DE808336C - Muellabfuhrwagen - Google Patents

Muellabfuhrwagen

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DE808336C
DE808336C DEA1165A DEA0001165A DE808336C DE 808336 C DE808336 C DE 808336C DE A1165 A DEA1165 A DE A1165A DE A0001165 A DEA0001165 A DE A0001165A DE 808336 C DE808336 C DE 808336C
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DE
Germany
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container
garbage
lever
truck according
plate
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DEA1165A
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English (en)
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Arthur Aamodt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/04Linkages, pivoted arms, or pivoted carriers for raising and subsequently tipping receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/14Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/20Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for charging, distributing or compressing refuse in the interior of the tank of a refuse vehicle with charging pistons, plates, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/24Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for unloading the tank of a refuse vehicle
    • B65F3/28Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for unloading the tank of a refuse vehicle by a lengthwise movement of a wall, e.g. a plate, a piston, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

  • Müllabfuhrwagen Die Erfindung betrifft einen Müllabfuhrwagen der Art, bei der das Einfüllen und Pressen des Mülls und das Entleeren des Behähters automatisch durch hydraulische Pressen vor sich geht, ohne den Behälter zu kippen, indem die beiden letzteren Vorgänge mittels eines Preß-schilds erfolgen, dadurch gekennzeichnet, daß alle drei genannten Vorgänge: mittels einer an jeder Seite des Hauptbehälters angebrachten einfach wirkenden oder doppelt wirkenden hydraulischen Presse geschehen, wobei die beiden Pressen zusammen arbeiten.
  • Es gibt auf dem Markt mehrere bekannte Wagen mit automatischer Einfüllung, Zusammenpressung und Entleerung. Bei einigen Ausführungen erfolgt das Entleeren mittels eines Schilds., das horizontal durch eine teleskopische Stange verschoben wird, während das Füllen des Wagens von Hand geschieht. Bei einer anderen Ausführung wird der Wagen dadurch gefüllt, daß der Müllbehälter mit, Hilfe einer einfach wirkenden Presse vertikal in einen Raum hochgezogen wird, während das Zusammenpressen durch eine andere, doppelt wirkende Presse erfolgt; das Entleeren geht durch Kippen des Behälters mit Hilfe einer dritten Kraftübertragung vor sich. Schließlich soll noch ein komplizierter Wagen erwähnt werden, bei dem das Entleeren mittels eines horizontal wandernden Schilds erfolgt; dabei geschieht die Einführung des Mülls in den Behälter und das Zusammenpressen mittels eines in einer gebogenen Führung zwangsgesteuerten Preßschilds, während das Füllen von Hand vor sich geht. Die Kraftüberführung zu den einzelnen Teilen erfolgt durch eine Reihe von Drahtseiltransmissionen.
  • Die Erfindung bezweckt, einen Müllabfuhrwagen zu schaffen, bei dem das Einfüllen, Zusammenpressen und Entleeren des Mülls selbsttätig vor sich geht unter Anwendung von nur zwei zusammen arbeitenden hydraulischen Pressen, wobei eine an jeder Seite des Hauptbehälters angeordnet ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel.
  • Fig. i zeigt einen vertikalen Längsschnitt durch. den Müllabfuhrwagen bei einer Operation; Fig. 2 zeigt einen ähnlichen Teilschnitt bei einer anderen Operation; Fig. 3 zeigt einen Schnitt wie in Fig. t, jedoch in einer Darstellung nach Entleerung des Wagens; Fig. 4 zeigt den Wagen von hinten gesehen; Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch einen für die Durchführung der verschiedenen Operationen notwendigen Mechanismus, und Fig. 6 zeigt diesen Mechanismus vom Ende gesehen, teilweise im Schnitt.
  • In der Zeichnung bezeichnet i einen Hauptbehälter, dem im Querschnitt jedes gewünschte Profil gegeben werden 'kann. Oben am Behälter ist an jeder Seite ein Profileisen 2 befestigt, an deren hinterem Ende eine Achse 3 gelagert ist. Aus der Zeichnung geht hervor, daß der Behälter i nach hinten zu offen ist und von einem im Querschnitt kreisförmig um die Achse 3 schwenkbaren Sammelbehälter 4 geschlossen wird.
  • Der kreisförmige Teil des Behälters 4 ist an einem oberen Teil mit einer rechteckigen Öffnung versehen, die sich über die ganze Länge des Behälters erstreckt. Diese Öffnung wird von einer Anzahl, vorzugsweise drei, schwenkbarer Deckels gedeckt, während der Rest des Hauptbehälters durch eine geknickte Platte 6, 7 abgedichtet wird. Die vier Endwände des Behälters teilen sich in zwei außerhalb des Behälters liegende Plattenhebel 8, 9. Der Hebel 8, an den die Platte 6, 7 angeschweißt ist, ist mittels Lager schwenkbar zur Achse 3 befestigt, während der Hebel 9 längs der Seitenwände des Behälters i liegt,. wie Fig. i zeigt, und mit je einem Steg io drehbar verbunden ist, der an seinem anderen Ende mit einer rollenden Rückwand i i drehbar verbunden ist. Diese Wandkonstruktion ist oben und unten mit Rädern 12 versehen, die auf Profilen 13 rollen, die oben und unten am Behälter i befestigt sind.
  • Wie erwähnt, wird die rechteckige Öffnung des Behälters 4 durch rechteckige Deckel 5 geschlossen, an die Plattenhebel 14 angeschweißt sind. Die Plattenhebel 14 sind mit einer Rückplatte 14A verbunden, die auch an den Deckel angeschweißt ist, und zwar so, daß dadurch zusammen mit den genannten Platten 14 und 14A ein offener Schacht gebildet wird. Die Deckel 5 sind mittels ihrer Hebel 14 an eine Achse 15 drehbar angehängt, die an den beiden Plattenhebeln 8 des Behälters 4 befestigt ist. Jeder dieser Hebel 8 ist mit einer gebogenen Rinne 16 versehen, in der ein winkelförmiger Hebelarm 17 wandert, dessen einer durch die Rinne 16 hindurchragender Winkelhebel reweils mit seinem Deckel 5 fest in Verbindung steht. Die beiden Hebelarme 17 liegen demnach außerhalb des Behälters 4, und zwar an dessen beiden Seiten (in Fig. 4 nicht gezeigt).
  • Aus Fig. i und 3 geht hervor, daß der Boden des Behälters i außerhalb des Behälters schräg nach unten geneigt ist. An dieser Bodenplatte ist an jeder Seite des Wagens ein Hebel 18 angeordnet, der außerhalb liegt; an der Seite des Behälters 4 außerhalb und an jeder Seite des Behälters 4 ist ein anderer Hebel i9 angeordnet, der mit letztgenanntem Behälter fest verbunden ist. Der Hebel i9 dieses Behälters bildet die Befestigung für einen exzentrischen Spannapparat 20, dessen freier Hebel in den Hebel i8 eingehakt ist, wenn der Behälter 4 an den Hauptbehälter i angeschlossen ist, wodurch die beiden Behälter eine Einheit bilden. Der Spannapparat ist in Fig. 4 mit gestrichelten Linien gezeigt, während die Hebel 18 und i9 ausgelassen sind.
  • An der Achse 3 ist an jeder Scite des Behälters i und außerhalb der Plattenhebel 8 ein Segment 21 schwenkbar befestigt, das in ein Lager 22 ausläuft, in dem eine Kolbenstange 2.1 einer hydraulischen Presse 23 gelagert ist. An demselbn Segment ist ferner das Ende eines Drahtseils 25 oder etwas ähnliches befestigt, dessen anderes Ende an einer nachstehend beschriebenen Drahtseilscheibe 26 befestigt ist.
  • In dem Behälter 4 ist eine Rohrachse 27 angeordnet, die zentral im Behälter liegt und an einen Zylinder 27A fest angeschweißt ist, der durch Keile 27s an einem Achsenzapfen 28 befestigt ist. Dieser Zapfen 28 ist in den vier Endwänden des Behälters drehbar gelagert und mit einer zentralen Bohrung versehen, durch die drehbar eine Spindel 29 hindurchgeführt ist. An die erwähnte Rohrachse 27 und an die Zylinder 27A ist ferner ein Preßschild 30 geschweißt, der durch eine Anzahl von Rippen versteift ist.
  • An jedes Ende der Spindel 29 ist ein Regulierorgan 3, festgekeilt, von dem das eine mit einem B,edienungshebe132 versehen ist. Axial verschiebbar, aber nicht drehbar ist am Achsenzapfen 28 ein Mitbringerorgan 33 angeordnet, das auf Gleitkeilen 34 am Zapfen 28 verschiebbar ist. Das Organ 33 ist an seinem äußeren Umkreis mit Gewinde 35 versehen, das mit gleichem Gewinde am inneren Umkreis des Regulierorgans im Eingriff steht. Das Mitbringgrorgan 33 ist ferner mit einer Anzahl gegen die Mitte des Behälters 4 weisender Zähne 36 versehen. Dieses Gewinde 35 ist an der einen Seite des Behälters links und an dessen anderer Seite rechts scliraubbar.
  • Wie erwähnt, ist ein vom S:gment 21 kommendes Drahtseil 25 an einer Dralitseilscheibe 26 befestigt, die am Achsenzapfen 28 frei drehbar gelagert ist. Das Drahtseil 25 liegt in üblicher Weise in einer am Umfang der Scheibe vorgesehenen Rinne; es ist an einem kauschenähnlichen Organ 37 befestigt, das zusammen mit der Scheibe 26 aus einem Stück gegossen ist. Diese Scheibe ist ferner mit einer Anzahl Aussparungen 38 versehen, in die die am Mitbringerorgan 33 angeordneten "Zähne 36 eingreifen. Eine :Fase 39 und ein N-litbriiir -,rzalin 4o sind an der Scheil.e 26 angebracht.
  • Art Achsenzapfen 28 ist auch frei drehbar an jeder Seite des Behälters 4 ein Hebel 41 angeordnet, der etwas aus dem Behälter 4 herausragt (s. Fig. i). Diese Hebel 41 sind durch Platten 42 und gegebenenfalls durch Profileisen miteinand:r verbunden, so daß eine steife Einheit gebildet wird. Unmittelbar vor den beiden ganz außen befindlichen Deckeln 5 für den Behälter 4 sind Halter 43 für die allgemein verwendeten Miillkästen44 angeordnet; dieHalter43 können einen Teil der Platten 42 bilden oder an diese angeschweißt s--in, so daß die Müllkästen hier in einem Plattenkragen liegen und -sicher festgehalten werden, z. B. durch die Handgriffe der Müllkästen oder in anderer Weise.
  • Aus Fig. 1, in der die Müllkästen 44 in hochgehobener Lage zum Einfüllen in den Sammelbehälter 4 gezeigt sind, ist ersichtlich, daß die Hebel 41 auch durch eine schräg gestellte Platte 45 mit ausgeschnittenen halbelliptischen Öffnungen verbunden sind, deren Begrenztingsräitd@ r an die halbe Umfläche des Müllkastens 44 dicht anschließen. Die Fortsetzung dieser Platte 45 bildet eine andere Platte 46, die an die Rückwand 7 des Behälters 4 und die Plattenhebel 8 angeschweißt ist. Die Platte 4f» st mit ähnlichen Öffnungen versehen wie die Platte 45, so daß die beiden Öffnungen zusammen eine Öffnung für den Mullkasten bilden, wenn dieser in der Bahn hinaufgeführt wird, die, wie bereits beschrieben, durch den Deckel 5 und dessen Wände 14 und 14A gebildet ist. Dadurch bilden die Platten 45 und 46 über d;m Behälter4 eine staubdichte Bedachung, wenn dessen Deckel 5 hinuntergeklappt ist, wie es Fig. 2 zeigt. Die Halte rvorrichtung für die mittlere Einfüllöffnung mit ihrem Deckel 5 und dem Schacht kann von jeder beliebigen bekannten Bauart sein. Vor dem Schacht ist an der Hebelplatte 42 eine Plattform 47 befestigt.
  • Ferner ist quer über dein ganzen Behälter 4 ein: Dichtungsplatte .18 angeordnet, die den ?füll daran hindert, daß er auf der Rückseite des Preßschilds 30 herunterfällt; außerdem sind außen an der kreisförmigen Behälterwand und deren Deckel Gleitführungen angeschweißt, die -r_. B. aus Profileisen 49 bestehen.
  • Der Müllabfuhrwagen wird in folgend;r ','eise bedient: Für die Benutzung im Winter, wenn der Müll erfahrungsgemäß schwer und naß ist und in den Müllkästen 44 leicht festfriert, werden die Kästen zu den ganz außen liegenden Einfüllstellen maschinell gehoben. Wenn der Sammelbehälter. gefüllt werden soll, befinden sich die Hebarrne 41 in ihrer niedrigsten, in der Zeichnung nicht gezeigten Lage, jedoch in gleicher Flucht mit dem in Fig. 1 mit gestrichelten Linien gezeigten Müllkasten. Die Kolben der hydraulischen Pressen 23 befinden sich jetzt am Zylinderboden, wodurch die Segmente 21, die mit den Kolbenstangen 24 verbunden sind, ihre andere Außenstellung einnehmen. Die mit Müll gefüllten Kästen werden in je einen Halter gebracht, wobei der Deckel der Kästen auf den Führungen 49 aufruht. Mittels des Hebels 32 werden jetzt das R:-gulierorgan 31 und damit die Spindel 29 gedreht, wodurch die Mitbringerorgane 33 ausgeschraubt, d. h. von den Keilen 34 axial unmittelbar nach außen hin zwangsgesteuert werden. Dadurch werden die Zähne 36 aus den Löchern 38 der Drahtseilscheibe 26 herausgeführt. Jetzt wird das nicht gezeigte UmlaufR-entil der Pressen in der Weise geschlossen, daß die hydraulischen Pressen in Tätigkeit gesetzt werden. Die Kolbenstangen 24 verstellen nunmehr die Segmente 21 in die in Fig. 1 gezeigte Lage. Dadurch werden die Drahtseile 25 angezogen, was eine Drehung der Dralitseilscheiben 26 hervorruft. Deren Zähne 4o `kommen am Ende eines im voraus bestimmt-In toten Gangs mit den Hebeln 41 in Berührung; bei der weiteren Drehung werden die Hebel und damit die Müllkästen 44 in den Schacht 5, 14, 14A hinaufgeführt, wobei die Dichtungsplatte 45 in gleicher Flucht mit der anderen Dichtungsplatte 46 verbleibt. Bei dieser Drehbewegung wird der Preßschild 30 unten am Boden des Behälters 4 bleiben, wie es Fig. 1 zeigt, weil die Drahtseilsc.heiben 26 von den Mitbringerorganen 33 abgekuppelt sind.
  • Durch Druck auf die Hebel 17 werden die Deckel 5 in die in Fig. 2 gezeigte Lage hinuntergeschwenkt; dadurch wird auch der Deckel der Müllkästen, wie gezeigt, hinuntergeschwenkt. Der Müll wird jetzt auf den Boden des Behälters 4 fallen und sich gegen den Schild 30 legen. Wenn sich der Müll, der möglicherweise am Kasten festgefroren ist, durch einige Schläge auf den Kasten nicht löst, kann der zentrale Deckel so hinuntergedrückt werden, daß man mit einem geeigneten Gerät von innen her im Behälter 4 in das Innere des Müllkastens gelangen kann.
  • Wenn die Müllkästen entleert sind, öffnet sich das Umlaufventil d--,r Pressen, wodurch das Gewicht der Hebel4o mit ihren Haltern sowie den Müllkästen die Pressen in die Gebrauchsstellung zurückführen wird, wodurch die Hebel 41 in die Ausgangsstellung zurückkommen.
  • Im Sommer kann, wenn gewünscht, nur die zentrale Entleerungsstelle benutzt werden, da die Müllkästen mit Inhalt nicht so schwer sind. Der Arbeiter braucht dann nur auf die Plattform 47 hinaufzusteigen, die jetzt in Tiefstellung liegt, und den Müllkasten unmittelbar in der Mittelbahn hinunterzuführen und den mittleren Deckels hinunterzuschwenken.
  • Wenn man genügend Müll in den Behälter 4 gesammelt hat, soll der -'%-Iüll in den Hauptbehälter 1 hineingebracht und zusammengepreßt werden, was in folgender Weise geschieht: .Die Hebel 41 liegen auch jetzt in ihrer niedrigsten Stellung, wodurch sich die Pressen 23 in Arbeitsstellung befinden. Mit Hilfe der Regulierorgane 31 und des Hebels 32 werden die Zähne 36 der Mitbringerorgane in die Löcher 38 der Drahtseilscheiben 26 hineingeschoben, wie Fig..5 zeigt. Dadurch ist die Rohrachse 27 mit Hilfe der Keile 278 fest an die Achsenzapfen 28 und die Mitbringerorgane 33 angeschlossen, weil deren Zähne 36 mit den Drahtseilscheihen 26 in Eingriff stehen.
  • Die Pressen 23 werden nun eingeschaltet, wodurch der vorerwähnte Drahtseilzug'die Drahtseilscheiben drehen wird, die jetzt eine gleichzeitige Drehung der Rohrachse 27 bewirken, während auch die Hebel 40 gehoben werden. Der mit der Rohrachse 27 verbundene Preßschild 3o wird daher in den Behälter 4 hinaufgeschwenkt und dadurch der dort eingefüllte Müll in den Hauptbehälter geführt. Dieser wird sich nach und nach anfüllen, und zuletzt wird der Müll durch den Schild 30 fest eingepreßt werden.
  • Bei diesem ganzen Arbeitsgang war, wie beschrieben, der Behälter 4 an den Behälter i mittels des Spannapparats 2o fest angeschlossen, wobei der Spannapparat mit dem. Hebel 18 verhakt war.
  • Wenn der Hauptbehälter entleert werden soll, wird der Behälter 4 von dem Behälter i gelöst, während der Spannapparat an den Nasen 39 der Draht= seilscheiben in der Weise befestigt wird, daß der Behälter 4 mit den Drahtseilscheiben fest verbunden ist. Jetzt werden die Pressen i3, die sich in ihren Arbeitsstellungen befinden, in Gang gesetzt, wodurch wiederum die Drahtseile angezogen werden, die zu den Spannapparaten und den fest am Behälter 4 angeordneten Plattenhebeln i9 hinüberführen. Der Drahtseilzug wird daher den ganzen Behälter in die in Fig. 3 gezeigte, um die Achse 3 verschwenkte Stellung zwingen. Die Hebel 9 des Behälters. werden aus dem Behälter i herausschwenken, und da diese Hebel durch Stangen io mit der Rückwand i i des Behälters verbunden sind, wird diese aus der in Fig. i in die in Fig. 3 gezeigte Lage rollen, wodurch der Müll aus, dem Behälter 4 entleert wird.
  • Durch allmähliche Verminderung des Drucks in den Pressen 23 mittels des Umlaufventils wird der Behälter 4 an seine Stelle zurückgebracht und an den Hauptbehälter fest angeschlossen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Müllabfuhrwagen, .bei denen das Einfüllen und Pressen des Mülls und das Entleeren des Behälters selbsttätig durch hydraulisches Pressen vor sich geht, ohne den Wagen dabei zu kippen, indem die beiden letzteren Vorgänge durch einen Preßschild geschehen, dadurch gekennzeichnet, daß alle drei genannten Vorgänge mittels einer an jeder Seite des Hauptbehälters angebrachten einfach oder doppelt wirkenden hydraulischen Presse erfolgen, wobei die beiden Pressen zusammen arbeiten.
  2. 2. Müllabfuhrwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, das Füllen des Wagens zuerst in einen kreisförmigen Sammelbehälter (4) dadurch erfolgt, daß die Müllkästen (44) außen auf Führungen (49) gleitend zur Entleerungsstelle an der Oberfläche des. Behälters hochgeschwenkt werden, wobei die Schwenkbewegungen durch einfach oder doppelt wirkende hydraulische Pressen ausgelöst werden.
  3. 3. Müllabfuhrwagen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Müll von einem Sammelbehälter (4) in einen Hauptbehälter (i) geführt und dort zusammengepreßt wird, und zwar durch einen an sich bekannten Preßschild (30), der mittels der gleichen Vorrichtung und durch Pressen (23) gedreht wird.
  4. 4. Müllabfuhrwagen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Müll in bekannter Weise horizontal aus einer Rückwand (i I) herausgepreßt wird, die gleichzeitig mit dem Hochschwenken des Sammelbehälters (4) von dem Hauptbehälter mit Hilfe der gleichen Vorrichtung und der Pressen (23) verstellt wird.
  5. 5. Müllabfuhrwagen nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch einen Sammelbehälter (4), der mittels Plattenhebel (8) um eine an der Oberflache des Behälters (i) gelagerte Achse (3) schwenkbar gelagert ist, wobei die Plattenhebel (8) als Befestigungsmittel für eine Achse (15) dienen, an der eine Anzahl Deckel (5) schwenkbar angeordnet ist, die mit Hilfe geschweißter Platten (14, 14A) einen Schacht bilden, und wobei ferner die Deckel (5) zusammen mit ihren Plattenwänden (14) eine sich über die Oberfläche des ganzen Behälters (4) erstreckende rechteckige Einfüllöffnung schließen.
  6. 6. Müllabfuhrwagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endwände des Behälters außer aus den beiden Plattenhebeln (8) auch aus zwei Plattenhebeln (9) gebildet sind, die in der Normalstellung innen im Hauptbehälter liegen und durch einen Steg (io) mit der bekannten stempelähnlichen Rückwand (ii) in Verbindung stehen, ferner an die Hebel (8) und die Rückwand (7) des Behälters eine quer über den Behälter liegende schräg gestellte Platte (46) geschweißt ist, an deren freien Rand halbelliptische Öffnungen vorgesehen sind, in denen an den Deckeln (5) befestigte Hubarme (17) gleiten.
  7. 7. Müllabfuhrwagen nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch eine zentral im Saminelbehälter (4) gelegene Rohrachse (27, 27A), die an beiden Enden an Achsenzapfen (28) festgekeilt ist, die in den Endwänden des. Behälters (4) drehbar gelagert sind, wobei um die Achsenzapfen (28) an jeder Seite und außerhalb des Behälters ein Hebel (41) und eine Drahtseilscheibe (26) schwenkbar angeordnet sind, die mit einem den Hebel mitnehmenden Mitführerzahn (40) und einer Anzahl Löcher (38) versehen ist, die im Eingriff mit den Zähnen (36) eines Mitbringerorgans (33) stehen, wobei das Organ (33) auf Gleitkeilen (34) an den Enden des Achsenzapfens (28) axial verschiebbar ist. B. Müllabfuhrwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Mitbringerorgane (33) an ihrem Umfang mit Gewinde versehen sind, das eine mit Rechts- und das andere mit Linksgewinde (35), das. m-it entsprechendem Gewinde an dem inneren Umfang eines Regulierorgans (31) im Eingriff steht, wobei das eine Organ (3i) einen Bedienungshebel (32) aufweist, derart, daß beim Drehen des Regulierorgans (31) mittels des Hebels (32) in der einen oder der anderen Richtung die beiden Mitbringerorgane (33) sich an jeder Seite des Behälters voneinander entfernen bzw. sich einander nähern. 9. Müllabfuhrwagen nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Drahtseilscheibe (26) das Ende eines Drahtseils (25) befestigt ist, dessen anderes Ende an einem an der Achse (3) schwenkbar angeordneten, an sich bekannten Segment (21) b°festigt ist, das in ein Lager (22) ausläuft, an crem die Kolbenstange (24) der hydraulischen Presse (23) gelenkig befestigt ist. io. Müllabfuhrwagen nach den Ansprüchen i bis 9, gekennzeichnet durch einen .an die Rohrachse (27) angeschweißten schwenkbaren Preßschild (30). i i. Müllabfuhrwagen nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebel (41) durch Platten (42) und gegebenenfalls durch Profileisen miteinander verbunden sind, welche Platten an jedem Ende der Müllkästen (44) als Halter (43) ausgebildet oder mit solchen versehen sind, während in der Mitte eine an den Platten (42) befestigte Plattform (47) angeordnet ist, ferner dadurch gekennzeichnet, daß an den Hebeln (41) und den Platten (42) eine schräg gestellte Platte (45) zusammen mit halbelliptischen Öffnungen der Platte (46) ein Loch für die Müllkästen .bildet, wobei sie eine staubdichte Bedachung ergeben, wenn sie und die Platten (45, 46) die Entleerungsstellung einnehmen. 12. Müllabfuhrwagen nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (4) mit Hilfe eines, bekannten exzentrischen Spannapparats (2o) in der Normallage an den Hauptbehälter (i) fest angeschlossen ist und der freie Hebel dieses Apparats an einen an dem Behälter (i) befestigten Hebel (18) festgehakt ist, während der Spannapparat (2o) ausgelöst wird, wenn der Hauptbehälter entleert werden soll, um an der Nase (39) der Drahtseilscheibe (26) befestigt zu werden, zu dem Zweck, den Sammelbehälter durch die Pressen hochschwenken zu können, damit das, offene hintere Ende des Hauptbehälters frei gemacht wird.
DEA1165A 1949-04-29 1950-03-31 Muellabfuhrwagen Expired DE808336C (de)

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ID=19907121

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DEA1165A Expired DE808336C (de) 1949-04-29 1950-03-31 Muellabfuhrwagen

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DE (1) DE808336C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134331B (de) * 1957-05-20 1962-08-02 Otto Ballert Stopfmuellwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1134331B (de) * 1957-05-20 1962-08-02 Otto Ballert Stopfmuellwagen

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