DE83086C - - Google Patents

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DE83086C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/16Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by the winding course of the gas stream, the centrifugal forces being generated solely or partly by mechanical means, e.g. fixed swirl vanes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Prevention Of Fouling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die in Reinigungsmaschinen erzeugte Staubluft von den mitgeführten Staubtheilen zu befreien, ist es bekanntlich nothwendig, diese einem luftzugfreien Raum zuzuführen, wo sie zur Ruhe kommen und zu Boden fallen, indem sie unter die Einwirkung der Adhäsionsund Schwerkraft kommen.
Nach vorliegender Erfindung soll dieser Zweck auf folgende Weise erreicht werden.
Durch eine nach Bedarf gewählte Anzahl von aus Wellblech oder anderem Material hergestellten Wänden werden Kanäle gebildet, welche sich schlangenförmig winden. Von diesen Kanälen bleibt abwechselnd einer als Schacht für den Luftstrom (auf der Zeichnung mit Buchstaben a1 bis ae bezeichnet) offen. Der folgende [bl bis b5) ist oben geschlossen und unten gleichfalls, wo er in einen Schneckentrog c ausläuft. Dieser dient zur Staubabführung. Wenn nun je zwei einen Kanal bildende Wände bx b3 bh etwas gehoben werden und die anderen i>2 b* stehen bleiben, so verschiebt sich das Kanalprofil derart, dafs Kanal Verengungen (bei d) und Erweiterungen (bei e) eintreten, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich ist. Die Verbindung zwischen Luftschacht und Staubabführungskanal ist durch Schlitze hergestellt, welche an der den gröfseren Bogen bildenden Stelle der Kanalwand des Luftschachtes angebracht sind. Durch dieselben rinnt der niedergeschlagene Staub in den Abführungskanal. Zur Erweiterung der Schlitzöffnungen f können die Schlitzränder nach rechts und links ausgebogen oder die Schlitze mit Führungen versehen werden.
Die Staubsammlung geht nun so vor sich: Die Staubluft wird durch Exhaustor angesaugt. Von unten nach oben strömend, lagert sich der Staub auf dem Wege durch die Luftschächte ab, und die Luft tritt staubfrei aus. Der in den Luftschächten abgelagerte Staub rinnt durch die Schlitze in die Abführungskanäle, von wo er durch Schnecken abgeführt wird. Die Ablagerung in den Kanälen wird durch die Verschiebung der Wände unter einander wesentlich gefördert, indem der Luftstrom, aus einer Verengung in einen weiteren Raum gelangend, durch die Kanalführung der gegenüberliegenden geschlitzten Wand zuströmt, an welcher der Staub haftet und sich nach und nach durch die Rinne in den Nebenkanal versenkt, während der Wind, den Staub freilassend, den kürzeren Weg nach oben sucht. Der beschriebene Staubsammler ist für Saugwind wie auch für Druckwind mit der Richtung von unten nach oben anwendbar. Bei seitlicher Winddurchströmung erhalten durch Umstellen der Wände die Luftwellen horizontale Richtung und die Staubrinnen eine dementsprechende Stellung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Staubsammler, bestehend aus einer Reihe in Schlangenwindungen verlaufender, mit Verengungen und Verbreiterungen versehener Kanäle e, welche mit Auslässen f nach einer zwischenliegenden Reihe von in der Windrichtung abgeschlossenen Kanälen b führen, so dafs das aus den Kanälen e sich ausscheidende Gut in den Kanälen b der Windrichtung in e entgegen sich sammelt und abgeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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