DE808155C - Verschluss fuer den Deckel von Essentraegern - Google Patents

Verschluss fuer den Deckel von Essentraegern

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DE808155C
DE808155C DEP32892D DEP0032892D DE808155C DE 808155 C DE808155 C DE 808155C DE P32892 D DEP32892 D DE P32892D DE P0032892 D DEP0032892 D DE P0032892D DE 808155 C DE808155 C DE 808155C
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DE
Germany
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lid
rib
clamping piece
bracket
closure according
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Expired
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DEP32892D
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English (en)
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Aluminiumwerke Goettingen GmbH
Original Assignee
Aluminiumwerke Goettingen GmbH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J47/00Kitchen containers, stands or the like, not provided for in other groups of this subclass; Cutting-boards, e.g. for bread
    • A47J47/14Carriers for prepared human food

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Verschluß für den Deckel von Essenträgern Die Erfindung bezieht sich auf Essenträger, die von der werktätigen Bevölkerung z. B. in der Aktentasche mit zur Arbeitsstätte genommen werden. Solche Essenträger haben meist ovalen Grundriß und sind in der Regel aus Reinaluminiumblech gefertigt. Der Deckel solcher Essenträger muß leicht abzunehmen und aufzusetzen, dabei aber gut verschließbar sein. Auch müssen alle Teile leicht gereinigt werden können.
  • Die Erfindung bezweckt, den Verschluß für den Deckel von Essenträgern so auszubilden, daß der Deckel mit größter Sicherheit das Gefäß in jeder Lage zuverlässig und dicht abschließt. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, den Deckelverschluß so auszubilden, daß er einfach herzustellen, in seinem Aufbau übersichtlich und auch leicht zu handhaben ist.
  • Dies ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß ein den Gefäßrand hintergreifender, über den lose auflegbaren Deckel reichender Bügel vorgesehen ist, an dem ein drehbarer Knopf gelagert ist, dessen Unterteil als Spannstück für den Deckel ausgebildet ist. Dabei ist der Deckel mit einer Rippe und das Spannstück an seiner Unterseite mit schrägen Anlaufflächen versehen, die durch Drehung des Knopfes einen Druck gegen die Rippe ausüben und den Deckel festklemmen, der in bekannter Weise unter Zwischenschaltung eines Gummirings dem Gefäßrand aufliegt. Vorteilhaft gehen die Schrägflächen des Spannstücks in ebene Ringflächen über, in denen flache Ausnehmungen für das Einrasten der Rippe des unter Spannung stehenden Deckels vorgesehen sind.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung ödes in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei- , Spiels.
  • Fig. r zeigt in senkrechtem Schnitt den Verschluß, den Deckel, die Dichtung und den oberen Gefäßrand in voneinander getrennter Lage;, Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die gleichen Teile nach dem Zusammensetzen, aber vor der Spannung des Deckels; Fig. 3 zeigt den verspannten Deckel nach der Betätigung des Verschlusses in der gleichen Darstellungsweise wie in Fig. 2; Fig.4 ist eine Draufsicht auf den Essenträger mit verschlossenem Deckel; Fig.5 bis 7 zeigen den Verschluß in drei verschiedenen Stellungen, nämlich geöffnet, während des Verschließens und im verschlossenen Zustand; Fig.8 zeigt die Unterseite des Spannstücks. Auf der Randlippe 2 des Gefäßes i ist der Deckel 3 unter Zwischenschaltung eines Dichtungsrings 4 lose auflegbar. In seiner Mitte weist der schwach gewölbte Deckel 3 eine Längsrippe 5 auf.
  • Der Bügel 6 greift mit seinen Enden unter den Gefäßrand 2 und hat in seiner Mitte ein Loch, in welchem der zweiteilige Drehknopf 7 aus Kunstharz drehbar ist. Der obere Teil des Knopfes 7 hat die Form eines Schaltknebels. Der untere Teil 8 ist als Spannstück ausgebildet und weist eine ringförmige Basis auf. Wie Fig.8 erkennen läßt, ist diese Ringfläche in vier Quadranten unterteilt, die abwechselnd von Schrägflächen 9 und gegen die Rippe 5 anliegenden Druckflächen io gebildet werden, in denen flache Ausnehmungen i i für das Einrasten der Rippe vorgesehen sind. Ein Griff 12 ist schwenkbar an dem Bügel 6 befestigt.
  • Die Wirkungsweise des Deckelverschlusses ist folgende: Nach dem Auflegen des Deckels 3 wird der Bügel 6 von der Seite aufgeschoben, wobei seine Enden unter den Rand 2 des Gefäßes greifen. Der Drehknopf 7 und das Spannstück 8 befinden sich dabei in der aus Fig. 2 und Fig. 5 ersichtlichen Stellung. Durch Drehen des Knebels 7 um 45° kommt das Spannstück 8 zunächst in die in Fig. 6 gezeichnete Stellung, in welcher die Schrägflächen g gegen die Rippe 5 anlaufen. Bei der weiteren Drehung wird die Rippe unter Spannung des Deckels niedergedrückt, bis die in Fig. 3 und 7 gezeichnete Verschlußstellung erreicht ist. In dieser Stellung, die nach einer Drehung um 9o° erreicht wird, rastet die Rippe 5 in flachen Ausnehmungen i i der Druckflächen io. Auf diese Weise wird der Deckel fest gegen den Gefäßrand gepreßt und ein ungewolltes Lösen des Deckelverschlusses mit Sicherheit verhindert. Die Öffnung geschieht auf einfache Weise durch Rückdrehung des Knebels 7 um 9o°. Hiernach kann der Bügel 6 nach der Seite abgezogen und der Deckel 3 ohne Schwierigkeit abgenommen werden.
  • Die Teile 7 und 8 bestehen zweckmäßig aus Kunstharz, alle übrigen Teile aus Reinaluminium. Zwischen den Teilen 7 und 8 verbleibt eine Ringnut, in welche das Blech des Bügels 6 eingreift und so das Lager des Drehknopfs bildet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschluß für den Deckel von Essenträgern, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Gefäßrand (2) hintergreifender, über den lose auflegbaren Deckel (3) reichender Bügel (6) vorgesehen ist, an dem ein drehbarer Knopf (7) gelagert ist, dessen Unterteil (8) als Spannstück für den Deckel ausgebildet ist.
  2. 2. Deckelverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) eine Rippe (5) und das Spannstück (8) an seiner Unterseite schräge Anlaufflächen (9) aufweisen, die durch Drehung des Knopfs (7) einen Druck gegen die Rippe ausüben und den Deckel festklemmen.
  3. 3. Deckelverschluß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Anlaufflächen (9) in ebene Druckflächen (io) übergehen, in denen flache Ausnehmungen (i i) für das Einrasten der Rippe (5) des unter Spannung stehenden Deckels vorgesehen sind.
  4. 4. Deckelverschluß nach den Ansprüchen x bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf (7) vorzugsweise aus Kunstharz in Form eines Schaltknebels ausgebildet und mit dem ebenfalls aus Kunstharz bestehenden Spannstück (8) derart verbunden ist, daß das Blech des Bügels (6) in eine zwischen beiden Teilen verbleibende Ringnut eingreift und so das Lager des Drehknopfs bildet.
  5. 5. Deckelverschluß nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ringfläche an der Unterseite des Spannstücks (8) in vier Quadranten aufgeteilt ist, die abwechselnd von Schrägflächen (9) und von die Rippe (5) des Deckels niederhaltenden Druckflächen (io) gebildet werden, in denen Rasten (ii) vorgesehen sind.
  6. 6. Deckelverschluß nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Griff (i2) des Essenträgers an dem den Drehknopf (7) tragenden Bügel (6) schwenkbar befestigt ist.
DEP32892D 1949-02-01 1949-02-01 Verschluss fuer den Deckel von Essentraegern Expired DE808155C (de)

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DE808155C true DE808155C (de) 1951-07-12

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