DE80694C - - Google Patents
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- DE80694C DE80694C DENDAT80694D DE80694DA DE80694C DE 80694 C DE80694 C DE 80694C DE NDAT80694 D DENDAT80694 D DE NDAT80694D DE 80694D A DE80694D A DE 80694DA DE 80694 C DE80694 C DE 80694C
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- DE
- Germany
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- syrup
- tubs
- washing
- tub
- sugar
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B30/00—Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/04—Separating crystals from mother liquor
- C13B30/08—Washing residual mother liquor from crystals
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D11/00—Solvent extraction
- B01D11/02—Solvent extraction of solids
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Confectionery (AREA)
- Jellies, Jams, And Syrups (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Auswaschen von unreinem Zucker, namentlich Rohzucker und Füllmasse, nach
Patent Nr. 31486 ist bisher entweder die in diesem Patent beschriebene Einrichtung oder
die nach dem zugehörigen Patent Nr. 43484 ausgeführte Auswaschbatterie angewendet worden.
Während nach Patent Nr. 31486 der auszuscheidende
Syrup von so geringer Reinheit sein soll, dafs er der Melasse fast gleichkommt, hat nach Angabe des Patentinhabers die Erfahrung
gezeigt, dafs die Arbeit unter Benutzung der zugehörigen Auswaschbatterie nach Patent Nr. 43484 einen Syrup liefert, dessen
Reinheit nur selten unter, meistens aber über 70 pCt. beträgt, welcher also Melasse noch
nicht darstellt.
Der Grund für diesen Mangel ist hauptsächlich irt zweierlei Umständen zu suchen:
Erstens ist im Syrupraum der Wannen eine erhebliche Vermischung der nach einander eintretenden
Waschsyrupe unvermeidlich, besonders dann, wenn das rechtzeitige Schliefsen der Absperrventile
versäumt wird.
Zweitens leidet die Genauigkeit der Arbeit durch die in den Zellen häufig auftretende
Schaumbildung. Diese wird nicht selten so bedeutend, dafs der Inhalt der einzelnen Zellen,
obgleich sie bis zum Rande vollgepumpt worden sind, bei Weitem nicht ausreicht, um
allen Wannen den ihnen zukommenden Syrup zuzuführen.
Infolgedessen werden entweder einige Wannen, welche ohne Waschsyrup geblieben sind, im
Waschprocefs übersprungen, oder man giebt ihnen den Syrup der nächstfolgenden Zelle als
Waschflüssigkeit; in beiden Fällen tritt eine Unregelmäfsigkeit in der Arbeit ein, welche
schliefslich in der Zusammensetzung des ausgeschiedenen Syrups ihren Ausdruck findet.
Je schärfer die Trennung der Waschsyrupe bewirkt wird, um so geringer kann einerseits
die Zahl der Waschungen sein und umsomehr nähert sich andererseits die Qualität des ausgeschiedenen
Syrups derjenigen der Melasse.
Die schärfere Trennung der Waschsyrupe läfst sich erreichen, wenn man von jedem
Waschgefäfs ein der Menge des aufgegebenen Waschsyrups genau entsprechendes Quantum
abzieht, und dies ist wiederum nur möglich, wenn man die Waschsyrupe von Wanne zu
Wanne, also ohne den Weg über das Zellengefäfs, sich weiter bewegen läfst.
Dieser Voraussetzung entspricht die in der Zeichnung dargestellte neue Einrichtung. Fig. 1
zeigt einen Grundrifs, Fig. 2 eine Ansicht dieser Einrichtung, Fig. 3 veranschaulicht die Construction
eines zugehörigen Schwimmerventils.
Die hier skizzirte Anlage besteht aus 24 Wannen O1 a2 bis a2i (s. Grundrifs Fig. 1), von
denen je sechs in vier Terrassen aufgestellt sind. In der Ansicht (Fig. 2) ist nur die erste, aus ax
bis aü ' bestehende Reihe von Wannen sichtbar,
da die übrigen drei Wannenreihen hinter derselben in gleicher Höhe stehen, also verdeckt
werden. Es sei hier gleich eingeschaltet, dafs sich auch zwei oder mehrere Anlagen mit einander
combiniren lassen, derart, dafs immer
die gleichartigen, d. h. in demselben Stadium des Waschprocesses befindlichen Wannen mit
einander verbunden sind. Es seien die Wannen einer zweiten Anlage mit B1 B2 B3 . . . und die
einer dritten Anlage mit C1C2C3 ... bezeichnet
; es würden dann mit einander verbunden sein bezw. zusammen arbeiten A1 B1 C1, A2 B2C2,
A3 B3 C3 u. s. f.
Der Einfachheit halber möge aber die hier zu beschreibende Einrichtung aus einer Anlage
bestehen.
Die unter sich gleichen Wannen haben im wesentlichen die bekannte Construction der
sogen. Nutschen, wie sie zum Reinigen des Strontiumsaccharats und zum Waschen des
Rohzuckers nach den oben erwähnten Patenten schon längst im Gebrauch sind. Der zu
waschende Rohzucker liegt auf dem Siebboden der Wanne, unter ihm befindet sich der Syrupraum,
in welchem durch Verbindung mit dem Recipienten R einer Luftpumpe ein luftverdünnter
Raum hergestellt werden kann. Zu diesem Zwecke ist der Syrupraum durch einen
Dreiweghahn I1 i2 Z3 ... mit dem gemeinschaftlichen
Entluftungsrohr // verbunden, welches zu dem Recipienten jR führt, aus dem die
Luftpumpe saugt und dessen Luftverdünnung sich nach Bedarf erhöhen und vermindern läfst.
Die dritte kleinere Bohrung des Hahnes i dient zum Einlassen von Luft in den Syrupraum
nach Aufhebung seiner Verbindung mit dem Recipienten. In das Rohr / / kann infolge
eines selbstthätigen Schwimmerventilverschlusses (Fig. 3) nur Luft, niemals aber Syrup gelangen.
Das Schwimmerventil ist so eingestellt, dafs die Verbindung des Syrupraumes mit dem
Rohr / / in dem Augenblick aufgehoben wird, in welchem das ganze abzuziehende Syrupsquantum
in den Syrupraum eingetreten ist. Mit Ausnahme der untersten Wannena6ax , α,8 a.2i
sind alle Wannen am tiefsten Punkt des Syrupraumes mit einem zum Ablassen des Syrups
dienenden Dreiweghahn Ji1 h2 h3 . .. versehen,
durch welchen, je nach Stellung des Kükens, der Waschsyrup der einen Wanne entweder
auf die nächstfolgende tieferstehende oder aber behufs Ausscheidung aus der Batterie in das
zum Mefsgefäfs führende Rohr α α gelassen werden kann. Aus den untersten Wannen
wird der Waschsyrup mittelst Pumpen oder mittelst comprimirter Luft durch die Rohre
CId1 d2 d3 in die folgenden Wannen a7 al3 a19 U1
befördert.
Die Arbeit gestaltet sich bei dieser Einrichtung wie folgt:
Angenommen, es seien die Wannen Ci1 bis a18
mit Rohzucker gefüllt und befinden sich in dem der Natur der Arbeitsweise entsprechenden
Stadium des Waschprocesses.
Wanne ais enthalte einen Syrup von 63 pCt.
Reinheit, welcher ausgeschieden werden soll. Man läfst das auszuscheidende Quantum Syrup
in ein für alle Wannen dienendes Mefsgefäfs und schliefst nach geschehener Füllung wieder
die Verbindung mit demselben.
Wanne #,, in welcher sich der im Waschprocefs
am meisten vorgeschrittene Zucker befindet, erhält nun Deckkläre. Auf jede der übrigen Wannen a2 bis als wird der Syrup
der vorhergehenden Wanne gelassen, und zwar auf a2 bis aü, as bis a12, a14 bis ais einfach
durch entsprechende Stellung der Hähne /I1
auf αΊ und a13 mit Hülfe der Syruppumpen s,
oder comprimirter Luft durch d und J1 bei
entsprechender Stellung der Hähne h6 und Zz12.
Nachdem alle Wannen die für sie bestimmte Menge Syrup erhalten haben, werden die
Wannen Ci1 bis ais durch die Dreiweghähne i
mit dem Rohr / / bezw. dem Recipienten R verbunden, die Verbindungen aber nur so lange
erhalten, bis die Oberfläche des Zuckers syru.pfrei zu werden beginnt. Alsdann werden die
Dreiweghähne i so gestellt, dafs die Verbindung des Syrupraumes mit der äufseren Luft hergestellt
wird.
Inzwischen ist Wanne alf) mit Rohzucker
gefüllt worden, sie erhält in der schon beschriebenen Weise den Syrup von Wanne als,
ais den Syrup von Wanne α]Ί . . ., a2 den
von flj, während ax wieder eine Deckkläre erhält.
Ist der Zucker in Wanne a{ bis unten hin weifs (nett), so wird sie entleert, um alsbald
wieder mit Rohzucker gefüllt zu werden. Nunmehr ist der Zucker in a2 so weit vorgereinigt,
dafs er mit Deckkläre nett gedeckt wird, während von Wanne a,9 der unreinste Syrup
ausgeschieden wird.
Es werden somit alle Wannen der Reihe nach weifs (nett) gewaschen, dann entleert und
wieder gefüllt, während gleichzeitig der erstablaufende unreinste Syrup der letzten Wanne
bezw. der zuletzt mit Rohzucker gefüllten Wanne ausgeschieden und dem Kreislauf entzogen
wird.
Es gewährt diese Art der Arbeit aufser den bereits genannten Vortheilen auch noch den,
dafs der gewaschene Zucker in kleineren, die Continuität des Raffinationsbetriebes fördernden
Mengen zur weiteren Verarbeitung gelangt, und zwar in etwa einer Stunde der Inhalt von einer
bis vier Wannen, je nach der Ausdehnung der Anlage, während bei der Steffen'sehen Einrichtung
(Patent Nr. 31486 und Nr. 43484) bekanntlich der Inhalt einer ganzen, aus 20 und
mehr Wannen bestehenden Batterie auf einmal dem Betriebe übergeben werden mufs.
Es ist selbstverständlich, dafs überall da, wo in vorstehender Beschreibung von Hähnen die
Rede ist, anstatt derselben jede beliebige andere Verschlufsvorrichtung angewendet werden kann
und dafs die Dreiweghähne h und i durch je zwei einzelne Verschlufsvorrichtungen ersetzt
werden können.
Claims (1)
- Pat ent-Anspruch:Neuerung an Batterien zum systematischen Auswaschen von unreinem Zucker, bestehend in der treppenartigen Anordnung der Waschgefäfse oder Wannen (A1 bis Ae), einer zugehörigen Rohrleitung, welche nur an der untersten Wanne mit einer Pumpe (S) oder einer gleichwertigen Vorrichtung zum Heben mittels Druckluft versehen ist, und in der Anordnung eines Schwimmerventilverschlusses (Fig. 3) am Nutschrohr der Wannen, welcher das Nutschrohr schliefst, sobald eine bestimmte Menge Syrup abgesaugt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80694C true DE80694C (de) |
Family
ID=353226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80694D Active DE80694C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80694C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968452C (de) * | 1951-11-16 | 1958-02-20 | Dr Heinrich Ratte | Verfahren zur Trennung von Fluessigkeiten bzw. Stoffen durch Kristallisation |
-
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- DE DENDAT80694D patent/DE80694C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968452C (de) * | 1951-11-16 | 1958-02-20 | Dr Heinrich Ratte | Verfahren zur Trennung von Fluessigkeiten bzw. Stoffen durch Kristallisation |
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