DE815132C - Schnellschlussventil - Google Patents

Schnellschlussventil

Info

Publication number
DE815132C
DE815132C DEG944A DEG0000944A DE815132C DE 815132 C DE815132 C DE 815132C DE G944 A DEG944 A DE G944A DE G0000944 A DEG0000944 A DE G0000944A DE 815132 C DE815132 C DE 815132C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
quick
valve
spring
valve according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG944A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1641228U (de
Inventor
Kurt Herker
Hans-Martin Dr-Ing Pape
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG944A priority Critical patent/DE815132C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815132C publication Critical patent/DE815132C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/56Mechanical actuating means without stable intermediate position, e.g. with snap action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Schnellschlußventil Schnellschlußventile mit zwei gegenläufig bewegbaren, durch eine gemeinsame Gewindespindel betätigten Ventilkegeln sind bekannt. Es sind auch bereits zusätzlich angebrachte Nocken- und Zahnstangenantriebe bekanntgeworden, durch die der eine der beiden Kegel im Gefahrenfalle, z. B. bei brennstoffgefüllten Kesselwagen, oder aber beim Abzapfen geringerTeilmengen schneller geschlossen werden kann als mit Hilfe der Gewindespindel.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Ausführungen ist einerseits, das zwei getrennte Antriebe für den Abschluß vorgesehen werden müssen, was die Anlage kompliziert und teuer macht, und das anderseits beim Schnellschluß nur der eine Kegel abschließt, während der zweite erst nachträglich mit Hilfe der Spindel in Abschlusstellung gebracht werden kann. Ist daher der erste Abschluß schadhaft und also undicht, so ist der Schnellschluß trotz der beiden Ventilkegel praktisch wirkungslos. Es kommt besonders beim Zahnstangenantrieb noch hinzu, das am Bedienungsorgan noch immer ein ziemlich großer Weg und Kraftaufwand für den sicheren Abschluß aufgewendet werden muß, was im Gefahrenfalle, z. B. Brand, eine Betätigung des Schnellschlusses unmöglich machen kann.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird nunmehr vorgeschlagen, die zurBetätigung der beidenVentilkegel vorgesehene Spindel dadurch auch für den Schnellschluß zu verwenden, das beim Drehen der Spindel in öffnungsrichtung eine Energie gespeichert wird, z. B. durch Spannen einer Feder, Heben eines Gewichtes o. dgl., die im Bedarfsfalle eine selbsttätige schnelle Umdrehung der Spindel im Schließsinne und damit einen schnellen Abschluß beider Ventilkegel bewirkt. Wird in Schließstellung des Ventils die zur Energiespeicherung vorgesehene Feder mit Vorspannung bzw. das Gewicht mit Vorhub eingebaut, so werden beide Kegel nach erfolgtem Schnellschluß selbsttätig mit entsprechend großer Kraft auf ihre Sitze gepreßt, womit ein selbsttätiger sicherer Abschluß beider Kegel ohne nachträgliche Bedienung der Spindel von Hand gewährleistet ist. Der selbsttätig erzeugte Dichtdruck kann auch ohne Vorspannung der Feder erzeugt oder unter Benutzung einer vorgespannten Feder noch gesteigert werden, wenn das mit der Spindel fest verbundene Handrad als Schwungrad ausgebildet wird, da es bei der schnellen Drehung der Spindel in Schließrichtung eine erhebliche Energie aufspeichert, die ausschließlich der Erzeugung eines zusätzlichen Schließdruckes dienen kann.
  • In Abb. i ist eine beispielsweise Ausführung schematisch dargestellt. Der Eintritt in das Ventilgehäuse erfolgt bei A, der Austritt bei B. K1 und K2 sind die beiden sich bei Drehen der Gewindespindel S gegenläufig bewegenden Ventilkegel, die gegenüber den am Ventilgehäuse angebrachten Ventilsitzen Si bzw. S2 abdichten. Die Kegelhübe sind durch den Anschlag C bzw. den Deckel D begrenzt. Eine Drehung des Kegels K1 wird etwa durch an ihm angebrachte Vorsprünge Z und durch eine am Gehäuse angeordnete Führungsrippe Y verhindert. Die Durchführung der Spindel S durch den Deckel D wird durch die Manschette E abgedichtet. Beim Drehen der Spindel S im Öffnungssinne wird auf ihr das Seil G aufgewickelt, das mit dem einen Ende H fest mit der Spindel S und mit dem anderen Ende mit der Zugfeder F verbunden ist, die ihrerseits mit ihrem zweiten Ende an dem festen PunktJ angebracht ist. Beim Öffnen des Ventils wird somit die Feder F gespannt bzw. zusätzlich gespannt, wenn sie bereits in Schließstellung zur Erzeugung eines ausreichenden Schließdruckes mit Vorspannung eingebaut wurde. Damit die Feder F das Ventil nach seiner von Hand erfolgten Öffnung nicht sofort wieder schließt, ist auf der Nabe des Handrades N eine Sägeverzahnung M angebracht, in die die um den festen Punkt L schwenkbare und zweckmäßig federnd gegen die Verzahnung gedrückte Sperrklinke K derartig eingreift, daß eine Drehung der Spindel S im Schließsinne erst möglich ist, wenn die Klinke K nach außen geschwenkt wird. Dieses kann durch Seilzug, Gestänge, hydrauliche Übertragung, Elektromagneten oder ähnliche bekannte Mittel erfolgen, so daß mit geringstem Kraftaufwand von beliebiger Stelle aus ein schneller und zuverlässiger Abschluß beider Kegel bewirkt werden kann. Die Sicherung des Abschlusses wird noch dadurch erhöht, daß das Handrad N durch Verwendung eines kräftigen massiven Kranzes O ein hohes Schwungmoment erhält.
  • Statt der zylindrischen Schraubenfeder F kann auch, wie bei einem Uhrwerk, eine gewundene Biegefeder vorgesehen werden, die sich beim Öffnen des Ventils um die Spindel S herum zuwickelt und somit spannt.
  • Uni bei der Betätigung auf wenig Spindelumdrehungen und damit auf nicht zu große Längen der Feder F zu kommen, empfiehlt es sich, das Gewinde auf der Spindel S bzw. im Kegel K1 mit starker Steigung und unter Umständen mehrgängig auszuführen. In diesem Falle würde das Gewinde nicht mehr selbsthemmend sein, wodurch bei Bruch der Feder F kein sicherer Ventilabschluß mehr gewährleistet ist. Daher wird entsprechend Abb.2 eine zweite Sägeverzahnung P in der Nabe des Handrades N vorgeschlagen, die im entgegengesetzten Drehsinne wirkt wie die erstgenannte Verzahnung M. Dabei erhält die um den Punkt L schwenkbare Sperrklinke für jede Verzahnung je einen besonderen Klinkenarm R1 bzw. R2 und einen auf der entgegengesetzten Seite des Drehpunktes L liegenden Betätigungsarm h, der im Beispiel um eine durch die Spindelmitte S und den Drehpunkt L verlaufende Gerade pendelt. An einem Punkt T des Armes h greift eine Zugfeder U an, deren anderes Ende mit der Spindelachse S zusammenfällt und somit sowohl, wie gezeichnet, die Klinke R1 gegen die Verzahnung M, wie auch im geschwenkten Zustande die Klinke R2 gegen die Verzahnung P drückt. Beim Öffnen des Ventils, das durch Drehen der Spindel S entgegen dem Sinne des eingezeichneten Pfeiles erfolgt, und solange das Ventil geöffnet bleiben soll, verhindert somit der Klinkenarm R1 eine rückläufige Spindelbewegung und also das Schließen des Ventils. Wird dagegen die Klinke etwa durch einen kurzen Zug am Punkt T des äußeren Armes V in ihre zweite Lage im Sinne des eingezeichneten Pfeiles um den Winkel a geschwenkt, so kann sich unter der Einwirkung der beim Öffnen gespannten Feder F (vgl. Abb. i) die Spindel im gleichen Drehsinne, das heißt im Schließsinne des Ventils ungehindert drehen, während die Klinke R2 unter dem Zug der Feder U in die Verzahnung P eingesprungen ist und ein selbsttätiges Wiederöffnen des Ventils etwa nach Bruch der Feder F verhindert. Soll das Ventil nunmehr wieder von Hand geöffnet werden, ist zunächst die Sperrklinke wieder in die gezeichnete Lage zurückzuschwenken. Ein besonderer Vorteil der vorgeschlagenen Ausführung besteht noch darin, daß das Ventil auch nach Bruch der Feder F von Hand sowohl geöffnet wie geschlossen werden kann.
  • Bei Verwendung eines derartigen nichtselbsthemmenden Spindelgewindes mit in einer oder in beiden Drehrichtungen wirkenden Sperrklinken kann die zur Energiespeicherung vorgesehene Feder grundsätzlich auch entsprechend Abb. 3 in das Ventilinnere verlegt werden, wobei sich die auf Druck wirkende Feder F einerseits gegen den unteren, als Spindelmutter wirkenden Ventilkegel K1 abstützt und andererseits über ein Drucklager W gegen einen Federteller X, der mit dem durch den Ventilteller K1 hindurchtretenden Ende der Spindel S fest verbunden ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnellschlußventil mit zwei gegenläufig bewegbaren, durch eine gemeinsame Gewindespindel betätigten Ventilkegeln, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen der Spindel in Offnungsrichtung eine Feder gespannt, ein Gewicht gehoben oder in sonst geeigneter Weise eine Energie gespeichert wird, die eine schnelle Umdrehung der Spindel im Schließsinne des Ventils und damit einem schnellen Abschluß beider Ventilkegel bewirken kann.
  2. 2. Schnellschlußventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Energiespeicherung vorgesehene Mittel (Feder oder Gewicht) in Schließstellung des Ventils bereits eine Vorspannung bzw. einen Vorhub erhält.
  3. 3. Schnellschlußventil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein mit der Spindel fest verbundenes, als Schwungrad ausgebildetes Handrad.
  4. 4. Schnellschlußventil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Zugfeder, die beim Drehen der Spindel im öffnungssinne des Ventils, etwa durch Aufwickeln eines Zugseiles auf die Spindel, gespannt wird.
  5. 5. Schnellschlußventil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine gewundene Biegefeder, die beim Drehen der Spindel im Öffnungssinne des Ventils um diese herum zugewickelt und dadurch gespannt wird.
  6. 6. Schnellschlußventil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein an und für sich bekanntes Klinkengesperre, das ein selbsttätiges Zurückdrehen der Spindel und damit Schließen des Ventils nur nach Ausschwenken der Sperrklinke gestattet.
  7. 7. Schnellschlußventil nach den Ansprüchen i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei starker Steigung des Spindelgewindes, also bei nichtselbsthemmender Spindel, ein zweites Klinkengesperre vorgesehen ist, das im entgegengesetzten Drehsinne wie das erste wirkt. B. Schnellschlußventil nach den Ansprüchen i, 6 und 7, gekennzeichnet durch eine gemeinsame zweiarmige Sperrklinke für beide Klinkengesperre, wobei in der einen Endlage der Sperrklinke nur das eine Gesperre und in ihrer anderen Endlage nur das andere Gesperre in Tätigkeit tritt. g. Schnellschlußventil nach den Ansprüchen i, 6, 7 und 8, gekennzeichnet durch eine Zugfeder mit derartiger Anordnung, daß diese Feder in der Mittelstellung der zweiarmigen Sperrklinke am stärksten gespannt ist und in jeder Endlage der Sperrklinke den jeweils mit der Klinkenverzahnung in Eingriff gekommenen Klinkenarm gegen die zugehörige Verzahnung drückt. i o. Schnellschlußventil nach den Ansprüchen i und 6 bzw. i, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Energiespeicherung durch eine Feder diese als Druckfeder ausgebildet ist und sich einerseits gegen den unteren, als Spindelmutter wirkenden Ventilkegel abstützt und anderseits zweckmäßig über ein Drucklager gegen einen Federteller, der mit dem durch den unteren Ventilkegel hindurchtretenden Ende der Spindel fest verbunden ist.
DEG944A 1950-01-31 1950-01-31 Schnellschlussventil Expired DE815132C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG944A DE815132C (de) 1950-01-31 1950-01-31 Schnellschlussventil

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG944A DE815132C (de) 1950-01-31 1950-01-31 Schnellschlussventil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815132C true DE815132C (de) 1951-09-27

Family

ID=7116036

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG944A Expired DE815132C (de) 1950-01-31 1950-01-31 Schnellschlussventil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE815132C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1550639B1 (de) Elektromotorischer stellantrieb fuer ventile mit einem feder spannwerk
DE3839317C2 (de) Elektromotorischer Antrieb für ein Stellglied
DE1171285B (de) Antriebsvorrichtung und Verriegelungs-einrichtung fuer Schiebedaecher an Kraftfahrzeugen
EP3834892B1 (de) Brandschutzklappe
DE4005777C1 (de)
EP0531643B1 (de) Elektromechanischer Bremskrafterzeuger
DE815132C (de) Schnellschlussventil
DE3729423C2 (de)
DE3018920A1 (de) Verriegelung fuer druckzylinderkolben
DE1627742U (de) Schnellschlussventil.
DE2011011C3 (de) Schnellschlußventil mit einer Kugelrasteinrichtung
DE3538883C2 (de)
DE237149C (de)
CH569182A5 (en) Actuator for seals of partition walls - is operated by handle and ropes upper and lower spring loaded seals
EP1409824A1 (de) Schliessfolgeregler
AT61573B (de) Schraubenwindevorrichtung mit Freilaufauslösung für Gewichte bzw. Federn zur Ingangsetzung von Hilfsvorrichtungen.
AT112553B (de) Antriebsvorrichtung für Hochspannungsölschalter mit drehender Kontaktbrücke.
DE2222301C2 (de) Schnellschlußventil
DE485467C (de) Schnellschlussvorrichtung fuer Absperrorgane
DE1263433B (de) Federbelastetes Sicherheitsventil
DE944231C (de) Objektivverschluss mit mechanisch bewegten Verschlussblaettern, der sehr kurze Belichtungszeiten ermoeglicht
DE1584136C2 (de) Betätigungsvorrichtung für Türen o.dgl
DE4419066C2 (de) Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Verschließeinrichtungen
AT127618B (de) Sicherungsvorrichtung für dynamoelektrische Zündvorrichtungen mit Federantrieb.
AT20519B (de) Antriebswerk mit Zeit- und Wegzwang für Bahnschranken mit Läutewerk.