DE810294C - Geraet zum Befeuchten der Haarstraehnen bei der Anfertigung von Dauerwellen - Google Patents

Geraet zum Befeuchten der Haarstraehnen bei der Anfertigung von Dauerwellen

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DE810294C
DE810294C DEP55998A DEP0055998A DE810294C DE 810294 C DE810294 C DE 810294C DE P55998 A DEP55998 A DE P55998A DE P0055998 A DEP0055998 A DE P0055998A DE 810294 C DE810294 C DE 810294C
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DE
Germany
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container
liquid
sponge
sponge body
moistening
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Expired
Application number
DEP55998A
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English (en)
Inventor
Erwin Hieber
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D6/00Details of, or accessories for, hair-curling or hair-waving devices

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  • Hair Curling (AREA)

Description

  • . Gerät zum Befeuchten der Haarsträhnen beider Anfertigung von Dauerwellen Gegenstand der Erfindung bildet ein Gerät, das zur Befeuchtung der Haare bzw. der Haarsträhnen mit Dauerwellenwasser bei der Anfertigung von Dauerwellen dient.
  • Bei der Anfertigung von Dauerwellen wurde bisher so verfahren, daß die Haarsträhne in der linken Hand festgehalten wird und mit der rechten Hand mit einem mit Dauerwellenflüssigkeit getränkten Schwämmchen befeuchtet wird. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jeder Haarsträhne zweimal, indem die Strähne auf beiden Seiten befeuchtet wird. Anschließend wird die Strähne ausgekämmt und dann gewickelt. Dieses Verfahren zeitigt nun große Nachteile, und zwar enthält das Dauerwellenwasser eine Säure, welche die Haut der Hände bei empfindlichen Personen angreift; da die ganze linke Hand, die ja als Unterlage dient, wie auch die rechte Hand, die das Schwämmchen hält, bei diesem Verfahren mit der Säure in Berührung kommen, werden sehr leicht Entzündungen und Ekzeme verursacht. Auch ist dieses Verfahren umständlich und .zeitraubend.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch behoben, daß mit dem neuen Gerät die Befeuchtung der Haarsträhne erfolgt, ohne daß eine Hand mit der Flüssigkeit in Berührung kommt. Das Gerät zeitigt noch den weiteren Vorteil, daß die Strähnen beiderseits zugleich befeuchtet werden und die überschüssige Flüssigkeit aufgefangen und von neuem verwendet werden kann.
  • Es wird also die Arbeitszeit verkürzt und der Vorgang vereinfacht und Dauerwellenflüssigkeit eingespart. Durch Anbringung zweier Kammzinkenreihen am Gerät wird zugleich mit der Haarbefeuchtung das Durchkämmen der Strähnen bewerkstelligt, was wiederum einen Arbeitsgang erspart. Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Gerätes mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Draufsicht auf den Füllbehälter von der Innenseite aus.
  • Zwei scherenartige Handgriffe i mit Griffen 2 sind durch Niet 3 miteinander angelenkt und darüber hinaus mit Armen 4 versehen. An diesen Armen sind zwei Schalen bzw. Füllbehälter 5 befestigt. Diese Behälter weisen einen Halsansatz 6 auf, der durch einen Pfropfen, z. B. Gummipfropfen 7, verschlossen wird. An Stelle eines Pfropfens kann auch ein Schraubverschluß oder sonstiger abdichtender beckelverschluß vorgesehen werden. Die Öffnung ist so groß, daß man bequem das Daueryvellenwasser aus einer Flasche in den Behälter hineingießen kann.
  • Der Behälter 5 besitzt als Boden eine Lochscheibe 8, die gemeinsam mit einer Haltevorrichtung 9 mit einem Zackenkranz als Schwammträger dient. Die Lochscheibe 8 ist nach innen gewölbt und bildet zwischen dem Rand des Behälters 5 und der Haltevorrichtung 9 und somit dem eingesetzten Schwamm 12 einen Auffangring 13 für die Flüssigkeit. Die Haltevorrichtung 9 ist an ihrem Grunde mit kleinen Öffnungen ib versehen, durch welche die in dem Auffangring 13 sich ansammelnde Flüssigkeit in den ungefüllten Behälter 5 fließen kann.
  • Auf die Lochscheibe 8 wird vor Einführung des Schwammes 12 eine Filtereianlage ii gelegt, welche die Aufgabe hat, den Durchfluß der - Flüssigkeitsmenge vom Behälter 5 zum Schwammkörper 12 zu regeln.
  • Am Außenrand der beiden Behälter 5 sind zwei Kammzinkenreihen 14 angeordnet; dergestalt, daß die einzelnen Zähne bei geschlossenem Gerät ineinandergreifen. Die Behälter 5 können natürlich jede zweckmäßige andere Form haben, so z. B. rechteckig, länglichoval usw.
  • Der Arbeitsgang mit dem neuen Gerät ist folgender: Ein Behälter wird mit Dauerwellenflüssigkeit durch die Öffnung 6 gefüllt. Dabei ist darauf zu achten, daß dieser Behälter beim Arbeiten nach oben gerichtet ist. Die Haarsträhne wird bei geöffneter Zange zwischen den beiden Schwammkörpern hindurchgeführt und durch leichtes Zusammendrücken der Scherengriffe 2, wobei die Schwammkörper zu beiden Seiten der Haarsträhne Flüssigkeit abgeben, befeuchtet. Unter leichtem Öffnen und Schließen des Gerätes wird damit die ganze Haarsträhne und so eine nach der anderen bearbeitet. Die Haarsträhne wird dabei am äußersten Ende festgehalten und das Gerät am entgegengesetzten Ende so angesetzt, daß die Kammzinkenreihen 14 zum Kopf hin und die Scherengriffe 2 nach außen gesichtet sind, wobei die Haarsträhne bei der Befeuchtung auch gleichzeitig durchgekämmt wird. Die bei der Befeucbtung ablaufende überschüssige Flüssigkeit wird jeweils durch den Fangring 13 dem unteren, leeren Behälter 5 wieder zugeführt, geht also nicht verloren. Wenn der obere Behälter 5 leer ist, kann man das Gerät einfach umdrehen, so daß der untere Behälter nach oben kommt. In dieser Stellung kann man sofort weiterarbeiten, bis dieser Behälter wieder leer ist usw., wodurch sparsamste Verwendung der Dauerwellenflüssigkeit unbedingt gewährleistet ist. Die Befeuchtung der Haarsträhnen kann je nach Druck auf die Scherenschenkel stärker oder schwächer erfolgen.
  • -Der weitere Vorgang zur Erzeugung der Dauerwelle, also das Aufwickeln der Strähne usw. ; erfolgt in bekannter, Weise.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Gerät zum Befeuchten der Haarsträhnen bei der Anfertigung von Dauerwellen, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei Armen (4), die in Verbindung mit scherenartig zusammengefügten Handgriffen (i, 2, 3) stehen, zwei Behälter (5) für die Dauerwellenflüssigkeit befestigt sind, die an den sich gegenüberliegenden Seiten mit einer Haltevorrichtung (9) zur Aufnahme je eines die Flüssigkeit aufnehmenden und weiterleitenden Schwammkörpers (12) versehen sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochscheibe (8) für die Schwammkörper (12) schalenförmig nach innen gewölbt und mit Löchern versehen ist zum Durchtritt der Flüssigkeit vom Behälter (5) zum Schwamm (12) oder umgekehrt.
  3. 3: Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (9) einen Zackenkranz zum Festhalten des Schwammkörpers (i2) aufweist und zwischen ihr bzw. dem Schwammkörper und dem Außenrand des Behälters (5) ein Auffangring (13) für die abtropfende überschüssige Flüssigkeit und kleine Öffnungen (io) aus diesem über das Filter (ii) und die Lochscheibe (8) in den unteren Behälter (5) vorgesehen sind.
  4. 4. Gerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schwammkörper (12) und Lochscheibe (8) ein Filterblatt (ii) eingelegt ist, das den Durchtritt der Flüssigkeit vom Behälter (5) zum Schwamm (12) regelt.
  5. 5. Gerät nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (5) mit je einer Einfüllöffnung (6) versehen sind, die einen Kork-, Gummi- oder sonstigen Verschluß (7) aufweist:
  6. 6. Gerät nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenrand der beiden Behälter (5) zwei ineinandergreifende Kammzinkenreihen (14) angeordnet sind.
DEP55998A 1949-09-27 1949-09-27 Geraet zum Befeuchten der Haarstraehnen bei der Anfertigung von Dauerwellen Expired DE810294C (de)

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DE810294C true DE810294C (de) 1951-08-09

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DE (1) DE810294C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2776667A (en) * 1955-04-08 1957-01-08 Gerald Paulina Fitz Hair treating apparatus
US2793644A (en) * 1955-05-05 1957-05-28 Delamere Co Inc Hair device with absorbent pad
DE102019129778A1 (de) * 2019-11-05 2021-05-06 Janine Naumann Greifhilfe-Vorrichtung mit Fluidbeaufschlagung

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