DE81535A - - Google Patents

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
RICHARD ZABEL in LEIPZIG.
Glasplatte sichtbar zu machen.
Die vorliegende Erfindung hat eine Köntrolzahlkasse zum Gegenstande, bei der nicht allein die zuletzt eingezahlten Beträge controlirt, sondern auch unmittelbar gebucht werden können und wobei die Geldschieblade erst dann geöffnet wird, nachdem der Büchungsstreifen trans'por'tirt worden ist.
In der Zeichnung wird der Erfindungsgegenstand wie folgt veranschaulicht:
Fig. ι zeigt einen Längenschnitt und
Fig. 2 die Oberansicht mit theilweisem Schnitt des Umhüllungskastens;
Fig. 3 und 4 sind Schnittansichten der Fig. ι nach A-B;
Fig. 5 und 6 zeigen die Vorderansicht zweier Transporträder.
Die constructive Einrichtung dieser neuen Kontrolzahlkasse erklärt sich aus Nachstehendem:
Der Kasten 1 ist durch die Zwischenwand 2 in zwei Räume getheilt, wobei der obere Raum durch die Zwischenwand 3 abermals in zwei Räume C D getheilt ist.
Der Deckel des Kastens oberhalb des Raumes C ist mit einer Glasscheibe 4 und Einwurfkanal 5 versehen, während in dem Deckel oberhalb des Raumes D eine Glasplatte 6 eingesetzt und eine Oeffnung 7 angebracht ist.
In dem untersten Raum ist die Geldschieblade 8 gelagert; auf der Platte 2 ist ein Bolzen 9 befestigt, auf welchem sich ein Kronensperrrad ι ο mit Armen 11 befindet, wobei die letzteren mit Scharnieren ausgestattet sind. In diesen Scharnieren sind hohlgestaltete segmentartige Geldschalen 12 beweglich angeordnet, die theilweise durch einen offenen Ring 13 unterstützt werden. Der Ring 13 ist mir so weit offen, dafs durch die Oeffnung desselben eine Geldschale nicht durchfallen kann. Das eine Ende desselben ist jedoch schräg nach abwärts gebogen und bildet eine schiefe Ebene.
Die segmentartigen Geldschalen bilden die eigentliche Zahlplatte, auf welche das in den Einwurf 5 gegebene Geld rollt. In dem Raum D ist ein herausnehmbares Gestell 14 angeordnet, auf welchem die Glocke 1 5 und der unter Federdruck stehende Hebel 16 befestigt sind. Ferner sind in dem Gestell zwei Walzen 17 und 18 gelagert, von denen die erstere den Papierstreifen 19 trägt und die letztere denselben aufnimmt. Die Walze 18 sitzt auf einer Welle, deren Ende zu einem Vierkant ausgebildet ist und das Kronensperrrad 20 trägt. Auf der Zwischenwand 3 ist der Hebel 21 um den Bolzen 22 schwingend angeordnet, welcher sperrklinkenartig in das Kronensperrrad 20 eingreift und durch die Feder 23 stets nach einer Richtung hin gedrückt wird.
Das andere Ende des Hebels 21 ist durch den Zwischenhebel 24 mit dem um den Bolzen 25 schwingenden und zu einer Klinke ausgebildeten Hebel 26 gelenkig verbunden. Des Ferneren ist der Hebel 21 durch den Zwischenhebel 27 mit dem federnden Schnapper 28 verbunden, welcher sich gegen die Schieblade 8 legt.
Die Wirkungsweise dieser Kontrolkasse ist folgende:
Das gezahlte Geld wird auf dem unter der Oeffnung 7 befindlichen Papierstreifen verbucht
und in den Geldeinwurf 5 gesteckt, durch welchen dasselbe auf die unter demselben befindliche Geldschale rollt. Nachdem dies geschehen, wird der Hebel 21 in der Pfeilrichtung χ bewegt, wodurch einerseits durch das Hebelwerk 24 und 26 die aus den Geldschalen bestehende Zahlplatte in der Pfeilrichtung y um eine Schalenweite weiter bewegt, andererseits vermittelst des Hebels 21 die Walze 18 um eine bestimmte Wegstrecke gedreht wird.
Durch den letzten Vorgang wird jedesmal der Papierstreifen 19 auf die Walze 18 um ein kleines Stück aufgerollt, so dafs" unter die Oeffhung 7 eine unbeschriebene Stelle des Papierstreifens zu liegen kommt.
Soll auf den eingezahlten Betrag etwas zurückgegeben werden, dann wird der Hebel nur in der Pfeilrichtung χ bewegt, wodurch die Lade 8 freigegeben wird und herausgezogen werden kann. Nachdem die Lade wieder zurückgeschoben ist, läfst man den Hebel 21 los, so dafs derselbe durch die Feder 23 in seine Ruhelage zurückgebracht wird.
Im Innern der Schieblade 8 ist eine Nase 29 angeordnet, die durch das Herausziehen der Lade den Hebel 16 bewegt und dadurch die Glocke ι 5 zum Ertönen bringt. '
Diese Kontrolzahlkasse bietet den grofsen Vortheil, dafs man durch die Glasplatte 4 die zuletzt eingezahlten Beträge sehen und kontroliren und auf dem Papierstreifen 7 gleichzeitig verbuchen kann. :
Durch Anordnung der Glasplatte 6 ist es auch möglich, die letzten Verbuchungen zu kontroliren und eine eventuell nachträgliche Aenderung zu verhindern.
Soll ein neuer Papierstreifen eingesetzt werden, dann wird der seitliche Deckel 30 geöffnet und das Gestell 14 mit dem ganzen Transporteur des Papierstreifens herausgenommen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Kontrolkasse mit Einrichtung, die eingezahlten Beträge noch eine Zeitlang unter einer Glasplatte sichtbar zu machen, gekennzeichnet durch die umkippbaren Geldbehälter (12), welche in der waagrechten Lage eine runde Tischplatte bilden und mit einem Drehgestell derart verbunden sind, dafs sie mittelst eines Schalthebels (X) der Reihe nach unter die Einwurföffnung gebracht werden.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Kontrolkasse die Anordnung eines offenen Ringes (13), auf welchem die Geldbehälter aufruhen und welcher an seinen Enden derart nach abwärts gebogen ist, dafs die Geldbehälter, sobald sie an die offene Stelle kommen, die Geldstücke selbstthätig abwerfen und bei der Weiterdrehung des Drehgestelles selbstthätig in die normale Lage zurückgeführt werden.
3. Bei derselben Kontrolkasse die Anordnung eines Papierstreifens für den Vermerk der Zahlungen, welcher durch denselben Hebel (X) in die verschiedenen Gebrauchslagen verschoben wird.
^iierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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