DE816004C - Fuer Beheizung mit festen Brennstoffen und fuer elektrische Beheizung ausgestatteter Zimmerofen - Google Patents

Fuer Beheizung mit festen Brennstoffen und fuer elektrische Beheizung ausgestatteter Zimmerofen

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DE816004C
DE816004C DEP46946D DEP0046946D DE816004C DE 816004 C DE816004 C DE 816004C DE P46946 D DEP46946 D DE P46946D DE P0046946 D DEP0046946 D DE P0046946D DE 816004 C DE816004 C DE 816004C
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Germany
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heating
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DEP46946D
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Inventor
Karl Hanke
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C1/00Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified
    • F24C1/02Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified adapted for the use of two or more kinds of fuel or energy supply
    • F24C1/04Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified adapted for the use of two or more kinds of fuel or energy supply simultaneously

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

  • Für Beheizung mit festen Brennstoffen und für elektrische Beheizung ausgestatteter Zimmerofen Bei den bekannten, für Beheizung mit festen Brennstoffen und für elektrische Beheizung ausgestatteten Zimmeröfen sind die elektrischen Heizkörper in in den Ofenwänden vorgesehenen Hohlräumen angeordnet, die lediglich über je einen von ihren unteren Bereichen ausgehenden und mittels eines Schiebers mehr oder minder verschließbaren Kanal mit der Außenluft in Verbindung stehen. Eine Luftzirkulation durch die mit den Heizkörpern versehenen Hohlräume findet somit nicht statt, da die Außenluft nur durch ein und denselben Kanal in einen bestimmten Hohlraum eintreten kann bzw. aus diesem zum Austritt gelangt. Die von den Heizkörpern abgegebene Wärme speichert sich also im Ofen auf, um erst späterhin in ausgiebigerem Maße von diesem abzustrahlen.
  • Andererseits sind Heizöfen für bloß elektrische Beheizung bekanntgeworden, bei denen die elektrischen Heizkörper in Heizkanälen angeordnet sind, die über Einströmöffnungen und von diesen verschiedene Ausströmöffnungen mit der Außenluft in Verbindung stehen, so daß die Außenluft durch die gegebenenfalls noch mit Luftführungswänden ausgestatteten Heizkanäle entsprechend zirkulieren kann, wodurch das sofortige Ausströmen erhitzter Luft aus dem Ofen erzielt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen sowohl für Beheizung mit festen Brennstoffen als auch für elektrische Beheizung ausgestatteten Zimmerofen zu schaffen, der bei kombinierter Beheizung, d. h. bei Verfeuerung festen Brennstoffes und gleichzeitig eingeschalteten elektrischen Heizkörpern, ein Maximum an Wärme abgibt, wobei die vom festen Brennstoff abgegebene Wärme auch die durch die Heizkanäle durchströmende Luft noch zusätzlich erhitzt, so daß sofort eine entsprechende Menge von Heißluft in den zu erwärmenden Raum überströmt, gleichzeitig aber auch eine gewisse Wärmemenge in üblicher und zweckentsprechender Art im Ofen aufgespeichert wird. Derselbe Vorteil einer raschen Erhitzung der Außenluft bei gleichzeitiger, für nachhaltigeRaumtemperierung erforderlicher Wärmeaufspeicherung im Ofeninnern soll hierbei, aber auch bei fallweiser Belreizung, entweder bloß mit festen Brennstoffen oder auf bloß elektrischem Wege gegeben sein. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die elektrischen Heizkörper in Heizkanälen angeordnet sind, deren den Raum für die Brennstoffeuerung begrenzende Wandungen als Ablenkwände für die durch die Heizkanäle strömende Luft ausgebildet sind. Zweckmäßig können hierbei zwei beidseits des Raumes für die Brennstoffeuerung verlaufende Heizkanäle mit an der Ofenunterfläche angeordneten Einströmöffnungen und an den Ofenseitenwänden angeordneten Ausströmöffnungen vorgesehen sein, nach welchen hin die als Ablenkwände ausgebildeten, denRaum für dieBrennstoffeuerung begrenzenden Wandungen der Heizkanäle verlaufen.
  • Wird der Ofen fallweise lediglich mit festem Brennstoff beheizt, so findet über die den Feuerungsraum begrenzenden Ablenkwände auch eine entsprechend intensive Erwärmung der Luft in den die elektrischen Heizkörper beinhaltenden Heizkanälen statt, so daß durch die in diesen Heizkanälen sofort einsetzende Luftzirkulation die Außenluft verhältnismäßig rasch angewärmt wird. Gleichzeitig wird eine entsprechende Menge von Wärme im Ofen aufgespeichert. Ähnliche Wirkungen treten auch bei bloß elektrischem Betrieb ein, in welchem Falle allerdings eine besonders intensive und rasch einsetzende Wärmeabgabe gewährleistet ist, da die Luft in den Heizkanälen unmittelbar erhitzt wird. Über die als Ablenkwände ausgebildeten Wandungen des Raumes für die Brennstoffeuerung wird aber auch in diesem Falle, bei durch die Ofenklappe abgeschlossenem Feuerungsraum, ein entsprechender Teil der von den elektrischen Heizkörpern abgegebenen Wärme im Ofen aufgespeichert, wodurch ebenfalls eine spätere Wärmeausstrahlung im Sinne vergleichmäßigter und anhaltender Raumtemperierung ermöglicht ist.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ofens dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Aufrißschnitt desselben gemäß Linie 1-I der Abb. 2, welche einen der Abb. i zugeordneten Seitenriß veranschaulicht. Abb. 3 ist ein Grundrißschnitt gemäß Linie III-111 und Abb.4 ein solcher gemäß Linie IV-IV der Abb. i. Abb. 5 gibt den Ofen in Aufrißansicht wieder. Die elektrischen Heizkörper 1, 2 sind in den ihnen zugeordneten, über die Einströmöffnungen 3, 4 und die Ausströmöffnungen 5, 6 mit der Außenluft in Verbindung stehenden Heizkanälen 7, 8 angeordnet, und zwar unter Freilassung eines genügenden Luftdurchströmquerschnittes q, so daß also die Außenluft durch die mit den Heizkörpern 1, 2 versehenen Heizkanäle 7, 8 ungehindert zirkulieren kann. Im Sinne des Aufsteigens erwärmter Luft sind hierbei die Ausströmöffnungen 5, 6 der Heizkanäle 7, 8 in bezug auf die zugeordneten Einströrnöffnungen 3, 4 höher angeordnet. Die an der Ofenrückwand 9 auswechselbar befestigten, von dieser frei wegragenden Heizkörper 1, 2 liegen unterhalb des durch die inneren Wandungen io, i i der Heizkanäle 7, 8 begrenzten Raumes 12 für die Brennstoffeuerung und sind gegenüber dem Aschenraum 13 der Feuerung durch die unteren Heizkanalwandungen 14, 15 abgetrennt. Die den Raum 12 für die Brennstofffeuerung begrenzenden Wandungen io, ii der Heizkanäle 7, 8 sind als Ablenkwände für die durchströmende Luft ausgebildet, die solcherart an diese Wandungen tierangedrängt wird, wodurch eine intensive Erwärmung der in den Heizkanälen befindlichen Luft auch vom Raum 12 aus gewährleistet ist und andererseits, bei bloß elektrischer Beheizung, auch eine entsprechende Wärmeabgabe an die Ablenkwände von den elektrischen Heizkörpern her, im Sinne einer gewissen Wärmeaufspeicherung in den Wänden und im Innenraum des Ofens, stattfindet. Um den Wärmeübergang möglichst wirksam zu gestalten, weisen die den Luftstrom ablenkenden, zweckmäßig aus Schamotte o. dgl. gebildeten Wandungen io, ii an ihrer den Heizkanälen 7, 8 zugewendeten Seite eine Schicht 16 aus gut wärmeleitendem Material, beispielsweise einen Metallbelag, auf. Gemäß vorliegendem Ausführungsbeispiel sind zwei beidseitig des Raumes 12 für die Brennstoffeuerung befindliche Heizkanäle 7, 8 vorgesehen, denen die an der auf Füßen 17 freistehenden Ofenunterfläche 18 angeordneten Einströmöffnungen 3, 4 und die an den Ofenseitenflächen 19, 2o angeordneten Ausströmöffnungen 5, 6 zugeordnet sind. Die als Luftablenkmittel wirksamen Wandungen io, ii der Heizkanäle 7, 8 verlaufen in schräger Richtung nach den Ausströmöffnungen 5, 6 hin.
  • Die elektrischen Heizkörper können der jeweils geforderten Wärmeleitung entsprechend ausgewechselt werden. Die Einschaltung der Heizkörper in den Stromkreis kann beispielsweise mittels einer auf die Heizkörperfassung 21 aufsteckbaren Strombrücke 22 erfolgen. Mit 23 ist der Drehrost der Brennstoffeuerung, mit 24, 25 sind im Ofen angeordnete Führungswände für die Verbrennungsgase bezeichnet, die durch den mit einer Drehklappe 26 versehenen Rohrstutzen 27 aus dem Ofen austreten. 28 ist die Ofen-, 29 die Aschentür. Die Drehklappe ist bei rein elektrischem Betrieb des Ofens geschlossen zu halten.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRIJCHL: i. Für Beheizung mit festen Brennstoffen und für elektrische Beheizung ausgestatteter "Zimmerofen, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Heizkörper (1, 2) in Heizkanälen (7, 8) angeordnet sind, deren den Raum (12) für die Brennstoffeuerung begrenzende Wan-<lungen ( l o, i i) als Ablenkwände für die durch die Heizkanäle (7, 8) strömende Luft ausgebildet sind.
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei beidseitig des Raumes (12) für die Brennstoffeuerung vorgesehene Heizkanäle (7, 8) mit an der Ofenunterfläche (18) angeordneten Einströmöffnungen (3, 4) und an den Ofenseitenwänden (19, 2o) angeordneten Ausströmöffnungen (5, 6), nach welchem hin die als Ablenkwände ausgebildeten, den Raum (12) für die Brennstoffeuerung begrenzenden Wandungen (io, 1i) der Heizkanäle (7, 8) verlaufen.
DEP46946D 1949-02-19 1949-06-25 Fuer Beheizung mit festen Brennstoffen und fuer elektrische Beheizung ausgestatteter Zimmerofen Expired DE816004C (de)

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DE (1) DE816004C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054612B (de) * 1956-11-29 1959-04-09 Philipp Rauth Elektrischer Heizofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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