DE812690C - Schornsteinaufsatz - Google Patents

Schornsteinaufsatz

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Publication number
DE812690C
DE812690C DEP37489A DEP0037489A DE812690C DE 812690 C DE812690 C DE 812690C DE P37489 A DEP37489 A DE P37489A DE P0037489 A DEP0037489 A DE P0037489A DE 812690 C DE812690 C DE 812690C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chimney
precipitation
attachment
exhaust
gutters
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Expired
Application number
DEP37489A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walther and Co AG
Original Assignee
Walther and Co AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walther and Co AG filed Critical Walther and Co AG
Priority to DEP37489A priority Critical patent/DE812690C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812690C publication Critical patent/DE812690C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Optical Radar Systems And Details Thereof (AREA)

Description

  • Schornsteinaufsatz Die Erfindung betrifft einen offenen Schornsteinaufsatz mit eingebauten, schrägen Regenwasserableitblechen.
  • Abgasschlote, wie sie beispielsweise als Auslässe bei Rauchgasentstaubern, Absaugeanlagen, Beruhigungskammern u. dgl. zur Anwendung gelangen, müssen, um einte Schutz gegen das Eindringen von Niederschlägen zu haben, mit einer Regenhaube versehen sein. Dieses ist notwendig, damit das Innere des Abgasschlotes wie auch des ihm zugehörigen Raumes nicht von den Niederschlägen benetzt werden, die beispielsweise bei der Rauchgasentstaubung zur Bildung von schwefeligen Säuren und damit zu Korrosionen oder aber in Verbindung mit dem abgeschiedenen Staub zum Verschmieren des Innern des Abscheiders bzw. Verstopfungen desselben führen können.
  • Es sind zahlreiche Konstruktionen bekannt, die ein Eindringen der Niederschläge in den Abgasschlot verhindern sollen. Die primitivste Art ist die, den Schlot mit einem kegelförmigen Regendach zu versehen, jedoch hat diese Ausführung in bezug auf ihre schlechten strömungstechnischen Eigen schaften so viele Nachteile, daß sie für höher geordnete Zwecke außer Betracht bleiben muß.
  • Es sind. weiterhin Regenhauben bekannt, die so ausgebildet sind, daß sich das Schlotende nach oben hin kegelig erweitert, um sich dann wieder kegelig zu verengen. In dem hierdurch gebildeten erweiterten Raum ist unterhalb der oberen Austrittsöffnung ein kegelförmiger Trichter angebracht, der durch ein Rohr mit der äußeren Atmosphäre verbunden ist. Dieser Trichter hat zwei Aufgaben zu erfüllen, und zwar soll er zunächst als Leitfläche für die aus dem zylindrischen Schlot kommenden Abgase dienen, seine Hauptaufgabe besteht aber äärin, die durch den oberen Schlotaustritt einfallenden Niederschläge aufzufangen und durch das Abflußrohr abzuleiten. Aber auch diese Konstruktion weist eine Reihe von Nachteilen auf, die insbesondere darin bestehen, daß sich außer den Niederschlägen auch von den Abgasen mitgerissene Staubteilchen in dem kegelförmigen Auffangtrichter absetzen und nach einiger Zeit das Abflußrohr verstopfen, so -daß sich .der Trichter mit Wasser füllt und zum Übellaufen kommt, wobei dann die Flüssigkeit in das Innere des Abzugsschlotes abläuft und in der darunterliegenden Abscheideanlage Schaden anrichtet.
  • Schließlich ist noch ein Schornsteinaufsatz bekanntgeworden, der aus zwei übereinander angeordneten, , sich nach oben verjüngenden Kegelstümpfen besteht, bei dem die Unterkante des oberen Kegelstumpfes und die obere Kante des unteren Kegelstumpfes in einer Ebene liegen, die beiden Kegelstümpfe durch Stützteile zusammengehalten werden und in. dem oberen Teil schräge, den Kaminschacht abdeckende, Wind und Regen ableitende Platten angeordnet .sind. Es soll dadurch u. a. erreicht werden, daß ein waagerecht auftreffender Wind durch die schräge Mantelfläche des unteren Kegelstumpfes nach oben hin abgelenkt wird und nach Art eines Injektors in dem Aufsatz ein nach aufwärts gerichteter Zug erzeugt wird. Diese Ausführungsart, die an sich nur zur Zugerhöhung dient, hat den Nachteil, daß ,durch aufwärts gerichtete, injektorartig erzeugte Luftströme Niederschläge mitgerissen werden können, die nach Durchtritt durch den von dem unteren und dem oberen Kegel gebildeten Ringraum in das Schornsteininnere ausfallen können und dort zu den eingangs erwähnten Schäden führen.
  • Im nachstehenden wird eine Regenhaube zum Schutz des Abgasschlotes vor dem Eindringen von Niederschlägen beschrieben, bei der die bei den bisher bekannten Konstruktionen festgestellten Mängel nicht mehr auftreten und die darüber hinaus noch wesentliche Vorteile in strömungstechnischer Hinsicht aufweist.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Regenw-asserableitbleche im oberen Ende des Schlotes winkelartig gebogen auszuführen, sie in ihrer Längsrichtung geneigt und am unteren Ende aus dem Aufsatz herausragend anzuordnen. Der Abstand der Bleche und ihre Schräglage sollen so bemessen sein, daß die Summe der durch die Rinnen gebildeten Gassenquerschnitte mindestens dem Querschnitt des Schlotes entspricht. Die unteren Enden der schneiidenförmigen Rinnen treten durch entsprechende Öffnungen in der Schlotwönd nach außen. .
  • Die in dem Schlot aufsteigenden Abgase treten durch die von den schneidenförmigen Rinnen gebildeten Gassen unter leichter Richtungsänderung hindurch, während die durch das obere Ende des Schlotes einfallenden Niederschläge von den sich überdeckenden, stark geneigten Rinnen aufgefangen und von diesen nach außen abgeleitet werden. Dabei ist die Ablaufgeschwindigkeit der Niederschläge so groß, daß die sich absetzenden Staubteilchen mitgerissen und ebenfalls ins Freie entführt werden. Der Winkel der mit der Schneide nach unten weisenden Rinne, der waagerechte und senkrechte Abstand der Rinnen untereinander sowie der Abstand der Rinnen vom Schlotaustritt und damit die Überdachung sind abhängig vom Durchmesser des Schlotes, damit auch beim ungünstigsten Einfallwinkel der Niederschläge stets eine Überdachung des Schlotinnern gewährleistet ist. Die Flüssigkeit, die durch Anpeitschen der Niederschläge an die Innenwand des Schlotes abläuft, wird durch eine unterhalt> der Rinnen angebrachte kreisförmige Rinne aufgefangen und abgeleitet.
  • Durch die Schräglage der Rinnen und durch die durch die Schräglage beliebig zu vergrößernden Durchtrittsquerschnitte werden die Durchtrittsverluste des Abgases auf ein NIini.mum reduziert. Außerdem bietet die Einrichtung gemäß der Erfindung gegenüber den bekannten Konstruktionen den Vorteil, daß sie in aerodynamischer Beziehung den äußeren MVindeinflüssen nicht in dem Maße ausgesetzt ist wie bisher, da die dem Wind ausgesetzte Fläche bedeutend geringer ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Ansicht des Erfindungsgegenstands im Aufriß, Abb. 2 eine solche im Seitenriß, Abb. 3 eine solche im Grundriß, und Abb. 4 stellt einen Schnitt durch die Regenhaube dar.
  • In dem Schlotende a befinden sich schräg laufende, mit ihren Schneiden b nach unten gerichtete Rinnen c, deren, untere Enden d durch die ScWotwand ins Freie führen. Zwischen den einzelnen Rinnen verbleiben Gassen e, deren Querschnittssumme mindestens gleich ist dem Querschnitt des Schlotes. Unterhalb der schrägen Rinne befindet sich noch eine kreisringförmige Rinne f zum Auffangen des an der Schlotwand heruntersinkenden Niederschlages.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung bei kreisförmigen Schloten beschränkt, sondern sie kann auch bei quadratischen, rechteckigen oder sonstigen beliebigen Formen angewendet wenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPhUCH: Offener Schornsteinaufsatz mit eingebauten, schrägen Regenwasserableitblechen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitblerhe winkelartig gebogen, in ihrer Längsrichtung geneigt und am unteren Ende aus dem Aufsatz herausragend angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 492 6o5.
DEP37489A 1949-03-22 1949-03-22 Schornsteinaufsatz Expired DE812690C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP37489A DE812690C (de) 1949-03-22 1949-03-22 Schornsteinaufsatz

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DEP37489A DE812690C (de) 1949-03-22 1949-03-22 Schornsteinaufsatz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE812690C true DE812690C (de) 1951-09-03

Family

ID=7375320

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DEP37489A Expired DE812690C (de) 1949-03-22 1949-03-22 Schornsteinaufsatz

Country Status (1)

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DE (1) DE812690C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009383B (de) * 1952-07-04 1957-05-29 Barmer Eisen Und Blechwarenfab Oberseitig offener feststehender Entlueftungsaufsatz
EP0184024A1 (de) * 1984-11-22 1986-06-11 Heinrich Brinkmann Anlagenverpachtung GmbH & Co. KG Deflektorhaube
DE29912936U1 (de) * 1999-07-02 2000-11-23 Ruhland, Manfred, 81929 München Lüftungskamin mit Niederschlagsperre

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE492605C (de) * 1930-02-27 Francois Leonard Bouteille Schornsteinaufsatz

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EP0184024A1 (de) * 1984-11-22 1986-06-11 Heinrich Brinkmann Anlagenverpachtung GmbH & Co. KG Deflektorhaube
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