DE809944C - Kuevettenpresse - Google Patents

Kuevettenpresse

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DE809944C
DE809944C DEP43070A DEP0043070A DE809944C DE 809944 C DE809944 C DE 809944C DE P43070 A DEP43070 A DE P43070A DE P0043070 A DEP0043070 A DE P0043070A DE 809944 C DE809944 C DE 809944C
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DE
Germany
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cuvette
pressure
press
flask
screw
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Expired
Application number
DEP43070A
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English (en)
Inventor
Oskar Bueche
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/12Tools for fastening artificial teeth; Holders, clamps, or stands for artificial teeth
    • A61C13/18Presses for flasks

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Küvettenpresse Die Erfindung bezieht sich auf eine Küvettenpresse zur Herstellung von Zahnersatzprothesen aus Kautschuk oder polymerisiertem Kunststoff in zahntechnischen Laboratorien.
  • Im Gebrauch und Handel sind Küvettenpresse und Küvettenspannbügel zwei getrennte Geräte, welche entweder mit oder meistens ohne Federung arbeiten.
  • Die mit Kautschuk oder Kunststoff gestopfte Küvette wird in einer Küvettenpresse vorgepreßt, nach völliger Druckentlastung herausgenommen und auf Füllungsvolumen kontrolliert. Nach Beseitigung von Uberschuß oder Nachstopfen bei zu wenig Inhalt wird die Pressung in gleicher Weise wiederholt. Kunststoff läßt man einige Zeit unter Preßdruck stehen. Die Pressen sind so groß und derart gestaltet, daß man sie nicht selbst mit der belasteten Küvette in den Vulkanisierkessel oder Kochtopf stellen kann. Man entlastet daher die Küvettenpresse wiederum völlig zur Küvettenentnahme und spannt die Küvette in einen besonderen mit Druckschraube oder Blattfeder versehenen Bügel, dessen Ausmaße so gewählt sind, daß er in die allgemein üblichen Vulkanisierkessel hineinpaßt (115 mm Zum Polymerisieren stellt man Küvette und Bügel verspannt in einen mit Wasser gefüllten Kochtopf.
  • Die bestehenden Spannbügel mit einer Druckschraube in der Mitte über der Küvette haben keine Federung und ihre Spannkraft ist auf die mittels eines Schlüssels oder Steckstifts erzeugte Schraubendruckkraft begrenzt.
  • Ein Blattfederspannbügel erlaubt keine Dosierung seiner Spannkraft, deren Größe noch von Küvettenhöhe abhängig und maximal so gering ist, daß die zulässige Federbelastung nur den zehnten bis zwangzigsten Teil einer gewöhnlichen Schraubendruckkraft erreicht.
  • Diese Nachteile werden durch die Küvettenpresse gemäß der vorliegenden Erfindung beseitigt.
  • Die Küvettenpresse ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch zwei Flachfederstahlbügel, die an zwei Gelenkpunkten ineinandergreifen, und durch eine neben der Küvette angeordnete Schraubendruckfeder sowie durch kugelkappenförmigen Druckring, der an dem einen Flachfederstahlbügel befestigt ist und den Druck der Schraubenfeder auf den mit einer Druckpfanne versehenen Küvettendeckel überträgt.
  • Neben dem Fortfall der völligen Druckentlastung zwischen Fertigpressung und Bügelspannung ergibt sich weiterhin der Vorteil kleinsten Raumbedarfes der verspannten Küvette, wodurch es einerseits möglich ist, die eingespannte Küvette in einem der üblichen Vulkanisierkessel (II5 mm ) unterzubringen und andererseits wegen der geringen Küvettenpressenhöhe die Zahl der einsetzbaren Küvetten in die vorhandenen Gefäße nicht zu verringern. In die Vulkanisierkessel können daher, wie bisher mit dem alten Schraubspannbügel, z. B. drei Küvetten übereinander oder besser, im unteren Kesseldrittel nur Wasser, in der oberen 2 Dampfzone zwei Küvetten eingesetzt werden. Beim Polymerisieren oder anderen Arbeiten in offenen Gefäßen kann man durch den im Kopf des Schraubenbolzens der Druckfeder vorgesehenen Innensechskant mit einem Sechskantstiftschlüssel den Druck auf die Küvette jederzeit von außen stufenlos verändern.
  • Nachstehend ist an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben. Die Abbildung zeigt die Küvettenpresse in Seitenansicht (teilweise geschnitten), und zwar in Arbeitsstellung an einer Präzisionsküvette.
  • Mit I und 2 sind die beiden gebogenen Flachfederstahlbügel bezeichnet, welche den Spannbügel der Küvettenpresse bilden. Die beiden Flachfederstahlbügel sind durch zwei Gelenke miteinander verbunden, einmal im Punkt c, während der Gelenkpunkt d durch die Zapfen der Mutter 8 und das Ende des Flachfederstahlbügels I gebildet wird. Der Druckring 3, welcher die Gestalt einer Kugelkappe hat, ist mit der Niete 4 am Flachfederstahlbügel 2 befestigt. Als Druckpfanne dient eine in den Küvettendeckel eingedrehte Vertiefung. Der Flachfederstahlkugel 2 wird durch die Schraubendruckfeder 7 mit Unterlegscheiben 6 bei Zudrehen der Innensechskantkopfschraube 5 gegen den Gelenkpunkt d gedrückt. Die Küvettenpresse besteht also aus den Teilen I und 2 bis 8. Sie wird bei aufgedrehter Schraube um die Küvette gelegt, wobei der Flachfederstahlbügel I in den Gelenkpunkten c und d über den Flachfederstahlbügel 2 greift. Kugelpfannenausdrehung, Rastaugen und Randausschnitt am Küvettendeckel sichern die richtige Lage von Küvettenpresse und Küvette zueinander, damit keine gegenseitige Verdrehung den maximalen Durchmesser von 112 mm übersteigt. Damit ist die Küvette mit dieser Küvettenpresse in die üblichen Vulkanisierkessel mit einem Durchmesser von "5 mm einsetzbar. Durch Zudrehen am Schraubenkopf 5 wird zuerst das Offnungsspiel beseitigt, die Schraubendruckfeder ist ohne Kraftwirkung in Anschlag. Beim Weiterdrehen des Schraubenbolzens 5 steigt die Federkraft proportional der Schraubensteigung, also auch der Schraubenrechtsdrehung, an.
  • Die von der Feder erreichbare Maximaldruckkraft wird dadurch begrenzt, daß der innerhalb der Schraubendruckfeder befindliche dicke Schraubenbolzen auf der unteren Scheibe 6 zum Aufsitzen kommt. Von diesem Punkt an erzeugt ein weiteres Zuziehen der Schraube eine ungefederte Pressung.
  • Die;Schraubendruckfederkraft und der ungefederte Schraubendruck werden durch die Gelenkbauweise an Bügel und Kugeldruckring vergrößert auf die Küvette übertragen. Die Bedienungskraft am Schraubenschlüssel ist demgegenüber verkleinert.
  • Der Bedienungsweg am Schlüssel ist vergrößert, die Feinfühligkeit im Federspannbereich also gesteigert.
  • Bei Angabe der Druckkraftsteigerung auf die Küvette pro Schraubendrehung ist auch die Federdruckkraftgröße bekannt. Der Innensechskant im Kopf des Schraubenbolzens 5 kann mit einem Stiftschlüssel von oben bedient werden, während z. B. die Verspannung im kochenden Wasser eines Kessels oder Topfes steht. Der Raumbedarf der in dieser Küvettenpresse eingespannten Küvette ist lediglich um die zwei Flachfederstahfdicken e und die Höhe des Kugeldruckringspaltes e' vergrößert.
  • Mit der gezeichneten Ausführung der Küvettenpresse kann eine Federdruckkraft bis zu 350 kg und eine ungefederte Druckkraft von 1000 kg erreicht werden. Letztere erfordert nur ein Schlüsseldrehmoment von 21 cm/kg.
  • PATENTANSPR OCHE: 1. Küvettenpresse, gekennzeichnet durch zwei Flachfederstahlbügel (I und 2), die an zwei Gelenkpunkten (c und d) ineinandergreifen, und durch eine neben der Küvette angeordnete Schraubendruckfeder (7) sowie durch einen kugelkappenförmigen Druckring (3), der an dem einen Flachfederstahlbügel (2) befestigt den Druck der Schraubenfeder auf den mit einer entsprechenden Druckpfanne versehenen Küvettendeckel überträgt.

Claims (1)

  1. 2. Küvettenpresse nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Innensechskantes im Kopf des Schraubenbolzens der Druckfeder derart, daß mit einem Sechskantstiftschlüssel auch während des Polymerisierens oder anderer Arbeiten der Druck auf die Küvette stufenlos verstellbar ist.
DEP43070A 1949-05-18 1949-05-18 Kuevettenpresse Expired DE809944C (de)

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DEP43070A DE809944C (de) 1949-05-18 1949-05-18 Kuevettenpresse

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DEP43070A DE809944C (de) 1949-05-18 1949-05-18 Kuevettenpresse

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DE809944C true DE809944C (de) 1951-08-06

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DEP43070A Expired DE809944C (de) 1949-05-18 1949-05-18 Kuevettenpresse

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