DE818147C - Einrichtung an einer Reitstockpinole zur Aufnahme von Kegelschaftwerkzeugen, insbesondere Bohrern - Google Patents

Einrichtung an einer Reitstockpinole zur Aufnahme von Kegelschaftwerkzeugen, insbesondere Bohrern

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DE818147C
DE818147C DEP47998A DEP0047998A DE818147C DE 818147 C DE818147 C DE 818147C DE P47998 A DEP47998 A DE P47998A DE P0047998 A DEP0047998 A DE P0047998A DE 818147 C DE818147 C DE 818147C
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DE
Germany
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quill
tool
attachment
taper shank
tools
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Expired
Application number
DEP47998A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bruckner
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Karl Bruckner & Co
Original Assignee
Karl Bruckner & Co
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/70Stationary or movable members for carrying working-spindles for attachment of tools or work
    • B23Q1/703Spindle extensions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Einrichtung an einer Reitstockpinole zur Aufnahme von Kegelschaftwerkzeugen, insbesondere Bohrern Es ist bekannt, daß die Reitstockpinolen eine Kegelbohrung enthalten; es ergibt sich hieraus, daß man beispielsweise Spiralbohrer oder sonstige Spezialwerkzeuge mit entsprechend passendem Kegelschaft in solche Pinolen einführen kann, um gegebenenfalls an den an der Drehbank rotierenden Werkstücken je nach Bedarf durch Vortreiben der Pinole bzw. des darin eingesetzten Werkzeuges alle notwendige Bearbeitung des Werkstücks vorzunehmen.
  • Die in solche Drehbankreitstockpinolen eingesetzten Werkzeuge mit kegeligem Schaft sitzen wohl fest in der Kegelbohrung, aber es kommt doch vor, claß bei evtl. eintretender Überbeanspruchung das in der Pinole sitzende Werkzeug sich dreht; die Folge hiervon ist, daß sowohl die Kegelbohrung der Pinole als auch der Kegelschaft des in der Pinole eingesetzten Werkzeuges beschädigt werden, oder wie es im Fachausdruck gebräuchlicherweise heißt: Die Werkzeuge haben sich eingefressen. Nach einem solchen Vorfall ist die Zentriergenauigkeit bzw. der genaue zentrische Sitz des verwendeten Werkzeuges verloren und kann erst wieder zurückgewonnen werden, wenn die Kegelbohrungder Pinole und der Kegelschaft des Werkzeuges nachgeschliffen sind. Diesem vorangeführten Mangel wird durch den Erfindungsgegenstand begegnet, und zwar dadurch, daß auf der Pinole ein die Aufnahmebohrung für das Werkzeug enthaltender Aufsatz angebracht ist, der das vordere Ende der Pinole hülsenförmig umgreift und darauf festgeklemmt ist, vorzugsweise durch eine in die Keilnut der Pinole eingreifende Klemmschraube. Zweckmäßig wird in dem Aufsatz noch eine Aussparung für den Mitnehmerlappen des werlczeuges angebracht.
  • Es stellen dar Fig. i eine Ansicht im Längsschnitt, wobei das Kegelfutter an der Drehbankreitstockpinole bebefestigt ist, Fig. 2 eine Ansicht im Längsschnitt, wobei das Kegelfutter an der Drehbankreitstockpinole um 9o° gedreht ist.
  • Aus dem als Ausführungsbeispiel dargestellten Teilschnitt eines Drehbankreitstocks d (Fig. i) ist eine darin geführte Pinole c so weit vorgetrieben als notwendig erscheint, den Aufsatz b an derselben zu befestigen.
  • Diese Befestigung ist praktischerweise so vorgesehen, daß der Zapfen der Schraube g in der Keilnut der Pinole c sitzt; hierdurch ist ein fester Sitz des Bohraufsatzes insbesondere gegen Drehung gewährleistet. In einen so befestigten Aufsatz b kann jegliches Werkzeug mit entsprechend passendem Schaft eingesetzt werden, und es ist die Gewähr gegeben, daß beim Arbeitsvorgang eine Drehung ausgeschlossen ist. Im Aufsatz ist ferner eine Aussparung a vorgesehen für die Verwendung von Kegelschaftwerkzeugen mit Mitnehmerlappen h. Hiermit wird jegliche Drehung des an der Reitstockpinole befestigten Aufsatzes verhindert. Für die Kegelbohrung e der Pinole c können nur Werkzeuge mit entsprechend passendem Kegelschaft verwendet werden. Für Werkzeuge mit größerem Schaftdurchmesser ist der Aufsatz b vorgesehen. Es ergibt sich hieraus, daß dieser Aufsatz b sehr praktische und vielseitige Verwendung bietet, dagegen die Kegelbohrung e der Pinole c nur begrenzte Möglichkeiten zur Benutzung von Werkzeugen aufzeigt. Zusammenfassend ergeben sich aus. den vorstehenden Ausführungen folgende Merkmale: Die in der Pinole vorgesehene Kegelbohrung läßt nur die Verwendung von Werkzeugen zu, die einen zu der Pinole passenden Kegelschaft besitzen. Nur Werkzeuge mit Kegelschäften kleineren Durchmessers können bei Hinzunahme von Reduzierhülsen ebenso darin Verwendung finden. Jedoch ist hierbei die Gefahr bzw. der Mißstand gegeben, daß sich das darin befindliche Werkzeug bei evtl. Überbeanspruchung dreht und sich dann die Kegelflächen e der Pinole c sowie die Kegelfläche des darin befindlichen Werkzeugschaftes anfressen. Eine Sicherung gegen eventuelle Drehung eines hier angewendeten Werkzeuges fehlt.
  • Im Gegensatz zu den angeführten Mängeln bietet der Aufsatz b folgende Vorteile: i. Der Aufsatz b ist an der Pinole c des Reitstocks einer Drehbank mittels Schraube g dergestalt befestigt, daß der Zapfen der Schraube g in die Keilnut f der Pinole c eingreift und somit gegen Drehung gesichert ist.
  • 2. Am Aufsatz b ist ferner eine Aussparung a vorgesehen; in dieser Aussparung a erhält der Mitnehmerlappen h eines jeden darin sitzenden Werkzeugschaftes seinen Halt, womit auch hier zwangsläufig das Werkzeug gegen Drehung gesichert ist.
  • 3. Der Aufsatz b erweist sich als praktisches, vielseitiges und doch verhältnismäßig billiges Zusatzwerkzeug, zumal man hier jeglichen Sonderwünschen der Aufnahmefähigkeit von Werkzeugen gerecht werden kann.
  • 4. Im Ausführungsbeispiel' zeigt Fig. i, daß die Kegelbohrung e in der Pinole c kleiner im Durchmesser als die Kegelbohrung k im Aufsatz b ist, somit hier bildlich die verschiedenen Möglichkeiten der Verwendung von Werkzeugen demonstriert werden.
  • 5. Die Kegelbohrung e der Pinole c wird nach wie vor für geringere Beanspruchung Geltung besitzen; dagegen wird bei größeren Beanspruchungen der Aufsatz b ein sehr praktisches Hilfswerkzeug für die Betriebe bedeuten und eventuell kostspielige Reparaturen der Pinole in vielen Fällen vermeiden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an einer Reitstockpinole zur Aufnahme von Kegelschaftwerkzeugen, insbesondere Bohrern, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Pinole (c) ein die Aufnahmebohrung für das Werkzeug enthaltender Aufsatz (b) angebracht ist, der das vordere Ende der Pinole hülsenförmig umgreift und darauf festgeklemmt ist, vorzugsweise durch eine in der Keilnut (f) der Pinole eingreifende Klemmschraube (g).
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz (b) eine Aussparung (a) für den Mitnehmerlappen (h) des Werkzeuges hat.
DEP47998A 1949-07-06 1949-07-06 Einrichtung an einer Reitstockpinole zur Aufnahme von Kegelschaftwerkzeugen, insbesondere Bohrern Expired DE818147C (de)

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DE818147C true DE818147C (de) 1951-10-22

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DE (1) DE818147C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3691883A (en) * 1970-09-22 1972-09-19 Maurice S Ingram Lathe tool holder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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