DE82068C - - Google Patents

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DE82068C
DE82068C DENDAT82068D DE82068DC DE82068C DE 82068 C DE82068 C DE 82068C DE NDAT82068 D DENDAT82068 D DE NDAT82068D DE 82068D C DE82068D C DE 82068DC DE 82068 C DE82068 C DE 82068C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Giefsen von Radnaben mit eingegossenen Speichen, besonders wenn die Speichen in zwei convergirenden Flächen, wie bei Fahrrädern, oder in verschiedenen parallelen Ebenen liegen, und auf eine für diesen Zweck geeignete Giefsflasche. Die Giefsflasche mit zugehörigem Formkasten wird durch die beiliegende Zeichnung erläutert. Der Formkasten wird in
Fig. ι im Schnitt, in
Fig. 2 in der Oberansicht dargestellt.
Fig. 3 zeigt die Giefsflasche im Schnitt mit fertig gegossener Radnabe.
Der Formkasten besteht aus zwei Theilen A und B. A bildet die Hälfte eines konischen Mantels, an welchem Oeffnungen zur Aufnahme der Radspeichenkerne α angebracht sind. Der Theil B ist eine flache Scheibe, auf welcher die Hälfte des Nabenmodells 5 befestigt ist.
Die Giefsflasche besteht aus drei Theilen C, K, M. Der untere Theil C bildet das Stativ, welches den Radkranz T trägt und auf welchem die Nabenflasche K mittelst Schrauben centrisch befestigt ist. Auf der Nabenflasche K sitzt die Oberflasche M. Am Ringe C ist eine Nuth F zur Aufnahme des Radkranzes T und durch den Fufs E eine cylindrische Bohrung G zur Aufnahme des Spindelkernrohres H gedreht. An der Wandung der Nabenflasche K befinden sich Nuthen w, welche beim Herausnehmen des Rades aus der Form den Radspeichen den Durchgang gestatten. Aufserdem ist ein Ring R aus Schmiedeisen vorhanden, welcher um den Radkranz T gelegt wird. Zwischen ihm und den flachen Nietköpfen, in welche die Speichen enden, nachdem diese durch entsprechende Oeffnungen, welche am Radkranz angebracht sind, durchgesteckt worden sind, werden Keile eingeschoben, um die Speichen gegen die Mitte angedrückt zu halten.
Das Formen und Giefsen wird wie folgt ausgeführt:
Die beiden Formkastentheile A und B werden wie in Fig. 1 gezeigt, zusammengefügt und die Speichenkerne α werden durch die entsprechenden Oeffnungen des konischen Cylindermantels hindurch in entsprechende Oeffnungen des Nabenmodells hineingesteckt, worauf die Zwischenräume mit trockenem Sand festgestampft werden. Nachdem die Ober- und Unterfläche des Formkastens geglättet worden sind, werden die Speichenkerne α herausgezogen, die Kastentbeile getrennt, und eine Formhälfte ist fertig. Auf dieselbe Weise erhält man die andere Formhälfte. Nachdem die Hälften getrocknet sind, werden sie zu einem Kern A1 zusammengefügt und in die Flasche K eingebracht. Die Flasche K, deren unterer Theil denselben Durchmesser und dieselbe konische Form wie der untere Theil der beiden zusammengefügten Formhälften hat, aber oben weiter als diese ist, centrirt die Nabe. Danach wird der vorher zusammengefügte und gebohrte Radkranz T in die Nuth F eingelegt und die Speichen von der äufseren Peripherie aus durch die vorhandenen Oeffnungen des Radkranzes, 'die Nuthen der
Giefsflasche und die Kanäle des Formsandes hindurchgesteckt, so dafs sie in den Raum ragen, welcher für die Nabe bestimmt ist. Das Kernrohr H für die Achse wird darauf in das Loch G hineingesteckt und der schmiedeiserne Ring R um den Radkranz T gelegt. Kleine Keile s werden zwischen den Ring R und die zu den Speichen gehörigen Nietköpfe geschoben, damit die Speichen gegen die Mitte unverrückbar gehalten werden. Darnach wird der Raum P zwischen der eingebrachten Sandform und der Nabenflaschenwandung mit nassem Sand ausgefüllt. Die Oberflasche wird auf ein flaches Brett aufgesetzt, mit Eingufs- und Steingufsöffnung versehen und dann mit der Flasche K verbunden. An Stelle der Keile kann man auch durch den Ring R gehende Schrauben verwenden, die gegen die Köpfe der Speichen geschraubt werden.

Claims (3)

  1. . Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zum Formen von Radnaben mit eingegossenen Speichen, welche in derselben oder in verschiedenen Ebenen liegen, dadurch gekennzeichnet, dafs man eine aus zwei symmetrischen Hälften bestehende konische Trockensandform, welche mit Aussparung für die Nabe und mit Kanälen zur Aufnahme der Speichen versehen sind, in eine inwendig konische und mit nach der Kante auslaufenden Nuthen zur Auf-' nähme der Speichen versehene Giefsflasche ■ einbringt, welche mit ihrem unteren Theile die Sandform dicht umschliefst, an ihrem oberen Theile dagegen einen Zwischenraum zwischen sich und der Sandform frei läfst, dafs man darauf die Speichen durch den Radkranz, die Flasche und die Sandform bis in den der Nabe entsprechenden Hohlraum hindurchsteckt, den genannten Zwischenraum mit trockenem Sande ausfüllt, ein Kernstück von der Form der Welle einsetzt und eine die Eingufs- und Steiggufsöffnung enthaltende Oberflasche auf die erstgenannte Flasche aufsetzt.
  2. 2. Giefsform zum Zusammengiefsen von Radnaben und Speichen nach dem im Patent-Anspruch i. angegebenen Verfahren, bestehend aus einer konischen, symmetrisch zweitheiligen Trockensandform (A1J. mit der Hohlform für die Nabe und Kanälen für die Speichen, aus einer die erwähnte Form zusammenhaltenden konischen Giefsflasche (K) mit offenen Längsschlitzen zum Einbringen der Speichen und einer die Eingufs- und Steiggufsöffnung enthaltenden Oberflasche (M), vermittelst welcher die Sandform (01V sammt dem Rade nach dem Giefsen herausgehoben werden kann.
  3. 3.. Ausführungsform der unter 2. gekennzeichneten Giefsflasche (KJ, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselbe nur in ihrem unteren Theile sich an die Konicität des unteren Theiles der Sandform (A1) anpafst, während im Uebrigen zwischen der Sandform und derFlaschenwandung einZwischenraum verbleibt, der nachträglich mit feuchtem Sand ausgefüllt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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