DE82095C - - Google Patents

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DE82095C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
    • G05D7/01Control of flow without auxiliary power
    • G05D7/0166Control of flow without auxiliary power the sensing element being a float or a ball placed outside the flow path to be controlled

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, die entweder an den Hahn der Wasserleitung geschraubt oder in das Rohr derselben eingeschaltet wird, und welche den Zweck hat, bei wechselndem Druck in Wasserleitungen eine bestimmte gleichmäfsige Wassermenge in der Minute zu liefern, ohne dafs das Wasser mit den Metallteilen der Vorrichtung in Berührung kommt.
In der beiliegenden Ze'ichnung stellt Fig. 1 die Vorrichtung im senkrechten Schnitt dar, Fig. 2 das Schutzgehäuse für die Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1.
Der durch die Messinghülse η geschützte Wasserabgaberegulator besteht aus der Messingröhre a, die mit ihrem oberen Ende durch die Mitte einer Kammer k geht und diese zugleich trägt. In dieser Kammer ist auf die Messingröhre α ein mit Luft gefüllter Gummiball b mit seinen beiden Oeffnungen luftdicht aufgesteckt, so dafs also die Röhre α durch denselben hindurchgeht. Unter der Kammer befindet sich ein zweiter mit Luft gefüllter Gummiball c, der genau so wie der erstere auf der Röhre α befestigt ist. Der Gummiball c wird von den beiden Messingbacken e der Hebel O umfafst. Die Hebel O sind an einer Brücke /, die auf die Röhre α aufgeschraubt ist, drehbar befestigt und tragen an ihren Enden die kleineren, durch die Schrauben h verstellbaren Hebel g. Die Brücke f verläuft nach unten in einen runden Ansatz, in den zwei Gewinde eingeschnitten sind. Auf dem inneren Gewinde ist ein kleiner Gummischlauch i befestigt, der die Verlängerung der Röhre α bildet. Auf das äufsere Gewinde ist die Messingschutzröhre ρ geschraubt, so dafs also der Gummischlauch i von derselben umschlossen ist. In der Mitte dieser Messingröhre sind zu beiden Seiten Einschnitte gelassen, in welche die Hebel g eingreifen.
In der Röhre α läuft ferner eine dünne Messingröhre d, die in die beiden Gummibälle c und b mündet und durch Verlöthen gegen Eindringen von Wasser gesichert ist. Der Kammerdeckel m endet in einen Ansatz, in , welchem eine kleine Brücke / angebracht ist, die den Zweck hat, ein directes Eindringen des Wassers in die Röhre α zu verhindern.
Der Arbeitsvorgang ist nun folgender:
Tritt das Wasser in die Vorrichtung ein, so wird dasselbe durch die Brücke / gezwungen, in die Kammer k einzudringen, den Gummiball b zu umkreisen und endlich durch Rohr a abzufliefsen. Durch den Druck des Wassers nun wird der Ballon b zusammengedrückt, und zwar um so mehr, je gröfser der Druck des Wassers ist. Infolge dessen wird nun die Luft aus dem Gummiball b durch die Luftröhre d in den Ball c gedrückt und dehnt diese nun denselben im gleichen Verhältnifs aus. Durch das Ausdehnen des Gummiballes c werden die Hebel g in die Einschnitte der Messingröhre ρ eingreifen, den Gummischlauch i mehr oder weniger zudrücken und also mehr oder weniger Wasser durchlassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Regelung des Wasserausflusses bei wechselndem Druck in der Leitung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Wasser auf einen mit Luft gefüllten Gummiball (b) drückt und hierdurch den mit diesem in Verbindung stehenden zweiten Gummiball (c) ausdehnt, welch letzterer dann mittels der ihn berührenden Hebel (o g) die Gummiröhre (i) mehr oder weniger zusammendrückt und hierdurch den Ausflufs des Wassers regelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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