DE808352C - Schaltung fuer Gleisstromkreise bei Gleisfreimeldeanlagen - Google Patents

Schaltung fuer Gleisstromkreise bei Gleisfreimeldeanlagen

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Publication number
DE808352C
DE808352C DEP20240A DEP0020240A DE808352C DE 808352 C DE808352 C DE 808352C DE P20240 A DEP20240 A DE P20240A DE P0020240 A DEP0020240 A DE P0020240A DE 808352 C DE808352 C DE 808352C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
circuit according
circuit
resistance
section
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Expired
Application number
DEP20240A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Kuehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DEP20240A priority Critical patent/DE808352C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE808352C publication Critical patent/DE808352C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/18—Railway track circuits
    • B61L1/181—Details
    • B61L1/182—Use of current of indifferent sort or a combination of different current types
    • B61L1/184—Use of additional conductors for examining leakages between rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltung für Gleisstromkreise bei Gleisfreimeldeanlagen Bei Gleisstromkreisen wird außer der Erzielung einer angemessenen Gesamtleistung, d. h. also einem den Verhältnissen entsprechend geringen Energieverbrauch, ein ausreichender Achgkurzschlußwert angestrebt. Die Erfüllung dieser Forderung bereitet vielfach Schwierigkeiten, besonders dann, wenn sich der Bettungswiderstand in einem sehr großen Bereich ändert. Mit Rücksicht auf ein betriebssicheres Arbeiten bei freiem Gleis muß das Gleisrelais auch bei sehr niedrigem Bettungswiderstand noch einen ausreichenden Betriebswert haben. Diesem Wert entspricht ein bestimmter Achskurzschlußwiderstand. Sobald der Bettungswiderstand sich verbessert, also größer wird, erfolgt eine Erhöhung der Relais-Leistung und außerdem eine Verminderung des notwendigen Achskurzschlußwiderstands. Diese Verminderung kann bei starker Bettungsänderung beträchtlich sein. Solche Verhältnisse treten beispielsweise in Bahnhofsgebieten mit wasserundurchlässigen Bodenschichten auf. Bei plötzlichen Regen-Büssen staut sich dort das Wasser im Bettungskörper-und bewirkt eine sehr große Verminderung des Bettungswiderstands. Erfahrungsgemäß tritt dies bei verschiedenen Gleisstromkreisen derselben Gleisfreimeldeanlage, z. B. eines Bahnhofs, in gleicher Weise auf. Wenn es also möglich wäre, die Leistung aller Gleisrelais einer Gleisfreimeldeanlage entsprechend der Bettungsänderung zu ändern, so wäre der nachteilige Einfluß auf den Achslkurzschlußwiderstand beseitigt uzw: vermindert. Erfindungsgemäß wird dies durch einen im folgenden als Eichabschnitt bezeichneten Gleisabschnitt erreicht, durch den die Anpassung der Gleisrelaisleistung an den Bettungswiderstand erfolgt. Dieser Eichabschnitt wird zweckmäßig innerhalb der gesamten Gleis,freimeldeanlage so angeordnet, daß er durchschnittlich die erfahrungsgemäß eintretenden Bettungsschwankungen der einzelnen Gleisstromkreise mitmacht. An den Eichabschnitt wird zweckmäßig ein Relais angeschlossen, das durch sein Abfallen die Änderung des Bettungswiderstands erkennen läßt, so daß den Gleisrelais vorgeschaltete verstellbare Widerstände vergrößert oder verkleinert werden können. Dies kann von Hand oder selbsttätig geschehen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. i bis 6 beispielsweise erläutert. In Fig. i sind i und 2 zwei Gleise eines Bahnhofs, an welche die Gleisrelais io und 2o angeschlossen sind. Sie werden von einer oder mehreren Stromquellen 3 und 4 gespeist. Ein Nachbargleis 5 ist als Eichabschnitt ausgebildet. An diesen Abschnitt ist ein Relais 3o angeschlossen, das von einer Stromquelle 6 gespeist wird. Den Relais io und 20 ist je ein Widerstand 7 und 8 vorgeschaltet. Das Relais 30 ist so eingerichtet, was durch entsprechende Vermessung oder durch Vorschalten eines Widerstands o. dgl. geschehen kann, daß es bei Änderung des Bettungswiderstands, also wenn dieser z. B. infolge zunehmender Feuchtigkeit geringer wird, abfällt. In diesem Fall soll nun auch der Abfallfaktor der Relais io und 20 geändert werden, was dadurch geschieht, daß durch Kontakt 31 und 32 des Relais 3o die Widerstände 7 und 8 teilweise oder ganz kurzgeschlossen werden. Man kann die Anordnung auch so treffen, daß die Widerstände durch die Kontakte erst vorgeschaltet werden. In Fig. 2 a ist der Eichabschnitt in eins der Gleise hirnl-ingelegt, indem man zwei besondere Schienenstücke 15 und 16 innerhalb des Gleises i angeordnet hat. Im übrigen ist die Wirkungsweise die gleiche. Man kann sich -statt zweier besonderer Schiern:n auch mit einer Schiene 15 begnügen, wie in Fig. 2b dargestellt. Fig. 3 zeigt eine weitere Anordnung, bei welcher die Schienen 17 und 18 zweier benachbarter Gleise i und 2 als Eichabschnitt verwendet werd-n. Man kann die Einrichtung auch so treffen, daß an den Eichabschnitt zwei oder mehr Relais. angeschlossen sind, die in Abhängigkeit vom Bettungswiderstand stufenweise abfallen und damit eine stufenweise Verminderung des dem Gleisrelais vorgeschalteten Widerstands bewirken. Ein Beispiel hierfür zeigt Fig. 4: An den Eichabschnitt 15 sind zwei Relais 30 und 4o angeschlossen, deren Kontakte 31 und 41 jeder für sich :einen Teil des Widerstands 7 kurzschließen können. Bei mit Wechselstrom betriebenen Gleisstromkreisen kann man zwecks Stromersparnis oder aus anderen Gründen (Fig. 5) durch Vorschalten von Gleichrichtern 25, 26 und 27 Gleichstromrelais zur Anwendung bringen. Fig. 6 zeigt ein weiteres Beispiel; bei welchem man ohne Meßrelais auskommt. Hierbei ist in den Stromkreis des Gleisrelais io eine mit Gleichstrom vormagnetisierte Drossel 28 eingefügt. Der Gleichstrom wird der Drossel von der Wechselstromquelle 32 über einen Gleichrichter 33 zugeführt. Da der Gleisstromkreis über die Leitung 34, die Schiene 15 und den Bettungswiderstand geführt ist, ändert sich die Gleichstromvormagnetisierung entsprechend dem Bettungswiderstand. Damit ändert sich dann auch der Widerstand der Drossel, so daß der Abfallfaktor des Relais io an die jeweilige Veränderung des Bettungswiderstands angepaßt wird. Wird der Bettungswiderstand durch Feuchtigkeit geringer, so wird der Gleisstrom stärker, di.- Vorinagnetisierung steigt und der Widerstand der Drossel nimmt a1>. In besonderen Fällen kann man sich damit begnügen, an Stelle einer oder zweier Schienen ein oder zwei Sonden in entsprechendem Abstand in die Bettung zu treiben, so daß dabei der Widerstand zwischen diesen beiden Sonden bei tr;>ckenem oder feuchtem Wetter den Ausschlag für die Steuerung der Gleisrelais gibt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Schaltung für Gleisstromkreise bei Gleisfreimeldeanlagen mit einem Gleis bzw. mehreren Gleisen, bei denen Bettungswiderstandsschwankungen auftreten, dadurch g"kennzeiclinet, daß mittels eines besonderen Eichgleisabschnitts eine Anpassung der Gleisrelaisleistung an den Bettungswiderstand erfolgt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Eichabschnitt ein besonderer, in irgendein Gleis eingebauter Gleisabschnitt dient, wobei dieser Abschnitt wesentlich kürzer als der eigentliche Gleisstromkreis sein kann.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Eichabschnitt ein besonderes, nicht zur eigentlichen Gleisfreimeldeanlage gehörendes Gleis dient (Fig. i).
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Eichab,-chnitt aus zwei innerhalb der Fahrschienen zusätzlich angeordneten Schienen besteht (Fig. 2a).
  5. 5. Schaltung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für den Eichabschnitt nur eine Schiene innerhalb der Fahrschienen zusätzlich eingebaut ist, während als zweite Schiene eine Fahrschiene Verwendung findet (Fig. 2b).
  6. 6. Schaltung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Eichabschnitt aus je einer Fahrschiene von zwei benachbarten Gleisstromkreisen besteht (Fig. 3).
  7. 7. Schaltung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Eichabschnitt ein Relais (30) betätigt, das abfällt, sobald der Bettungswiderstand einen bestimmt-n Wert unterschreitet und das dann einen vor das Gleisrelais (io bzw. 20) geschalteten Widerstand (7 bzw.
  8. 8) kurzschließt (Fig. i). B. Schaltung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Eichabschnitt zwei oder mehr Relais (30, 4o) betätigt, die in Abhängigkeit vom Bettungswiderstand stufenweise abfallen und eine stufenweise Verminderung des dem Gleisrelais vorgeschalteten Widerstands bewirken (Fig. 4).
  9. 9. Schaltung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei mit Wechselstrom betriebenen Gleisstromkreisen in den Relaiskreis eine Drossel (28) eingeschaltet wird, die unter dem Einfluß des Eichabschnitts mit Gleichstrom vormagnetisiert wird (Fig. 6). to. Schaltung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpassung der Gleisrelaisleistung an den Bettungswiderstand an der Speiseseite des Gleisstromkreises durch entsprechende Beeinflussung des Dämpfungswiderstands bzw. der Speisespannung erreicht wird. i i. Schaltung nach Anspruch i bis io, dadurch daß an Stelle eines Eichabschnitts, der aus ein oder zwei Schienen besteht, ein oder zwei Sonden in die Bettung getrieben werden.
DEP20240A 1948-11-02 1948-11-02 Schaltung fuer Gleisstromkreise bei Gleisfreimeldeanlagen Expired DE808352C (de)

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DE808352C true DE808352C (de) 1951-07-12

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ID=7367763

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DE (1) DE808352C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3616750A1 (de) * 1986-05-17 1987-11-19 Standard Elektrik Lorenz Ag Gleisstromkreis fur eisenbahnanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3616750A1 (de) * 1986-05-17 1987-11-19 Standard Elektrik Lorenz Ag Gleisstromkreis fur eisenbahnanlagen

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