DE820290C - Verfahren zur Herstellung von Faltenrohren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Faltenrohren

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Publication number
DE820290C
DE820290C DEP1894A DEP0001894A DE820290C DE 820290 C DE820290 C DE 820290C DE P1894 A DEP1894 A DE P1894A DE P0001894 A DEP0001894 A DE P0001894A DE 820290 C DE820290 C DE 820290C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
hammer
pipe
production
grooves
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Expired
Application number
DEP1894A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Muerle
Richard Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUKA AG
Original Assignee
Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D15/00Corrugating tubes
    • B21D15/04Corrugating tubes transversely, e.g. helically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Faltenrohren Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen oder geschweißten Faltenrohren, Federkörpern u. dgl., mit schraubengangartig oder ringförmig verlaufenden Rillen.
  • Die Herstellung von schraubengangartigen Rippenrohren erfolgt in der Hauptsache durch Walzen, die auf der Mantelfläche des Rohres abrollen. Bei Versuchen, die Faltenrohre auch auf anderem Wege herzustellen, wurden die Rohre zwischen Preßbacken verformt. Aber erst das nachfolgend beschriebene Hämmerverfahren stellte sich als besonders leistungsfähig heraus, weil einesteils die Herstellungszeit damit ganz erheblich 'abgekürzt werden konnte und andernteils das Werkstoffgefüge, insbesondere von Stahl, besser ausfällt als beim Walzen.
  • Erfindungsgemäß werden die Rillen in die Rohre von außen durch Formbacken gehämmert. In der entsprechenden Vorrichtung dreht sich entweder das Werkstück und die Formbacken stehen still, oder die Formbacken laufen um das stillstehende Werkstück. Die Formbacken sind hierbei in einem sich drehenden Hämmerkopf radial leicht beweglich untergebracht. Sie werden beim Drehen des Kopfes nach außen geschleudert, schlagen gegen feststehende Nocken und werden von diesen auf das Werkstück schnell hämmernd zurückgeworfen. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Hämmerbacken nicht aus einem Stück zu fertigen, sondern aus einzelnen Formstücken zusammengesetzt in einem Backenhalter unterzubringen. Dadurch ist es möglich, beschädigte oder stark abgenutzte Teile des Werkzeuges auszuwechseln und die Hintereinanderreihung der Rillengänge beliebig vorzunehmen. Durch die Verwendung auswechselbarer Platten verschiedener Stärke kann insbesondere der Rillenabstand wahlweise eingestellt werden. Die Rohre werden vor ihrem Einlauf in die Hämmervorrichtung zwischen Profilrollen geführt, die unter einem regelbaren Anpreßdruck stehen.
  • Durch die fortlaufende Hämmereinwirkung schiebt sich beim Einschlagen der schraubengangartigen Rillen das Rohr von selber nach vorn und wird durch die in schneller Folge das .Rohr treffenden Schläge in so kurzer Frist aus der Vorrichtung herausgeschoben, daß die Herstellung nur noch die Hälfte der bisher für die Rippenrohrherstellung erforderlichen Zeit beträgt.
  • Abb. i zeigt an einem Ausführungsbeispiel einen Längsschnitt durch die Hämmervorrichtung, Abb. 2 eine Vorderansicht, und Abb. 3, 4, 5_ und 6 veranschaulichen die Hämmerbacken.
  • Das in den Führungen 1, 2 und 3 gelagerte Rohr 4 steckt mit dem zu bearbeitenden Teil 5 in der Hohlspindel g des Hämmerkopfes. Dieser ist in dem feststehenden Gehäuse 6 gelagert, in dem die als Anschlagnocken dienenden Bolzen 7 befestigt sind. Die Hohlspindel g wird durch den Motor 8 angetrieben. Sie hat eine Aussparung io, in der sich radial die Hämmereinsätze i i verschieben lassen. Diese Hämmereinsätze bestehen aus dem kastenartigen Backenhalter 12, den einzelnen in verschiedener Größe abgestuften Formstücken 13 und den am Hämmereinsatz befestigten Bolzen 14. Die Formstücke können beliebig ausgewechselt werden, sie sind mit der Schraube 15 im Backenhalter 12 befestigt. Der Abstand der Formstücke 13 voneinander kann durch die Platten 24 beliebig eingestellt werden.
  • Das Werkstück 4 wird zwischen den Rollen 16 festgehalten, die durch das Gewicht 17 gegeneinandergepreßt werden. Durch Umlegen des Hebels 18 können die Rollen vom Anpreßdruck entlastet werden. Eine weitere Führung hat das Werkstück durch den Wagen ig, in welchem der fertig bearbeitete Rohrteil mit der Schraube 20 festgehaltetl wird. Der Wagen läuft auf Rollen 21 und wird durch die Schraubenfedern 22 gegen das Maschinenbett 23 gedrückt.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Nach Einschalten des Motors 8 dreht sich die Hohlspindel g und mit ihr auch der Hämmerkopf. Die in radialer Richtung frei beweglichen Hämmereinsätze i i werden dabei nach außen geschleudert, wobei die Bolzen 14 gegen die feststehenden Bolzen 7 schlagen und von diesen mit den Hämmereinsätzen ii zurückgeworfen werden. Sie schlagen mit ihren Formstücken 13 gegen den Teil 5 des Werkstückes und erzeugen, in schneller Folge rings um das Werkstück herumlaufend, schraubengangartige Rillen. Die vorderen Formstücke 13 rufen eine verhältnismäßige flache und breite Einbuchtung hervor, durch die nachfolgenden Formstücke wird diese Rille immer schmaler und tiefer, bis mit dem letzten Formstück auch das Rohr fertig ausgehämmert ist.
  • Bei schraubengangartig verlaufenden Rillen wird das Werkstück mit großer Geschwindigkeit von selbst durch die Vorrichtung gezogen. Der Zug ist so stark, daß die unter regelbarem Anpreßdruck stehenden Führungsrollen 16 als Bremse wirken müssen. Zur Führung des fertigen Rohrteiles dient auf der gegenüberliegenden Seite der Wagen ig.
  • Wird an Stelle der schraubengangartigen Rillen das Werkstück mit ringförmigen Rillen versehen, so muß das Rohr durch eine besondere Vorrichtung nach einer bestimmten Anzahl von Hammerschlägen um je eine Rillenbreite vorwärts geschoben werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von nahtlosen oder geschweißten Faltenrohren mit ringförmig oder schraubengangartig verlaufenden Rillen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen in die Rohre von außen durch Formbacken eingehämmert werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Formbacken (13) während des Hämmerns um das gleichzeitig axial vorbewegte Rohr umlaufen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formbacken nur radial beweglich sind und das axial vorbewegte Rohr umläuft.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen umlaufenden Hämmerkopf mit Einsätzen (ii) zur Aufnahme der Formbacken (13), die zwischen feststehenden Anschlagnocken (7) umlaufen, welche die durch Zentrifugalwirkung nach außen strebenden Hämmereinsätze (ii) mit ihren Formbacken (13) auf das Rohr (4) zurückwerfen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hämmerbacken aus einzelnen Formstücken (13) zusammengesetzt in einem Backenhalter (12) untergebracht sind.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Formstücke (13) voneinander durch auswechselbare Platten (24) verschiedener Dicke einstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unter regelbarem Anpreßdruck stehende Profilrollen (16) vorgesehen sind, zwischen denen das Rohr dem Hämmerkopf zuführbar ist.
DEP1894A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung von Faltenrohren Expired DE820290C (de)

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DE (1) DE820290C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098333B (de) * 1956-01-12 1961-01-26 Appel Process Ltd Haemmermaschine zum Richten und Entspannen langgestreckter Werkstuecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1098333B (de) * 1956-01-12 1961-01-26 Appel Process Ltd Haemmermaschine zum Richten und Entspannen langgestreckter Werkstuecke

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