DE82012C - - Google Patents

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DE82012C
DE82012C DE189482012D DE82012DD DE82012C DE 82012 C DE82012 C DE 82012C DE 189482012 D DE189482012 D DE 189482012D DE 82012D D DE82012D D DE 82012DD DE 82012 C DE82012 C DE 82012C
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Germany
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comb
teeth
cleaner
cleaning
pins
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Expired
Application number
DE189482012D
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Publication of DE82012C publication Critical patent/DE82012C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D24/00Hair combs for care of the hair; Accessories therefor
    • A45D24/40Manually actuated comb cleaners

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \4
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
Zusatz zum Patente J\li 71272 vom 27. Januar 1893.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1894 ab. Längste Dauer: 26. Januar 1908.
Der durch das Haupt-Patent Nr. 71272 geschützte Kammreiniger, bestehend aus zwischen den Zähnen eines zerlegbaren Kammes gemeinsam verschiebbaren Scheiben zum Abstreifen von zwischen diesen Zähnen vorhandenen Unreinigkeiten, wirkt nur einseitig, da er hinter ihm sich ansammelnde Unreinigkeiten nicht entfernen kann. Vorliegender Zusatz betrifft die derartige Anordnung dieses Kammreinigers, dafs er nach beiden Seiten hin arbeiten kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Ausführungen des abgeänderten Kammreinigers veranschaulicht. Von den Figuren zeigen Fig. 1, 2 und 3 einen Längen-, einen Querschnitt und einen Zahn in Ansicht eines nur einseitigen Kammes; Fig. 4 eine Längenansicht der verwendeten Hülse zum Zusammenhalten der Reinigerscheiben, Fig. 5, 6 und 7 einen Längen- und einen Querschnitt und einen Zahn in Ansicht eines doppelseitigen Kammes, Fig. 8 und 9 Längenansicht und Querschnitt einer Abänderung eines doppelseitigen Kammes, Fig. 10, 11 und 12 Längenansicht, Querschnitt und Ansicht eines Zahnes einer weiteren Abänderung eines doppelseitigen Kammes.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführung ist die im Haupt - Patente gegebene Construction insofern abgeändert, als die Reinigungsscheiben d nach vorn und hinten vorspringende Zähne d1 haben und die Kammzähne ssl (Fig. 3) am hinteren Ende, wo sie auf einen hindurchgezogenen Stift r gereiht sind, oben und unten Führungskerbe w (Fig. 3) zum Aufschieben eines Kammrückens R besitzen, welcher bei zurückgezogenem Reiniger dessen hintere Zähne überdeckt. Nach Herausziehen des Stiftes r und Abstreifen des Rückens R können Unreinigkeiten, sollten sich solche im Laufe der Zeit hinter dem Reiniger zwischen den Zähnen angesammelt haben, rückwärts hinausgestofsen werden. Die Zähne d1 der Reinigungsscheiben d erleichtern einerseits die Reinigung des Kammes und sichern vermöge ihrer Länge andererseits den Kammzähnen s sl ihre parallele Lage zu einander, so dafs Zwischenscheiben, welche mit den Zähnen s s1 auf den Stift r gereiht werden könnten, unnöthig sind. Längsschlitze 5 in den beiden Endzähnen sl des Kammes begrenzen durch Vermittelung von in ihnen geführten Scheiben y, welche wie die Reinigungsscheiben d von der Verschiebungshülse α al umfafst werden, die Gröfse der Verschiebung des Reinigers derart, dafs dieser nicht vom Kamm abgestreift werden kann. Die zum Zusammenhalten und gemeinsamen Verschieben der Reinigungsscheiben dienende Hülse α α1 (Fig. 4) ist von der im Haupt-Patent gegebenen etwas abweichend; ein Längsschlitz, welcher sie in zwei Schenkel α al theilt (die die Kammzähne zwischen sich nehmen) und an dem einen zum Aufziehen einer Mutter b1 (Fig. 1) dienenden Ende ausmündet, erleichtert das Auseinandernehmen und Zusammensetzen von Kamm und Reiniger.
Bei der in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellten Abänderung haben die sämmtlichen zur zweiseitigen Benutzung des Kammes zweiseitig ausgebildeten Zähne s sl vier Durchbohrungen D (Fig. 7), derart, dafs von beiden Stirnseiten des Kammes aus je eine zweischenklige Nadel JV durch die Zähne geschoben werden kann. Diese Nadeln JV verhindern eine Verdrehung der Kammzähne s s1 gegen einander und dienen zugleich zur Begrenzung der Verschiebbarkeit der gezahnten Reinigungsscheiben d d', welche zwischen den Kammzä'hnen mittelst eines ihre Zähne durchsetzenden Schlitzes F auf die vier Schenkel der Stifte C gereiht sind. Je nachdem der Reiniger nach rechts oder links verschoben wird, begrenzt der linke Schenkel der Nadel links oder der rechte Schenkel der Nadel rechts seinen Hub. Fig. 6 zeigt den. Reiniger nach rechts verschoben. Bei dieser Construction dient zum Zusammenhalten der Kammzähne die Reinigerhülse α al selbst. In jeder Endstellung schliefst der Reiniger nach bewirkter Reinigung eine Seite des Kammes gegen das Eindringen von Staub zwischen die Zähne ab und hält zugleich die andere Kammseite zur Benutzung offen.
Bei der in den Fig. 8 und 9 gegebenen Abänderung besitzen die Kammzähne s s1 an Stelle einer vierfachen Durchlochung nur in ihrer Mitte einen kleinen Lä'ngsschlitz zur Einführung eines flachen Stiftes JV1, welcher ebenso wie die zwei Doppelnadeln JV der vorhergehenden Ausführung eine Drehung der Kammzähne verhütet und die Verschiebbarkeit der gezahntenReinigerscheiben^df1 begrenzt. Letztere sind in diesem Falle aus Draht gebogen gedacht, indem dieser genau das Profil der Reiniger besitzt, wobei zugleich ein Längsschlitz F zur Ermöglichung der Verschiebung auf dem Querstabe JV1 vorgesehen ist. Ferner sind die doppelseitigen Kammzähne si1 langer ausgebildet, so dafs dem Reiniger die Ruhestellung in der Kammmitte gegeben werden kann, . beide Seiten des Kammes also zur Benutzung offen bleiben können.
Bei der in den Fig. 10 bis 12 gegebenen Abänderung besitzt jeder Kammzahn zwei Löcher D zum Einschieben zweier Stifte JV2 von einer .Kammstirnseite aus. Die zwischen die Kammzä'hne gereihten gezahnten Reinigerscheiben ddl liegen zwischen beiden Stiften derart, dafs diese eine Verschiebung des gesammten Reinigers hindern. Je nachdem die rechte oder linke Seite des Kammes gereinigt werden soll, wird der rechte oder linke Stift JV2 herausgezogen.
Bei den in den Fig. 5. bis 10 gegebenen Vorrichtungen erfolgt das Verschieben des Reinigers am zweckmäfsigsten durch Aufstützen des Kammes auf eine Ebene.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Abänderung des durch das Patent Nr. 71272 geschützten Kammreinigers, darin bestehend, dafs die Reinigungsscheiben (d) mit nach vorn und hinten vorspringendenZähnen (d1) versehen sind, sowie dafs das Zusammenziehen der Kammzähne und Reinigungszwischenlagen nur mittelst der zum Verschieben der letzteren dienenden Hülse (a d1) bewirkt wird (Fig. 5), wobei die Kammzähne durch quer hindurchgezogene Stifte oder Schienen (NN1N2J gegen Drehung gesichert sind, welche Stifte zwecks Verschiebung des Reinigers leicht herausziehbar sind, oder auf welchen die Reinigungszwischenlagen mittelst eines Schlitzes verschoben werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189482012D 1893-01-27 1894-08-08 Expired DE82012C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE71272T 1893-01-27
DE82012T 1894-08-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE82012C true DE82012C (de) 1895-07-13

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ID=32471215

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DE189482012D Expired DE82012C (de) 1893-01-27 1894-08-08

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