DE815778C - Geruchverschluss - Google Patents

Geruchverschluss

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DE815778C
DE815778C DEP6149A DEP0006149A DE815778C DE 815778 C DE815778 C DE 815778C DE P6149 A DEP6149 A DE P6149A DE P0006149 A DEP0006149 A DE P0006149A DE 815778 C DE815778 C DE 815778C
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DE
Germany
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outlet
tongue
base body
odor trap
tubular base
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Expired
Application number
DEP6149A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Jaeger
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/28Odour seals
    • E03C1/29Odour seals having housing containing dividing wall, e.g. tubular

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Geruchverschluß und besteht darin, daß in einen mit seitlich angesetztem Stutzen für den Auslauf versehenen, den Wassersack aufnehmenden rohrförmigen Grundkörper eine in den Wassersack hineinragende Zunge eingesetzt ist, die, unter Schaffung eines großen Einlaufes und eines großen Durchlaufes dem Auslauf vorgelagert und mit den' seitlichen Bändern abdichtend, am Grundkörper anliegt. Diese Zunge kann im Hinblick auf den Auslauf nach außen gewölbt und durch Rippen o. dgl. verstärkt sein, ihr oberer Rand kann in eine den Auslauf überdeckende Platte auslaufen, die in einer Ringnut des rohrförmigen Grundkörpers gehalten und dort durch Einbördeln, Verlöten oder Verschrauben, gegebenenfalls zugleich mit einem Einlaufstutzen, abdichtend befestigt ist. Die Wölbung der Zunge kann sich von oben nach unten verstärken. Der untere Rand der Zunge kann zum Auslauf hin unter Bildung einer Gleitfläche eingebogen sein. Der rohrförmige Grundkörper verjüngt sich zweckmäßig nach unten hin und läuft in einen langen, außen oder innen verstärkten, durch Stopfen verschließbaren Reinigungsstutzen aus.
  • Der neue Geruchverschluß ist in seinem Aufbau denkbar einfach, besitzt als einen besonders herauszuhebenden Vorteil bei möglichst groß gehaltenem Einlauf einen dementsprechend aber auch großen Durchlauf, ist billig in der Herstellung und mit geringstem Werkstoffaufwand herstellbar; trotzdem erfüllt er ausreichend alle an ihn zu stellenden Bedingungen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen lotrechten Mittelschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A=B der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. i. In den Figuren ist mit i ein rohrförmiger, den Wassersack aufnehmender Grundkörper und mit 2 ein an diesem Grundkörper seitlich angesetzter Stutzen für den Auslauf bezeichnet, der die Höhe des Wassersackes bestimmt. 3 ist eine in den Wassersack hineinragende Zunge, die dem Auslauf vorgeordnet und hierbei schräg verlagert ist, so daß bei möglichst groß gehaltenem Einlauf ein sehr großer Durchlauf sich ergibt, was insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich wird. Die Zunge 3 ist gegenüber dem Auslauf 2 bis auf seinen unteren Rand mit dem Grundkörper i abdichtend befestigt. Im Hinblick auf den Auslauf 2 ist die Zunge 3 nach außen gewölbt, wobei diese Wölbung sich von oben nach unten verstärkt, was ebenfalls dazu beiträgt, dem großen Einlauf gegenüber einen großen Durchlauf zu schaffen. Zur Verstärkung der Ziinge ist diese mit Rippen 4 o. dgl. versehen. Der obere Rand der Zunge 3 läuft in eine den Auslauf überragende Platte 7 aus, die in eine Ringnut 6 des rohrförmigen Grundkörpers i lagehaltend einfaßt und dort durch Einbördeln, Verlöten oder Verschrauben, gegebenenfalls zugleich mit einem Einlaufstutzen 5, abdichtend befestigt ist. Der untere, freie, in den Wassersack hineinragende Rand der Zunge ist zum Einlauf hin eingebogen, wodurch sich eine Gleitfläche ergibt, an der Fremdkörper wider-'standlos vorbeizugleiten vermögen und an dieser Stelle keine Haftmöglichkeit finden, so daß der Durchfluß solcher Fremdkörper gut vonstatten geht.
  • Der rohrförmige Grundkörper i ist nach unten hin verjüngt und läuft in einen durch einen Gewindestutzen io verschließbaren Reinigungsstutzen aus. Zur Verstärkung dieses Stutzens ist entweder ein Verstärkungsteil 9 außen oder ein Verstärkungsteil i1 innen am Reinigungsstutzen befestigt. Diese Verstärkungen dienen der längeren Haltbarkeit des Reinigungsstutzens und der besseren abdichtenden Verschraubung des Gewindestopfens. Durch die Langhaltung dieses Stutzens hat man es in der Hand, ihn gegebenenfalls bei evtl. Beschädigungen durch Abschneiden der beschädigten Enden zu kürzen, um so wieder einen guten abdichtenden Verschluß des Stutzens herbeizuführen.
  • Der neue Geruchverschluß kann aus dafür geeignetem Metall, z. B. Blei, oder auch aus sonstigem geeignetem Werkstoff hergestellt sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPHQCHE: i. Geruchv erschluß, dadurch gekennzeichnet, daß in einen mit seitlich angesetztem Stutzen für den Auslauf versehenen, den Wassersack aufnehmenden rohrförmigen Grundkörper eine in den Wasser-, sack hineinragende Zunge eingesetzt ist, die dem Auslauf vorgelagert und mit den seitlichen Rändern abdichtend am Grundkörper anliegt.
  2. 2. Geruchverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge im Hinblick auf den Auslauf nach außen gewölbt und durch Rippen o. dgl. verstärkt ist und ihr oberer Rand in eine den Auslauf überdeckende Platte ausläuft, die in einer Ringnut des rohrförmigen Grundkörpers gehalten und dort durch Einbördeln, Verlöten oder Verschrauben, gegebenenfalls zugleich mit einem Einlaufstutzen, abdichtend befestigt ist.
  3. 3. Geruchverschluß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung der Zunge sich von oben nach unten verstärkt und der untere Rand der Zunge zum Auslauf hin unter Bildung einer Gleitfläche eingebogen ist.
  4. 4. Geruchverschluß nach eitlem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Grundkörper nach unten hin verjüngt ist und in einen langen, außen oder innen verstärkten, durch Stopfen verschließbaren Reinigungsstutzen ausläuft.
DEP6149A 1948-10-02 1948-10-02 Geruchverschluss Expired DE815778C (de)

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