formschlüssig eingreifen.
Bei dem neuerungsgemäßen Akkumulator wird beim Einsetzen
der Batterie in das Aufnahmegehäuse durch Eingriff der Pole in die Rastausnehmungen der elektrische Kontaktschluß erzeugt. Dabei erfolgt zugleich eine genaue Positionierung und eine Halterung der Batterie. Bei Verwendung von an den Batteriepolen angesetzten Anschlußteilen, die praktisch den elektrischen Strom leitende Übergangsstücke zwischen den genormten Polen handelsüblicher Batterien und den Rastausnehmungen des Aufnahmegehäuses bilden, ist ferner keine bauliche Veränderung an der Batterie erforderlich.
Die neuerungsgemäße Batterieanordnung macht es erforderlich, daß die Pole oder die Anschlußteile mindestens einmal zu den Gehäuseseitenwandungen hin abgewinkelt sind. Um einen formschlüssigen Sitz der Pole in den Rastausnehmungen und gleichzeitig eine Zentrierung der Pole beim Einsetzen der Batterie zu erreichen, ist der Querschnitt der Pole oder der Anschlußteile zumindest in dem Teil, der in die Rastausnehmungen eingreift, als vorzugsweise gleichschenkliges Dreieck ausgebildet, dessen Dreieckspitze zum Gehäuse hin gerichtet ist.
Es ist vorgesehen, die Rastausnehmungen aus einer mittigen
Läge zu den Seitenwaridrändern des Aüfnähmegehäuses hin versetzt anzuordnen. Es gibt somit nur eine Möglichkeit, die Batterie in das Gehäuse einzusetzen* Fehler beim Anschluß der Batterie können also nicht auftreten*
Um die Batteriepole in ihrer Haltefunktion zu entlasten, kann der Boden des Aufnahmegehäuses eine Vertiefung aufweisen, die den Akkumulator teilweise aufnimmt. Es genügt eine relativ geringe Vertiefung, um den Akkumulator, der schon aufgrund seines Eigengewichtes fest im Gehäuse sitzt, so sicher zu haltern, daß auch beim überfahren von Bodenunebenheiten ein guter Festsitz gegeben ist.
Das Einsetzen der Batterie in das Gehäuse und das Herausnehmen kann dadurch erheblich erleichtert werden, caß auf der Oberseite des Akkumulators ein Traggriff oder Tragleisten angeordnet sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine teilweise angerissene Ansicht des neuerungsgemäßen Akkumulators mit Aufnahmegehäuse,
Figur 2 eine Ansicht eines Anschlußpols des Akkumulators der Figur 1.
Figur 1 zeigt einen Akkumulator 1 in einem Aufnahmegehäuse 2, dessen Seitenwände 3 und 3' Rastausnehmungen 4 aufweisen, in die die Pole 5 des Akkumulators zur Kontaktherstellung formschlüssig eingreifen.
Neben den Seitenwandungen 3 und 31 weist das Aufnahmegehäuse 2 noch eine Rückwand 6 und einen Boden mit einer Vertiefung 7 auf, die zur Aufnahme des unteren Teils des Akkumulatorgehäuses dient. Die Rückseite 6 des Gehäuses 2 kann auch fortfallen, so daß, wenn die Anordnung des Akkumulators im Motorraum es zuläßt, der Akkumulator von oben oder schräg von vorne oder hinten in das Gehäuse 2 eingesetzt werden kann. An der vorderen Gehäusekante und gegebenenfalls auch an der Rückwand ist ein Steg 8 angeordnet, über den das Gehäuse 2 mittels Klemmen wie bisher bei einer Batterie am Batteriesockel eines Fahrzeugs befestigt ist.
Die Rastausnehmungen 4 in den Seitenwänden 3 und 31 des Gehäuses sind so in den Kantenbereich der Wände eingebracht/ daß sie sich nach oben hin öffnen. Der Anordnung1
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der Pole 5 des Akkumulators entsprechend sind sie zur vorderen, offenen Seite des Gehäuses 2 hin angeordnet. Die Ausnehmungen 4 sind gemäß Figur 1 jeweils von einem Kontaktblech 9 eingefaßt, das im Bereich der Ausnehmung die Seitenwand von oben umfaßt. Mit den Kontaktblechen sind Leitungen 10 und 11 zum Masseanschluß bzw. zum Anschluß des Akkumulators an den Anlasser eines Fahrzeugs verbunden. Das Gehäuse 2 kann aus Kunststoff gefertigt sein oder Metall, wobei dann die Anschlußleitung 10 entfallen kann.
Bei eingesetztem Akkumulator greifen dessen Pole 5 in die Ausnehmungen 4 der Seitenwände, die im Querschnitt vorzugsweise dreieckige Einkerbungen sind. Wie besonders aus Figur 2 ersichtlich ist, weisen die Pole 5 einen Querschnitt auf, der dem eines gleichschenkligen Dreiecks entspricht, wobei vorzugsweise die Dreieckspitze zur leichteren j Zentrierung und zum Kontaktschluß zur Ausnehmung 4 hin I gerichtet ist. Die Pole 5, die im Gehäuse des Akkumulators ' vertikal eingesetzt sind, sind aus dieser Ausrichtung um 90 seitlich abgewinkelt. Der Teil der Pole, der nicht zur Kontaktherstellung dient, kann, wie in Figur gezeigt, verkleidet sein.
Die Seitenwandungen des Akkumulatorgehäüses sind über
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die Gehäuseoberseite hinaus nach oben gezogen und bilden dort freistehende Wandteile 12, die über einen Traggriff 13 miteinander verbunden sind. Am Traggriff 13 kern der Akkumulator bequem im Bedarfsfall aus dem Aufnahmegehäuse 2 herausgenommen und wieder eingesetzt werden.
Zur Befestigung der Anschlußleitungen 10 und 11 können die Kontaktbleche 9 polartig ausgebildete Kontak.te aufweisen, die von den bereits im Fahrzeug vorhandenen Polklemmen der Anschlußleitungen formschlüssig umfaßt werden. Der neuerungsgemäße Akkumulator mit seinem Gehäuse kann folglich ohne großen Aufwand auch nachträglich im Fahrzeug eingebaut werden.
Weiterhin sind auch keine Änderungen am Batteriesockel der bereits im Betrieb befindlichen Fahrzeuge erforderlich, da der neuerungsgemäße Akkumulator mit seinem Aufnahmegehäuse auf dem bereits im Fahrzeug vorhandenen Batteriesockel angeordnet wird.
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Claims (7)

rl ψ t • ti - A 1 - Schutzansprüche :
1. Mit einem Aufnahmegehäuse versehener Akkumulator, dessen Gehäuse zur lösbaren elektrischen Kontaktherstellung und zur Halterung des Akkumulators zu den Polen kompatible Verbindungsteile aufweist, die mit den erforderlichen Anschlußleitungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile in den Gehäuseseitenwänden (3, 3') angeordnet und
nach ob<r,i offene Rastausnehmungen (4) aufweisen, in die die Pole (5) oder an die Pole angeklemmte, verdrehsichere Anschlußteile formschlüssig eingreifen.
2. Akkumulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pole (5) oder die Anschlußteile mindestens einmal zu den Gehäuseseitönwänden (3, 3') hin abgewinkelt sind.
3. Akkumulator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Pole (5) oder der Anschlußteile zumindest in dem Teil, der in die Rastausnehmungen (4) eingreift, einem vorzugsweise gleichschenkligen Dreieck entspricht, dessen Dreieckspitze
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zum Gehäuse hin gerichtet ist.
4. Akkumulator nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastausnehmungen (4) aus einer mittigen Lage zu den Seitenwandrändern hin versetzt
angeordnet sind.
5. Akkumulator nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der loden des Aufnahmegehäuses
(2) zur teilweisen Aufnahme des Akkumulator,·=! vertieft ist.
6. Akkumulator nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des Akkumulators ein Traggriff (13) oder Tragleisten angeordnet sind.
7. Akkumulator nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile aus Kontaktblechen (9) bestehen, die polartig ausgebildete Kontakte zum formschlüssigen Anschluß von Polklemmen
der Anschlußleitungen aufweisen.
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DE19838317000 1983-06-10 1983-06-10 Mit einem aufnahmegehaeuse versehener akkumulator Expired DE8317000U1 (de)

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DE19838317000 DE8317000U1 (de) 1983-06-10 1983-06-10 Mit einem aufnahmegehaeuse versehener akkumulator
DE19843421025 DE3421025A1 (de) 1983-06-10 1984-06-06 In ein aufnahmegehaeuse unter kontaktschluss einsetzbarer akkumulator

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DE8317000U1 true DE8317000U1 (de) 1983-11-03

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