DE81978C - - Google Patents

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DE81978C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M12/00Hybrid cells; Manufacture thereof
    • H01M12/04Hybrid cells; Manufacture thereof composed of a half-cell of the fuel-cell type and of a half-cell of the primary-cell type
    • H01M12/06Hybrid cells; Manufacture thereof composed of a half-cell of the fuel-cell type and of a half-cell of the primary-cell type with one metallic and one gaseous electrode

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)

Description

. ι
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. August 1894 ab·
Vorliegende Erfindung gehört zu jener Klasse von Elementen, deren negative Elektrode aus poröser leitender Masse besteht und derartig angeordnet ist, dafs ein Theil der Oberfläche derselben mit der Luft in Berührung bleibt, während der andere Theil mit dem Elektrolyten in Verbindung steht. Dadurch wird der Sauerstoff der Luft von der Elektrode aufgenommen und dieselbe wird depolarisirt.
Dies erreichte man in der Weise, dafs man entweder nur einen Theil der Elektrode in den Elektrolyten tauchen liefs, oder aber dadurch, dafs man die negative Elektrode zu einem Gefäfs ausbildete, welches sowohl den Elektrolyten als auch die positive Elektrode in sich aufnimmt, wodurch die Anwendung einer besonderen Zelle überflüssig wurde.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, den Wirkungsgrad derartiger Elemente zu erhöhen, einmal durch eigenartige Ausbildung des die negative Elektrode bildenden Gefäfses und zweitens durch Anwendung eines starren oder halbflüssigen Elektrolyten.
Vortheilhaft ist es, anstatt die negative Eektrode zur Hälfte der Luft, zur Hälfte dem Elekrolyten auszusetzen, diese als Zelle auszubilden und auf ihrer Aufsenseite mit sehr porösem Faserstoff zu bekleiden, wie man ihn in der in Patentschrift Nr. 75221 erwähnten Gewebekohle besitzt. Durch eine solche Elektrodenanordnung macht man die mit der Luft in Berührung stehende Oberfläche um ein Vielfaches gröfser gegenüber der dem Elektrolyt ausgesetzten Fläche.
Bis' jetzt war mit dieser Gewebe- oder Faserkohle nur derjenige Theil der Elektrode bekleidet, welcher der Einwirkung des Elektrolyten ausgesetzt war, während man die von der Luft umspülten Theile weiter nicht beachtet hatte.
Ist eine gleichzeitig als negative Elektrode dienende Zelle aus gewöhnlicher poröser Kohle hergestellt, dann veranlafst bei Anwendung eines flüssigen Elektrolyten der hydrostatische Druck das Austreten der Flüssigkeit aus der Zelle und von einer Depolarisation kann keine Rede- mehr sein. Gerade um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird im vorliegenden Falle die eigenartige Verbindung von äufserer Bekleidung der Zelle mit sehr poröser Masse mit einem starren oder teigartigen Elektrolyten angewendet.
Die beiliegende Zeichnung stellt ein Element nach vorliegender Erfindung dar. In dem porösen Thoncylinder B befindet sich die Zinkplatte A und der teigartige Elektrolyt C; eine Lage von sehr feinen Kohlenfäden b liegt auf der Aufsenseite von leitender, auf der Aufsenfläche des Cylinders befestigter Masse. Die Faserkohle wird zweckmäfsig aus einem Sammetgewebe hergestellt.
Die Ableitung des Stromes kann in beliebiger Weise erfolgen. Im vorliegenden Falle wird Draht aus wenig oxydirbarer und gut leitender Masse schraubenförmig um die Fäden gewunden. Ein Querdraht, welcher bei jeder Windung mit erstgenanntem Draht in Berührung steht, ist mit Klemmschraube versehen.
Silber- oder noch besser Platindraht eignet sich hierzu am besten.
Die poröse leitende Unterlagsmasse für die Faserkohle kann verschiedenartig sein. Für vorliegenden Zweck am vortheilhaftesten jedoch dürfte sein, die ganze Kohlenelektrode, sowohl die aufsenliegenden Fäden als auch die poröse leitende Unterlage, aus einem geeigneten Gewebe herzustellen, welches in gleicher Weise carbonisirt wird wie Glühlichtfäden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein galvanisches Element, dadurch gekennzeichnet, dafs die negative Elektrode um das poröse Gefäfs einen Mantel bildet, dessen mit der Luft in Berührung stehende Aufsenfläche mit feinen, von ihrer Grundfläche abstehenden Kohlenfäden bedeckt ist, während das Gefäfs aufser den positiven Elektroden einen teigförmigen Elektrolyten enthält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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