DE356713C - Naehmaschinenschrank - Google Patents

Naehmaschinenschrank

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DE356713C
DE356713C DEL51728D DEL0051728D DE356713C DE 356713 C DE356713 C DE 356713C DE L51728 D DEL51728 D DE L51728D DE L0051728 D DEL0051728 D DE L0051728D DE 356713 C DE356713 C DE 356713C
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DE
Germany
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sewing machine
cabinet
machine cabinet
flap
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DEL51728D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B29/00Sewing-tables

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. JULI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 i GRUPPE 22
(L5i728X\34i)
Karl Friedrich Luft in St Margarethen, Holst. Nähmaschinenschrank.
Zusatz zum Patent 341401.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1920 ab. Längste Dauer: 31. März 1935.
Das Hauptpatent 341401 beschreibt einen Schrank, dessen Vorderwand und Seitenwände als Türen ausgebildet sind, die durch Hochheben einer Klappe mit Hilfe von Keilen geöffnet werden können, so daß die Maschine nach dem öffnen des Schrankes fertig zum Gebrauch dasteht. Um ein leichtes Ein- und Ausfahren der Maschine zu ermöglichen, ist der Schrank ohne Boden ausgeführt. Demgegenüber werden bei der Neuerung an Stelle
von Keilen u. dgl. hebelartige Beschlagteile zum öffnen und Schließen verwendet. Außerdem ist nach der Erfindung ein Versteifungsrahmen vorgesehen, der durch Winkeleisenstücke an den vier Schrankecken zu befestigen ist. Der Versteifungsrahmen ermöglicht auch ein leichtes Herausnehmen der Rückwand,
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt:
Abb. ι zeigt den Schrank geschlossen; Abb. 2 zeigt den Versteifungsrahmen mit den eingefeilten Laufbahnen ι und dem Befestigungswinkel/;
Abb. 3 zeigt den Schrank in teilweiser Offenstellung, fertig zum Nähen.
Die Abb. 4 bis 13 zeigen Einzelheiten. Der Schrank öffnet sich vollständig durch Anheben der Klappe a. Die vorderen zwei Flügeltüren werden bei Offenstellung durch Schnäpper S (Abb. 3) festgehalten.
Die Klappe besteht aus drei Stücken und ist mit Scharnierbändern i (Abb. 1 und 3) angeschlagen. Das untere Stück der Klappe ist in den Leisten η (Abb. 3) geführt, damit die an diesem Stück der Klappe befestigten Spiralrohre t (Abb. 3 und 4) stets und sicher die an den vorderen Flügeltüren b (Abb. 1) angeschraubten Zapfenstücke (Abb. 5) zugleich als Scharnierband dienend, durch Eingreifen der Propellerbolzen w in die Nuten ν drehen, wodurch! das öffnen und Schließen der Türen ermöglicht wird. Die Löcher u sind zur Befestigung erforderlich, während der Ring r, der um den Zapfen gelegt ist, zur besseren Führung dient. Die Öffnung der linken Seitentür c (Abb. 1) sowie die selbsttätige Schließung derselben geschieht durch die Hebelanordnung (Abb. 8, 9, 10 und 13). An der Seitentür c sind die zwei Gleitbleche g (Abb. 8) befestigt, während der Hauptbeschlagteil unter der Schrankdecke und an der Klappe mit dem Winkel k (Abb. 9 und 13) befestigt ist. Der Hauptbeschlagteil ist in Abb. 9 in Offenstellung dargestellt und in der Abb. 13 in geschlossenem Zustand. Er besteht aus dem um die Achse Z1 drehbaren ! Hebel k1. Das eine Ende dieses Hebels k1 j gleitet in Rollen in den Führungsschienen g ! (Abb. 3), während das andere Ende durch die j Arme i1 und h1 mit dem Zugwinkel k verbun- i den ist. Die Arme sind in dem Regulier- ' blech (Abb. 10) um den Stift I1 drehbar gelagert. Es ist lediglich durch genaue An-Ordnung dieses Bleches beim Auf- und Zuklappen der Klappe α ein leichtes und sicheres Öffnen und Schließen bedingt. Abb. 3, 6, 7, 11, 12 zeigen die Anordnung des Tuchsammelkastens mit dem Stoffhochbringeboden.
Bestandteile sind: Tuchauffangekasten 0 (Abb. 3 und 7) mit in c1 (Abb. 7) doppelt geführtem Hochbringeboden e1 und durch Schlitz c?1 in dem unteren Boden (Abb. 7) durchgeführtem Zugeisen, bl (Abb. 11) mit Befestigungsstück p1. Führungsansätze n1 und Ring o1 (Abb. 11) zur Befestigung einer Schnur zum Hochziehen des Bodens; Abb. 12 zeigt das zur Führung der Ansätze n1 notwendige Befestigungsblech a1 mit der Nut m1, Abb. 7 zeigt die Zugvorrichtung, welche durch den Knopf χ in den Blechen (Abb. 6), welche am Schrankdeckel befestigt sind, in verschiedenen Stellungen festgestellt werden können; auch ist zu ersehen, wie die Schnur über dem Bügel s (Abb. 7) läuft. Der Boden läßt sich auch, von unten am Hebel angehoben, hochbringen.
Seither hing der oben genähte Stoff hinter der Maschine herunter oder fiel auf den Boden, wodurch der Stoff ölig und schmutzig wurde. Dieser Mißstand wird durch den Tuchsammelhochbringekasten beseitigt, denn alle genähten Stoffstücke, groß und klein, fallen in den Kasten. Ein Zug an dem oberhalb des Schrankes angebrachten Knopf genügt, um die im Kasten liegenden Tuche oder Stoffe hochzuheben, wodurch jedes genähte Tuch beim Sitzen leicht weggenommen werden kann. Bei hochgehobenem Deckel dient der Sammelkasten auch als Aufbewahrungskasten und der verstellbare, innere Boden als Ablagebrett für Nähzubehörteile.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Nähmaschinenschrank nach Patent 341401, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Keilen u. dgl. hebelartige Beschlagteile (Abb. 3, 4, 5, 8, 9, 10 und 13) zum öffnen und Schließen des Schrankes angeordnet sind.
2. Nähmaschinenschrank nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Versteifungsrahmen, der durch Winkeleisenstücke (f) an den vier Ecken zu befestigen ist und dessen Schienen Laufbahnen (b) aufweisen, welche das Ein- und Ausfahren der Nähmaschine erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL51728D 1920-08-05 1920-08-05 Naehmaschinenschrank Expired DE356713C (de)

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