Die Erfindung betrifft einen Geruchverschluß und besteht darin, daß
in einen mit seitlich angesetztem Stutzen für den Auslauf versehenen, den Wassersack
aufnehmenden rohrförmigen Grundkörper eine in den Wassersack hineinragende Zunge
eingesetzt ist, die, unter Schaffung eines großen Einlaufes und eines großen Durchlaufes
dem Auslauf vorgelagert und mit den' seitlichen Bändern abdichtend, am Grundkörper
anliegt. Diese Zunge kann im Hinblick auf den Auslauf nach außen gewölbt und durch
Rippen o. dgl. verstärkt sein, ihr oberer Rand kann in eine den Auslauf überdeckende
Platte auslaufen, die in einer Ringnut des rohrförmigen Grundkörpers gehalten und
dort durch Einbördeln, Verlöten oder Verschrauben, gegebenenfalls zugleich mit einem
Einlaufstutzen, abdichtend befestigt ist. Die Wölbung der Zunge kann sich von oben
nach unten verstärken. Der untere Rand der Zunge kann zum Auslauf hin unter Bildung
einer Gleitfläche eingebogen sein. Der rohrförmige Grundkörper verjüngt sich zweckmäßig
nach unten hin und läuft in einen langen, außen oder innen verstärkten, durch Stopfen
verschließbaren Reinigungsstutzen aus.The invention relates to an odor trap and consists in that
into a spout for the outlet, the water bag
receiving tubular base a tongue protruding into the water bag
that is used, creating a large inlet and a large pass
upstream of the outlet and sealing with the 'side straps, on the main body
is applied. This tongue can be arched and through outwards with regard to the spout
Ribs or the like. Be reinforced, their upper edge can be in a covering the outlet
Expire plate, which is held in an annular groove in the tubular base body and
there by crimping, soldering or screwing, possibly at the same time with one
Inlet nozzle, is attached in a sealing manner. The bulge of the tongue can come from above
reinforce downwards. The lower edge of the tongue can spout with formation
be curved in a sliding surface. The tubular base body appropriately tapers
downwards and runs into a long, externally or internally reinforced, through stopper
closable cleaning nozzle.
Der neue Geruchverschluß ist in seinem Aufbau denkbar einfach, besitzt
als einen besonders herauszuhebenden Vorteil bei möglichst groß gehaltenem Einlauf
einen dementsprechend aber auch großen Durchlauf, ist billig in der Herstellung
und mit geringstem Werkstoffaufwand herstellbar; trotzdem erfüllt er ausreichend
alle an ihn zu stellenden Bedingungen.The new odor trap is very simple in its construction, has
as a particular advantage to be emphasized when the inlet is kept as large as possible
a correspondingly large run is cheap to manufacture
and can be produced with the least amount of material; nevertheless he fulfills sufficiently
all conditions to be imposed on him.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen
Ausführungsform veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen lotrechten Mittelschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A=B der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach
Linie C-D der Fig. i. In den Figuren ist mit i ein rohrförmiger, den Wassersack
aufnehmender Grundkörper und mit 2 ein an diesem Grundkörper seitlich angesetzter
Stutzen für den Auslauf bezeichnet, der die Höhe des Wassersackes bestimmt. 3 ist
eine in den Wassersack hineinragende Zunge, die dem Auslauf vorgeordnet und hierbei
schräg verlagert ist, so daß bei möglichst groß gehaltenem Einlauf ein sehr großer
Durchlauf sich ergibt, was insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich wird. Die
Zunge 3 ist gegenüber dem Auslauf 2 bis auf seinen unteren Rand mit dem Grundkörper
i abdichtend befestigt. Im Hinblick auf den Auslauf 2 ist die Zunge 3 nach außen
gewölbt, wobei diese Wölbung sich von oben nach unten verstärkt, was ebenfalls dazu
beiträgt, dem großen Einlauf gegenüber einen großen Durchlauf zu schaffen. Zur Verstärkung
der Ziinge ist diese mit Rippen 4 o. dgl. versehen. Der obere Rand der Zunge 3 läuft
in eine den Auslauf überragende Platte 7 aus, die in eine Ringnut 6 des rohrförmigen
Grundkörpers i lagehaltend einfaßt und dort durch Einbördeln, Verlöten oder Verschrauben,
gegebenenfalls zugleich mit einem Einlaufstutzen 5, abdichtend befestigt ist. Der
untere, freie, in den Wassersack hineinragende Rand der Zunge ist zum Einlauf hin
eingebogen, wodurch sich eine Gleitfläche ergibt, an der Fremdkörper wider-'standlos
vorbeizugleiten vermögen und an dieser Stelle keine Haftmöglichkeit finden, so daß
der Durchfluß solcher Fremdkörper gut vonstatten geht.In the drawing, the subject matter of the invention is illustrated in an exemplary embodiment. FIG. 1 shows a vertical central section, FIG. 2 shows a section along line A = B in FIG. I, FIG. 3 shows a section along line CD in FIG. In the figures, i denotes a tubular base body that receives the water bag and 2 denotes a connection piece for the outlet attached to the side of this base body, which determines the height of the water bag. 3 is a tongue protruding into the water bag, which is arranged in front of the outlet and is displaced at an angle so that a very large passage results when the inlet is kept as large as possible, which can be seen in particular from FIGS. 2 and 3. The tongue 3 is fastened to the base body i in a sealing manner with the exception of its lower edge with respect to the outlet 2. With regard to the outlet 2, the tongue 3 is curved outwards, this curvature increasing from top to bottom, which also helps to create a large passage compared to the large inlet. To reinforce the ziinge, it is provided with ribs 4 or the like. The upper edge of the tongue 3 ends in a plate 7 protruding over the outlet, which is held in place in an annular groove 6 of the tubular base body i and is sealingly fastened there by crimping, soldering or screwing, possibly at the same time with an inlet nozzle 5. The lower, free edge of the tongue protruding into the water sack is bent towards the inlet, which results in a sliding surface on which foreign bodies can slide past without resistance and at this point find no possibility of adhesion, so that the flow of such foreign bodies proceeds well .
Der rohrförmige Grundkörper i ist nach unten hin verjüngt und läuft
in einen durch einen Gewindestutzen io verschließbaren Reinigungsstutzen aus. Zur
Verstärkung dieses Stutzens ist entweder ein Verstärkungsteil 9 außen oder ein Verstärkungsteil
i1 innen am Reinigungsstutzen befestigt. Diese Verstärkungen dienen der längeren
Haltbarkeit des Reinigungsstutzens und der besseren abdichtenden Verschraubung des
Gewindestopfens. Durch die Langhaltung dieses Stutzens hat man es in der Hand, ihn
gegebenenfalls bei evtl. Beschädigungen durch Abschneiden der beschädigten Enden
zu kürzen, um so wieder einen guten abdichtenden Verschluß des Stutzens herbeizuführen.The tubular base body i is tapered towards the bottom and runs
into a cleaning nozzle that can be closed by a threaded nozzle. To the
Reinforcement of this nozzle is either a reinforcement part 9 outside or a reinforcement part
i1 attached to the inside of the cleaning nozzle. These reinforcements are used for the longer
Durability of the cleaning nozzle and the better sealing screw connection of the
Threaded plug. By holding this nozzle for a long time, you have it in your hand, him
if necessary, in the event of damage by cutting off the damaged ends
to be shortened in order to bring about a good sealing closure of the nozzle.
Der neue Geruchverschluß kann aus dafür geeignetem Metall, z. B. Blei,
oder auch aus sonstigem geeignetem Werkstoff hergestellt sein.The new odor trap can be made of suitable metal, e.g. B. lead,
or made of any other suitable material.