DE810289C - Gaserzeuger zum Betrieb eines Fahrzeugmotors - Google Patents

Gaserzeuger zum Betrieb eines Fahrzeugmotors

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DE810289C
DE810289C DEP8804D DEP0008804D DE810289C DE 810289 C DE810289 C DE 810289C DE P8804 D DEP8804 D DE P8804D DE P0008804 D DEP0008804 D DE P0008804D DE 810289 C DE810289 C DE 810289C
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DE
Germany
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line
gas generator
gasification air
exhaust
engine
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Expired
Application number
DEP8804D
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English (en)
Inventor
Hans Dipl-Ing Hurter
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Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Gaserzeuger zum Betrieb eines Fahrzeugmotors Die Erfindung betrifft einen Gaserzeuger zum Betrieb eines Fahrzeugmotors, bei dem der Vergasungsluft Abgase des Motors zugesetzt werden.
  • Bei den bekannten Gaserzeugern der vorbeschriebenen Art besteht die Gefahr, daß sich die Leitung zur Zuführung der Vergasungsluft durch Kondensatbildung aus den Auspuffgasen verstopft., Die Erfindung bezweckt, diese Gefahr zu beseitigen. Dies wird dadurch erreicht, daß von der Auspuffleitung des Motors eine Leitung abgezweigt ist, die in der Nähe der Leitung zur Zuführung der Vergasungsluft zum Gaserzeuger vorbeiführt und offen endet, und daß die abgezweigte Auspuffleitung mit der Leitung zur Zuführung der Vergasungsluft durch eine Querleitung in Verbindung steht. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gaserzeugers beispielsweise dargestellt.
  • Der Gaserzeuger, der zum Betrieb eines Fahrzeugmotors dient, arbeitet hauptsächlich mit absteigender Vergasung. Hierzu weist er in der Schachtwand i angeordnete Düsen 2 auf, die untereinander durch eine mit Hilfe einer Leitung 3 an die Außenluft angeschlossene Ringleitung 4 in Verbindung stehen. Unterhalb des Schachtes befindet sich der Rost 5, auf dem die Brennstoffsäule ruht. Über dem Rost 5 kann sich eine aufsteigende Vergasung bilden, die in Gang kommt, wenn der Saugwiderstand durch den Schacht zu groß wird. Es wird dann Vergasungsluft durch den Rost 5 und die darüberliegende Brennstofffüllung angesaugt, so daß oberhalb des Rostes 5 eine Feuerzone und damit eine aufsteigende Vergasung entsteht. Die Vergasungsluft tritt durch eine unterhalb des Rostes 5 an den Gaserzeuger angeschlossene Leitung 6 in den Gaserzeuger.
  • Der Fahrzeugmotor saugt das Gas aus dem Gaserzeuger durch die Leitung 7 an. 8 ist die Auspuffleitung des Motors. Von der Auspuffleitung 8 ist eine Leitung 9 abgezweigt, die in der Nähe der Leitung 6 zur Zuführung der Vergasungsluft zum Gaserzeuger vorbeiführt und offen endet. Die Leitung 9 führt vorzugsweise in der Nähe der Leitung 6 abwärts gerichtet vorbei und endet auch so. Der abwärts gerichtete Teil io der abgezweigten Auspuffleitung 9 steht mit der Leitung 6 durch eine Querleitung ii in Verbindung. Durch die Leitung ii strömen der Leitung 6 -nur so viele Motorabgase zu, wie durch den Saugzug des Motors neben der Vergasungsluft angesaugt wird. Eine Kondensatbildung aus den Auspuffgasen in der Leitung 6 ist daher nicht möglich.
  • Da die aufsteigende Vergasung und damit eine Ansaugung von Vergasungsluft und Motorabgasen durch die Leitung 6 nur zeitweilig erfolgt, können die in den Zwischenzeiten in der abgezweigten Auspuffleitung 9 befindlichen Auspuffgase durch das offene Ende dieser Leitung ungehindert ins Freie treten. Jedenfalls stehen dann, wenn Auspuffgase benötigt werden, in der Leitung 9 immer frische Auspuffgase zur Verfügung. Durch den abwärts gerichteten Teil io und das offene Ende der Leitung 9 kann sich in der Leitung 9 ebenfalls kein Kondensat aus den Auspuffgasen ansammeln.
  • Damit in den Zeiten, in denen die aufsteigende Vergasung nicht arbeitet, keine falsche Luft in den Gaserzeuger eintreten kann, ist in der Leitung 6 zur Zuführung der Vergasungsluft zum Gaserzeuger hinter dem Anschluß der Querleitung ii ein unter der Wirkung eines durch den Saugzug des Motors entstehenden Unterdruckes von bestimmter Größe öffnendes Ventil 12 eingebaut.
  • Um in der abgezweigten Auspuffleitung 9 für die Zuströmung der Abgase in die Querleitung ii einen günstigen Druck zu schaffen, ist in die abgezweigte Auspuffleitung zwischen dem Anschluß der Querleitung ii und dem offenen Ende ein Drosselorgan 13, z. B. ein Schieber, eingebaut.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gaserzeuger zum Betrieb eines Fahrzeugmotors, bei dem der Vergasungsluft Abgase des Motors zugesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß von der Auspuffleitung des Motors eine Leitung abgezweigt ist, die in der Nähe der Leitung zur Zuführung der Vergasungsluft zum Gaserzeuger vorbeiführt und offen endet, und daß die abgezweigte Auspuffleitung mit der Leitung zur Zuführung der Vergasungsluft durch eine Querleitung in Verbindung steht.
  2. 2. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die abgezweigte Auspuffleitung in der Nähe der Leitung zur Zuführung der Vergasungsluft zum Gaserzeuger abwärts gerichtet vorbeiführt und auch so endet.
  3. 3. Gaserzeuger nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die abgezweigte Auspuffleitung zwischen dem Anschluß der Querleitung und dem offenen Ende ein Drosselorgan, z. B. eiu Schieber, eingebaut ist.
  4. 4. Gaserzeuger nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Leitung zur Zuführung der Vergasungsluft zum Gaserzeuger hinter dem Anschluß der Querleitung ein unter der Wirkung eines durch den Saugzug des Motors entstehenden Unterdruckes von bestimmter Größe öffnendes Ventil eingebaut ist.
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