DE83078C - - Google Patents

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DE83078C
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flap
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/10Feeders
    • A01F12/16Safety devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Schutzklappe soll drei Zwecke erfüllen : in verschiedener Lage soll die Klappe zum Einlegen für einen hinter der Trommel sitzenden Arbeiter oder für einen irgendwo vorzugsweise vor der Trommel auf der Maschine stehenden Arbeiter dienen können und bei Nichtbenutzung zum Zudecken der Trichteröffnung verwendet werden.
Der wichtigste Theil der neuen Anordnung ist eine Schutzklappe von vorzugsweise bogenförmiger Gestalt, welche um einen Punkt über der Mitte der Trichteröffnung drehbar an jede Kante dieser Oeffnung angelehnt und festgestellt werden kann, um so mit ihrer Innenseite zur Leitung des von der einen oder anderen Seite eingeführten Getreides zu dienen. Die Lösung der mittleren Drehbolzen bewirkt das Zuklappen und Verschliefsen des. Trichters durch Drehung der Klappe um einen durch Oeffnungen nahe einer ihrer Kanten geschobenen Bolzen.
Eine Erhöhung und Sicherung der Wirkung tritt ein, wenn für die Benutzung durch einen in einer Vertiefung sitzenden Arbeiter , eine weitere Klappe verwendet wird, die in einer Lage eine untere schräge Zuführungsebene in den Trichter und eine Schranke für den Arbeiter ergiebt, in der anderen Stellung aber die Vertiefung zum Einstellen der Beine des Arbeiters verschliefst.
Ein mit Flügeln versehenes^ in eine Ebene abklappbares Brett dient als Führung gegenüber der Schutzklappe für die Benutzung der Maschine im Freien.
Fig. ι zeigt die Einrichtung aufgestellt zum Einlegen in niederen Scheunen.
Rechts und links seitlich über der Dreschtrommelöffnung α befinden sich fest angeschraubte Seitenschutzbretter b. Zwischen diesen ist eine bogenförmige Schutzklappe S mittelst ausziehbarer Bolzen c drehbar aufgehängt und durch ebenfalls ausziehbare Bolzen d in ihrer Stellung festgehalten.'
Eine keilförmig gestaltete, bei e in Scharnieren hängende Klappe K bildet eine schräge Führung für das Getreide und gleichzeitig eine Schranke für den Arbeiter. Letzterer befindet sich während des Einlegens in der kastenförmig in das Maschinengestell eingebauten Vertiefung F gegen Unfälle, so weit dies möglich ist, nach jeder Richtung geschützt.
Verläfst der Arbeiter seinen Standort, so hat er nur, um die Trommelöffnung α ganz abzuschliefsen, beiderseits die Bolzen c herauszuziehen und die Schutzklappe S, die sich dann um die Bolzen d dreht, herunterzulegen (s. Punktirung).
Soll die Maschine zum Dreschen im Freien hergerichtet werden, wie Fig. 2 zeigt, so geschieht dies auf sehr einfache Art wie folgt:
Die Klappe K wird um ihren Drehpunkt e nach rechts gedreht bezw. in den oben an der Vertiefung V vorhandenen Falz eingelegt, so dafs sie einen Deckel für die Vertiefung V bildet. Hierauf wird die Schutzklappe S, wenn dieselbe vorher in der Stellung Fig. 1 sich befand, und nachdem die Bolzen d herausgezogen sind, um die Bolzen c ebenfalls nach rechts gedreht und bei dl , woselbst entsprechende Löcher vorhanden sind, durch Bolzen d befestigt. Ein bei Stellung Fig. 1 längs der Maschinenplattform liegendes, unten in Zapfen ^
geführtes und beiderseits mit Flügeln F versehenes Brett B wird bei /; gehoben, und nachdem die Flügel F eingeschwenkt, d. h. in Längsrichtung mit den Seitenschutzbrettern b gestellt sind, werden dieselben mit letzteren durch Haken f verbunden.
Bei dieser hohen Schutzwand hat das bedienende Arbeiterpersonal einen äufserst sicheren und gegen Unfälle geschützten Standort auf der Maschinenplattform.
Soll die Trommelöffnung ganz geschlossen werden, so geschieht dies hier ebenfalls durch Heranziehung der Bolzen c und Herunterlassen der Schutzklappe S, die sich dabei um d1 dreht.
Vortheile dieser Einlege- und Schutzklappe sind: ihre dreifache Verwendbarkeit bei äufserst einfacher Handhabung, Gewährung gröfstmöglichen Schutzes für das Bedienungspersonal, ohne die Beschickungsmöglichkeit der Dreschtrommel1 (Leistungsfähigkeit der Maschine) zu beeinflussen, einfache, stabile Bauart, möglichst wenige und keine losen Theile.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein beweglicher Einlauf für den Trichter von Dreschmaschinen, gekennzeichnet durch eine Klappe (S), welche über dem Trichter drehbar aufgehängt, mit ihren Kanten zur Anlage an die vordere oder hintere Trichterkante gebracht und dort festgestellt werden kann, um mit ihrer Innenseite zur Einführung des Getreides von vorn oder hinten zu dienen.
    Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch ι, bei welcher die Klappe S durch Herausnehmen der Drehbolzen (c) und Drehung um die Feststellbolzen (d bezw. dl) nahe den Kanten als Deckel des Trichters benutzt werden kann.
    Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, bei welcher
    a) zur Erleichterung der Getreideeinführung von hinten eine Klappe (K) angebracht ist, welche in einer Lage eine schräge untere Einlauffläche und eine Schranke vor den Knieen des Arbeiters bildet und umgeklappt die Sitzvertiefung im oberen Maschinenboden verschliefst; ;
    b) zur Erleichterung und gröfseren Sicherheit bei der Getreideeinführung durch stehende Arbeiter ein drehbares, mit Flügeln versehenes Leitungsbrett (B) angebracht ist, welches aufgestellt die Fortsetzung der der Klappe gegenüberliegenden Trichterwand bildet und sich mit seinen senkrecht gestellten Flügeln (F) an die ständigen seitlichen Führungswände über dem Trichter anschliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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