DE82124C - - Google Patents

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DE82124C
DE82124C DENDAT82124D DE82124DA DE82124C DE 82124 C DE82124 C DE 82124C DE NDAT82124 D DENDAT82124 D DE NDAT82124D DE 82124D A DE82124D A DE 82124DA DE 82124 C DE82124 C DE 82124C
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DE
Germany
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roasting
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N12/00Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
    • A23N12/08Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for drying or roasting
    • A23N12/10Rotary roasters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
HAFTUNG in MÜNCHEN.
Malzkaffee u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1894 ab.
Mit vorliegender Erfindung wird bezweckt, eine Einrichtung an Rösttrommeln für MaIzu. dgl. Kaffee zu schaffen, welche eine selbstthätige, sichere und rationelle Entfernung der während des Röstprocesses vom Röstgut sich loslösenden Schalen u. dgl. unbrauchbaren Theile aus der Rösttrommel ermöglicht.
Diese Einrichtung ist in der Zeichnung in einem Schnitt (Fig. 1) und einer Ansicht (Fig. 2) an einem Kugelbrenner dargestellt; die Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht und die Fig. 4 eine Einzelheit in Vorderansicht, während die Fig. 5 einen Querschnitt derselben nach der Linie x-x darstellt.
Die Vorrichtung ist in der Hauptsache im Innern der Trommel angebracht, und zwar an der einen Trommelachse a.
Dieselbe besteht aus einer konisch cylindrischen Büchse b aus Eisen- oder dergl. Blech, welche an einem entsprechenden grofsen runden Ausschnitt der Trommel befestigt ist. Die Seitenwandung und der Vorderrand dieser Büchse sind perforirt, während der Boden nur in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise perforirt ist. Besagter Ausschnitt der Trommel ist mit einer gewölbten Eisenplatte c überbaut, welche mit Durchlafsöffnungen d versehen ist und an welcher in der Mitte die Hohlachse a befestigt ist. Im Innern der Büchse b sind vier gegen die Mitte der Büchsenmündung zu abfallende Ablaufrinnen k angeordnet (Fig. 1, 4 und 5), welche ein Ansammeln der aus der Trommel abgehenden Schalen u. dgl. verhindern.
Der während des Röstprocesses sich entwickelnde Dampf strömt nun, da er sonst nirgends hinaus kann, durch die Büchse b und die Oeffnungen d ins Freie. Hierbei reifst derselbe die bei diesem Röstprocefs vom Röstgut sich ablösenden Schalen u. dgl. beständig mit hinaus, so dafs das Röstgut, sobald der Röstprocefs beendigt ist, auch von allen diesen unbrauchbaren Bestandtheilen befreit ist.
Zur Unterstützung dieses Vorganges sind in der Trommel eine Anzahl Schaufeln e angeordnet, welche das Röstgut bei der Drehung beständig gegen die Büchse b werfen. Damit dasselbe hierbei nicht zu rasch an der Rundung der Büchse abläuft und letztere auch gewissermafsen als Sieb zur Wirkung gelangen kann, sind an der Aufsenseite derselben in der Längsrichtung Wände f angebracht und ist der Boden der Büchse mit einem Rand g versehen.
Um das Austreiben der aus dem Röstgut zu entfernenden Bestandteile' kräftiger zu gestalten, ist die Mündung der Büchse zum Theil mit einem Blechring h bedeckt, so dafs für den austretenden Dampf etc. nur in der Mitte und am Rand der Büchse entsprechende Austrittsöffnungen vorhanden sind (Fig. 1, Pfeilrichtung) und derselbe nur unter einem gewissen Druck austreten kann.
Auf der Achse α ist ferner eine an die Wölbung c der Platte sich anschmiegende Blechscheibe i drehbar gelagert, die mit Ausschnitten d1 versehen ist, welche sich mit den

Claims (3)

  1. vorliegende Vor-
    Oeffnungen d der Platte c decken. Durch Drehen der Scheibe i kann man nach Belieben oder Erfordernifs die Gröfse der Austrittsöffnungen der Trommel reguliren.
    Selbstverständlich kann
    richtung auch an cylindrischen oder sonst gestalteten Rösttrommeln angeordnet werden. Zweckmäfsig wird die Büchse so an der Trommel befestigt, dafs sie erforderlichenfalls leicht abgenommen werden kann.
    Die Vortheile, welche vorbeschriebene Vorrichtung gegenüber anderen dem gleichen Zweck dienenden Vorrichtungen, insbesondere aber gegenüber der durch Patent Nr. 8417 geschützten Construction aufweist, sind folgende:
    ι. Der sich beim Rösten entwickelnde Dampf wird bei vorliegender Construction an der Ausströmöffnung gedrosselt und so unter einem gewissen Druck zum Ausströmen gebracht, wodurch das Entfernen der Röstabfälle energischer erfolgt und die Saugwirkung des abziehenden Dampfes auf die Röstabfälle eine lebhaftere ist, wie bei obigem Patent, die Entfernung derselben also eine viel wirksamere und zuverlässigere ist, als bei letzterem.
  2. 2. Das bei der Rotation von den Schaufeln gegen die Vorrichtung geworfene Röstgut läuft nicht, wie bei obigem Patent, an der glatten Rundung des perforirten Cylinders nutzlos ab, sondern wird durch die aufsen an demselben angebrachten Wände aufgehalten, was ein continuirliches Sieben des jeweils aufgeworfenen Röstgutes ermöglicht und ein Absaugen der in demselben zurückbleibenden Röstabfälle durch den unter Druck ausströmenden Dampf begünstigt.
  3. 3. Ermöglicht vorliegende Construction, den Dampf auch von der Stirnseite in den Cylinder strömen zu lassen, wodurch eine continuirliche Selbstreinigung desselben von event, im Innern haften bleibenden Röstabfällen erreicht wird, was bei oben genanntem Patent ebenfalls nicht möglich ist.
    Patenτ-Anspruch :
    Vorrichtung an Rösttrommeln für Kaffee, Malzkaffee u. dgl. zur selbsttätigen Entfernung der während des Röstens von dem Röstgut sich ablösenden Schalen und anderen unbrauchbaren Theilen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer von einer Achse aus in das Innere der Trommel ragenden, nach aufsen offenen, gelochten, eventuell abnehmbaren Büchse (b), welche ein Entweichen des Dampfes und mit diesem der zu entfernenden Schalen u. dgl. ermöglicht, und die im Innern mit einer Anzahl Ablaufrinnen (k) versehen ist und aufsen eine Anzahl Wände (f g) trägt, welche ein nutzloses Ablaufen des Röstgutes an der Büchse verhindern sollen, wobei zur Erhöhung der Dampfspannung die Büchsenöffnung mit einem Ring (h) theilweise bedeckt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE82124C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096290B (de) * 1956-06-26 1960-12-29 Willi Brandl Maschine zum Roesten von Kaffeebohnen unter UEberdruck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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