DE828095C - Rohr zur Foerderung stueckigen Gutes, insbesondere Blasversatz- und Spuelversatzrohr - Google Patents

Rohr zur Foerderung stueckigen Gutes, insbesondere Blasversatz- und Spuelversatzrohr

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DE828095C
DE828095C DE1949P0036426 DEP0036426D DE828095C DE 828095 C DE828095 C DE 828095C DE 1949P0036426 DE1949P0036426 DE 1949P0036426 DE P0036426 D DEP0036426 D DE P0036426D DE 828095 C DE828095 C DE 828095C
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Expired
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DE1949P0036426
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English (en)
Inventor
Georg Schulenburg
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Karl Brieden & Co KG Maschf
Original Assignee
Karl Brieden & Co KG Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L57/00Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear
    • F16L57/06Protection of pipes or objects of similar shape against external or internal damage or wear against wear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Rohr zur Förderung stückigen Gutes, insbesondere Blasversatz-und Spülversatzrohr Den verschiedenartigen Beanspruchungen, welchen Förderrohre ausgesetzt werden, hat man bereits dadurch Rechnung zu tragen versucht, daß man die einzelnen Rohrstücke aus Teilen unterschiedlichen Werkstoffes aufbaute. So hat man beispielsweise einen Verbundstahl mit einer Innenlage aus härtbarem und einem Mantel aus nichthärtbarem Werkstoff benutzt. Man hat auch gehärtete und ungehärtete Abschnitte gleichförmig über die Wandung des Förderrohres verteilt. Es ist bekannt, daß ein besonders großer Verschleiß an denjenigen Stellen der Förderanlage auftritt, an denen eine Umleitung des Gutstromes erfolgt; das sind nicht nur die Krümmer, sondern auch jede Stoßstelle zwischen den Rohrlängen. Gerade unter Tage ist ein genau geradliniger Verlauf der Förderleitung gar nicht möglich, schon Winkel von wenigeri Grad ergeben bei den hohen im Blasversatz wirkenden Kräften ein Durchwirbeln des Gutes und damit eine erhebliche Abweichung von der Jaminaren Strömung.
  • Um die Wirkungen des Verschleißes, der sich in schwer zu übersehender Weise aus Reib- und Prallverschleiß zusammensetzt, zu vermindern, bestehen gemäß der Erfindung bei einer Förderleitung, insbesondere für Blasversatz und Spülversatz, die Rohrstücke teilweise aus Gummirohren. Es war überraschend, daß ein besonders elastischer Werkstoff dem Verschleiß bei der Förderung stückigen Gutes besonders lange widerstand. Es* kann ein ganz aus Gummi bestehendes Rohr entweder für den auf der Einlaufseite liegenden Rohrabschnitt oder für das folgende längere Rohrteil Verwendung finden. Die Verbindung mit dem an das Gummirohr anschließenden, beispielsweise aus Stahl bestehenden Rohrteil erfolgt durch eine aufgesetzte Manschette, auf deren Innenwandung das Gummirohr aufvulkanisiert sein kann.
  • Bildet das Gummirohr die Einlaufseite des Rohrstückes, so kann man auf eine feste Verbindung zwischen der darüberliegenden Manschette und dem Gummirohr verzichten und darüber hinaus das Gummirohr in der Förderrichtung sich etwas verengen lassen, so daß es in diesem Teil von der Manschette absteht und in den vom Fördergut durchströmten Raum etwas hineinragt. Das also leicht konische Gummirohr kann die von dem Fördergut auf die Wandung ausgeübten Stöße elastisch auffangen; solche Stöße sind ja bei den leichten Richtungsänderungen, die bei den Flanschverbindungen der Rohre oft unvermeidlich sind, besonders zu befürchten.
  • Das leicht konische Gummirohr kann am Anfang mit einer Ringwulst versehen sein, mittels deren es zwischen die Flansche der zu verbindenden Rohre gelegt wird, wobei es gleichzeitig' eine gute Abdichtung derselben gewährleistet.
  • In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abt). i ein Rohrstück mit Gummiteil auf der Einlaufseite, Abt). 2 ein Rohrstück mit Gummiteil auf der Ablaufseite, .
  • Abt). 3 ein Gummiteil mit konischer Verengung. In Abt). i befindet sich auf der Einlaufseite des Rohrstückes ein Gummirohr i, welches nach der Rohrverbindung zu eine konische Aufweitung 2 besitzt. Unterhalb der Kupplung befindet sich eine ringförmige Manschette 3, auf die das Einlaufende des Gummirohres aufvulkanisiert ist, während das Auslaufende in der gleichen Weise an der Manschette 4 befestigt ist, die über das anschließende Stahlrohr 5 greift.
  • In Ahb. 2 hat ein Stahlrohr 6 nach dem Einlaufende zu eine konische Erweiterung 7, und die Manschette 8 reicht über das Stahlrohr 6 hinaus und umschließt das Vorderteil des daran durch Vulkanisieren befestigten Gummirohres g.
  • Bei der Anordnung nach Abb. 3 wird zwischen die Kupplurngsteile ii und 12 der aneinandergefügten Rohrstücke die Ringwulst 13 eines in der Förderrichtung sich leicht verjüngenden Rohres 14 eingeklemmt, wodurch einerseits dieses Gummirohr 1:I gehalten, anderseits eine gasdichte Verbindung an der Kupplungsstelle geschaffen wird. Mit der Manschette i c, die eine feste Verbindung zwischen Kupplungsteil 12 und dem anschließenden Stahlrohr 16 schafft, ist das Gummirohr 14 nicht fest verbunden; vielmehr ragt es in den Strom des Fördergutes hinein und kann nur beim Auftreffen einzelner Teile des Versatzes ausweichen, wobei sich der konisch verengte Teil an einzelnen Stellen aufweitet und bis zum Anliegen an die Manschette 15 nachgibt.
  • Die neueren Untersuchungen über den von Blasversatz und Spülversatz ausgeübten Verschleiß haben zu der Erkenntnis geführt, daß die bei den hohen Geschwindigkeiten von beispielsweise 5o m/s ausgeübten Schlagbeanspruchungen nicht dadurch unschädlich gemacht werden können, daß man zu Werkstoffen immer höherer Härte übergeht, sondern daß vielfach elastischere U'erkstoffe hier einen geringeren Verschleiß zeigen. In Verbindung mit anderen Werkstoffen, insbesondere Stahl, kann so Gummi zu einer hohen Verschleißfestigkeit der Gesamtkonstruktion beitragen, die trotzdem die für die Verwendung unter Tage erforderliche Stabilität besitzt.

Claims (3)

  1. PATEN T A N S P R Ü C 11 E i. Rohr zur Förderung stückigen Gutes, insbesondere Blasversatz- und Spülversatzrohr mit aus Teilen unterschiedlichen Werkstoffes aufgebauten Rohrstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstücke teilweise aus Gummirohren bestehen.
  2. 2. Rohr zur Förderung stückigen Gutes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Einlaufseite ein aus Gummi bestehendes, sich in der Förderrichtung verengendes Rohr angeordnet ist.
  3. 3. Rohr zur Förderung stückigen Gutes nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Einlaufseite des Rohrstückes befindliche Gummirohr mittels einer Außenwulst in die Verbindungsflanschen der aneinanderstoßenden Rohrstücke eingeklemmt ist.
DE1949P0036426 1949-03-11 1949-03-11 Rohr zur Foerderung stueckigen Gutes, insbesondere Blasversatz- und Spuelversatzrohr Expired DE828095C (de)

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