DE809373C - Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit fuer Verstellpropeller mit Brennkraftturbinenantrieb - Google Patents

Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit fuer Verstellpropeller mit Brennkraftturbinenantrieb

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DE809373C
DE809373C DEP35965A DEP0035965A DE809373C DE 809373 C DE809373 C DE 809373C DE P35965 A DEP35965 A DE P35965A DE P0035965 A DEP0035965 A DE P0035965A DE 809373 C DE809373 C DE 809373C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
speed
throttle
opening
drive
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Expired
Application number
DEP35965A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Geoffrey Daish
Brian Hudson Slatter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Armstrong Siddeley Motors Ltd
Original Assignee
Armstrong Siddeley Motors Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D31/00Power plant control systems; Arrangement of power plant control systems in aircraft
    • B64D31/02Initiating means
    • B64D31/04Initiating means actuated personally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit für Verstellpropeller mit Brennkraftturbinenantrieb Wenn es sich darum handelt, einen Verstellpropeller eines Flugzeuges mit konstanter Geschwindigkeit durch eine Brennkraftturbine anzutreiben, kann die Bewegung des Steuergliedes der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit, durch das die Einstellung dieser Vorrichtung geändert werden kann, unmittelbar in Abhängigkeit von der Bewegung des Drosselorgans beim Piloten erfolgen, das gleichzeitig die Brennstoffförderung verstellt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß bei einer schnellen Verstellung des Drosselorgans in Richtung einer Vergrößerung der Brennstoffzufuhr die Undaufgeschwindigkeit bei geringer Belastung über die ausersehene Geschwindigkeit hinaus zunimmt, bevor die Vorrichtung zum Konstanthalten der Umlaufgeschwindigkeit, die in Abhängigkeit von der Umlaufgeschwindigkeit der Antriebsanlage arbeitet, die Steigung der Luftschraube entsprechend zur Herstellung der gewünschten Antriebsleistung verstellen kann, als Ergebnis treten verhältnismäßig heftige Schwankungen der Umlaufgeschwindigkeit und der Antriebsleistung auf, bevor die Einregelung auf die gewünschte Geschwindigkeit Platz greift.
  • Unter Erhöhung der Einstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit wird hier eine solche Verstellung verstanden, daß die Anlage schneller läuft, und unter dem Ausdruck Erniedrigung das Gegenteil.
  • Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung, die es erlaubt, die Antriebsanlage schnell auf die gewünschte Umlaufgeschwindigkeit und Antriebsleistung zu beschleunigen, aber dabei Pendelungen, d. h. Abweichungen von der eingestellten Geschwindigkeit nach oben und nach unten, auf ein Minimum zu halten.
  • Erfindungsgemäß ist bei einem mit konstanter Umlaufgeschwindigkeit angetriebenen Verstellpropeller, der von einer Brennkraftturbine angetrieben wird, das verstellbare Steuerglied der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit mit dem Drosselorgan der Antriebsturbine durch eine Verzögerungsvorrichtung derart verbunden, daß bei einer schnellen Bewegung des Drosselorgans in Richtung einer Erhöhung der Brennstofförderung zur Turbine die Einstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit zunächst mit einer verhältnismäßig niedrigen Geschwindigkeit, dann mit einer verhältnismäßig hohen Geschwindigkeit und zum Schluß wieder mit einer verhältnismäßig niedrigen Geschwindigkeit erhöht wird; dadurch kann die Antriebsanläge schnell die gewünschte Geschwindigkeit und Antriebsleistung ohne unerwünschte Schwankungen erreichen.
  • Auf der Zeichnung ist Fig. i eine schematische Darstellung einer Verzögerungsvorrichtung zur Durchführung der Regelung nach der Erfindung, wobei die beiden koaxial liegenden Teile des Steuerventils zur besseren Übersichtlichkeit untereinander gezeichnet sind.
  • Fig. 2 veranschaulicht in Form eines Diagramms die Beschleunigung der Brennkraftturbine infolge der stufenweisen Verstellung der Anordnung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit mit Hilfe der neuen Anordnung.
  • Fig. 3 ist eine Außenansicht der Steueranordnung nach Fig. i und zeigt ihre Verbindung mit dem Drosselorgan.
  • Die Arbeitskammer des in Fig. i veranschaulichten hydraulischen Servomotors.ist durch einen Flügel 12 in zwei Kammern iia und 11b unterteilt. Der Flügel 12 sitzt fest auf einer Hülse mit zwei koaxial liegenden Teilen 13 und 13x. Diese Hülse ist drehbar auf einem schwenkbaren Ventilteil angeordnet, das zwei koaxiale Teile 14, i4x besitzt, mit denen der Drosselhebel für die nicht gezeichnete Antriebsturbine fest verbunden ist. Obwohl die Teile 13 und 14 oberhalb der Teile 13x und 14x in Fig. i wiedergegeben sind, sei nochmals darauf hingewiesen, daß dies nur zur Erleichterung der Darstellung geschehen ist; die Teile liegen tatsächlich koaxial zueinander und bestehen jeweils aus einem Stück.
  • Eine Zuleitung 16 für. eine hydraulische Druckflüssigkeit ist über ein Reduktionsventil 17 irgendeiner geeigneten Bauart mit einer Leitung 118 verbunden, welche axial jenseits der Kammern 11a und iib liegt. Die Leitung 118 mündet in einer umlaufenden Ringnut 18, die ebenfalls in axialer Richtung jenseits der Kammern ii° und iib liegt und sich an dem Hülsenteil 13 an einer Stelle befindet, wo dieser Hülsenteil 13 in eine Bohrung des zylindrischen Gehäuses igrx eingreift. Das zylindrische Gehäuse igx schließt sich fest an das Gehäuse ig an, in dem der Flügel 12 arbeitet. Dieser Flügel ist in einer neutralen Stellung gezeichnet, die beispielsweise einer mäßigen Reisegeschwindigkeit entspricht.
  • Die Öffnungen 20a, zob des Hülsenteils 13 liegen der Ringnut i8 gegenüber. Wird das Ventilteil 14 in Uhrzeigersinn gedreht, um die Antriebsturbine zu beschleunigen, so wird der federartige Vorsprung Zia zu Beginn dieser Drehbewegung die Öffnung 22a, die sich in einer anderen Ebene befindet als die Nut 18 und die Öffnungen 20a, 20b, in der Hülse 13 freigeben und die Druckflüssigkeit in die Kammerhälfte ija der Arbeitskammer eintreten lassen, so daß der Flügel 12 in Uhrzeigersinn bewegt wird, bis die Öffnung 22a wieder in den Bereich des federartigen Vorsprungs 21a gelangt und schließlich vollständig von ihm geschlossen wird. Teil 14 hat vier solcher Vorsprünge, von denen zwei eine Ventilkammer 23 bilden; die beiden anderen bilden eine Ventilkammer 24. Diese Ventilkammern werden mit Druckflüssigkeit von der Ringnut 18 her durch nicht gezeichnete Längskanäle in dem Ventilteil versorgt, die in einer ebenfalls nicht gezeichneten Ringnut enden. Diese Ringnut liegt in gleicher Ebene mit der Nut i8 und den Öffnungen 20a, 20b.
  • Die Kammer 23 wird für die Steuerung einer Beschleunigung .benutzt, während die Kammer 24 für die Steuerung einer Geschwindigkeitsherabsetzung benutzt wird. Eine Öffnung 22b in der Hülse arbeitet hierfür mit dem Vorsprung 21b zusammen.
  • Das Hülsenteil 13x, Unterteil von Fig. i, besitzt ein Offnungspaar 26a, 26b, dem Druckflüssigkeit aus der Leitung 16 über Zweigleitungen 27a, 27b zugeführt wird. Diese Zweigleitungen enden in Bohrungen des Gehäuseteils igx. Ein Drosselventil 28 ist in der Leitung 27 angeordnet, die zu den Leitungen 27a, 27b führt.
  • Das Ventilteil i4x besitzt an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen federartige Vorsprünge 29a, 29b, welche die zugehörigen Öffnungen 26a, 26b beispielsweise um io Grad zu jeder Seite ihrer Mittelstellung übergreifen. Dagegen werden die Öffnungen 22a, 22b von den Vorsprüngen 21a, 21b nicht überlappt. Die Vorsprünge 29a, 29b bilden zwei Ventilkammern, von denen die untere 23x mit der Ventilkammer 23 des Teils 14 und die obere 24x mit der Ventilkammer 24 in Verbindung stehen.
  • Wenn die Drehbewegung der Ventilteile 14, i4x im Uhrzeigersinn nur klein ist oder mit ausreichend niedriger Geschwindigkeit verläuft, führt der Flügel 12 eine entsprechende Bewegung aus, bis sich die Öffnung 22° über den Vorsprung 21a geschoben hat, wie oben beschrieben wurde; die Druckflüssigkeit strömt über das Ventil 17 zu.
  • Wenn sich das Ventilteil jedoch verhältnismäßig schnell und um einen ausreichenden Betrag beispielsweise im Uhrzeigersinn dreht, wird der Vorsprung 29a, nachdem der oben beschriebene Eintritt von Druckflüssigkeit in die Kammer ija zunächst den Flügel in Bewegung gesetzt hat, die Öffnung 26a freigeben; nun wird ein weiterer Zustrom von Druckflüssigkeit in die Kammerhälfte iia über die Zweigleitung 27a, die Ringnut 31a im Hülsenteil 13x, die Öffnung 26a, die Ventilkammern 23x, 23 und die Öffnung 22a einsetzen. Der dadurch bedingte höhere Druck in der Kammer ija bewegt nunmehr den Flügel 12 mit größerer Geschwindigkeit als zu Beginn.
  • Schließlich gelangt die Öffnung 26a wieder in den Bereich des Vorsprunges 29a und wird dadurch geschlossen, so daß der zusätzliche Zutritt von Druckflüssigkeit abgeschaltet wird. Infolgedessen setzt der Flügel 12 seine Bewegung mit der verhältnismäßig niedrig liegenden Anfangsgeschwindigkeit fort. Kurze Zeit danach gelangt auch die Öffnung 22a in den Bereich des Vorsprunges Zia und wird von ihm geschlossen, so daß nun der Flügel 12 in seiner neuen Lage stehenbleibt, bis das Ventilteil 14, 14x erneut gedreht wird.
  • Während dieser Uhrzeigerbewegung des Flügels fließt die Druckflüssigkeit aus der Kammerhälfte 11b durch die Öffnung 22' in den Raum 32 und durch eine radiale Bohrung im Teil 14 zu einer Bohrung 33, die mit der Saugseite des hydraulischen Kreislaufes verbunden ist.
  • Man sieht also, daß bei einer schnellen Bewegung des Drosselorgans zur vollen Öffnung des Brennstoffventils die Verstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit in drei Phasen wie folgt verläuft: Zuerst wird das Steuerglied der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit verhältnismäßig langsam verstellt, so daß sich die Antriebsturbine auf einen Wert beschleunigen kann, der oberhalb dessen liegt, welcher der Einstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit entspricht. Dies geschieht durch den Eintritt der Druckflüssigkeit in die Kammerhälfte Zia durch die Öffnung 22a unter dem Einfluß des Drosselventils 17.
  • In der zweiten Phase erfolgt die Verstellung des Ventils mit bedeutend erhöhter Geschwindigkeit infolge des vergrößerten Flüssigkeitsdruckes in der Kammer Zia, der über die Öffnung 26a, die Kammern 23x und 23 und die Öffnung 22a zutritt. Die Teilringnut 31a ermöglicht diesen Zutritt von Druckflüssigkeit auch noch, nachdem sich die Öffnung 2611 in Uhrzeigersinn aus ihrer ausgerichteten Stellung zum Ende der Leitung 27a herausbewegt hat.
  • In der dritten Phase vervollständigt das Steuerorgan seine Verstellbewegung mit der gleichen niedrigen Geschwindigkeit, die es während der ersten Phase hatte, da der Vorsprung 29a die Öffnung 2611 wieder verschließt und die zusätzliche Förderung von Druckflüssigkeit während der zweiten Phase abschaltet.
  • Die Arbeitsweise ist in Fig. 2 veranschaulicht, in der die Kurve 35 die Geschwindigkeit der Bewegung des Drosselhebels veranschaulicht, d. h. die Geschwindigkeit der Brennstofförderung zur Turbine, Kurve 36 die Geschwindigkeit der Antriebsturbine und die Kurve 37, 38, 39 die Verstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit. Auf der Abszisse ist die Zeit und auf der Ordinate die Zahl der Umdrehungen pro Minute abgetragen. Man sieht, daß bei einer schnellen, zügigen Bewegung des Drosselhebels die Erhöhung der Einstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit anfangs nachhinkt (Kurventeil 37), so daß die Turbinengeschwindigkeit stärker wächst, als es dieser Einstellung entsprechen würde; die Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit bringt dann die Belastung, wie bei 38 gezeigt, in Übereinstimmung mit der Bewegung des Drosselhebels auf, wodurch die Neigung der Antriebsturbine zu einer übermäßigen Beschleunigung verringert wird, und schließlich wird die restliche Belastung mit einer geringeren Geschwindigkeit aufgegeben (Kurventeil 39), um dadurch jede Neigung der Antriebsturbine auszugleichen, die ausgewählte Geschwindigkeit stark zu überschreiten oder darunter abzusinken. Diese eingestellte Geschwindigkeit ist durch die Kurve 4o angedeutet. Die Zeitdauer der ersten Verstellungsphase wird natürlich bei sehr schnellen Drosselöffnungen geringer sein als bei weniger schnellen Öffnungen; dagegen ist die Zeitdauer der dritten Phase im wesentlichen stets konstant.
  • Der nicht gezeichnete Drosselungshebel ist in Fig. 3 mit dem Arm 42 fest verbunden, der bei 43 auf das Ventilteil 14 aufgekeilt ist, die Hülse 13, die in Fig. 3 nicht gezeichnet ist, ist fest mit einem Glied 45 mit einem Führungsschlitz 46 verbunden. In diesem ist zur Einstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit eine Rolle 47 an einem Winkelhebel 55 geführt, der durch einen Lenker 56 mit dem nicht gezeichneten Steuerglied dieser Vorrichtung verbunden ist. Der Arm 42 ist über 48 an einen zweiten Arm 49 angelenkt, der ein Glied 5o trägt. Dieses besitzt einen Führungsschlitz 51, um in ähnlicher Weise das Brennstoffventil mittels einer Rolle 52 zu verstellen. Die Rolle 52 wird von einem Steuerhebel 58 getragen, der durch einen Lenker 59 mit dem nicht gezeichneten Brennstoffventil verbunden ist. Der Arm 49 und das Glied 5o sind auf einem Drehzapfen 53 gelagert.
  • Wird der Drosselhebel vom Piloten in umgekehrter Richtung betätigt, um die Geschwindigkeit und Antriebsleistung der Antriebsturbinen durch Verringerung der Brennstoffzufuhr und Erniedrigung der Einstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit herabzusetzen, so kehrt sich die oben beschriebene Wirkungsweise um. In diesem Fall tritt die Druckflüssigkeit über die Öffnung 22b aus der Nut 18 und der Zweigleitung 27b in die Kammerhälfte iib über entsprechende Öffnungen und Kanäle ein und fließt durch die Öffnung 220 in den Raum 32 ab,

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit für Verstellpropeller mit Brennkraftturbinenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß ein bewegliches Steuerglied dieser Vorrichtung mit dem Drosselorgan der Antriebsturbine über eine Zeitverzögerungsvorrichtung derart verbunden ist, daß die Einstellung der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit, sobald das Drosselorgan zu einer ausreichenden Erhöhung der Brennstoffzufuhr schnell bewegt wird, zunächst mit einer gegenüber dem Drosselorgan niedrigen Geschwindigkeit, dann mit einer gegenüber diesem Organ etwa gleich großen Geschwindigkeit und schließlich wieder mit einer gegenüber diesem Organ niedrigen Geschwindigkeit erhöht wird, so daß die Antriebsturbine die gewünschte Geschwindigkeit und Antriebsleistung ohne unerwünschte Schwankungen erreicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsvorrichtung aus einem hydraulischen Servomotor besteht, dessen bewegliches Teil (12, 13) das Steuerorgan der Vorrichteng zum Konstanthalten der Geschwindigkeit verstellt und ein nacheilendes Ventilteil (13, 13x) betätigt, das mit einem voreilenden Ventilteil (14, i4x) zusammen arbeitet, das in Abhängigkeit von der Bewegung des Drosselorgans bewegt wird, wobei diese Ventilteile Öffnungen und mit diesen zusammenarbeitende Teile (Vorsprünge 21, 29) besitzen, durch die zunächst eine kleine Menge Druckflüssigkeit dem Servomotor zugeführt wird, darauf eine größere Menge und schließlich wieder eine kleinere Menge, sobald das Drosselorgan in eine Richtung bewegt wird, um - die Brennstoffzufuhr zur Antriebsturbine zu vergrößern.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Ventilteile aus je zwei zusammen arbeitenden Teilen besteht, wobei ein Teil des voreilenden Ventilteils (14), das sich in Abhängigkeit von der Bewegung des Drosselorgans bewegt, im Anschluß an eine Ventilhauptkammer (23) einen Vorsprung (21a) aufweist, der mit einer Öffnung (2aa in dem nacheilenden Ventilteil (13) zusammen arbeitet, durch die der Servomotor mit Druckflüssigkeit aus der Ventilkammer beliefert werden kann, wenn das Drosselorgan zunächst bewegt wird, wobei weiter eine Drosselungsvorrichtung zur Verringerung der Fördermenge an Druckflüssigkeit vorgesehen ist, so daß das Ansprechen des Servomotors langsam erfolgt, und ein Teil (i4x) des voreilenden Ventilteils eine Ventilkammer (23x) aufweist, die mit der Ventilhauptkammer (23) verbunden ist und im Anschluß an einen Vorsprung (29a) angeordnet ist, der mit einer Öffnung (26°) in dem mit dem nacheilenden Ventilteil zusammen arbeitenden Teil (13x) zusammen arbeitet, um Druckflüssigkeit durch die Ventilkammer dem Servomotor zuzuführen, wobei dieser Vorsprung (29a) die mit ihm zusammenarbeitende Öffnung (26a) überlappt, während der zuerst erwähnte Vorsprung (21°) die zugehörige Öffnung (22a) nicht überlappt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan vom Servomotor durch eine Nockenvorrichtung (Schlitz 46 und Rolle 47) betätigt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselorgan außer seiner Antriebsverbindung mit dem zugehörigen Ventilglied auch mit dem Brennstoffventil der Antriebsturbine zu dessen Betätigung durch eine Nockenvorrichtung (Schlitz 51 und Rolle 52) verbunden ist.
DEP35965A 1947-06-21 1949-03-06 Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit fuer Verstellpropeller mit Brennkraftturbinenantrieb Expired DE809373C (de)

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