DE82207C - - Google Patents

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DE82207C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00—Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/18—Water-storage heaters
    • F24H1/20—Water-storage heaters with immersed heating elements, e.g. electric elements or furnace tubes
    • F24H1/205—Water-storage heaters with immersed heating elements, e.g. electric elements or furnace tubes with furnace tubes
    • F24H1/207—Water-storage heaters with immersed heating elements, e.g. electric elements or furnace tubes with furnace tubes with water tubes

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  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
JOS. BLANK in HEIDELBERG. Badeofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. November 1894 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Badeofen, welcher den Zweck hat, das Badewasser von den kleinsten bis zu den gröfsten Quantitäten in der Weise zu erwärmen, dafs es nicht direct mit der Heizung in Berührung kommt. Da die meisten Wässer mehr oder weniger kalk- etc. haltig sind, so wird durch die directe Erwärmung des Badewassers in Oefen mit oder ohne Siederöhren sehr -viel Kesselstein gebildet, welcher Rohre und Heizfläche schnell verkalkt und dadurch unbrauchbar macht. Diesem Uebelstande wird durch den neuen Badeofen dadurch abgeholfen, dafs das eigentliche Badewasser gewissermafsen in einem Wasserbade erwärmt wird.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführung des neuen Badeofens in Verbindung mit einem Gasofen dar. ' ■ ·
Ein gewöhnlicher Gasofen a, an dessen Stelle auch jeder beliebige andere Ofen treten kann, trägt oben den Gasbrenner b mit Zünder c. Der eigentliche Badeofen besteht aus dem äufseren Mantel d und dem inneren Mantel e. Beide sind unten verbunden und zwischen ihnen liegt eine Rohrschlange f.. Im Hohlraum des inneren Mantels ist zur besseren Ausnutzung der Heizgase ein Heizkörper g angebracht, welcher Wasser enthält, das mit dem Wasser zwischen den Mänteln d und e durch die Rohrstutzen k und i communicirt.
Die Rohrschlange f steht oben mit dem zum Auslaufhahn k und zur Brause führenden Rohr I in Verbindung, während unten ein Rohr η nach dem Hahn ο führt. Bei ρ findet der Anschlufs der Wasserleitung statt. Bleibt nun der Hahn q geschlossen, dagegen 0 offen, so tritt das Leitungswasser in die Rohrschlange f, füllt diese und tritt dann oben in das Rohr / über. Im oberen Theile der Schlange befindet sich ein Schwimmerventil r. Aus diesem strömt so lange Wasser in den Raum zwischen d und e, bis dieser entsprechend gefüllt ist und durch das Wasser selbst das Schwimmerventil r geschlossen wird. Das Wasser nun zwischen den beiden Mänteln d und e füllt auch den Heizkörper g und bildet den Wärmeleiter für das eigentliche Badewasser, welches also ohne directe Berührung mit der ursprünglichen Wärmequelle erhitzt wird, wodurch eine Kesselsteinbildung verhindert wird. Das zwischen d und e befindliche Wasser bleibt immer dasselbe und wird durch den Schwimmer r nur immer das jeweils verdampfende Wasserquantum nachgefüllt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Badeofen, bei welchem die Kesselsteinbildung dadurch verhindert wird, dafs das eigentliche Badewasser eine Rohrschlange durchströmt, die in einem durch die Mäntel (d und e) gebildeten, durch ein Schwimmerventil (r) in constanter Füllung gehaltenen Behälter liegt, dessen Wasser unter Vermittelung eines Heizkörpers (g) durch die Wärmequelle (b) (Gasheizapparat, Kohlenofen etc.) erwärmt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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