DE80760C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B1/00—Vices
- B25B1/06—Arrangements for positively actuating jaws
- B25B1/10—Arrangements for positively actuating jaws using screws
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Schraubstöcken, welche es ermöglicht,
nach Einspannung des Gegenstandes zum Schlufs noch einen nach Mafsgabe der, Wirkung
von Differentialschrauben verstärkten Anzug herbeizuführen. Die Einrichtung besteht
aus einer schraubenförmigen Ausbildung der unteren Fläche des Spindelkopfes und einem
lose auf dem Schaft der Spindel sitzenden Ring, dessen der unteren Fläche des Spindelkopfes
gegenüber liegende Fläche ebenfalls schraubenförmig gestaltet ist, und welcher aufserdem
einen in die Bahn der zum Drehen der Spindel dienenden, in der üblichen Weise im Spindelkopf
verschiebbaren Handhabe vorspringenden Ansatz besitzt. Letzterer befindet sich jedoch
in solchem Abstand von dem Spindelkopf, dafs der niedrigere der beiden ungleich hohen
Knöpfe der Handhabe an dem Ansatz vorbeipassiren kann. Die beiden Schraubenflächen
am Spindelkopf und dem Ring haben dieselbe Ganghöhe, jedoch ist dieselbe an sich etwas
kleiner als diejenige des Spindelgewindes.
Es zeigen:
Fig. ι und 2 den ganzen Schraubstock,
Fig. 3 und 4 die Spindel mit Handhabe und Ring,
Fig. 5 und 6 den Ring in besonderer Darstellung.
Die untere Fläche des Spindelkopfes k ist als Schraubenfläche d abgedreht. Zwischen
dem Spindelkopf und den Unterlagscheiben B und C, Fig. 2, ist auf der Spindel s ein Ring A
angeordnet, welcher mit der einen Ringfläche an der oberen Unterlagscheibe B anliegt, während
die zweite Ringfläche ebenfalls mit einer Schraubenfläche d\ Fig. 5, versehen ist. Die
beiden Schraubenflächen d und άΛ haben dieselbe
Ganghöhe pl\ diese Ganghöhe ist etwas
kleiner als die Ganghöhe ρ des Spindelgewindes.
Der Ring A besitzt einen Ansatz a, welcher
derart vorspringt, dafs er in der Bahn der Handhabe H, Fig 2, liegt. Letztere hat zwei
verschieden hohe Knöpfe b und bl. Die Höhe
des einen Knopfes ist derart bemessen, dafs er durch den zwischen dem Spindelkopf k und
den Ansatz α vorhandenen freien Raum hindurchgehen kann.
Die Benutzung und Wirkung der Einrichtung ist folgende:
Der Handgriff·if wird zunächst in die aus
Fig. 4 ersichtliche Lage gebracht, so. dafs also die Griffstange am Ansatz α anliegt. Der Absatz
der Schraubenfläche d hat alsdann die in Fig. 3 und 4 durch f bezeichnete Lage, während
sich der Absatz der Schraubenfläche d1 des Ringes A bei g befindet, und es liegen
somit die beiden Schraubenflächen d und d1
nur in einem diesem Abstand zwischen den beiden Absätzen entsprechend verminderten
Umfang an einander an.
Indem man das Werkstück zwischen die Klemmbacken hält, wird das Einspannen in
ganz gewöhnlicher Weise durch Herumdrehen der Handhabe H bewerkstelligt, welche hierbei
den Ring A einfach mitnimmt. Ist das Werkstück eingespannt, so wird die Handhabe H
in dem Spindelkopf verschoben, bis der niedrige Knopf b den Spindelkopf berührt (Fig. 2).
Die Handhabe wird hierbei so gestellt, dafs der Knopf b mit seiner grofsen Achse zum
Ansatz α parallel steht. In dieser Stellung kann
der Knopf b an dem Ansatz α vorbeigehen. Es wird nun die Spindel s mittelst der Handhabe
für sich weitergedreht, während der Ring A zufolge seiner Reibung an der Scheibe B
stehen bleibt. Bei der Weiterdrehung der Spindel nähert sich der Absatz /der Schraubenfläche
d am Spindelkopf dem Absatz g der Schraubenfläche d1 am Ring A, und dieses
Gleiten der Schraubenfläche d auf der Schraubenfläche d1 hat zur Folge, dafs die Spindel s
jetzt so wirkt, als ob die Ganghöhe ihres Gewindes= ρ—ρ 'wäre. Entsprechend dieser
auf die Differenz der Ganghöhe ρ und pl
herabgeminderten Axialbewegung wird eine im umgekehrten Verhältnifs vergröfserte Druckwirkung
erzielt. Diese Differentialwirkung der Spindel währt so lange, bis der Absatz f den
Absatz g erreicht. Im Hinblick darauf jedoch, dafs der ursprüngliche Abstand der beiden
Absätze über einen Viertelkreis beträgt, dürfte eine vollständige Ausnutzung dieser Differentialwirkung
in der Praxis nur sehr selten vorkommen.
Um beim Oeffnen des Schraubstockes zu verhindern, dafs der Absatz f sich über den
Absatz g hinweg zurückdreht, was jedesmal einen Schlag herbeiführen würde, ist der zweite
Knopf bl der Handhabe so hoch bemessen, dafs er überhaupt nicht am Ansatz a des
Ringes A vorbeigeht. Es kann daher beim Oeffnen des Schraubstockes die Handhabe nach
Belieben an dem einen oder anderen Ende angefafst werden.
Der Schraubstock kann übrigens auch wie ein gewöhnlicher Schraubstock benutzt werden.
In diesem Falle ist es nur erforderlich, gleich zu Beginn des Anziehens den Knopf b am
Ansatz α vorbeigehen zu lassen. Es kommen dann die Absätze f und g sofort zur gegenseitigen
Anlage und es bildet dann der Ring A gleichsam ein Ganzes mit dem Spindelkopf.
Statt der je einen Schraubenfläche am Spindelkopf und dem Ring könnte letzterer mit einem
Muttergewinde versehen und ein Gewinde von gleicher Ganghöhe an der Aufsenfläche des
Spindelkopfes selbst angeordnet sein. Die Ganghöhe dieser Gewinde müfste wiederum
kleiner sein als diejenige des Spindeigewindes und, damit am Schlufs der Einspannung die
Differentialwirkung herbeigeführt werden kann, darf der Spindelkopf bei derjenigen Lage, in
welcher die Mitnahme des Ringes erfolgt, nur so weit in den Ring eingeschraubt werden,
dafs zuletzt noch ein selbstständiges Einschrauben des Spindelkopfes in den Ring stattfinden
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schraubstock, dadurch gekennzeichnet, dafs der Spindelkopf (k) und der lose auf dem Spindelschaft sitzende Ring(A) sich in Schraubenflächen (dd1) von unter sich gleicher, dem Spindelgewinde gegenüber jedoch kleinerer Ganghöhe berühren, und dafs an dem Ring (A) ein in der Bahn der Handhabe (H) liegender Ansatz (a) angebracht ist, welcher dem einen Knopf (b) derselben den Durchgang gestattet, zum Zwecke, am Schlufs der Einspannung eine nach Mafsgabe der Wirkung von Differentialschrauben verstärkte Spannwirkung herbeizuführen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80760C true DE80760C (de) |
Family
ID=353288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80760D Active DE80760C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80760C (de) |
-
0
- DE DENDAT80760D patent/DE80760C/de active Active
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