DE830146C - Vorrichtung zum Mahlen, Zerkleinern und Sieben - Google Patents
Vorrichtung zum Mahlen, Zerkleinern und SiebenInfo
- Publication number
- DE830146C DE830146C DEM4658A DEM0004658A DE830146C DE 830146 C DE830146 C DE 830146C DE M4658 A DEM4658 A DE M4658A DE M0004658 A DEM0004658 A DE M0004658A DE 830146 C DE830146 C DE 830146C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grinding
- sieve
- transport means
- sieving
- centrifugal device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C23/00—Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group
- B02C23/08—Separating or sorting of material, associated with crushing or disintegrating
- B02C23/10—Separating or sorting of material, associated with crushing or disintegrating with separator arranged in discharge path of crushing or disintegrating zone
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft die Kombination einer 'Mahleinrichtung mit einem Siebauflöser, wie er bisher unter der Bezeichnung Kleieschleuder, Schrotschruhl>er, Hammermühle, Kleiebürste usw. leikanntgeworden ist. Die Kombination von Walzenstühlen mit darunter liegenden Sichteinrichtungen ist bekannt. Diese haben aber bisher lediglich den Zweck gehabt, das von den Walzen kommende Mahlgut zu sieben. Es sind auch sölche Ausführungen bekannt, die mittels einer Schnecke (las Mahlgut seitlich aus dem Walzenstuhl heraus und in einen daneben liegenden Rundsichter fördern. Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, (iaß das von den Walzen kommende Mahlgut in einem Schneckentrog aufgefangen, seitwärts geführt und in einen Siebauflöser geleitet wird, der während des Arbeit das Mahlgut in der entgegengesetzten Richtung fördert, so daß die Feinteile im Stuhlgehäuse abfallen, die groben Teile aber seitwärts aus dein Stuhlgehäuse abgeleitet werden.
- Die Vorteile dieser Bauart sind folgende: Bisher waren die Siebauflöser selbständige Maschinenaggregatt, die zwischen den Siebmaschinen und den einzelnen Passagen, meist auf dem Rohrboden Unterkunft fanden. Da diese Siebschleudern beispielsweise in der Roggenmüllerei bei den ersten Schrotungen ganz erhebliche Arbeit leisten und in der Lage sind, bis zu 30% und weit mehr Feinteile abzuscheiden, ergeben sich ganz bedeutende Vorteile dadurch, daß die groben Schalenteile ohne Oberliel)eelemente sofort auf die nächste Passage geleitet werden können, weil die Stühle mit entsprechendem Gefälle über den Elevatorfüßen stehen, w-ä:lirend die Feinteile allein in bekannter «'eise auf den Sichter geführt werden. Da durch den großen Trennungseffekt des Siebauflösers ein wesentlich höherer Anfall an Feinteilen unter jeder Schrotung abläuft, wird ein Ausgleich dadurch herbeigeführt, daß die groben. Schalenteile nicht mehr über die Sichter geführt zu werden brauchen, so daß sich lediglich die Bespannung der Sichter entsprechend dem neuen Sichtgut zu ändern hat.
- Da in dem unteren Teil des Walzenstuhles genügend Platz zur Unterbringung des Siebauflösers bleibt, wird zusätzlicher Raum nicht beansprucht. Außerdem werden Transmissionen nicht erforderlich, da die Antriebsmöglichkeit von den Walzen aus gegeben ist.
- Der Siebauflöser kann als selbständiges Aggregat seitlich in den Stuhl eingeführt und herausnehmbar eingerichtet werden. Irgendwelche Kondensationserscheinungen können die Arbeitsweise des Siebauflösers bei dieser Einbauart nicht beeinträchtigen, da er in einem von allen Seiten gleichmäßig temperierten Raums arbeitet. Durch die hohe Umfangsgeschwindigkeit kann der Durchmesser bei höherer Drehzahl in so kleinen Grenzen gehalten werden, daß die ganze Einrichtung den geringsten Platz wegnimmt.
- Die Vorrichtung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt;, und zwar in Abb. i im Seitenschnitt und in A'bb. 2 im Längsschnitt.
- i ist ein Walzenstuhlgehäuse mit den Mahlwalzen 2 und 3 und der Speisewalze .I. Diese Mahleinrichtung kann selbstverständlich auch aus anderen bekannten Mahlmitteln bestehen. In das Mahlgehäuse seitlich eingeschoben ist ein Transportmittel, in dem Ausführungsbeispiel als Schnecke 5 dargestellt, welche nach rechts fördert. Sie übergibt das in dem Trog6 aufgefangene Mahlgut der Schleudereinrichtung, bestehend aus der Welle 7 mit den Treibern B. Diese laufen mit hoher Umfangsgeschwindigkeit und sind auf geringe Förderung eingestellt. Sie schleudern das Mahlgut gegen den Siebmantel9, der den unteren Teil der Schleudertrommel to bildet. Der Schneckenteil i i fördert die groben Teile an den Auslauf 12, die Feinteile fallen durch das Sieb in den Auslauf 13. Schnecke und Schleudertrog können so miteinander verbunden sein, daß sie als fertiger Maschinenteil seitlich in eine Öffnung, beispielsweise eines Walzenstuhlgehäuses, eingeführt werden können.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Mahlen, Zerkleinern und Sieben, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unter den Mahlwerkzeugen einer Mahlvorrichtung, mit ihr im gemeinsamen Gehäuse ein mechanisches Transportmittel (5) und unter dieAen eine Schleudereinrichtung (7, 8) angeordnet ist, wobei das Transportmittel das aus der Mahlborrichtung kommende Mahlgut auffängt" seitwärts fördert und dem Einsaß der mit hoher Umfangsgeschwindigkeit arbeitenden Schleudereinrichtung zuleitet, deren Förderteile oder Treiber die Feinteile durch ein Sieb (9) treiben, die Grobteile aber, denn der Einsaß ist . seitlich, dem im Mahlgehäuse entgegengesetzt liegenden Aussaß (12) zuleiten.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportmittel und der als Schleudereinrichtung ausgebildete Siebauflöser zu einem Maschinenteil vereinigt und im Ganzen herausnehmbar eingerichtet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patenschriften N r. 350 778, 270 156.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM4658A DE830146C (de) | 1950-06-25 | 1950-06-25 | Vorrichtung zum Mahlen, Zerkleinern und Sieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM4658A DE830146C (de) | 1950-06-25 | 1950-06-25 | Vorrichtung zum Mahlen, Zerkleinern und Sieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE830146C true DE830146C (de) | 1952-01-31 |
Family
ID=7292796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM4658A Expired DE830146C (de) | 1950-06-25 | 1950-06-25 | Vorrichtung zum Mahlen, Zerkleinern und Sieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE830146C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181527B (de) * | 1963-08-30 | 1964-11-12 | Miag Muehlenbau | Fahrbare Muehle |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE270156C (de) * | ||||
| DE350778C (de) * | 1922-03-25 | Dresdner Schrotmuehlenfabrik K | Mahlgang mit seitlich auf der Mahlgangwelle angeordneter Vorsichtung und in dem gleichen Gestell untergebrachter Nachsichtung |
-
1950
- 1950-06-25 DE DEM4658A patent/DE830146C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE270156C (de) * | ||||
| DE350778C (de) * | 1922-03-25 | Dresdner Schrotmuehlenfabrik K | Mahlgang mit seitlich auf der Mahlgangwelle angeordneter Vorsichtung und in dem gleichen Gestell untergebrachter Nachsichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181527B (de) * | 1963-08-30 | 1964-11-12 | Miag Muehlenbau | Fahrbare Muehle |
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