DE83048C - - Google Patents

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DE83048C
DE83048C DENDAT83048D DE83048DA DE83048C DE 83048 C DE83048 C DE 83048C DE NDAT83048 D DENDAT83048 D DE NDAT83048D DE 83048D A DE83048D A DE 83048DA DE 83048 C DE83048 C DE 83048C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/18Organic compounds containing oxygen
    • C10L1/188Carboxylic acids; metal salts thereof
    • C10L1/1881Carboxylic acids; metal salts thereof carboxylic group attached to an aliphatic carbon atom
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/02Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents
    • D06L1/04Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents combined with specific additives

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Description

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KAISERLICHES
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nitjünbuiirt flujilflct AuljlcimMiiciftoffc. 2.iom
14. 10. 93 ab. ·«·/£■ <?'?.
1 A IVl 1.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, um in chemischen Wäschereien und anderen Gewerben die auf Reibungselektrizität zurückzuführenden sogenannten Selbstentzündungen der flüssigen Kohlenwasserstoffe, insbesondere von Benzin, Naphta, Gasolin, Petroläther, Petroleum, Benzol, Toluol zu verhüten.
Die in ununterbrochener Reihenfolge wiederkehrenden Benzinbra'nde haben manchen Vorschlag, die Brände mit diesem oder jenem Mittel zu verhindern, gezeitigt, alle Vorschläge aber, gleichgültig, ob sie von Praktikern oder Theoretikern stammten, haben sich nicht bewährt, weil sie die Vernichtung der elektrischen Erregungen anstrebten, während es gerade schon darauf ankommt, dieselben überhaupt nicht entstehen zu lassen.
Es gicbt min in der organischen Chemie eine gan/.e Reihe von Verbindungen, welche, dom Bonzin' zugesetzt, die elektrischen Erregungen verhindern, Fi\st ohne Ausnahme iiIht li'iilon dicso Verbindungen an dem l.linstiuulo, diil's entweder tins Hon/in /uv Reinigung uiiliuiglich wird oder ein so hoher Procentsalz angewendet werden mn fs, dafs der Zusatz oft mehr als das Benzin selbst kostet. Unter den betreffenden Verbindungen haben sich nur diejenigen einer Körperklasse, die fettsauren Salze, als zweckmäfsig erwiesen, weil sie den beabsichtigten Zweck schon in ganz geringen Mengen voll und ganz erfüllen _und irgend welche schädlichen Nebenerscheinungen nicht' hervorrufen. Das neue Mittel aus dieser Körperklasse, welchem der Erfinder den Namen »Antibenzinpyrin« beilegt, besteht vornehmlich aus ölsaurer Magnesia, welche schon in Lösung von 0,01 bis 0,1 pCt. wirkt. Die ölsäure Magnesia wird in den obengenannten Kohlenwasserstoffen, welche in chemischen Wäschereien, Wachs- und Ledertuchfabriken, sowie in anderen Gewerben angewendet werden, aufgelöst und verhindert durch ihre antielektrische Wirkung die Entstehung elektrischer Erregungen, auf »welche die Entzündungen der Kohlenwasserstoffe zurückzuführen sind. Mit einem derart präparirten Benzin ist es nicht mehr möglich, Selbstentzündungen und Brände künstlich bei Anwesenheit und unter Benutzung aller günstigen Factoren zu erzeugen, sogar das feinfühlige Elektroskop bleibt ruhig, es ist keine Spur von Elektricität mehr nachzuweisen.
Neben der ölsauren Magnesia wirken auch • alle anderen ölsuuren Salze (der Leicht- und Schwermetalle) ebenfalls antieleklnsch, zeigen aber dies Vorhalten in minder starkem Mafse. Man gebraucht /, B. von der (Hsauren Thouei'ile viermal so viel und von dein ölsauren KnIk sogar /.wan/.igmal so viel als von der ölsauren Magnesia.
Ferner kann auch in diesen ölsauren Salzen die Oelsäure durch andere Fettsäuren, wie z. B. durch .Leinölsäure, Ricinusölsäure, Stearinsäure, Margarinsäure, Palmitinsäure, ersetzt werden.
Wenn im Vorstehenden als Zusatz zum Benzin für den beabsichtigten Zweck die fettsauren Salze genannt sind, so sind hiermit nur solche gemeint, welche vollkommen wasserfrei sind und im Benzin in Lösung (nicht in

Claims (1)

  1. Suspension) verbleiben, weil die wasserhaltigen fettsauren Salze (Seiten) als Mittel zur Verhütung' von Bcn/.inbn'inden gar nicht wirken. Hingehende Versuche haben ergeben, dal's solion die geringsten Spuren Wasser die Auflösung der fettsauren Salze in Benzin verhindern, und dal's die angestrebte Wirkung, d. h. die Verhinderung der Benzinbrande, nur durch Verwendung einer' wahren Lösung von f wird.
    liiach dem Verfahren des
    ίp^VAiΓΪ^Τ)ντtX7v"i.>osi.Tbei welchem eine wahre rLöitmg·' Vrer öVke ~ lijieh dem oben Gesagten , nicht . möglich, diese Brände wirkungsvoll zu verhüten.
    Das soeben erwähnte Merkmal unterscheidet . das beschriebene Verfahren von den bereits bekannten Verfahren, nach welchen auch das für Wäschereien und ähnliche Zwecke benutzte Benzin mit Zusätzen versehen wird, weil alle diese Zusätze mehr oder weniger wasserreich, im Benzin nicht in Lösung erhaltbar und daher unfähig sind, Benzinbrände zu verhindern. Solche Zusätze haben auch gar nicht diesen ausgesprochenen Zweck, sondern sollen nur die Reinigungswirkung des Benzins verbessern.
    Vollständig sicher bei Verwendung von ganz kleinen Mengen wirken aber fettsaure Salze, welche entstehen, wenn ölsäure Magnesia oder leinölsaures Kali, Natron, Thonerde u. s.w. gut getrocknet unter Erwärmung in flüssigen Kohlenwasserslolfen gelöst und solche Lösungen durch entsprechende Wärmezufuhr erhitz! werr i\cn, um die letzten Spuren Wasser, welches als solches oder in Form von Hydratwasser vorhanden sein kann, auszutreiben. Zur Vereinfachung und Beschleunigung des Vorganges ist es vorteilhaft, diese fettsauren Salze vorher in Alkoholen, z.B. Aethylalkohol, zu lösen. Gleich sicher wirkende wasserfreie Salze entstehen, wenn die Oxyde der Leicht- und Schwermetalle mit äquivalenten Mengen Fettsäuren in flüssigen Kohlenwasserstoffen durch entsprechende Wärmezufuhr erhitzt werden. Namentlich die vorstehend genannten Salze sollen für das neue Verfahren in Anwendung kommen. Hauptmerkmal desselben ist eben, dafs nur solche fettsauren Salze verwendbar sind, welche vollkommen wasserfrei zu erhalten und infolgedessen in den Kohlenwasserstoffen klar löslich sind.
    Patenτ-Anspruch:
    Verfahren zur Verhütung, von Selbstentzündung der im Gewerbe verwendeten flüssigen Kohlenwasserstoffe, darin bestehend, dafs eine wahre Lösung fettsaurer Salze in den betreffenden Kohlenwasserstoffen zur Anwendung gelangt.
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