DE821877C - Mausefalle - Google Patents
MausefalleInfo
- Publication number
- DE821877C DE821877C DEP1458A DE0001458A DE821877C DE 821877 C DE821877 C DE 821877C DE P1458 A DEP1458 A DE P1458A DE 0001458 A DE0001458 A DE 0001458A DE 821877 C DE821877 C DE 821877C
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- DE
- Germany
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- flap
- base plate
- bait
- mousetrap
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- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 3
- 241000700159 Rattus Species 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 210000004894 snout Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M23/00—Traps for animals
- A01M23/24—Spring traps, e.g. jaw or like spring traps
- A01M23/30—Break-back traps, i.e. mouse-trap type
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Bei handelsüblichen Mausefallen kann man die Erfahrung machen, daß der Köder von einer Maus
abgefressen ist, ohne daß die Falle zugeschlagen ist. Die Tierfalle gemäß der Erfindung hat diesen
Nachteil nicht, weil der scharnierartig oder klappbar an der Grundplatte der Falle angelenkte Teil
so groß ist, daß die Maus den Köder nicht erreichen kann, ohne mit dem Fuß auf die Klappe bzw. Wippe
zu treten. Hierdurch schlägt die erfindungsgemäße
ίο Falle schon zu, ehe die Maus den Köder erreicht hat.
Es ist also möglich, nach Entfernen der erschlagenen Maus die Falle sofort wieder in Bereitschaftsstellung
zu bringen.
Im Gesamtmechanismus sind keine wesentlichen Unterschiede gegenüber den handelsüblichen Fallen.
Kennzeichnend für die Erfindung ist die Breite und Länge der Klappe, welche vorzugsweise der Gesamtbreite
der Grundplatte der Falle entspricht, und die Länge der wirksamen Bügellänge.
ao Einzelheiten sind in der Zeichnung wiedergegeben, welche ein Ausführungsbeispiel darstellt.
Fig. ι zeigt die Falle in Bereitschaftsstellung in Seitenansicht;
Fig. 2 ist ein Grundriß von Fig. 1.
S5 Eine Holzplatte α von geeigneter Stärke wird,
wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, derart eingesägt, daß der Klappenteil b gewonnen wird. Dieser wird
durch ösen c und d gelenkig an die ösen e und / angeschlossen,
welche zur Lagerung des Bügels g dienen, der unter der Wirkung der leicht konisch
gehaltenen Schraubenfeder h steht. Das eine freie Ende der Schraubenfeder stützt sich am Bügel ab,
während das andere freie Ende sich auf die Oberfläche der Platte abstützt. Auf der Klappe b ist eine
öse j und eine Halteeinrichtung k für den Köder vorgesehen. Ein in der öse m befestigter Sperrhebel
η greift in der Bereitschaftsstellung mit seinem vorderen freien Ende in die öse; ein. Die Entfernung
vom Köder k bis zu den Rändern der Klappe b ist so groß bemessen, daß das zu fangende
Tier, z. B. eine Maus, mit vorgestreckter Schnauze bzw. Zunge bei langem Hals den Köder nicht erreichen
kann, sondern hierbei überkippt oder mit wenigstens einem Fuß die Klappe betreten muß.
Hierdurch wird die zwischen η und j bestehende
Sperrung mit Sicherheit ausgelöst. Der Unterschied im Fangergebnis gegenüber den bisher handelsüblichen
Fallen ist ganz außerordentlich.
Sollten andere Tiere, z. B. Ratten, gefangen werden, so sind die Abmessungen entsprechend
größer zu wählen.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel liegt unterhalb .der Klappe b noch ein Fortsatz der
Grundplatte a. Hierdurch wird Aufstellung und Handhabung der Falle erleichtert. Aber es ist auch
möglich, den Fortsatz wegzulassen und der Grundplatte α und der Klappe b gleiche Stärke zu geben
und die Stirnkanten im Bereich des Scharniers, welches im Ausführungsbeispiel durch die Teile c,
d, e, f gebildet wird, so zu gestalten, daß Grundplatte und Klappe sich gegenseitig abstützen und in
einer Ebene liegen, wenn die Klappe zuschlägt oder zugeschlagen ist. Der Fortsatz unterhalb der
Klappe b sichert jedoch davor, daß zwischen die aneinander berührenden Stirnwände von Grundplatte
und Klappe Schmutz o. dgl. eintritt. Dies läßt sich aber auch durch ein dünnes !Blech erreichen, welches
auf der Unterseite der Grundplatte befestigt ist und bis unterhalb der Klappe b noch etwas vorspringt.
Claims (6)
1. Mausefalle mit in der Bereitschaftsstellung unter Federdruck stehendem Bügel, der durch
eine schwenkbare Köderplatte in Verbindung mit einem Sperrhebel auslösbar gehalten wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (b) so bemessen ist, daß die Ränder derselben von dem
Köder (k) so weit entfernt sind, daß die Maus die Klappe (b) mit dem Körper, wenigstens mit
einem Fuß berühren muß, ehe sie den Köder erreichen kann, wobei Klappe (b) und Grundplatte
(α) in der Breite übereinstimmen.
2. Mausefalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klappe (b) an den Lagerstellen (e, f) des Fallenbügels (g) schwenkbar,
z. B. durch ösen (c, d), befestigt ist.
3. Mausefalle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Klappe
(b) annähernd mit der Breite der Klappe übereinstimmt.
4. Mausefalle nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der Klappe (b) ein Fortsatz der Grundplatte (a) vorspringt.
5. Mausefalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz wegfällt und
seine Funktion gegebenenfalls durch ein an der Unterseite der Grundplatte befestigtes Blech
übernommen wird.
6. Mausefalle nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fortsatz der Grundplatte (α) unterhalb der Klappe (b) fehlt und Grundplatte (α) und
Klappe (b) gleiche Stärke haben bzw. Klappe (b) weniger stark als die Grundplatte (α) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1458A DE821877C (de) | 1950-05-03 | 1950-05-03 | Mausefalle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1458A DE821877C (de) | 1950-05-03 | 1950-05-03 | Mausefalle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE821877C true DE821877C (de) | 1951-11-22 |
Family
ID=5647641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1458A Expired DE821877C (de) | 1950-05-03 | 1950-05-03 | Mausefalle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE821877C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20250160312A1 (en) * | 2023-11-20 | 2025-05-22 | Philip Marvin Hardison | Mousetrap |
-
1950
- 1950-05-03 DE DEP1458A patent/DE821877C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20250160312A1 (en) * | 2023-11-20 | 2025-05-22 | Philip Marvin Hardison | Mousetrap |
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