DE817331C - Transformator, insbesondere fuer elektrische Lichtbogenschweissung - Google Patents

Transformator, insbesondere fuer elektrische Lichtbogenschweissung

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DE817331C
DE817331C DEP23283A DEP0023283A DE817331C DE 817331 C DE817331 C DE 817331C DE P23283 A DEP23283 A DE P23283A DE P0023283 A DEP0023283 A DE P0023283A DE 817331 C DE817331 C DE 817331C
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DE
Germany
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transformer
web
recesses
core
spreading
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Expired
Application number
DEP23283A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Kaiser
Gustav Wook
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Keller and Knappich GmbH
Original Assignee
Keller and Knappich GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/08Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
    • H01F29/10Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable part of magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description

  • Transformator, insbesondere für elektrische Lichtbogenschweißung Zur Erzielung eines selbsttätigen Spannungsabfalls beim Lichtbogenschweißen mit zunehmender Stromstärke ist die Verwendung einer Drosselspule bekannt, deren Größe man durch Verändern der Lage eines Eisenkernes regeln kann. Es sind auch zahlreiche Sonderbauweisen für den Transformator entwickelt worden, bei denen der Transformator diese Drosselspule mitenthält, wodurch der Aufbau des Transformators erheblich verändert wird. Ein anderer Weg zur Erzielung eines Spannungsabfalls besteht in der Anordnung eines Streusteges innerhalb des Transformators, der einen magnetischen \'ebenschluß unter Einschaltung eines veränderbaren Luftspaltes schafft. Auch hierfür sind schon zahlreiche Bauformen vorgeschlagen worden. Bei einer bekannten Ausführung dieser Art werden zwei Streustege innerhalb des Kernfensters des Transformators quer zur Lage der Kernbleche bewegt. Hierbei entsteht aber ein ungünstiger Verlauf der magnetischenKraftlinien senkrecht zurLage der Kernbleche und demzufolge eine ungleiche magnetische Sättigung in den Kernblechen des Transfor-Inators mit zusätzlichen Eisenverlusten. Außerdem sind besondere Führungen für das Halten und Bewegen der Streustege notwendig, die den Transformator erheblich vergrößern *und verteuern. Diese Mängel lassen sich bei einem ebenfalls bekannten Vorschlag vermeiden, bei dem der Streusteg zur Veränderung des Luftspaltes den Transformatorkern durchbricht und parallel zur Lage der Kernbleche einstellbar ist. Von der praktischen Verwirklichung dieses schon sehr alten Vorschlages hat man bisher abgesehen, weil die Durchbrechung des Transformatorkernes durch den Streusteg naturgemäß zwei Luftspalte mit sich bringt, die zur Berücksichtigung der Wärmedehnung und zur Vermeidung dadurch bedingter Spannungen nicht klein gehalten werden können und somit eine Vergrößerung des Leerlaufstromes und damit Verluste zur Folge haben.
  • Gemäß der der Erfindung zugrunde liegenden Erkenntnis lassen sich jedoch diese Mängel der zuletzt erwähnten Ausführung weitgehend beheben, so daß dann ein sehr einfacher und wirkungsvoller Transformator entsteht. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Transformatorkern gelenkig so unterteilt ist, zweckmäßigerweise unter gegenseitiger Überlapp.ung mit Vor- und Rücksprüngen, daß seine an dem verstellbaren Streusteg anliegenden Teile an diesen angestellt oder angedrückt werden können. Unter Transformatorkern wird hierbei der gesamte Eisenring verstanden, soweit nicht ausdrücklich Joch oder Schenkel genannt werden. Durch die Erfindung werden die im magnetischen Kreis entstehenden Luftspalte so klein wie möglich. Zur Verbesserung des magnetischen Kraftflusses dient es ferner, wenn gemäß der Erfindung der Streuflußsteg in dem Transformatorkern durch an ihm und dem Transformatorkernteil vorgesehene einander überlappende Vor- und Rücksprünge geführt ist, womit sich gleichzeitig jede weitere Führung des Steges erübrigt. Zur leichten Bewegbarkeit des Steges und der Ausschaltung hemmender Spannungen durch Wärmedehnung besitzt gemäß der Erfindung der jeweils von mehreren Blechen gebildete Vorsprung mindestens ein Blech weniger als der gegenüberliegende Rücksprung. Die Vor- und Rücksprünge werden zweckmäßig durch seitliche Versetzung von unter sich gleich langen Blechen gebildet, so daß sich diese Versetzung auch an den Außenseiten des Transformatorkernes in Vor- und Rücksprüngen äußert, die zur Abführung der Wärme dienen. In die an den Außenseiten des Transformatorkernes liegenden Rücksprünge können zur Erhöhung der Wärmeabführung außerdem Kühlnadeln o. dgl. eingesetzt werden.
  • Bei dem bekannten Vorschlag durchbricht der Streusteg das Joch des Transformatorkernes; dabei können zusätzliche Streuungen auftreten. Dies wird gemäß Weiterbildung des Erfindungsgedankens dadurch vermieden, daß der Streusteg zwischen den in an sich bekannter Weise jeweils auf einem gemeinsamen Schenkel aufgebrachten Primär- und Sekundärwicklungen angeordnet ist. Ferner sind die einander gegenüberliegenden Stirnflächen der beiden Streustege, von denen dem beweglichen ein ortsfester gegenüberliegt, abgeschrägt, zweckmäßig V-förmig, wodurch der wirksame Luftspaltquerschnitt gleichmäßiger veränderlich ist. Alle diese Neuerungen gemäß der Erfindung machen den erwähnten, an sich bekannten Vorschlag erst praktisch durchführbar und schaffen einen Transformator der gewünschten Eigenart, der gegenüber den bisher gebauten durch große Einfachheit und kleinen Platzbedarf ausgezeichnet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Aufriß, Abb. 2 einen Ausschnitt im Grundriß.
  • Der Schenkel i, i' mit den Primärwicklungen 2 und Sekundärwicklungen 3 besteht in bekannter Weise aus Blechlamellen, die sich an den Stoßfugen überlappen und durch die Laschen 4 zusammengehalten werden. Zwischen der Primärwicklung 2 und der Sekundärwicklung 3 ist der Streusteg 5 angeordnet und durch Elektromotor 6 über Gewindespindel j in der Traverse 8 auf und ab bewegbar.
  • Wie Abb. 2 erkennen läßt, überlappen sich dabei einzelne Blechpakete mit Vor-'und Rücksprüngen, wobei ein Vorsprung jeweils mindestens ein Blech weniger besitzt als der ihm gegenüberliegende Rücksprung. Die Blechpakete des Transformatorkernes bilden auch an seinen Außenkanten entsprechende Vor- und Rücksprünge, in die Kühlnadeln 9 eingesetzt sind. Der untere Schenkel besteht aus zwei bei io gelenkig unter gleichartiger Überlappung mittels der Zugstangen i i miteinander verbundenen Teilen. Eine Feder 12, die sich an der Traverse 8 abstützt, drückt die beiden Teile i, i' der oberen Schenkel über die Laschen 4 gegeneinander, so daß die Luftspalte zwischen den Schenkeln und dem Streusteg 5 so gering wie möglich werden. Dem beweglichen Streusteg 5 liegt ein entsprechender ortsfester Steg 13 gegenüber. Ihre beiden gegenüberstehenden Flächen 14 sind so abgeschrägt, daß der magnetische Kraftfluß sich möglichst gleichmäßig ändert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Transformator, insbesondere für elektrische Lichtbogenschweißung, mit unbewickeltein Streusteg, der zur Veränderung des Luftspaltes den Transformatorkern durchbricht und parallel zur Lage der Kernbleche verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformatorkern gelenkig so unterteilt ist, zweckmäßigerweise unter gegenseitiger Überlappung mit Vor-und Rücksprüngen, daß seine an dem verstellbaren Streusteg anliegenden Teile an diesen angestellt oder angedrückt werden können.
  2. 2. Transformator, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Streusteg in dem Transformatorkern mit einander überlappenden Vor- und Rücksprüngen geführt ist.
  3. 3. Transformator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder von mehreren Blechen gebildete Vorsprung mindestens um eine Blechstärke schwächer ist als der gegenüberliegende Rücksprung.
  4. 4. Transformator nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet. daß die Vor- und Rücksprünge durch seitliche Versetzung von unter sich gleich langen Blechen gebildet werden, so daß sich diese Versetzung auch an den Außenseiten des Transformatorkernes in Vor- und Rücksprüngen äußert, die zur Abführung der Wärme dienen.
  5. 5. Transformator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die an den Außenseiten des Transformatorkernes liegenden Rücksprünge Kühlnadeln oder andere Kühlflächen eingesetzt sind.
  6. 6. Transformator, insbesondere nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Streusteg zwischen den auf den gemeinsamen Schenkeln aufgebrachten Primär- und Sekundärwicklungen angeordnet ist.
  7. 7. Transformator nach Anspruch i bis 6, bei dem dem beweglichen Streusteg ein ortsfester Steg gegenüberliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Flächen der beiden Streustege abgeschrägt sind, zweckmäßigerweise V-förmig.
DEP23283A 1948-12-02 1948-12-02 Transformator, insbesondere fuer elektrische Lichtbogenschweissung Expired DE817331C (de)

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DE817331C true DE817331C (de) 1951-10-18

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953729C (de) * 1952-09-16 1956-12-06 Franz Poeschl Leuchtroehrenfab Transformator oder Drosselspule mit einem parallel zur Kernebene verschiebbaren Streujoch
DE1256314B (de) * 1962-02-01 1967-12-14 Hirst Welding Rectifiers Ltd Transformator mit einem relativ zum Transformatorkern beweglichen Jochkernelement

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953729C (de) * 1952-09-16 1956-12-06 Franz Poeschl Leuchtroehrenfab Transformator oder Drosselspule mit einem parallel zur Kernebene verschiebbaren Streujoch
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