DE822018C - Gewichtsauflegung fuer Waagen - Google Patents

Gewichtsauflegung fuer Waagen

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Publication number
DE822018C
DE822018C DES17228A DES0017228A DE822018C DE 822018 C DE822018 C DE 822018C DE S17228 A DES17228 A DE S17228A DE S0017228 A DES0017228 A DE S0017228A DE 822018 C DE822018 C DE 822018C
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DE
Germany
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weight application
shift rods
rake
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cams
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Expired
Application number
DES17228A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Eickemeier
Dipl-Ing Friedrich Meinig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sartorius Werke GmbH
Original Assignee
Sartorius Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sartorius Werke GmbH filed Critical Sartorius Werke GmbH
Priority to DES17228A priority Critical patent/DE822018C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE822018C publication Critical patent/DE822018C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Gewichtsauflegung für Waagen Die Erfindung betrifft eine Gewichtsauflegung für Waa-en. l?s ist hei Waagen bereits bekannt. die Schaltstangen für das Heben und Senken der GewIchte an ihren rückwärtigen Enden auf einer gemeinsame» Schwenkachse drehbar zti lagern und dabei diese Schaltstangen durch auf einer zweiten i Antriebsachse angeordneten Nocken zu betätigen. lki den bisher bekannten Gewichtsauflegungen war der Zusammenbau insofern schwierig, als eine genaue Lebereinstimmung der Lager und der Antriei>snockeii in der Längsrichtung der Schalttangen große Mühen erforderte. Es ist dabei auch zu beachten, daß die Schaltstangen vollkommen parallel stehen.
  • Die Erfindung -zeigt -eine Lagerung der Schaltstangen und der sie betätigenden Nocken, die in ihrem Aufbau aufierordentlich einfach und vor allem genau ist. Außerdem besteht die Möglichkeit, unter Beibehaltung des Gehäuses der Gewichtsatifiegutig nach Reliefen die Zahl der Schaltstangen und ihrer Abstände voneinander zu variieren. Während bei der bekannten Anordnung die Lage-_-ung der Schaltstangen in einem besonders dafür ausgebildeten Gehäuse erfolgt, ist beim Anmeldungsgegenstand die Anordnung derart getroffen, daß die Schwenkachse für die Schaltstangen als eine zwischen zwei Teilen eines Rechens eingelagerte durchgehende Welle ausgebildet ist. Ferner sind die Schaltnocken auf ihrer Antriebsachse entsprechend der Teilung des Rechens einjustierbar. Damit ist eine sehr einfache Lagerung der Schaltstangen getroffen. Durch bloße Auswechslung des Rechens können die Zahl und die Abstände der Schaltstangen geändert «-erden. Das Gehäuse bleibt in seinem Aufbau erhalten. Erfindungsgemäß kann das gleiche Gehäuse für eine beliebige Zahl und Anordnung von Schaltstangen verwendet werden.
  • Uni eine genaue \-`'inkelstellung der in der Achsrichtung verschiebbaren und festlegbaren Nocken zueinander zti gewährleisten, ist die Antriebsachse für die Schaltnocken mit einer Längsnut versehen. Die Halteglieder der Nocken fassen in diese Längsnut, und damit ist die richtige Winkelstellung gewährleistet. Bei Unterteilung der Nockenantriebsachse für mehrere Sätze von Focken werden eine äußere Hohlwelle und eine innere Achse verwendet. Sowohl die äußere Hohlwelle als auch die innere Achse tragen je eine in der Längsrichtung durchgehende Nut.
  • Um noch eine weitere Führung der zueinander parallel liegenden Schaltstangen zu erreichen, ist das Gehäuse der Gewichtsauflegung vorzugsweise auch an der Austrittsseite der Schaltstangen durch einen verstellbaren und auswechselbaren Rechen für die Schaltstangen abgedeckt. Die Rechen können aus Blech in einfachster `reise gestanzt werden und sind damit auch in ihrer Herstellung verhältnismäßig billig.
  • Damit ist auch eine einfache Lagerung der Schwenkachse der Schaltstangen gegeben. In die Rechen, die die Schwenkachse halten, sind entsprechend verlaufende Nuten eingearbeitet. Der Rechen für die Schwenkachse besteht aus zwei Blatteilen, die durch Verschrauben zusammengehalten werden. Dabei wird die Schwenkachse der Schaltstangen in die Nut mit eingelagert. Beim Verschrauben der beiden Teile des Rechens liegt sie genügend fest.
  • Mit dieser Ausbildung ist auch eine einfache Rastensicherung der Nocken in den einzelnen Betriebsstellungen gegeben. Auf den Antriebswellen der Nocken wird ein Sperrad aufgesetzt, das mit abgefederten Rasten zusammenarbeitet und damit die einzelnen Stellungen der Nocken sichert. Die Sicherungsfeder selbst ist als Blattfeder ausgebildet. Sie ist in ihrer Vollspannung durch in der Längsrichtung der Feder verschiebbare Beilagen einstellbar.
  • Die Erfindung ist in tien Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Horizontalschnitt durch die Gewichtsauflegung, Fig. 2 eine Ansicht von rechts auf Fig. i, Fig.3 einen Querschnitt durch die Gewichtsauflegung.
  • i ist der eine Satz von Schaltstangen und 2 ein weiterer Satz von Schaltstangen. Diese heben an ihren vorderen Enden die Gewichte der Waage in bekannter Weise ab oder senken sie entsprechend nieder. Die Schaltstangen sind an ihrem rückwärtigen Ende 3 mit einer Durchbohrung versehen, durch die die Schwenkachse 4 hindurchführt. Die Schwenkachse 4 ist als einfache nadelartige Welle ausgebildet. Sie wird zwischen die beiden Teile 5 und 6 eines Rechens eingeklemmt. Diese Rechen besitzen die Zinken 7 mit den Zwischenräumen B. Durch die Zwischenräume 8 greifen die rückwärtigen Enden 3 der Schaltstangen. Außer der eigentlichen Schwenkachse 4 für die Schaltstangen ist noch eine zweite Achse 9 zwischen die Teile und 6 des Rechens eingeklemmt. Sie dient nur als Abstandsglied, damit die beiden Rechenteile 5 und 6 parallel zueinanderstehen. Vorzugsweise werden in die beiden einander zugekehrten Flächen der Rechenteile 5 und 6 Nuten eingearbeitet, so daß die Achsen 4 und 9 etwas vertieft liegen und damit gegen Verrutschen gesichert sind. Mit den Halteschrauben io wird der untere Rechen 5 am Gehäuse i i der Gewichtsauflegung; befestigt. Die Schrauben 12 halten die beiden Rechen 5 und 6 aufeinander. Damit ist eine freie Sclnvenkbarkeit der Haltestangen i und 2 um die Schwenkachse 4 gewährleistet. Die Schaltstangen tragen Zapfen 13, die mit den Nocken 14 zusammen arbeiten. Die Nocken i-1 sitzen auf der Nockenanti-iellsNcell:. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind, wie erwähnt, zwei Sätze i und 2, von Sclialtstangeii gezeigt. Der eiiic Satz i sitzt auf einer äußeren Hohlwelle 15, die vom Bedienungsknopf 16 gedreht werden kann. Der zweite Satz 2 der Schaltstangen sitzt auf der inneren, durch die Hohlwelle 15 hindurchführenden Welle 17. Sowohl die Hohlwelle 15 als auch die ;rnere Welle 17 besitzen Längsnuten 18 und i9. In diese greifen die Halteschrauben 20 der Nocken 14 ein.
  • Auf jeder der Wellen 15 und 17 sitzt außerdem ein Schaltrad 21. In die Aussparungen dieser Schalträder 21 greift je eine Sperrfeder 23 ein. Diese Sperrfedern 23 sind durch Schraubglieder 2.4 im Gehäuse i i befestigt. Außerdem greifen unter die Köpfe der Schrauben 24 Lind über die Blattfedern 23 hinweg Beilagen 25, die je nach ihrer Verstellung in ihrer Längsrichtung den Federn 23 eine entsprechende Vorspannung geben.
  • Der Vorderteil des Gehäuses i i wird noch von einem zweiten Rechen 26 abgedeckt. Durch die Zwischenräume zwischen den Zinken dieses Rechens greifen die Schaltstangen 1, 2 hindurch und werden dabei nochmals geführt. Auf diese Weise ist ein c genaue Parallelführung der Schaltstangen gewährleistet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der Drehung der `Fellen 15 oder 17 werden die Nocken 14 entsprechend verdreht. L'1>er die Zapfen 13 bewegen sich die Schaltstangen i je nach der Ausbildung der Nocken.
  • Dabei werden die Schaltstangen i um die Schwenkachse 4 geschwenkt, so daß die Gewichte angehoben oder gesenkt werden.
  • Soll dasselbe Gehäuse i r mit denselben Antriebswellen 15 und 17 für eine andere Art von Waagen benutzt werden, so sind nur die beiden Teile 5 und 6 des hinteren Rechens und der vordere Rechen 26 auszutauschen. Es kann damit sowohl die Zahl der Schaltstangen als auch ihr Abstand zueinander verändert werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewichtsauflegung für Waagen. bei welcher die Schaltstangen für das Heben und Senken der Gewichte an ihren rückwärtigen Enden auf einer gemeinsamen Schwenkachse drehbar gelagert sind und durch auf einer zweiten Antriebsachse angeordneten Nocken betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (4) für die Schaltstangen (i, 2) als eine in einen zweiteiligen Rechen (5, 6) eingelagerte durchgehende Welle (4) ausgebildet ist und daß die Schaltnocken (14) auf ihrer :\ntrielisaclise (t 5, 17) entsprechend der'I'eilting des Rechens einjustierbar sind.
  2. 2. Gewichtsauflegung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibendem Aufbau des Gehäuses (ii) der Gewichtsauflegung dureli Auswechseln der Rechen (5,6) eine beliebige Verteilung der Schaltstangen (1, 2) über die ganze Länge des Gehäuses (i i) ermöglicht wird.
  3. 3. Gewichtsauflegung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsachse (15, 17) für die Schaltnocken (14) mit einer Längsnut (18, i9) versehen ist, um die genaue Winkelstellung der in der Achsrichtung verscliiehbaren ucid festlegliaren'Nocken zueinander zu gewährleisten. -1.
  4. Gewichtsauflegung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Unterteilung der Nockenantriebsachse (15, 17) für mehrere Sätze von Nocken (14) sowohl die äußere Hohlwelle (i_3) als auch die innere Achse (17) je eine in der Längsrichtung durchgehende -Nut (18, i9) tragen.
  5. 5. Gewichtsauflegung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (ii) der Gewichtsauflegung auch an der Austrittsseite der Schaltstangen (1, 2) durch einen verstellbaren und auswechselbaren Rechen (26) für eine weitere Führung der Schaltstangen (1, 2) abgedeckt ist.
  6. 6. Gewichtsauflegung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager für die Schwenkachse (4) der Schaltstangen (1, 2) als eine in einem oder beiden Rechenteilen (5, 6) verlaufende -Nut ausgebildet ist.
  7. 7. Gewichtsauflegung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (15, 17) für die Nocken (14) durch abgefederte Rasten (23) in den einzelnen Betriebsstellungen gesichert ist. B. Gewichtsauflegung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsfeder (23) als Blattfeder ausgebildet ist, die in ihrer Vorspannung durch in der Längsrichtung der Feder verschiebbare Beilagen (25) einstellbar ist.
DES17228A 1950-07-02 1950-07-02 Gewichtsauflegung fuer Waagen Expired DE822018C (de)

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