DE807325C - Presskorkplatten, insbesondere zur Herstellung von Presskorkparkett - Google Patents

Presskorkplatten, insbesondere zur Herstellung von Presskorkparkett

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DE807325C
DE807325C DEP49333A DEP0049333A DE807325C DE 807325 C DE807325 C DE 807325C DE P49333 A DEP49333 A DE P49333A DE P0049333 A DEP0049333 A DE P0049333A DE 807325 C DE807325 C DE 807325C
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DELMENHORSTER PRESSKORKWERKE A
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DELMENHORSTER PRESSKORKWERKE A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/10Flooring or floor layers composed of a number of similar elements of other materials, e.g. fibrous or chipped materials, organic plastics, magnesite tiles, hardboard, or with a top layer of other materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Preßkorkplatten zur Herstellung des sogenannten Preßkorkparketts bestehen aus Körkschrot und Bindemitteln. Zur Verlegung dieser Platten 'als Preßkorkparkett wurden diese bisher mit einer geschliffenen, gesägten oder mit einem Bandmesser geschnittenen Verlegeunterfläche geliefert.
  • Solche Preßkorkplatten arbeiten als gewachsenes Naturprodukt auch nach der Verlegung, wenn auch nur in ganz geringem Umfange, weiter. Vor allem behält das damit hergestellte Preßkorkparkett die Elastizität des Korkes, was zur Folge hat, daß Eindrücke auf dem Preßkorkparkett nach einer ge-, wissen Zeit wieder verschwinden, was bei anderen Bodenbelägen bekanntlich nicht der Fall ist.
  • Dieser Umstand, daß Preßkorkparkett auch nach der Verlegung noch lebt, also sich durch äußere, insbesondere klimatische Verhältnisse verändert bzw. arbeitet, hat jedoch den Nachteil, daß es schwerer zu verlegen ist als die meisten der übrigen Bodenbeläge. Es müssen Spezialkitte und Verlegungsmethoden angewendet werden, um ein nachträgliches Loslösen der Platten von der Unterlage zu vermeiden.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, diese Übelstände zu beheben. Sie besteht darin, daß die Unterseite der Preßkorkplatten mit einer Vielzahl von insbesondere rasterförmig angeordneten Erhöhungen und Vertiefungen versehen ist. Dadurch wird die Verklebungsfläche bis zu einem Mehrfachen der gesägten, geschliffenen oder gemesserten Fläche erhöht. Man erzielt eine bedeutend bessere Haftfähigkeit, die auch beim Arbeiten des Preßkorks die Lösung von der Unterfläche unterbindet.
  • Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen Ausbildung der Preßkorkplatten.
  • Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Preßkorkplatte schaubildlich in Unteransicht, Abb. 2 in bedeutend vergrößertem Maßstäbe im Querschnitt eine Preßkorkplatte, Abb. 3 mehrere verschiedene Ausführungsformen der Ausbildung der Unterfläche der Preßkorkplatte.
  • Die in bekannter Weise aus Korkschrot und Bindemitteln hergestellte Preßkorkplatte a ist erfindungsgemäß an ihrer Unterseite mit einer Vielzahl von insbesondere rasterförmig angeordneten Erhöhungen b und dazwischenliegenden Vertiefungen c versehen. Diese rasterförmig angeordneten Erhöhungen werden insbesondere durch eine Unterteilung der Plattenunterfläche durch Pressung oder mechanische Bearbeitung hergestellt. Die nach Art eines Rasters bewirkte Unterteilung bzw. die Erhöhurigen können, wie in Abb. 2 in größerem Maßstäbe dargestellt, beispielsweise durch runde, halbkugelige Noppen d gebildet werden. Diese können beliebige geometrische Gestaltung besitzen, beispielsweise, wie in Abb. 3 dargestellt, quadratisch, dreieckig oder auch rippenförmig ausgebildet sein, gegebenenfalls ovale Form besitzen. Es ist möglich, sie scharfkantig auszubilden.
  • Die Unterfläche der Preßkorkplatte bildet also jetzt einen sogenannten Verlegeraster, der insbesondere auch netzförmig ausgebildet sein kann. Beispielsweise wäre die Herstellung dieses Rasters auch durch ein netzförmiges Eindrücken der Unterfläche möglich. In Abb. 3 ist e der Fußboden und t die Klebemasse.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Preßkorkplatten, insbesondere zur Herstellung von Preßkorkparkett, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Preßkorkplatten (a) mit einer Vielzahl von vorzugsweise rasterförmig angeordneten Erhöhungen (b) und Vertiefungen (c) versehen ist, um durch Vergrößerung der Grundfläche eine bessere Haftfähigkeit beim Verlegen der Platten mittels Klebemitteln zu erzielen.
  2. 2. Preßkorkplatten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfläche der Platten vorzugsweise durch Pressung oder mechanische Bearbeitung vielfach unterteilt ist.
  3. 3. Preßkorkplatten nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Art eines Rasters bewirkte Unterteilung der Unterfläche durch kleine Erhebungen (b) in Noppenform in beliebiger geometrischer Gestaltung, vorzugsweise quadratischer, runder, ovaler oder rechteckiger Form, gebildet ist.
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