DE80665C - - Google Patents

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DE80665C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M3/00Construction of cranks operated by hand or foot
    • B62M3/02Construction of cranks operated by hand or foot of adjustable length
    • B62M3/04Construction of cranks operated by hand or foot of adjustable length automatically adjusting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Oktober 1894 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine aus einzelnen Theilen zusammengesetzte und in ihrer Länge verstellbare Tretkurbel, welche sich besonders für Fahrräder eignet, die jedoch auch beliebig anders verwendbar ist.
Obgleich diese Kurbel zusammengesetzt und in ihrer Länge verstellbar ist, was durch eine Zahnstange geschehen kann, beschreibt sie eine Kreisbahn, ähnlich oder doch fast ähnlich derjenigen, welche eine gewöhnliche, in ihrer Länge feste Kurbel beschreibt. Sie vermehrt die Ausnutzung der auf sie ausgeübten Kraft in der Weise, dafs sie sich selbstthä'tig während des wirksamen Theiles ihrer Bahn allmälig verlängert, dagegen sich in derselben Weise auf dem unwirksamen todten Theil ihrer Bahn, also durch den beim Aufgange entstehenden Gegendruck · zusammenzieht.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Anwendung der neuen Kurbel als Tretkurbel bei Fahrrädern.
Es ist Fig. ι eine Seitenansicht der verstellbaren Kurbel.
Fig. 2 ist ein theilweiser Horizontalschnitt nach 1-2 der Fig. 1.
Auf der Tretkurbelachse A, welche sich in bekannter Weise in dem Hülsenkopf a des Radgestelles bewegt, sind die beiden in ihrer Länge verstellbaren Kurbeln B und B1 angeordnet. Beide Kurbeln sind sich in allen ihren Theilen gleich und in derselben Weise diametral aufgesetzt wie die gewöhnlichen, in ihrer Länge festen Kurbeln.
Die neue Kurbel setzt sich zusammen aus dem auf der Achse A sitzenden Theile b und aus vier anderen Theilen bl b2 b3 b4 von gleicher Länge und in der gleichen Weise unter sich und mit dem Theil b verbunden, welcher zu diesem Zwecke zwei Bohrungen 1 und 2 besitzt. Die Gelenke 1, 2, 3, 4 und 5 sind alle von derselben Beschaffenheit. Sie können bestehen aus einem Lager d, zusammengesetzt aus dem Theile d\ in den sich der Theil d2 schraubt. Diese Lagertheile umschliefsen zwei Reihen Kugeln cc1, welche in den für sie bestimmten Rillen laufen, und zwar sowohl im Theile b, wie in den anderen Theilen bl b2 b3 und δ4. Eine Gegenmutter e hält das Lager d in der Stellung. Durch diese Anordnung wird die Reibung eine äufserst geringe und man hat nicht die schädliche Drehung zu befürchten, welche durch den Druck auf die Fufstritte 5 auf die Theile b1 b2 b3 und b* entsteht.
Jeder der Theile bl und b2 ist mit einem Zahnsector s und sl versehen. Dieselben stehen im Eingriff und sichern dadurch ständig die symmetrische Lage der Theile b1 b3 und b2 b* zu dem Theile b auf der Achse A.
Bei 5, also dem äufsersten Theile der Kurbel, ist die mit zwei Zahnstangen C^C2 versehene Kurbelschleife C angelenkt. Diese kommt bei der Drehung abwechselnd mit ihren halbrunden Schleifenenden an dem Lager f anzuliegen, welches letztere ebenfalls mit Kugeln auf dem Theile b der Kurbel läuft. Auf dieselbe Weise ist ein Getriebe F gelagert, das jedoch nur an einem Theile
seines Umfanges mit Zähnen versehen ist, und das durch einen am Gestell des Rades sitzenden Arm G festgehalten wird. .
Die Bewegungsvorgänge und Stellungen der einzelnen Glieder sind am besten aus der Fig. ι ersichtlich.
Durch die auf die Tretkurbel 5 ausgeübte Druckwirkung bewegt sich die Kurbel im Sinne des Pfeiles bei χ unter gleichzeitigem Eingriff des Getriebes Fin die Zahnstange C1. Dieser Eingriff dauert bis zum letzten Zahn des Getriebes F, also bis zu der in der Zeichnung Fig. 1 oben ganz fein eingezeichneten Stellung der Kurbel. Jetzt ergreift das Getriebe F die Zahnstange C2 und zieht damit bei gleichzeitigem allmäligen Mitnehmen der Kurbel diese wieder in die frühere Lage bis zum Lager f zurück. Man sieht also, dafs sich die Kurbel in derselben Weise verlängert und verkürzt. Ihre gröfste Länge besitzt . sie beim Niedergange, also auf der wirksamen Seite ihrer Bahn, während sie auf der unwirksamen Seite verkürzt ist. Man sieht auch ferner, dafs die Bahn des Fufstrittes wie früher auch eine Kreisbahn ist. Da die Wirkungsweise beider Kurbeln auf den Seiten des Rades die gleiche ist, so wird sich immer eine in ihrer gröfsten Länge befinden, wenn die andere am meisten verkürzt ist.
. Durch das Kettenrad H wird in bekannter Weise die Bewegung auf das Triebrad des Fahrrades übertragen.
Diese zusammengesetzte Kurbel kann aufser dem ' angegebenen Beispiel zu allen möglichen anderen Zwecken Verwendung finden, indem auch die einzelnen Theile eine entsprechende, für den Zweck angepafste Veränderung erfahren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Tretkurbel mit während der Drehung sich ändernder Länge für Fahrräder und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein den Fufstritt tragender, mit zwei Zahnstangen ausgerüsteter Bügel (C1 C2) sich während der Kurbeldrehung durch Eingriff in ein feststehendes, concentrisch zur Kurbelwelle liegendes, auf einem Theil seines Umfanges gezahntes Rad (F) verschiebt und die Fufstritte durch Gelenkverbindung (bl b'2 bB b*) mit dem Kurbelarm verbunden sind, zu dem Zwecke, die Kurbellänge während des wirksamen Theiles des Weges zu verlängern, während des unwirksamen Theiles zu verkürzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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