DE810084C - Bindevorrichtung fuer Ballenpressen - Google Patents

Bindevorrichtung fuer Ballenpressen

Info

Publication number
DE810084C
DE810084C DEI923A DEI0000923A DE810084C DE 810084 C DE810084 C DE 810084C DE I923 A DEI923 A DE I923A DE I0000923 A DEI0000923 A DE I0000923A DE 810084 C DE810084 C DE 810084C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
binding device
knotter
guide
twine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI923A
Other languages
English (en)
Inventor
Russel Raymond Raney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Motors LLC
Original Assignee
International Harverster Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE810084C publication Critical patent/DE810084C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/14Tying devices specially adapted for baling presses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/14Tying devices specially adapted for baling presses
    • A01F15/145Twine knotters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 6. AUGUST 1951
I 923 III 145 e
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bindevorrichtung, insbesondere für Ballenpressen. Es ist aus verschiedenen Gründen erwünscht, daß eine Aufnehmerballenpresse die Einlauföffnung in einer Seitenwand des Preßraumes hat. Dann kann die Bindevorrichtung senkrecht angeordnet werden. Dabei sollten der Knüpfer oben auf dem Preßraum und die Organe zum Zuführen des Bindemittels durch den Preßratim hindurch unter dem Preßraum angeordnet werden.
Es ist notwendig, die Bindemittelzuführungsorgane in der untersten Stellung unter dem Preßraum zu schützen, und es ist dafür zu sorgen, daß diese Stellung nicht so tief liegt, daß die Teile mit dem Boden in Berührung kommen können. Die Erfindung bezieht sich auf eine Bindeeinrichtung, bei der die Schwierigkeiten vermieden werden sollen, die sich aus der erwähnten Anordnung ergeben.
Gemäß der Erfindung weist die neue Bindevorrichtung eine senkrecht geführte Nadel auf, deren Spitze schwenkbar gelagert ist. Das hat zur Folge, daß die Nadel, nachdem sie senkrecht durch den Preßraum vorgestoßen ist und oben aus dem Preßraum herauskommt, sich unter einer Kurvenführung knicken kann, so daß das abgeknickte Ende der Nadel sich entlang dem Preßraumdeckel bewegen kann. Das Binden wird mit Hilfe eines Knüpfers durchgeführt, wobei der Knoten vom Knüpfer durch die Vorwärtsbewegung des gebundenen Ballens abgezogen wird unter der Einwir-
kung des Preßkolbens, sobald dieser weiteres Preßgut gegen den fertigen Ballen preßt. Die gebogene Nadel sitzt an einem Schwenkarm des Preßraumes, der der Nadel eine kreisförmige Bewegung erteilt. Unter dem Preßraum ist ein mit einem Bremsmittel belegtes Organ angeordnet, mit dessen Hilfe die Nadel in der äußersten vorgeschobenen Stellung gebremst wird. Solange die Nadel in ungeknickter Form zu führen ist, wird sie zweckmäßig mit Hilfe ίο einer Gelenkverriegelung in dieser Stellung gehalten. Die Nadel soll in der Ausgangsstellung im wesentlichen längs einer Wand des Preßraumes angeordnet sein und Führungen besitzen, die gewährleisten, daß sie im wesentlichen senkrecht durch den Preßraum hochgeführt wird. Nach dem Durchstoßen durch den Preßraum soll die Nadel befähigt werden, mit der Spitze eine Knickbewegung auszuführen und zu diesem Zweck die Gelenkverriegelung gelöst werden. Um diese Knickbewegung zu so steuern, kann oberhalb des Preßraumes eine auf den Knüpfer und Garnhalter hinleitende Führung für die Nadelspitze vorgesehen werden. Die in der Gelenkverriegelung vorhandene Gelenkstange weist zweckmäßig eine mit dem Schwenkarm der Nadel zusammenwirkende Klinkvorrichtung auf, die mit einem Nocken in eine entsprechende Nut der Gelenkstange zur Verriegelung der Nadelspitze eingreift. Zur Führung in ungeknickter Stellung wird die Nadel zweckmäßig von einer Führung umschlossen, die im wesentlichen der Form der Nadel entspricht.
Der Nocken der Klinkvorrichtung wird vorzugsweise von der Nadelführung getragen, und zwar auf einem Anschlag (Nase), die mit der Nadelführung in Berührung ist, so daß der Nocken in der Nut der Gelenkstange festgehalten wird, solange die Nadel ungeknickt geführt ist.
Falls die Nadel in der Ausgangsstellung vorzugsweise entlang dem Boden des Preßraumes angeordnet ist, soll die Knotvorrichtung auf dem Deckel des Preßraumes aufgestellt sein. Der am Ballen durch den Knoter vorbereitete Knoten soll vorzugsweise unter dem dann folgenden Schub des Preßkolbens auf das für den nächsten Ballen eingestopfte Erntegut vollendet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, darin ist
Fig. ι eine Seitenansicht einer Aufnehmerpresse mit einer Bindevorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Aufsicht auf einen Teil der in Fig. 1 gezeigten Bindevorrichtung,
Fig. 3 ein Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 ein Schnitt ähnlich Fig. 4, die jedoch gewisse Teile in anderer Stellung zeigt,
Fig. 6 ein Schnitt der Linie 6-6 in Fig. 4,
Fig. 7 ein Schnitt längs der Linie J-J in Fig. 4, Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Teiles der Knüpforgane,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Einzelteiles der Knüpf organe und die
Fig. 10 bis 15 perspektivische Ansichten des Knüpfbrgans gemäß der Erfindung in verschiedenen Stellungen.
Es handelt sich um eine Aufnehmerballenpresse 10, mit einer seitlich von dem liegenden Preßraum 13 angeordneten Aufnehmerwalze 11.
Ein hin und her gehender, durch einen Kurbelstangentrieb 16, 17 betätigter Kolben 15 preßt das durch die seitliche Einlauföffnung durch Stopffinger 24 eingestopfte Erntegut in den Preßraum 13.
Wie sich insbesondere aus den Fig. 4 und 10 ergibt, wird das Bindegarn 55 im Garnhalter 44, 45 über dem Preßraum festgehalten, läuft dann über den aus zueinander beweglichen Klemmteilen bestehenden Knüpfer 50, 51 und eine Führung 54 an den Wänden des Preßraumes 13 entlang bis zur Nadelspitze 60. Diese Nadel, von denen zwei zur Vorrichtung gehören, besitzt eine schwenkbare Spitze 57, die durch das Gelenk 58 mit einem Hohlkörper 59 verbunden ist. Die Spitze 57 trägt die Rollen 60 und 6oa. Der Hohlkörper 59 ist auf einem Ronrstück 60* befestigt, das seinerseits mit den Schwenkarmen 61 verbunden ist (Fig. 6). Die Schwenkarme 61 haben ihren Drehpunkt in 62 an beiden Seitenwänden des Preßraumes 13 und werden von einer Kurvenführung 77 auf der Welle 31 auf der Oberseite des Preßraumes 13 gesteuert. An der Nadelspitze ist außerdem bei 64 eine Gelenkstange 63 angelenkt, deren anderes Ende eine Nut 65 besitzt. In diese Nut 65 greift ein Nocken 66, der auf dem Rohrstück 60* sitzenden Nockenscheibe 67 ein. Mit Hilfe dieser Organe wird die Nadelspitze 57 normalerweise gegen das Abknicken aus der Richtung des gebogenen Hohlkörpers 59 gesichert. Außerdem spannt eine Feder 68 zwischen der Gelenkstange 63 und dem Hohlkörper 59. Der Faden verläuft durch die Nadelspitze und den Hohlkörper 69 zu dem Vorratsbehälter 70. Wie erwähnt, wird die Nadelspitze dadurch in ihrer Lage gehalten, daß der Nocken 66 in die Nut 65 auf der Nockenscheibe 67 in der Gelenkstange 63 eingreift, wodurch die Längsbewegung der Gelenkstange 63 im Hohlkörper 59 verhindert wird. Das Verbleiben des Nockens 66 in der Nut 65 sichert eine kreisförmig gebogene Führung Ji. Diese wird in Hülsen 72 von Zapfen 73 getragen, die in unterhalb des Preßraumes angeordneten gebogenen Winkeleisen 74 abgestützt sind.
Sobald genügend Material für einen Preßballen in dem Preßraum festgepreßt worden ist, wird die Kupplung automatisch eingerückt. Infolgedessen beginnen der Knüpfer 51 und der Garnhalter 44 sich zu drehen. Dann wird auch der Arm 61 im Uhrzeigersinn bewegt und führt die Nadel 56 aufwärts durch den Preßraum 13 hindurch in die Stellung gemäß Fig. 5, so daß die Umschnürung um den Preßballen zu einer vollen Schlaufe vollendet ist. Auf dem Deckel des Preßraumes ist ein Kurvenführungspaar 82 angebracht. Wenn die drehbare Nadelspitze 57 den Deckel des Preßraumes erreicht, kommt die auf der Nadelspitze befestigte Rolle 6o" in Eingriff mit den Kurvenführungen 82, so daß die Nadelspitze aus der Richtung des Hohlkörpers 59 herausschwenkt und sich am Preßraumdeckel entlang bewegt (Fig. 5). Diese Schwenkbewegung ist möglich
geworden, weil die Nockenscheibe 67 dann nicht mehr mit der kreisförmigen Führung 71 in Verbindung steht, so daß der XTocken 66 sich aus der Nut 65 losen kann. Fig. 11 zeigt die Lage der Nadelsj> itze 57 zum Knüpfer 51 und dem Garnhalter 44, 45 gerade vor dem Beginn der Schwenkbewegung der Nadelspitze, während Fig. 12 die Lage dieser Teile zueinander zeigt, die sie nach der Schwenkbewegung eingenommen haben. Der von der Nadel durch den Preßraum hochgebrachte Fadenteil erstreckt sich nunmehr über den Knüpfer 51 und kommt in Eingriff mit dem Garnhalter 44. In diesem Augenblick dreht sich der Garnhalter und ergreift das darübergelegte Garn, wie Fig. 13 zeigt. Gleichzeitig dreht sich auch der Knüpfer, um eine Schlinge in beiden Garnfäden zu bilden. Bei der weiteren Drehung des Knüpfers wird das Garn am Messer 83, das an der Garnhalterplatte 45 sitzt, abgeschnitten (Fig. (S). Danach dreht sich der Knüpfer in die Stellung gemäß Fig. 14, in der sich der Knüpferschnabel nach dem Offnen bereits geschlossen und die abgeschnittenen Garnenden festgeklemmt hat. Darauf werden die Garnnadeln 56 in die Stellung gemäß Fig. 4 zurückgezogen. Die Nadelspitze 57 kehrt nun in die ursprüngliche Lage in der gleichen Richtung mit dem Hohlkörper 59 zurück, sobald sie genügend zurückgezogen ist, um außer Eingriff mit der Kurvenführung 82 zu kommen, und die Feder 68 zwingt die Gelenkstange 63 in ihre Ausgangslage zurück.
Die Bogenführungen 71 fassen die Nockenscheibe 67 wieder und veranlassen den Nocken 66, wieder in die Nut 65 einzugreifen. Sobald der Kolben genügend weiteres Preßgut in den Preßraum eingebracht und den vom Faden 55, dessen beide Enden mit 84 und 85 bezeichnet sind, umschlungenen Preßballen vorgeschoben hat, wird der Knoten des soeben gebundenen Ballens vom Knüpfer herabgezogen und, wie in Fig. 15 gezeigt ist, vollendet. Auf der Bogenführung 74 ist gemäß Fig. 6 eine Flachfeder 86 angebracht, die mit einem Bremsbelag 87 versehen ist. Diese Bremsfläche Hegt in der Bahn des Rohrstückes 60*, mit dem sie beim Rückgang der Nadel in die Stellung gemäß Fig. 4 in Berührung kommt, so daß die Nadel und die Arme 61 gebremst werden und das Anschlagen dieser Teile an der Unterseite des Preßraumes verhindert wird.
Die Schwenkbarkeit der Nadelspitze 57 und ihre Bewegung am Preßraumdeckel entlang ermöglichen nicht nur ein einwandfreies Binden des Ballens, sondem verhindern auch, daß das Knüpfen weit oberhall) des Preßraumes vorgenommen werden müßte, wie es der Fall wäre, wenn die Nadel starr sein würde. Das hätte aber zur Folge, daß der Ballen nur lose gebunden würde. Wollte man aber eine nicht knickbare Nadel an der gleichen Stelle auskommen lassen, wie es gemäß der Erfindung der Fall ist, so würde es notwendig sein, die unterste Nadelstellung so tief unter den Preßraum zu verlegen, daß sie dem Boden gefährlich nahe käme. Erfindungsgemäß ist es aber möglich, die Nadel in sicherer Entfernung vom Boden zu halten, und zwar dadurch, daß der Drehpunkt 62 der Nadel infolge der neuen Ausbildung der Nadel ungefähr mitten zwischen Boden und Deckel des Preßraumes gelegt werden kann. Diese Gesamtkonstruktion ist von besonderer Bedeutung für Aufnehmerballenpressen mit seitlicher Einlauföffnung, da es bei ihnen notwendig ist, die Garnzuführungsorgane senkrecht zu den Knüpfern anzuordnen. Die Verwendung von Nadeln mit schwenkbarer Spitze ist jedoch selbstverständlich nicht auf Aufnehmerballenpressen beschränkt. Eigenartig und von Vorteil ist die Bindevorrichtung auch insoweit, als das Abziehen des Knotens im Faden vom Knüpfer 51 dadurch bewirkt wird, daß der umschlungene Preßballen durch Nachstopfen weiteren Erntegutes durch den Preßkolben im Preßraum vorgedrückt wird.

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Bindevorrichtung für Ballenpressen, bei denen eine Nadel das Bindegarn durch den Preßraum durchführt, um die Ballenumschnürung damit zu vollenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnzuführungsnadel geteilt ist und ihre Spitze schwenkbar an dem anderen Nadelteil angeordnet ist.
2. Bindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelspitze mit Hilfe einer Gelenkverriegelung in der ungeknickten Stellung gehalten wird, solange sich die Nadel in der Ausgangsstellung befindet.
3. Bindevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel in der Ausgangsstellung derart angeordnet ist, daß sie sich im wesentlichen längs einer Wand des Preßraumes erstreckt, und daß Führungen vorgesehen sind, welche die Nadel aus der Ausgangsstellung senkrecht durch den Preßraum zu dem an der entgegengesetzten Wandung des Preßraumes angeordneten Knüpfer und Garnhalter führen.
4. Bindevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Bewegung der Nadel durch den Preßraum die Verriegelung ausgeschaltet wird, so daß das Nadelende um das Gelenk im unteren Nadelteil schwenken kann.
5. Bindevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel beim Verlassen des Preßraumes in Richtung auf den Knüpfer und Garnhalter abgelenkt wird, um das Bindegarn üb.er die genannten Organe zu führen.
6. Bindevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kurvenführung (82) in der Nähe des Knüpfers und Garnhalters angeordnet ist, die die Schwenkbewegung der Nadelspitze auf den Knüpfer hin steuert.
7. Bindevorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverriegelung der Nadel am hinteren Ende eine Klinkvorrichtung aufweist, die auf dem Schwenkarm der Nadel befestigt ist.
8. Bindevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstange an
ihrem Ende eine Nut (65) aufweist zur Aufnahme eines Nockens (66) an der Klinkvorrichtung.
9. Bindevorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kurvenführung (71) den gebogenen Teil der Nadel umschließt und als Führung für die Nadel dient.
10. Bindevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (66) der Klinkvorrichtung von der Führung der Nadel getragen wird, und zwar auf einem Anschlag oder einer Nase (67), die mit der Nadelführung (71) in Eingriff steht, so daß der Nocken in der Nut (65) der Gelenkstange festgehalten wird, solange die Nadel sich in der Ausgangsstellung befindet.
11. Bindevorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Knotvorrichtung auf dem Deckel des Preßraumes, die Nadel in ihrer Ausgangsstellung dagegen entlang dem ao Boden des Preßraumes angeordnet ist.
12. Bindevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenführung, auf der sich die Nadel bewegt, Teile aufweist, die geeignet sind, die Nadel beim Rückgang abzubremsen.
13. Bindevorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bindegarn geformte Knoten durch die Bewegung des gebundenen Ballens unter der Einwirkung des vom Kolben in den Preßraum gebrachten Erntegutes vom Knüpfer abgezogen und vollendet wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
O 984 7.
DEI923A 1943-11-17 1950-05-16 Bindevorrichtung fuer Ballenpressen Expired DE810084C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US510582A US2403396A (en) 1943-11-17 1943-11-17 Tying mechanism

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE810084C true DE810084C (de) 1951-08-06

Family

ID=24031322

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI923A Expired DE810084C (de) 1943-11-17 1950-05-16 Bindevorrichtung fuer Ballenpressen

Country Status (2)

Country Link
US (1) US2403396A (de)
DE (1) DE810084C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9207868U1 (de) * 1992-06-11 1992-08-27 Claas Ohg, 4834 Harsewinkel Ballenpresse für landwirtschaftliches Erntegut

Families Citing this family (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2731909A (en) * 1956-01-24 Rudeen
US2558250A (en) * 1948-05-03 1951-06-26 Deere Mfg Co Baling press, especially bale case construction
US2750877A (en) * 1950-09-06 1956-06-19 Sperry Rand Corp Automatic pick-up balers
US2768574A (en) * 1952-04-15 1956-10-30 American Baler Co Automatic baler and banding mechanism therefor
US2793890A (en) * 1953-08-19 1957-05-28 Case Co J I Knot tying mechanism
US2872860A (en) * 1953-08-19 1959-02-10 Case Co J I Baler tying mechanism
US2766684A (en) * 1954-04-08 1956-10-16 Deere Mfg Co Needle brake for agricultural balers
US2781719A (en) * 1954-07-09 1957-02-19 Minneapolis Moline Co Tensioning means for hay balers
US2897749A (en) * 1956-12-21 1959-08-04 Sperry Rand Corp Hay baler
US3030875A (en) * 1956-12-21 1962-04-24 Sperry Rand Corp Hay baler
US2879095A (en) * 1957-04-15 1959-03-24 Zellweger Uster Ag Thread knot and method for making same
US2981174A (en) * 1957-07-29 1961-04-25 Percy F Freeman Automatic bale tying device
US2953082A (en) * 1957-08-22 1960-09-20 Sperry Rand Corp Wire tie mechanism
US3450029A (en) * 1967-03-13 1969-06-17 Int Harvester Co Self-stripping wire twister for wire balers
US4062280A (en) * 1976-08-23 1977-12-13 Hesston Corporation Brake for tying needles of crop baler
FR2491527A1 (fr) * 1980-10-07 1982-04-09 Lafon Guy Machine portative pour realiser automatiquement les ligatures sur des armatures de beton arme, et procede de fonctionnement
RU2599644C2 (ru) * 2012-06-14 2016-10-10 Расспе Зюстемтехник Гмбх Узловязатель для шпагата
WO2016155364A1 (zh) * 2015-04-03 2016-10-06 江苏大学 一种双齿盘驱动打结器

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9207868U1 (de) * 1992-06-11 1992-08-27 Claas Ohg, 4834 Harsewinkel Ballenpresse für landwirtschaftliches Erntegut

Also Published As

Publication number Publication date
US2403396A (en) 1946-07-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE810084C (de) Bindevorrichtung fuer Ballenpressen
DE3414080C2 (de)
EP2407024B1 (de) Ballenpresse
DE3150614C2 (de) Automatische Umschnürungsvorrichtung an landwirtschaftlichen Rollballenpressen
DE2820241A1 (de) Verfahren zum anordnen einer schnur um einen ballen und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens
DE3877060T2 (de) Detektor- und anzeigesystem fuer knotenfehler.
DE3445060C2 (de)
DE4116619A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bildung eines pressballens aus landwirtschaftlichem erntegut
EP0499913A1 (de) Bindevorrichtung
DE2530320A1 (de) Bindevorrichtung fuer wickelballenpressen
EP0088240A1 (de) Grossballenpresse
DE2729377A1 (de) Vorrichtung zum pressen von gewaechs zu buendeln, versehen mit einem mechanismus zum binden der buendel
DE649640C (de) Stehende Ballenpresse fuer faseriges Gut, insbesondere Wolle, Seide
DE238049C (de)
EP1234495B1 (de) Ballenpresse mit einer Bindeeinrichtung
DE1084512B (de) Vorrichtung an Ballenpressen fuer Heu, Stroh od. dgl. zum Freihalten des Fuellabschnittes des Presskanals vom Bindemittel
DE3722741A1 (de) Grossballenpresse
DE3125172C2 (de)
DE921236C (de) Vorrichtung zum Herstellen eines vierfaedigen Drahtverschlusses fuer Ballenpressen
DE810820C (de) Bindevorrichtung fuer Ballenpressen
DE577383C (de) Vorrichtung zum Bilden einer das Verknoten des Bindegarnes erleichternden Garnschlaufe bei Strohpressen u. dgl.
DE2647472A1 (de) Ballenpresse
DE814960C (de) Knuepfvorrichtung an Bindevorrichtungen, insbesondere fuer Ballenpressen
AT52022B (de) Strohpresse.
DE276125C (de)