DE828285C - Verfahren zur Herstellung von Metall-Vollkronen und Messring zur Ausfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metall-Vollkronen und Messring zur Ausfuehrung des Verfahrens

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DE828285C
DE828285C DESCH5156A DESC005156A DE828285C DE 828285 C DE828285 C DE 828285C DE SCH5156 A DESCH5156 A DE SCH5156A DE SC005156 A DESC005156 A DE SC005156A DE 828285 C DE828285 C DE 828285C
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DE
Germany
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ring
rings
measuring
crown
gum line
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Expired
Application number
DESCH5156A
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Schmitz
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RUDOLF SCHMITZ DR
Original Assignee
RUDOLF SCHMITZ DR
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0003Making bridge-work, inlays, implants or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/70Tooth crowns; Making thereof
    • A61C5/77Methods or devices for making crowns

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Metall-Vollkronen und Meßring zur Ausführung des Verfahrens Die nahtlos gezogenen oder nach verschiedenen Methoden im zahntechnischen Laboratorium hergestellten Metall-Vollkronen haben ausnahmslos den Nachteil, daß ihr Ring, der im allgemeinen 0,25 mm stark ist, nicht biegsam genug ist, sich der Wurzel unter dem Zahnfleisehsaum genau anzupassen, weshalb das Zahnfleisch sowie der ganze Zahnhalteapparat auf die Dauer geschädigt und oft sekundäre Karies verursacht wird, daß sich der Ring sowohl schlecht beschneiden wie formen läßt und sein mehrmaliges Einprohieren an die Geduld des Patienten und des Praktikers unnötige Anforderungen stellt. Diese Mängel werden durch das vorliegende Verfahren Beseitigt, das sich hauptsächlieh kennzeichnet durch zwei je nach Härte des Materials nur o, l bis 0,15 mm dicke Ringe, von denen der innere unter das Zahnfleisch gehende Ring sich infolge seiner Biegsamkeit der Wurzel genau anpaßt und der äußere bis an den Zahnfleischsaum reichende Ring durch den Kronendeckel und durch Lötung mit dem inneren Ring fest verbunden wird.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel für das Verfahren, und zwar Fig. I einen Meßring, Umfang 25 mm, in natürlicher Größe, von oben gesehen, Fig. Ia den gleichen Meßring, liegend und stehend, von der Seite gesehen, Fig. 2 Vorderansicht eines vorschriftsmäßig beschliflenen oberen Prämolaren im aufgeklappten Scharnierlöffelgipsabdruck, Fig. 3 Vorderansicht des von dem Gipsabdruck im zahntechnischen Labor hergestellten Modells mit vorschriftsmäßig beschnittenem Kronenring, Größe 25, der überall gleichmäßig 1 mm unter den Zahnfleischrand reicht und mit dem Gipsstumpf abschließt, Fig. 4 die gleiche Ansicht mit auf, gepreßtem Außenring, der oben I mm kiirzer und unten 1 mm länger ist als der Innenring, Fig. 5 ; eine fertige Doppelringkrone in zweifaclier Größe.
  • Die Buchstaben bedeuten: M Meßring M1 beiderseitiger Fingerhalter, M2 beiderseitige flache Ausnehmung, M2' beiderseitige tiefe Ausnehmung, M3 beiderseitige Meßzahl, P Prämolar, Z Zahnfleischsaum zu Scharnierlöffel, G Gipsmasse, I Innenring, A Außenring, K doppelringkrone.
  • Die für das Verfahren notwendigen Meßringe, von denen ein Meßring 25 beispiels weise in Fig. 1, 1a dargestelltist, beseitigen die Nachteile der im Handelbefindlichen Ringmaße mit Ringen I7 bis 40 mm Umfang und kennzeichnen sich ihnen gegenüber durch beiderseitige Halter, beiderseitige verschieden tiefe anatomische Ausschnitte und eine beiderseitige auffallende einstellige Zahl. Die Fingerhalter sollen dem Praktiker die Applikation der Meßringe dadurch erleichtern, daß sie mit Daumen und Zeigefinger beider Hände herauf- und heruntergeschoben werden können. Die anatomischen Ausnehmungen gel>eii dem Praktiker die Möglichkeit, den jeweiligen Ring unter das Zahnfleisch zu schieben und den Wurzelumfang dicht unter dem Zahnfleischrand zu messen. Die beiderseitige Meßzahl kann deshalb relativ sehr groß und auffallend sein, weil sie nur einstellig zu sein braucht, im Beispiel 5 statt 25; denn es kann eine Verwechslung der um 10 mm Umfang auseinander weichenden gleichen Zahlen der Meßringe wegen des erheblichen Größenunterschiedes nicht vorkommen. Die 24 um je einen Millimeter grökeren Meßringe 17 bis 40 werden am zweckmäßigsten in einer mittelgroßen Instrumentenschale mit 24 gleichen Fächern mit Kennzahlen 17 bis 40 bereitgehalten, weil sie schnellstens entnormen und nach Gebrauch und Sterilisation ebenso schnell wieder einsortiert werden können.
  • Nach gewissenhafter Beschleifung des Kronenstumpfes, am besten unter Lupenkontrolle oder mit Lupenbrille, das heißt nach Beseitigung aller unter sich gehenden Partien, wird der nach Augenmaß gewählte Meßring aufprobiert, in der Zeichnung der MeKring 5 der Größe 25 für den oberen Prämolaren. Der Meßring soll ohne starken Druck über den Stumpf geschoben werden, unter Anfassen der beiden Fingerhalter. Drückt der Meßring den Zahnfleischsaum weiß, dann ist der Ring zu weit.
  • Der nächst kleinere darf nicht mit Gewalt hochgeschoben werden, weil sich der etwa 0,1 mm dicke sehr biegsame Ring dann weitet dadurch würde der Ring unbrauchbar und die fertige Krone zu weit. In diesem Falle muß der Stumpf weiter beschliffen werden, bis sich der Meßring bündig auf- und abschieben läßt. I) ie anatomischen Ausschnitte ermöglichen in den meisten Fällen eine Versenkung des Meßrings unter das Zahnfleisch, ohne dem 1 Patienten wie bisher besondere Beschwerden zu machen. so daß der Wurzelumfang dicht unter dem Zahnfleischrand gemessen werden kann. Wenn die beiden ersten Phasen, Beschleifung und Meßringproloe, beendet sind. wird wie üblich mit einer plastischen Masse ein Wachseinbiß gemacht und ein Stumpfabdruck genommen, am besten mit einem Scharnierlöffel. der erstmalig im Äfunde abgeklappt werden kann (Fig. 2). Nach dem vorliegenden Verfahren sind mit lem Gipsabdruck die Vorarbeiten am Patienten zu Ende, Bei allen üblichen Verfahren muß nach dem genommenen Ringmaß im zahntechnischen Labor ein Ring gelötet werden. Dieser Ring wird auf den Kronenstumpf des Patienten geschoben; wenn er zu eng ist, muß er geweitet oder der Stumpf weiter beschliffen werden; ist er zu weit. rnuß er eingezogen oder im Laboratorium aufgeschnitten und enger gemacht werden. Der passende Ring wird nun bis an die seitlichen Zahnfleischränder hochgeschoben, und die Zahnfleischkonturen werden auf den Rand des Ringes angezeichnet. Dann wird der Ring abgenommen. bis zur. Anzeichnung ausgeschnitten und die Ränder glattgeschliffen. Dieser Vorgang. Aufprobieren und d Korrigieren, wiederholt sich mehrere Male, bis der Ring den richtigen Sitz hat, so daß der Patient und manchmal auch der Praktiker ungeduldig werden können. Danii folgen Einbiß und Gipsabdruck.
  • Durch das vorliegende Verfahren werden also die Vorarbeiten am Patienten wesentlich vereinfacht.
  • Im weiteren Verlauf des Verfahrens wird der Gipsabdruck im Labor wie üblich ausgegossen, Ein zu dem bezeichneten Meßring 25 genormter Ring in Gold oder einem anderen Aletall, je nach Härte 0,1 bis o, I5 mm dick wird auf den Modellstumpf geschoben bis an den seitlichen Zahnfleischsaum. dessen Verlauf der Techniker auf dem Rand des Ringes genau anzeichnet. Wenn der Ring ausgeschnitten ist, wird er wieder aufprobiert. bis er überall gleichmäßig deii Zahnfleischrand erreicht, der dann parallel zum Ring um einen Millimeter gekürzt wird; um diesen einen Millimeter wird dann der Ring höher gesetzt; sein unterer Rand soll mit dem Stumpf abschließen (Fig. 3). Jetzt wird der zweite genormte Ring 25 über der Bunsenbrennerflamme leicht erhitzt und über den inneren Ring gepreßt, nachdem er in der Höhe und der Zahnfleischrandgestaltung mit dem inneren Ring in Übereinstimmung gebracht worden ist; er wird nur so weit bochgepreßt, daß sein unterer Rand einen Millimeter vorsteht und sein oberer Rand zwangsläufig einen Äl illimeter kürzer ist als der innere Ring (Fig. 4). Nachdem der Deckel, wie üblich, in Wachs modelliert und im gleichen Äfetall wie die Ringe gegossen und mit ihnen verlötet worden ist, werden heide Ringe unterhalb des Zahnfleischrandes durch Lot verbunden. Eine fertige Doppelringkrone in zweifacher Größe zeigt Fig. 5.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHE : 1. Verfahren zur herstellung von Metall-Vollkronen, gekennzeichnet clurcll Verwendung zweier je nach Härte des Materials nur 0, 1 bis o,I5 mm dicken Ringe, von denen der innere 1 mm unter das Zahnfleisch gehende Ring (1) infolge seiner Biegsamkeit sich der wurzel genau anpaßt und der äußere, bis an den Zahnfleischsaum reichende Ring (A) durch den Kronendeckel und durch Lötung mit dem inneren Ring fest verbunden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß mit der vorschriftsmäßigen Beschleifung des Kronenstumpfes, der gewissenhaften Feststellung des Wurzelumfangs unter dem Zahnfleischrand durch besondere Meßringe (M), der Biß- und Abdrucknahme die Vorarbeiten im Munde beendet werden und daß die früher am Patienten erfolgte häufige zeitraubende Ringprobe mit Anzeichnung, Beschneidung, Beschleifung, Einziehung, Weitung usw. vom Labortechniker in der Werkstatt ausgeführt wird.
  3. 3. Meßringe zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch Ausrüstung mit zwei Fingerhaltern (M1), zwei flachen Ausschnitten (M2), zwei tiefen Ausschnitten (M2') und zwei relativ großen, auffallenden, einstelligen Zahlen o bis 9 (M,).
DESCH5156A 1950-11-10 1950-11-10 Verfahren zur Herstellung von Metall-Vollkronen und Messring zur Ausfuehrung des Verfahrens Expired DE828285C (de)

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