DE8106295U1 - "rolladenkasten fuer rollaeden zum beweglichen abschluss fuer oeffnungen in gebaeuden, wie tueren, fenster o.dgl." - Google Patents

"rolladenkasten fuer rollaeden zum beweglichen abschluss fuer oeffnungen in gebaeuden, wie tueren, fenster o.dgl."

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DE8106295U1
DE8106295U1 DE19818106295U DE8106295U DE8106295U1 DE 8106295 U1 DE8106295 U1 DE 8106295U1 DE 19818106295 U DE19818106295 U DE 19818106295U DE 8106295 U DE8106295 U DE 8106295U DE 8106295 U1 DE8106295 U1 DE 8106295U1
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/17Parts or details of roller shutters, e.g. suspension devices, shutter boxes, wicket doors, ventilation openings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B2009/1577Slat end pieces used for guiding shutter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

t t · a ·
Bernd Rudolph Kassel, den 27. Februar 1981
Händelstraße 22 hx/E. PAGM 9998
3507 Baunatal 1
Rolladenkasten
für Rolläden zum beweglichen Abschluß für Öffnungen in Gebäuden,
wie Türen, Fenster o. dergl.
Die Neuerung bezieht sich auf einen Rolladenkasten zum Einbau in Gebäude o. dergl. für die Aufnahme eines oder mehrerer aus miteinander beweglich verbundener, im wesentlichen sich in Längsrichtung erstreckender zu einem Rolladen zusammengefaßter Stäbe, die durch einen Schlitz nach außen, geführt sind, zum beweglichen Abschluß für öffnungen in Gebäuden, wie Türen, Fenster o. dergl.
Derartige Rolladenkästen werden in gängigen Größen für Türen und Fenster hergestellt und zum Einbau in diese Türen und fenster bzw. oberhalb dieser geliefert. Der Rolladen selbst ist in den meisten Fällen im Rolladenkasten auf einer drehbaren Welle aufgewickelt und wird zum Betätigen, d. h. zum Aufziehen und zum Herablassen, durch Aufwickeln bzw. Abwickeln eines Gurtes, der von einer Trommel an der Welle abrollt oder auf diese aufrollt, bedient. Eu sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen der Rolladen statt durch einen Gurtzug vom Inneren des Gebäudes her betätigt zu werden, dur di ein Kurbel- oder Rädergetriebe in Tätigkeit gesetzt wird. Dieses Getriebe ist dann im Rolladenkasten untergebracht. Zur Erhöhung des Bedienungskomfortes kann auch im 'Rolladenkasten ein elektromotorischer Antrieb, der vom Inneren des Ge^bäudes bedient wird, eingebaut werden.
Infolge des Einbaues des Rolladerk&atens als fertiges Bauelement in 24-er, 30er bzw. 36er Mauerwerk o. dergl. fällt das Einschalen weg, es wird ein rascher Baufortschritt erzielt, es entsteht jedoch durch das Zurückgreifen auf bestimmte gängige Typen für der. einzubauenden Rolladen unter Umständen ein verhältnismäßig zu groß bemessener Hohlraum» der die Bildung von Kondenswasser begünstigt und Anlaß zu Rost- und Korrosionsschäden gibt. Auch eine
noch so gute Wärmedämmung und Isolierung vermag diesem Übel nicht abzuhelfen, weil gerade bedingt durch die nach dem "Verdränger-Prinzip" arbeitende Füllung und Entleerung des Rolladenkastens immer wieder durch die Betätigung des Rolladens ein Unterdruck bzw. überdruck entsteht, der Feuchtigkeit, Schnee, Regen oder andere schädliche abrasive Teile in das Innere des Rolladenka3tens gelangen läßt, Im Winter besteht hierbei die Gefahr des Festfrierens der Rolläden» so daß sie sich nicht mehr bewegen lassen und zudem einem starken Verschleiß unterworfen sind. Der Weg, auf dem diese Nässe, Feuchtigkeit sowie Staub und andere Bestandteile in das Innere des Rolladenkastens gelangen» ist der breite Schlitz am Rolladenkasten (in der gesamten Breite des Rolladens)» durch den der Rolladen ein- und ausgefahren wird. Um den Rolladen beim Ein- und Ausfahren zügig in die seitlichen Führungsschlitze einfädeln zu können, bedarf es einer gewissen Toleranz dieses Schlitzes am Rolladenkasten, um auch ein Anschlagen des Rolladens beim Ein- und Ausfahren zu vermeiden. Gerade durch dieses Anschlagen entsteht zusätzlich ein beträchtliches Geräusch, was noch erheblich verstärkt wird durch die Wirkung des Rolladenkastens als Resonator bzw. Schallverstärker. Diese Nachteile treten nicht nur bei Rolladenkästen auf, die in das Mauerwerk eingebaut werden, sondern auch bei solchen Rolladenkästen, die (nachträglich) von außen vorgebaut werden.
Der Neuerung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Rolladenkästen zu vermeiden und auch noch dahingehend zu verbessern, daß der harte Anschlag beim Aufziehen des Rolladens -der harte Anschlag des Anschlagwinkels am Ende des Rolladens gegen den Rand des Schlitzes am Rolladenkasten- weitgehend gedämpft wird.
Die Lösung der der Neuerung zugrunde liegenden Aufgabe besteht bei einem Rolladenkasten der gattungsgemäßen Art in der Anordnung einer Abdichtung aus elastischem Material an dem Schlitz des Rollladenkastens in seiner gesamten Breitenerstreckung, wodurch die Bewegung des Rolladens auf die Kanten des Schlitzes zu gedämpft wird. Zum anderen ist die Abdichtung an dem Schlitz so ausgebil-
Il I ·
det, daß die Spitze der dem Rolladen zugekehrten Abdichtung in einer Art Wisch- oder Rakelbewegung die Oberfläche des Rolladens abfegt und so neben dem Verhindern des Eindringens von Gtau^b, Nasse, Schnee oder sonstigen Fremdkörpern eine Reinigungsfunktion wahrnimmt. Hierbei kann die Spitze der jeweiligen Abdichtung in ihrer jeweiligen Ausbildungsform so gestaltet sein, etwa durch Abschärfung oder Anordnung von parallel zum Schlitz verlaufenden Rillen, daß beim Einziehen des Rolladens die Spitze sich umlegt und mit nach oben genommen wird, während es beim Ausfahren des Rolladens umgekehrt der Fall ist, nämlich, daß die Spitze sich derart umlegt, daß sie mit nach unten genommen wird.
Um den harten Anschlag des Anschlagwinkels am Ende des Rolladens beim Hochziehen gegen den Bodendeckel des Rolladenkastens oder gegen eine Profilschiene zu dämpfen, ist die von außen gegen den Rolladen gerichtete Abdichtung so ausgebildet, daß die Unterseitr der Abdichtung zugleich als Anschlag dient. Die neuerungsgemäße Abdichtung wird an ihrem hinteren Ende mit einer das hintere Ende umfassenden Halteschiene unmittelbar am Rolladenkastendeckel mittels selbstschneidender Gewindeschrauben befestigt oder aber es ist noch am Rolladenkastendeckel eine besondere Metallschiene vorgesehen, auf der dann die gleichzeitig als Anschlag dienende Dichtung befestigt wird.
In den Zeichnungen ist die Neuerung an Hand von Beispielen dargestellt.
Es zeigen:
Figur 1 perspektivisch die Ansicht auf einen neuerungsgemäßen Rolladenkasten, von der offenen Seite aus gesehen,
Figur 2 schematisch einen Rolladenkasten mit der Rolladenwelle,
Figur 3 eine Einzelheit der Befestigung der Abdichtung für den Schlitz des Rolladenkastens,
Figur U eine flexible Abdicktleiste.
In den Zeichnungen bedeuten! 1 Rolladenkasten, 2 Putzträger, 3 Montagedeckel nach innen, U Bodendeckel, 5 Aluschiene zur Außenseite hin, 6 Aluschiene zur Feneterseite hin. Mit 7 ist die Abdichtleiste zur Außenseite, mit 8 die Abdichtleiste zur Fensterseite hin bezeichnet. Mit 9 ist ein Befestigungswinkel für die Befestigung der Abdichtleiste 7 oder 8 benannt. Der Schlitz zwischen den beiden Abdichtleisten 7 und 8 ist mit 10 bezeichnet. Der Rolladen selbst ist mit 11, die Rolladenwelle mit 12 benannt. Zur Erhöhung der Flexibilität der Abdichtleiste 7 bzw. (aus elastischem Material) sind auf der Oberfläche Rillen 13 angeordnet) die Leiste selbst läuft in einer Spitze 14. aus. Das hintere, der Spitze 14 entgegengesetzte Ende 15 der Leiste 7 bzw, 8, dient zur Befestigung und gleichzeitig als Anschlag für den Rolladen beim Hochfahren.

Claims (3)

- 5 S chut ζ ans prii ehe
1. Rolladenkasten zum Einbau in Gebäude oder dergl. für die Aufnahme eines oder mehrerer aus miteinander beweglich verbundener, im wesentlichen sich in Längsrichtung erstreckender au einem Rolladen zusammengefaßter Stäbe, die durch einen Schlitz nach außen geführt sind, zum beweglichen Abschluß für Gebäudeöffnungen, wie Türen, Fenster o. dergl., dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlitz (10) am Bodendeckel U) des Rolladenkastens (1), durch den der Rolladen (11) durchgeführt wird, mindestens eine AbdieJLtieiste'_{~.7 bzw. 8 ), deren Spitze zum durchzuführenden Rolladen (12) gerichtet ist, angeordnet ist.
2. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder Seite des Schlitzes (10) eine Abdichtleiste (7, 8) angeordnet ist.
3. Rolladenkasten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtleiste (7, 8) am Bodendeckel U) zum Schlitz (10) verjüngt und mit in Längsrichtung verlaufenden Rillen (13) ausgebildet ist.
A. Rolladenkasten nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das dickere Ende (15) der Abdichtleiste (7, 8) als Anschlag für den Rolladen (11) ausgebildet ist.
DE19818106295U 1981-03-06 1981-03-06 "rolladenkasten fuer rollaeden zum beweglichen abschluss fuer oeffnungen in gebaeuden, wie tueren, fenster o.dgl." Expired DE8106295U1 (de)

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