DE830730C - Magnet-Tonabnehmer fuer Musikinstrumente - Google Patents

Magnet-Tonabnehmer fuer Musikinstrumente

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DE830730C
DE830730C DEB1091A DEB0001091A DE830730C DE 830730 C DE830730 C DE 830730C DE B1091 A DEB1091 A DE B1091A DE B0001091 A DEB0001091 A DE B0001091A DE 830730 C DE830730 C DE 830730C
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DE
Germany
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pickup
magnetic
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magnet
housing
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Expired
Application number
DEB1091A
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English (en)
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Karl Baessler
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/46Special adaptations for use as contact microphones, e.g. on musical instrument, on stethoscope
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type
    • H04R11/04Microphones

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Magnet-Tonabnehmer für Musikinstrumente Die Erfindung betrifft einen Magnet-Tonabnehmer iur Tonwiedergabe oder Tonaufzeichnung von Musikinstrumenten mit magnetisch leitfähigen Schwingkörpern, wie z. B. den Stahlsaiten einer Gitarre oder zusätzlich eingebauten Schwingkörpern in Musikinstrumenten, derenTonerzeugung durch schwingende Luftsäulen erfolgt.
  • Vorzugsweise bezieht sich die Erfindung auf Tonabnehmer, die für Musikinstrumente mit einer Vielzahl von Schwingkörpern (Stahlsaiten) bestimmt sind und gleichzeitig durch mehrere Schwingkörper beeinflußbar sind.
  • Die bekannten Tonabnehmer dieser Art für Zupfinstrumente besitzen eine solche Bauhöhe, daß sie für normale Musikinstrumente, wie Gitarren, Mandolinen, Zithern u. dgl., ohne vorherige Anpassung des Instrumentes durch Einbau eines den normalen Steg ersetzenden hohen Steges nicht verwendbar sind, da es sonst nicht möglich ist, den Tonabnehmer unter die Saiten zu schieben. Die große Bauhöhe wirkt sich auch dahin nachteilig aus, daß der Tonabnehmer am Griffbrett des Instrumentes nicht befestigt werden kann, sondern auf den Resonanzboden des Instrumentes aufgesetzt werden muß, so daß Rückkopplungen eintreten können und Veränderungen der Charakteristik des' Instrumentes hervorgerufen werden.
  • Diese Nachteile werden durch eine niedrige Bauhöhe des Tonabnehmers vermieden, die gemäß der Erfindung dadurch erreicht wird, daß das Magnetsystem sich über die ganze Breite des Tonabnehmers erstreckt und aus einem U-förmigen Magnetkörper mit kurzen Schenkeln besteht, auf denen trägerlos gewickelte oder auf einen flanschlosen Spulenträger gewickelte, die volle Schenkellänge ausnutzende Flachspulen sich befinden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zur Ausnutzung der Baubreite des Tonabnehmers der Magnetkörper mit über die Spulenköpfe sich erstreckenden Polschuhen versehen, die zweckmäßig aus aufgelegten Weicheisenblechen gebildet sind.
  • Die niedrige Bauhöhe des Tonabnehmers hat den weiteren Vorteil, daß der Tonabnehmer mit Einstellkörpern ausgerüstet werden kann, die eine unterschiedliche Regelung des Magnetfeldes im Bereic,h der einzelnen, magnetisch leitfähigen Schwingkörper gestatten. Diese Einstellkörper können aus Federspangen gebildet werden, die auf den Tonabnehmer geschoben werden und je nach ihrer Einstellung das Magnetfeld im Bereich des zugeordneten Schwingkörpers beeinflussen. Wenn die Federspangen aus magnetisch leitfähigem Werkstoff bestehen, bewirken sie je nach Einstellung einen entsprechenden magnetischen Nebenschluß zu den Schwingkörpern. Für Tonabnehmer mit einem Dauermagneten können die Federspangen bei Nichtgebrauch des Tonabnehmers als Schutz gegen Entmagnetisierung des Dauermagneten benutzt werden, indem man sie so auf den Tonabnehmer schiebt, daß sie mit beiden Polen zur Deckung kommen. Zur Beeinflussung des Magnetfeldes kommen jedoch nicht nur Einstellkörper aus paramagnetischen, sondern auch aus diamagnetischen Stoffen in Frage, die das Magnetfeld gegenüber den Schwingkörpern nicht abschirmen, sondern in den Bereich der Schwingkörper drängen. Wie in einem Ausführungsbeispiel noch näher beschrieben wird, können Einstellkörper verwendet werden, die aus Teilen verschiedener magnetischer Leitfähigkeit zusammengesetzt sind, so daß sich durch Feldverdrängung oder Feldabschirmung ein weiter Regelbereich ergibt. Auch durch Anwendung von Einstellkörpern aus magnetisch neutralem Werkstoff, der jedoch elektrisch leitfähig ist, läßt sich eine Regelung durch die bei Änderung des 11-Zagnetfeldes durch die Schwingkörper im Einstellkörper entstehenden Wirbelströme erreichen. Um eine Dämpfung durch Wirbelströme im Gehäuse des Tonabnehmers zu vermeiden, wird daher nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ein Tonabnehmergehäuse verwendet, das aus einem elektrisch nicht leitfähigen Werkstoff, vorzugsweise Isolierpreßstoff, besteht. Es ist auch denkbar, Einstellkörper mit ausgeprägten Magnetpolen, wie z. B. ein magnetisiertes Stahlband, zu verwenden.
  • Da die Einwirkung der Schwingkörper auf den Tonabnehmer von ihrem Abstand zum Tonabnehmer abhängt, sind gemäß der Erfindung die Befestigungsor@gane des Tonabnehmers so ausgebildet, daß dieser Abstand leicht einstellbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und nachstehend beschrieben. Fig. i zeigt eine Ansicht des Tonabnehmers von oben; Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Tonabnehmer nach der Linie a-a der Fig. .i ; Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Ausbildung -einer Einstellvorrichtung zur Regelung des Magnetfeldes im Bereich einzelner Schwingkörper. Der in Fig. i und 2 dargestellte Tonabnehmer ist für eine Gitarre bestimmt, und seine Baubreite ist so gewählt, daß die sechs Stahlsaiten des Instrumentes in dem Bereich des durch das Magnetsystem erzeugten 1Iagnetfeldes schwingen. Der Magnetkörper i kann ein Dauermagnet sein oder aus einem Weicheisenkern bestehen, wenn ein Elektromagnet zur Felderzeugung verwendet werden soll. In dem Ausführungsbeispiel ist ein Dauermagnet angenommen, der U-förmig gestaltet ist und im Verhältnis zu seinen Längen- und Breitenabmessungen sehr kurze Schenkel besitzt. Auf diese Schenkel sind trägerlos gewickelte Flachspulen 2 und 3 gesetzt, die hintereinandergeschaltet über einen Verstärker oder unmittelbar an die Grammophonsteckbuchsen eines Rundfunkempfangsgerätes angeschlossen werden. Die Flachspulen werden auf einer entsprechenden \'orriclituilg so gewickelt, daß sie den durch die Schenkellänge des Magneten gegebenen Wickelraum voll ausnutzen. Um das Aufsetzen der Flachspulen auf die Magnetschenkel zu erleichtern, werden die Spulen nach dem Abziehen von der Wickelvorrichtung durch Tränken in einem Isolierlack verfestigt. Zur Bildung eines sich über die ganze Baubreite des Tonabnehmers erstreckenden Magnetfeldes sind die Pole des Magneten mit Polschuhen versehen, die die Spulen 2, 3 überdecken. Diese Polschuhe werden zweckmäßig durch aufgelegte Weicheisenstreifen gebildet, die nach demAufsetzen der Spulen aufgelegt werden können. Für den Einbau des Magnetsystems in das Tonabnehmergehäuse 6, das zweckmäßig zur Vermeidung von Wirbelstromverlusten aus Isolierpreßstoff gefertigt ist, sind keine Befestigungsschrauben erforderlich. Das Tonabnehmergehäuse besteht aus dem Becherteil 6 aus Isolierstoff und dem Deckel 7, der aus einem Metallblech bestehen kann, da eir nennenswerter Streufluß durch das Magnetjoch verhindert wird. Das fertig vorbereitete Magnetsystem wird in den Becher 6 eingelegt und die Schrauben 15 in den gleichfalls in den Becher eingesetzten Metallstreifen 23 eingeschraubt. Dann wird der Becher mit Vergußmasse g ausgefüllt. In die noch weiche Vergußmasse Nvird der Deckel 7 eingedrückt, der mit Nasen 9 versehen ist, um eine gute Verankerung des Deckels in der Vergußmasse zu gewährleisten. Das Festlegen des Magnetsystems und des Metallstreifens 23 im Becher durch Vergußmasse hat nicht nur fertigungstechnische Vorteile, sondern verhindert auch ein Vibrieren des Magnetkörpers und irgendwelcher Spulenteile. Zur Befestigung des Tonabnehmers am Griffbrett des Instrumentes dienen die Metallwinkel io, i i, die, wie Fig.3 erkennen läßt, am Griffbrett 12 mittels Schrauben 24 befestigt sind. Um die Lage des Tonabnehmers zu den Saiten 13 des Instrumentes, dessen Resonanzkörper 14 schematisch angedeutet ist, einstellen zu können, sind die Befestigungslöcher in den Metallwinkeln io, ii für die Befestigungsschrauben 15 entsprechend ausgebildet.
  • Zur Regelung des Magnetflusses im Bereich der einzelnen Saiten 14 dienen die Federspangen 26, die auf den Tonabnehmer im Bedarfsfall aufgeschoben werden. Durch entsprechende Auswahl des Werkstoffes und Gestaltung der Federspangen hat man es in der Hand, die geNviinschte Wirkung zu erzielen.
  • Zur Regelung des Magnetflusses für die einzelnen Saiten 1.4 lassen sich, wie in Fig.4 und dargestellt ist, an Stelle der Federspangen auch Einstellkörper verwenden, die als endloses Band ausgebildet und so geführt sind, daß sie den Tonabnehmer umschließen und in Längsrichtung der Saiten laufen. Die Bänder werden zweckmäßig aus einzelnen Abschnitten unterschiedlicher magnetischer Leitfähigkeit zusammengesetzt. Bei Verwendung von Textilbändern werden die einzelnen Bandabschnitte mit den gewünschten magnetischen Eigenschaften durch Aufbringen entsprechender Metallbeläge oder durch Einweben geeigneter Einlagen gebildet. Nicht nur durch die Auswahl entsprechender Werkstoffe für die einzelnen Bandabschnitte, sondern auch -durch die Gestaltung und Lage der magnetisch wirksamen Werkstoffe läßt sich der Regelbereich sehr stark beeinflussen.
  • Bei dem angenommenen Ausführungsbeispiel ist für jedes einer Instrumentensaite zugeordnete Einstellband 16 aus Textilgewebe die Bildung von drei Zonen verschiedener magnetischer Leitfähigkeit vorgesehen, die durch auf- oder eingebrachte para-und diamagnetische Werkstoffe gebildet und mit 17, 18, i9 bezeichnet sind. Die Einstellbänder 16 sind an der einen Seite über die abgerundeten Kanten des Tonabnehmergehäuses 6 und an der anderen Seite über Rollen 20 geführt, die auf einer am Tonabnehmergehäuse angebrachten festen Achse 21 gelagert sind. Jede Rolle 20 ist mit einer 22 versehen, durch die von Hand jedes Einstellband beliebig verstellbar ist. Diese Art der Einstellung ermöglicht eine Lautstärkeregelung der einzelnen Saiten während des Spieles.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnet-Tonabnehmer zur Tonwiedergabe oder Tonaufzeichnung von Musikinstrumenten mit magnetisch leitfähigen Schwingkörpern, wie z. B. den Stahlsaiten einer Gitarre, dadurch gekennzeichnet, claß das Magnetsystem sich über die ganze Baubreite des Tonabne'hmergehäuses erstreckt und aus einem U-förmigen Magnetkörper mit kurzen Schenkeln besteht, auf denen träg=erlos gewickelte oder auf flanschlose Spulenträger gewickelte, die volle Schenkellänge ausnutzende Flachspulen sich befinden. . 2 -Tonabnehmer nach Anspruch i, 2 agnet dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkörper mit über die Spulenköpfe sich erstreckenden Polschuhen versehen ist. 3. Magnet-Tonabnehmer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe aus auf den Magnetkörper gelegten Streifen aus Weicheisenblech bestehen. 4. Magnet-Tonabnehmer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe durch entsprechende Formgebung des Magnetkörpers gebildet sind. 5. Magnet-Tonabnehmer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das über die ganze Baubreite des Tonabnehmers sich erstreckende Magnetfeld im Bereich der einzelnen Schwingkörper des Instrumentes durch den magnetischen Fluß beeinflussende Körper aus para- oder diamagnetischem Werkstoff regelbar ist. 6. Magnet-Tonabnehmer nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den magnetischen Fluß im Bereich der einzelnen Schwingkörper regelnden Einstellkörper aus Teilen verschiedener magnetischer Leitfähigkeit gebildet sind. Magnet-Tonabnehmer nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellkörper aus Federspangen bestehen, die auf das Tonabnehmergehäuse aufschiebbar sind. B. 11lagnet-Tonabnehmer nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellkörper aus endlosen Bändern bestehen, die um den Tonabnehmer geführt sind. g. l@-lagnet-Tonabnehmer nach Anspruch i bis 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die als Einstellkörper dienenden endlosen Bänder aus Textilgewebe mit Ein- oder Auflagen aus magnetisch nicht neutralen Werkstoffen bestehen. io. Magnet-Tonabne'hmer nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellkörper aus einem oder mehreren Dauermagneten bestehen, z. B. einem magnetisierten Stahlband. i i. Magnet-Tonabnehmer nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem in dem Tonabnehmergehäuse ohne Zuhilfenahme weiterer Befestigungsmittel durch eine in das Gehäuse eingebrachte Vergußmasse befestigt ist. 12. nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Tonabnehmergehäuse aus nichtmetallischen Werkstoff besteht. 13. Magnet-Tonabnehmer nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die- Mittel für die Befestigung des Tonabnehmers am Musikinstrument so ausgebildet sind, daß sie eine Einstellung des Tonabnehmers zu den Saiten des Instrumentes ermöglichen.
DEB1091A 1949-12-13 1949-12-13 Magnet-Tonabnehmer fuer Musikinstrumente Expired DE830730C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3623587A1 (de) * 1986-07-12 1988-01-21 Gerd Kress Geraet zum messen der betriebszeit von maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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