DE815887C - Vorrichtung fuer die Einstellung von Federspannungen - Google Patents

Vorrichtung fuer die Einstellung von Federspannungen

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DE815887C
DE815887C DEP38854A DEP0038854A DE815887C DE 815887 C DE815887 C DE 815887C DE P38854 A DEP38854 A DE P38854A DE P0038854 A DEP0038854 A DE P0038854A DE 815887 C DE815887 C DE 815887C
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DE
Germany
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spring
locking
cup
coupled
rotation
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Expired
Application number
DEP38854A
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English (en)
Inventor
Hugo Wehrenfennig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Vorrichtung für die Einstellung von Federspannungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für die Einstellung der Federspannung, insbesondere für die Transportfedern von Schlitzverschlüssen. Bei derartigen Vorrichtungen ist die das eine Federende abstützende Achse mit einer in Richtung der Achse verschiebbaren und unter Wirkung einer Rückstellfeder stehenden, mit der Achse formschlüssig verbundenen Rastscheibe versehen, die sich gegen ortsfest angebrachte Rasten selbsttätig abstützt. Derartige Vorrichtungen werden zur Einstellung der Belichtungszeit durch Regelung der Federspannung verwendet. Sie haben von außen zu betätigende Stellknöpfe.
  • Demgegenüber ermöglicht die vorliegende Erfindung eine einfache justiervorrichtung zur Regelung der Federspannungen von Schlitzverschlüssen, die bei der Montage einmal eingestellt und betriebsmäßig nicht mehr verstellt wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß ein becherförmiges, mit einer Bodenöffnung für den Durchtritt der Federachse versehenes Gehäuse in seinem Inneren mit einer ortsfesten Rastung und einer mittels einer Feder belasteten, in der Drehrichtung formschlüssig mit der Federachse gekuppelten Rastscheibe, z. B. einer Kronen-oder Fächerscheibe versehen ist. Vorzugsweise wird das die Rastscheibe durchsetzende und mit ihr formschlüssig gekuppelte Achsenende zur kraft- oder formschlüssigen Übertragung der einzustellenden Federspannung mittels eines Schlüssels o. dgl. ausgebildet, wobei der zugehörige eingeführte Schlüssel die Rastung aufhebt. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß das die Rastscheibe durchsetzende und mit ihr in der Drehrichtung formschlüssig gekuppelte Achsenende so tief geschlitzt ist, daß ein eingeführter Schraubenzieher mit seiner Schneidenbreite die Rastung aufhebt.
  • Die so ausgebildete Vorrichtung läßt sich als selbständiger Bauteil herstellen und mit ihrem Einschraubgewinde in einer Tragplatte des Verschlusses befestigen. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Abb. i die erfindungsgemäße Vorrichtung an einem Federachsenende im Schnitt, Abb. 2 die zugehörige Unteransicht, Abb. 3 die erfindungsgemäße Vorrichtung mit Fächerscheibe im Schnitt, Abb. 4 die Anordnung der Federwalzen eines Schlitzverschlusses mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüstet. .
  • Die Federachse i eines Schlitzverschlusses oder irgendeines anderen federgetriebenen Teiles ragt mit ihrem unteren Ende in den Becher 2, der mittels Einschraubgewinde 3 in einer Platine 4 befestigt ist. Der Becher 2 enthält in seinem Inneren ,die Feder 5, die sich einerseits gegen den Boden des Bechers ä und andererseits gegen die Kronenscheibe 6 abstützt. Die Kronenscheibe 6 stützt sich ihrerseits ab gegen die Wandeinbiegungen 7 des Bechers 2. Die Kronenscheibe 6 ist mit einer Formöffnung 8 versehen, die sich der Formgebung des Federachsenendes anpaßt und dessen Mitnahme gestattet. Das Federachsenende ist mit dem Schlitz 9 versehen, in den zum Spannen ein Schraubenzieher eingeführt wird. Die Schneidenbreite des Schraubenziehers muß dabei größer als der Durchmesser der Formöffnung 8 sein (Abb. i und 2).
  • Die Kronenscheibe 6 ist mit Ausfräsungen io versehen, in welche die Einbiegungen 7 des Bechers 2 greifen und so eine Relativverdrehung der Kronenscheibe 6 gegenüber dem Becher 2 verhindern. An Stelle der Kronenscheibe 6 kann auch eine Fächerscheibe ai oder eine andere, ähnlich ausgebildete Rastscheibe vorgesehen sein, die im übrigen dieselbe Wirkung ausübt wie die Kronenscheibe. Die Einbiegungen 7 des Bechers 2 können durch entsprechende Verbiegung der Art der gewählten Rastverzahnung leicht angepaßt werden (Abb. 3). Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nach Einbau der Federachse und der justiereinrichtung wird zum Spannen der Federn der Schraubenzieher, Schlüssel o. dgl. eingeführt und damit die Kronen- oder Fächerscheibe gegen die Wirkung der Feder 5 außer Eingriff mit den Einbiegungen 7 des Bechers 2 gebracht. Durch Drehen des Schlüssels oder Schraubenziehers wird die gewünschte Federspannung eingestellt. Ist die Federspannung erreicht, dann genügt das Herausziehen des Schlüssels oder des Schraubenziehers, um das Federachsenende in dieser Stellung gegenüber dem Becher 2 zu arretieren, da die Kronenscheibe bzw. Fächerscheibe unter der Wirkung der Feder 5 die Sperrung wieder herstellt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Spannen von Federn, insbesondere für die Transportfedern von Schlitzverschlüssen, mit selbsttätig wieder einfallender Rastung nach erfolgter Spannung, gekennzeichnet durch ein becherförmiges, als Halslager für die Federachse dienendes Gehäuse (2), das in seinem Innern mit einer ortsfesten Rastung (7) und einer mittels einer Feder (5) belasteten, in der Drehrichtung formschlüssig mit der Federachse (i) gekuppelten Rastscheibe (6), z. B. einer Kronen- oder Fächerscheibe versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Rastscheibe (6) durchsetzende und mit ihr in der Drehrichtung formschlüssig gekuppelte Achsenende zur kraft- oder formschlüssigen Übertragung der einzustellenden Federspannung mittels eines Schlüssels o. dgl. ausgebildet ist, wobei der zugehörige, eingeführte Schlüssel infolge seiner Einstechtiefe oder seiner Formgebung die Rastung gegen die Wirkung der Feder (5) aufhebt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Rastscheibe (6) durchsetzende und mit ihr in der Drehrichtung formschlüssig gekuppelte Achsenende einen so tiefreichenden Schlitz (9) aufweist, daß ein eingeführter Schraubenzieher mit seiner Schneidenbreite die Rastung gegen die Wirkung der Feder (5) aufhebt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des becherförmigen Gehäuses mit in seinem Inneren angebrachten Rastelementen als selbständiger Bauteil, der mittels auf der Gehäusewand angebrachtem Gewinde (3) o. dgl. an einer Tragwand befestigt wird.
DEP38854A 1949-04-05 1949-04-05 Vorrichtung fuer die Einstellung von Federspannungen Expired DE815887C (de)

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DE815887C true DE815887C (de) 1951-10-04

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DE (1) DE815887C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086549B (de) * 1957-02-15 1960-08-04 Andre Victor Leon Clement Debr Vorrichtung zum Reibungsantrieb von auf einer gemeinsamen Welle aufgereihten Filmantriebstrommeln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086549B (de) * 1957-02-15 1960-08-04 Andre Victor Leon Clement Debr Vorrichtung zum Reibungsantrieb von auf einer gemeinsamen Welle aufgereihten Filmantriebstrommeln

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