DE808373C - Kochtopf mit Einhaengering und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Kochtopf mit Einhaengering und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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- DE808373C DE808373C DEP7879A DEP0007879A DE808373C DE 808373 C DE808373 C DE 808373C DE P7879 A DEP7879 A DE P7879A DE P0007879 A DEP0007879 A DE P0007879A DE 808373 C DE808373 C DE 808373C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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- A47J27/002—Construction of cooking-vessels; Methods or processes of manufacturing specially adapted for cooking-vessels
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Description
- Kochtopf mit Einhängering und Verfahren zu seiner Herstellung Es sind bereits Kochtöpfe bekannt, die etwa ein Drittel oberhalb des Bodens mit einem nach außen stehenden Ring versehen sind, dank welcher Anordnung sie in die Kochöffnungen eines Herdes oder eines Kochofens eingehängt werden können, so daß der Unterteil des Kochtopfes unmittelbar von den Heizgasen umspült und daher deren Wärme besonders wirksam ausgenützt wird. Zugleich soll der Topf durch diesen Ring die Herdplatte abdecken und geradegehalten werden. Bei den bekannten Kochtöpfen dieser Art ist der Ring-Flansch von außen aufgezogen und angeschweißt und auf diese oder eine andere geeignete Weise mit der konischen Topfwand verbunden. Der flache Ring muß hierbei aus einem Stück Blech ausgestanzt werden, wobei ein entsprechender Abfall entsteht, der einen hohen Werkstoffverbranch zur Folge hat. Die Verbindung des Rings mit dem Topf ist verhältnismäßig umständlich, kann nur von besonderen Fachkräften bewerkstelligt werden und ist deshalb entsprechend kostspielig. Ferner haben diese Ringe den Nachteil, daß sie je nach Verwendung des Materials und bei nicht genau fachgerechter Anbringung im Brennofen bei goo° Hitze sich wellen oder so ungünstig verziehen, daß die Brauchbarkeit des Topfes dadurch in Frage gestellt ist. Es gibt demzufolge nach der Emaillierung einen erhöhten Ausschuß, der bei der Fertigung entsprechende preisliche Verteuerungen bedingt. Auch macht die Reinigung des Aufsatzringes besonders auf der Unterseite sehr erhebliche Schwierigkeiten.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Kochtopf mit Einhängering, bei welchem letzterer nicht von außen angesetzt ist, sondern durch einen mit der Topfwand aus einem Stück gefertigten , Wulstring rgebildet wird. Der Wulstring wird besonders breit und tief ausgeführt und verläuft zweckmäßig nach oben und unten konisch. Durch diese Schrägflächen wird nicht nur die Reinigung des Ringes auf beiden Seiten wesentlich erleichtert, sondern auch verhindert, daß das Kochgut beim Verdunsten von Flüssigkeit im Topf an der Innenwand der Wulst festbrennt. Das Kochgut rutscht in diesem Falle längs der schrägen Wand des Wulstrings nach unten und bleibt dadurch von der Flüssigkeit bedeckt. Auch wird durch den Wulstring das Überkochen kochenden Wassers gegenüber einer zylindrischen oder konischen Wandung erschwert. Ein weiterer Vorzug dieser großen konischen Einsatzfläche ist, daß der Kochtopf größere Anpassungsfähigkeit an Herdöffnungen verschiedener Durchmesser besitzt, weil er je nach der Größe etwas mehr oder weniger tief eingesetzt werden kann.
- Der ganze Topf wird erfindungsgemäß einheitlich aus einem Stück hergestellt, und zwar zweckmäßig als Ganzes aus einer flachen Blechscheibe konisch gezogen, wobei der große, geräumige Wulstring duf der Ziehbank unmittelbar aus der Topfwand herausgedrückt wird. Die konischen Begrenzungsflächen des Rings können dabei durch schräggestellte Doppelrollen erzeugt werden, die auf seiner Ober- und Unterseite anlaufen.
- Die Herstellung des Topfes als solche erfordert die gleiche Zahl von Arbeitsgängen wie bei Töpfen mit aufgesetztem Ring. Er wird beispielsweise in fünf Gängen kalt gezogen, wobei der Werkstoff nur nach dem dritten Ziehgang nochmals geglüht wird. Das darauffolgende Herausdrücken des Wulstrings kann von angelernten Hilfsarbeitern mit kaum mehr Arbeitsaufwand bewerkstelligt werden als das Aufziehen eines getrennt hergestellten Rings, welches nur von geübten Fachkräften in der bisher üblichen Art gemacht werden kann. Erleichtert wird also auf jeden Fall der Arbeitsaufwand, der bisher zum Ausstanzen und Formen des Ansatzrings erforderlich war. Fehler durch unsachgemäße Bearbeitung, wie sie im letzteren Falle nicht selten vorkamen, sind bei rein maschineller Fertigung des Wulstrings nach dem neuen Verfahren ausgeschlossen.
- Die Herstellung eines Kochtopfs nach der Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
- Fig. i ist ein schematischer Längsschnitt durch den Topf nach Beendigung des Ziehvorgangs; Fig. 2 ist ein ebensolcher Schnitt durch den fertigen Topf nach Andrücken des Wulstrings. Zunächst wird in bekannter Weise aus einer flachen Blechscheibe ein von oben nach unten schwach konischer Topf gemäß Fig. i gezogen, dessen Boden i und Wand 2 aus einem Stück bestehen. Aus der Wand 2 dieses Topfs wird sodann auf der Drückbank der Wulstring 3 herausgedrückt, dessen obere und untere Begrenzungsflächen 4 und 5 je von der am meisten hervorstehenden Wulstmitte 6 konisch verlaufen, derart, daß das Kochgut an ihnen entlang von selbst nach unten gleitet, wenn der Flüssigkeitsstand entsprechend sinkt. Sodann kann der obere Rand umgebördelt und das ganze Gefäß innen und außen emailliert werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kochtopf mit Einhängering, dadurch gekennzeichnet, daß der Einhängering durch einen mit der Topfwand (i) aus einem Stück gefertigten Wulstring (3) gebildet wird.
- 2. Kochtopf nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulstring (3) außergewöhnlich breit und tief nach oben und unten konisch verläuft.
- 3. Verfahren zur Herstellung von Kochtöpfen nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Topf aus einer flachen Blechscheibe gezogen und der große weite Wulstring (3) auf einer Drückbank unmittelbar aus der Topfwand (2) herausgedrückt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulstring (3) nach dem Ziehen durch beiderseits anlaufende, schräggestellte Doppelrollen oben und unten mit konischen Schrägflächen versehen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP7879A DE808373C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Kochtopf mit Einhaengering und Verfahren zu seiner Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP7879A DE808373C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Kochtopf mit Einhaengering und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE808373C true DE808373C (de) | 1951-07-12 |
Family
ID=7361422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP7879A Expired DE808373C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Kochtopf mit Einhaengering und Verfahren zu seiner Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE808373C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2671710A1 (fr) * | 1991-01-17 | 1992-07-24 | Lambert Alain | Ustensiles de cuisine, tels que casseroles, poelons. |
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1948
- 1948-10-02 DE DEP7879A patent/DE808373C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| FR2671710A1 (fr) * | 1991-01-17 | 1992-07-24 | Lambert Alain | Ustensiles de cuisine, tels que casseroles, poelons. |
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