DE81014C - - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L59/029—Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials layered
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1894 ab.
Die bisher zur Umhüllung von heifsen Rohren, Kesseln und anderen heifsen Flächen
verwendeten Wärmeschutzmassen bestehen, soweit sie in Gestalt von Formschalen oder
Formstücken zur Verwendung kommen, gewöhnlich aus nicht völlig feuerfesten Stoffen,
enthalten vielmehr Bestandtheile, wie Korkmehl, Pflanzenmark, Pflanzenfaser oder andere
vegetabilische Stoffe, welche mit der Zeit einer allmählichen Verkohlung unterliegen.
Ferner bedarf es bei der Benutzung solcher Formschalen oder Formstücke in der Regel
noch der Verwendung besonderer plastischer Massen, mittels welcher die betreffenden Formstücke
auf den zu umhüllenden Flächen angebracht und unter einander verbunden werden. Durch das Trocknen dieser plastischen Masse
und das Zusammenschrumpfen der Formstücke selbst entstehen stets mehr oder minder grofse
Risse und Lücken, durch welche die Hitze ausströmt und wodurch die ganze Umhüllung
gewöhnlich in kurzer Zeit weniger wirksam und unansehnlich wird.
Diese Mängel werden nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dafs die Formstücke
auf der Auflagefläche, sowie an den Stofsflächen mit einem pelzartigen Futter aus Asbest
versehen werden.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 einen Querschnitt durch ein mit solchem Asbestfutter
versehenes Formstück aus Wärmeschutzmasse. Die Fläche a, mit welcher das Formstück
an das zu umhüllende Rohr angelegt wird, sowie auch die Flächen b, mit welchen
das Formstück an das ihm gegenüber anzuordnende Formstück stöfst, sowie die Endflächen,
mit denen die Formstücke an einander stofsen, werden mit einem Klebstoff bestrichen
und auf diesen in gleichmäfsiger Schicht die Asbestflocken aufgetragen.
Die in dieser Weise mit Asbestfutter ausgestatteten Formstücke werden unmittelbar mit
diesem Futter ohne Anwendung plastischer Massen auf die zu bekleidenden Flächen gelegt.
Der Asbestpelz gewährt nicht nur einen beträchtlichen Schutz gegen das Verkohlen der
in der Wärmeschutzmasse etwa enthaltenen vegetabilischen Bestandtheile, sondern er hat
vor allem auch die Wirkung, dafs er infolge einer hinreichenden, durch die Wärme noch
gesteigerten Elasticität seiner Fasern alle infolge des unvermeidlichen Zusammenschrumpfens der
Formstücke entstehenden Lücken in der Umhüllung sofort von selbst ausfüllt, indem sich
die zusammengedrückten Asbestfasern entsprechend dem freiwerdenden Raum wieder ausdehnen. Es kommt diese Wirkung besonders
an den Stofsflächen b zur Geltung, und es wird hierdurch einem Wärmeverlust an
diesen Stellen auch nach dem Zusammenschrumpfen der Formschalen bestens vorgebeugt.
Wird der Asbestpelz bei Geweben zur Anwendung gebracht, so wird er ebenfalls mit
Hülfe einer Klebstoffschicht d, Fig. 2, auf dem Gewebe befestigt. Die mit dem Asbestpelz
versehenen Gewebe können ohne Weiteres um die vor Wärmeverlusten zu schützenden Flächen gelegt bezw. gewickelt werden.
Die mit Asbestpelz versehenen Gewebe sind hauptsächlich für solche Flächen von grofser
Wichtigkeit, welche im kalten Zustande umhüllt
werden müssen, um nach erfolgtem Anheizen den Wärmeverlust zu verhüten.
Die bedeutende Elasticität der mit Asbestpelz versehenen Gewebe gestattet den kalt umhüllten
Rohren oder anderen Gefäfsen eine freie Ausdehnung, wenn sie erwärmt werden,
ohne dafs durch diese Ausdehnung die Umhüllung beschädigt würde.
Als Klebstoff für den Asbestpelz eignet sich besonders Wasserglas, welches das dünne
Nesselgewebe unfähig macht, Feuer zu fangen oder zu glimmen. Es kann daher eine mit
Hülfe des Asbestpelzes hergestellte Umhüllung als vollständig feuersicher bezeichnet werden,
denn selbst wenn das dünne Nesselgewebe vollständig verkohlen sollte, so würden doch
die verschiedenen Lagen loser Asbestfaser in ihrer Lage verharren. Bei dünneren Rohren
und wenn z. B. mehrere Rohre in geringen Abständen neben einander oder dicht an einer
W7and liegen, würde das mit Asbestpelz versehene Gewebe von grofsem Nutzen sein, weil
man es vollständig in der Gewalt hat, das Gewebe ein oder mehrere Male um das zu umhüllende
Rohr zu wickeln und dadurch eine dünnere oder dickere Schicht von Wärmeschutzmasse
zu erzielen. Da der Asbest nur im flockigen Zustande seine gröfste Wirksamkeit als schlechter Wärmeleiter hat, so wird
z.B. den plastischen Asbestcompositionen gegenüber durch eine solche Umhüllung eine weit
gröfsere Wirksamkeit bei gleicher Dicke der Umhüllung erzielt, oder um eine gleiche Wirkung
zu erzielen, kann eine bedeutend geringere Dicke der Umhüllung angewendet werden.
Aufserdem aber ist die aufserordentlich geringe Belastung der auf solche Weise mit
flockigem Asbest umhüllten Rohre etc. ein nicht zu unterschätzender Vortheil.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wärmeschutzmantel aus Formstücken oder Geweben, dadurch gekennzeichnet, dafs die Formstücke oder Gewebe zum Zwecke eines erhöhten Schutzes der Masse des Wärmeschutzmantels selbst, sowie einer selbstthätigen Ausfüllung etwaiger sich mit der Zeit in dem Schutzmantel bildender Lücken mit einem elastischen, aus flockigen Asbestfasern bestehenden pelzartigen Futter versehen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81014C true DE81014C (de) |
Family
ID=353526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81014D Active DE81014C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81014C (de) |
-
0
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