DE80872C - - Google Patents
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- DE80872C DE80872C DE189480872D DE80872DD DE80872C DE 80872 C DE80872 C DE 80872C DE 189480872 D DE189480872 D DE 189480872D DE 80872D D DE80872D D DE 80872DD DE 80872 C DE80872 C DE 80872C
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- DE
- Germany
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- measuring
- nut
- spindle
- sleeve
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- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/18—Micrometers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die an den gebräuchlichen Lehren, Stichmafsen und Mefsmaschinen angeordneten Feinmefsvorrichtungen
erfordern stets eine genaue Einstellbarkeit der festen Mefsfläche. Bei der
vorliegenden Feinmefsvorrichtung wird unter Benutzung einer nur verschiebbaren, bei der
Messung sich also nicht drehenden Mefsfläche nicht nur die Einstellbarkeit der festen Mefsfläche
überflüssig gemacht, sondern es ist auch Vorkehrung getroffen, um etwaige Differenzen
auszugleichen, die beim Gebrauch des Instrumentes entstehen.
In Fig. ι ist als Beispiel die Anordnung der Feinmefsvorrichtung an einer Schublehre mit
einstellbarem Mefsschieber veranschaulicht. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 3 stellt die Anordnung der Vorrichtung bei einem Stichmafs dar.
Die Mefsfläche a, Fig. 1, ist fest an dem Mafsstabe
A angebracht, auf welchem der Mefsschieber B mittelst Domes b einstellbar ist.
Der Mefsschieber trägt die Feinmefsvorrichtung, bestehend aus der Schraubenspindel d mit
Führungshülse f und der in einer Gabelung g g1 des Schiebers gelagerten Mutter ft; das
der Mefsfläche α zugekehrte Ende der Spindel d ist als ebene Mefsfläche gestaltet, während das
andere Ende der Spindel d mit der Hülse/ verbunden ist, welche sich an dem Schenkel g
der Gabelung des Mefsschiebers gerade führt und somit eine Drehung der Spindel d verhindert
(Fig. 2). Die Mutter h erhält zur Handhabung einen gerauhten Rand und an ihrem
dem Schenkel g1 zugekehrten Rande eine Theilung, welche auf einem besonderen Ring hl
angeordnet ist, der sich auf der Mutter h verdrehen und beispielsweise, wie dargestellt,
zwischen zwei kleinen ringförmigen Muttern festklemmen läfst. Die Hülse / trägt eine
Theilung, welche sich an einem festen, mit dem Schenkel g verbundenen Zeiger vorbei bewegt.
In dem dargestellten Beispiel sind Theilungen im Millimetermafs angenommen. Die genaue
Einstellung der Mefsflächen vor dem Gebrauch des Instrumentes wird durch den lösbaren
Ring hl ermöglicht.
Behufs Einstellung des Instrumentes verfährt man wie folgt. Soll die Einstellung z. B.
mittelst eines Normalmafses von 6 cm Länge bewirkt werden, so wird zunächst der Mefsschieber
B an dem sechsten Theilstrich des Mafsstabes A auf diesem festgelegt, indem man
den Dorn b durch das betreffende Loch im Schieber und Mafsstab steckt. Dann bringt
man- das Normalmafs zwischen die beiden Mefsflächen und schraubt die Mutter h so
weit vor, dafs die Mefsfläche der Spindel d das Normalmafs berührt. Nunmehr wird der
die Theilung tragende Ring ft1, der schon vorher
gelöst sein kann, mit seinem Nulltheilstrich auf den Zeigerstrich des Schenkels gl
eingestellt und an der Mutter h befestigt.
Da die genaue Einstellung der Mefsfläche ohne Verdrehung der beweglichen Mefsfläche
erfolgen kann, so läfst sich die beschriebene Einrichtung auch besonders dann vortheilhaft
verwenden, wenn die Mefsflächen schneidenförmig gestaltet sind und z. B. behufs Messung
von Gewinden beim Gebrauch hin und wieder verdreht werden müssen. Man löst dann
zunächst die Mutter i, welche die Verbindung der Spindel d mit der Hülse/ sichert, verdreht
die Spindel d entsprechend, zieht dann die Mutter i wieder an und bewirkt nun die
genaue Einstellung des Abstandes der Mefsflächen in der vorher beschriebenen Weise.
Uebrigens könnte man bei ebenen Mefsflächen auch letztere Einrichtung zur Einstellung der
Mefsflächen benutzen. In diesem Falle wäre bei gelöster Mutter i die Mutter h auf Null
einzustellen und dann die Spindel d so lange zu drehen, bis ihre Mefsfiäche am Normalmafs
anliegt. Zieht man dann die Mutter i wieder an, so ist die Spindel d wieder fest mit der
Hülse f verbunden und das Instrument zum Messen fertig. Bei dieser Einrichtung ist der
Ring h2 überflüssig und es kann die Theilung unmittelbar an der Mutter h angebracht werden.
Das Instrument kann nun zum Messen Verwendung finden.
Das Gewinde der Mutter h ist an einer konischen, gesprengten Hülse h2 angeordnet,
welche durch die in dem Schenkel g befindliche Mutter k in die sauber ausgeschliffene
Höhlung der äufseren Hülse h gedrückt wird. Stellt sich bei der Drehung der Mutter h auf
dem Mefsspindelgewinde todter Gang ein, so hat man nur nöthig, durch Anziehen der
Schraubbüchse k die konische Hülse h 2 in die
äufsere Hülse hineinzupressen.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Stichmafs ist dieselbe Einrichtung wie oben beschrieben getroffen,
die feste Mefsspindel α wird jedoch am Mefsende durch eine besondere, auf die Hülse m1
aufgeschraubte Mutter m mit konischem Gewinde gehalten.
Zu den oben genannten Vortheilen gesellt sich noch der, dafs man mit dieser Feinmefsvorrichtung
ohne Beihülfe von Vergröfserungsgläsern, Mefskörpern und einer besonderen Transportschraube ein bestimmtes Mafs des
Mafsstabes unmittelbar genau ablesen kann.
Diese Feinmefsvorrichtung kann bei allen Mefsinstrumenten Anwendung finden.
Claims (3)
1. Feinmefsvorrichtung, gekennzeichnet durch eine gegenüber einer feststehenden Mefsfiäche
(a) verschiebbare Mefsspindel (d), welche an einer gegen Drehung gesicherten
Gleithülse (f) befestigt ist und durch eine in einer Gabelung (g g1) angeordnete
Mutter (h) eingestellt werden kann.
2. Feinmefsvorrichtung der unter 1. gekennzeichneten
Art, bei welcher die Einstellung der Mefsspindel (d) durch Verstellen des
eine Theilung tragenden Ringes (h1) der
Mutter (In) erfolgt.
3. Behufs Verhütung des todten Ganges der Mutter (7?,) auf der Mefsspindel der unter 1.
gekennzeichneten Feinmefsvorrichtung die Anordnung einer konischen, gesprengten Hülse (h 2J in der Mutter (h), welche mittelst
einer Schraubenbüchse (k) angeprefst werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE80872T | 1894-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80872C true DE80872C (de) | 1895-04-25 |
Family
ID=33557838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189480872D Expired DE80872C (de) | 1894-10-13 | 1894-10-13 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80872C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2620567A (en) * | 1946-11-18 | 1952-12-09 | Frank J Mcclish | Micrometer |
| US3994071A (en) * | 1974-03-18 | 1976-11-30 | Paul Von Sigriz | Measuring instrument |
-
1894
- 1894-10-13 DE DE189480872D patent/DE80872C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2620567A (en) * | 1946-11-18 | 1952-12-09 | Frank J Mcclish | Micrometer |
| US3994071A (en) * | 1974-03-18 | 1976-11-30 | Paul Von Sigriz | Measuring instrument |
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