DE806045C - Verbunddecke - Google Patents

Verbunddecke

Info

Publication number
DE806045C
DE806045C DE1949B0000130 DEB0000130D DE806045C DE 806045 C DE806045 C DE 806045C DE 1949B0000130 DE1949B0000130 DE 1949B0000130 DE B0000130 D DEB0000130 D DE B0000130D DE 806045 C DE806045 C DE 806045C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light beam
ceiling
web
composite
reinforcement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949B0000130
Other languages
English (en)
Other versions
DE1619854U (de
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Boelkow
Dipl-Ing Walther Pieckert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB1942D priority Critical patent/DE821110C/de
Priority to DE1949B0000130 priority patent/DE806045C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE806045C publication Critical patent/DE806045C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/29Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Verbunddecke Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbunddecke, deren tragende Teile aus Stahlprofilen und damit verbundenem Beton bestehen. Die Erfindung besteht zunächst darin, daß die steife Bewehrung der die Deckenträger bildenden Verbundbalken bzw. -rippen ein den oberen Teil des Verbundbalkens frei lassender Leichtträger ist und daß der tragende Querschnitt der Gesamtbewehrung, zu der außer der steifen in weiterer Erfindung zusätzlich eine schlaffe Bewehrung gehören kann, überwiegend in der Zugzone des Verhundbalkens bzw. der -rippe liegt. Bei der erfindungsgemäßen Art der Bewehrung eines Verbundträgers wird kaum mehr Eisen gebraucht, als für eine nur schlaffe Bewehrung eines Deckenträgers sonst notwendig ist. Die Leichtträger als steife Bewehrungen oder steife Bewehrungsteile lassen sich jedoch im Gegensatz zu einer schlaffen Bewehrung während des Baues der Decke in vielfältiger vorteilhafter Weise verwenden, weil sie beträchtliche Lasten tragen können, sobald sie aufgelegt sind, bevor also Beton aufgebracht und abgebunden ist. Bei Hohlsteindecken lassen sich die Leichtträger als Auflager für die Deckenhohlsteine benutzen. Zweckmäßig sind sie so bemessen, daß sie, wenn sie die beim Bau der Decke auftretenden Montage- und Verkehrslasten nicht völlig frei tragen können, diese Lasten aufnehmen können, wenn sie durch eine Zwischenstütze unterstützt werden. Die Leichtträger eignen sich auch zum Auflegen einer Arbeitsbühne oder, je nach der Deckenbauart, zum Anbringen von Schalungen. Insoweit ihr unterer Flansch den Beton des Deckenträgers nach außen begrenzt, stellen sie auch bleibende Schalung des Deckenbetons dar.
  • Die Leichtträger können warmgewalzte Profile sein. Besonders leichte Bauarten lassen sich herstellen, wenn aus Blech kaltgewalzte Profile benutzt werden. Dabei ist es möglich, die Leichtträgerprofile aus aus Blechen kaltgewalzten Profilen zusammenzusetzen, wobei die Einzelprofile durch Punktschweißung miteinander verbunden werden.
  • Bei geschweißten Profilen lassen sich Maßnahmen zum Ausgleich der durch das Schweißen entstehenden verformenden Spannungen treffen. Die Schweißstellen lassen sich z. B. derart svmmetrisch anordnen, daß entgegengesetzte, einander aufhebende Spannungen entstehen. Gegebenenfalls können die Gegenspannungen durch nur zu diesem Zweck angeordnete blinde Schweißstellen erzeugt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Leichtträger erst nach dem Schweißen durch Kaltwalzen fertig zu profilieren oder ihn nach dem Schweißen durch nochmaliges Kaltwalzen zu richten. Wenn z. B. der Untergurt oder eine Hälfte des Untergurtes an den Steg angeschweißt wird, braucht der Oberteil des Steges seinerseits noch nicht zu einem Obergurtprofil gebogen zu sein; vielmehr erfolgt das Biegen des Obergurtes durch Kaltwalzen erst nach dem Fertigschweißen des Untergurtes.
  • Zweckmäßig werden Leichtträger mit Lochungen, z. B. in den Stegen, verwendet. Die Lochung verbessert zunächst unmittelbar die Schubhaftung: Es kommt eine gute Verbindung des Trägers mit dem ihn umgebenden Beton zustande. Die Löcher sind ferner dazu geeignet, besondere Mittel zur Erhöhung der Schubhaftung aufzunehmen, z. B. lassen sich zur Erhöhung der Schubhaftung dienende Eisen in sie einhängen. Weiter ist es möglich, Eisen für Querrippen durch die Löcher hindurchzustecken. Schließlich tragen die Löcher zur Gewichtsverminderung bei.
  • Der Schubhaftung dient es auch, wenn die Stegfläche in Verbindung mit den Löchern oder unabhängig davon Ausbeulungen, Einkerbungen, Wellungen o. dgl. erhält. Es ist zweckmäßig, mindestens in der Nachbarschaft der Auflager auch am Obergurt des Leichtträgers die Schubhaftung vergrößernde Mittel anzuordnen, z. B. auch den Obergurt mindestens an diesen Stellen zu lochen oder mit Ausdrückungen, Einkerbungen, Wellungen o. dgl. zu versehen. Bei einer Bauart sind zur Vergrößerung der Schubhaftung in der Nähe der Auflager in die dort im Leichtträger angeordneten Löcher besondere Bewehrungseisen eingehängt.
  • Weitere neue und fortschrittliche Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
  • Fig. i ist ein Schnitt durch eine erste erfindungsgemäß ausgebildete Ausführungsform einer Decke, Fig.2 ein entsprechender Schnitt durch eine zweite Ausführungsform, Fig. 3 a und 3 b zeigen in schaubildlicher Darstellung Beispiele von Leichtträgern mit Löchern und Einkerbungen, Fig. 4a bis 49 zeigen Beispiele von in verschiedener Weise ausgebildeten, 4 c bis 4 f von aus Teilprofilen zusammengesetzten Leichtträgerprofilen. Bei der Bauart nach Fig. i ist als 'steife Bewehrung ein Leichtträger ver-,vendet, der einen ebenen Steg i besitzt und dessen Obergurt aus demselben Blechband wie der Steg mit einem ein gleichschenkeliges Dreieck darstellenden Querschnitt gebogen ist. Die Schenkel des Dreiecks sind mit 2 und 3, seine Basis mit 4 bezeichnet. Die in Fig. i rechte Hälfte 5 des Untergurtes des Leichtträgers ist vom Steg abgewinkelt. An den flachen Teil schließt sich ein nach unten abgebogener Steg 6 an. Die in Fig. i linke Hälfte des Untergurtes besteht aus einem besonderen Profil, das einen flachen Teil und einen nach oben abgewinkelten Steg 8 sowie einen nach unten abgewinkelten Steg 9 aufweist. Der Steg 8 ist an den Steg i des so gebildeten Gesamtprofils angeschweißt, vorzugsweise angepunktet. Der Untergurt hält auf seiner Unterseite eine z. B. aus porösem Beton bestehende wärmeisolierende Schicht io. Diese wärmeisolierende, vorzugsweise nagelbare Auflage kann auch nach Montage der Leichtträger, gegebenenfalls nach der Fertigstellung der im übrigen vollständigen Verbundbalken bzw. -rippen angebracht werden, z. 13. durch Anklammern oder Ankleben an den unteren Flansch des Leichtträgers. Die nach unten gebogenen Schenkel 6 und 9 lassen sich dabei vorteilhaft verwenden. Auf die Flächen 5 und 7 des Untergurtes sind die Deckenhohlsteine i i und 12 aufgelegt. Der Raum, der zu beiden Seiten des Steges i und über dem Obergurt des Leichtträgers frei gelassen ist, ist mit Beton 13 ausgegossen.
  • Zur Verbesserung der Schubhaftung befinden sich im Steg i des Leichtträgers Löcher 14. Gegebenenfalls ist auch der Obergurt zur Vergrößerung der Haftung gelocht. Zusammen mit dem ihn umschließenden Beton bildet der Leichtträger i bis 9 einen Verbundbalken mit steifer Bewehrung. Als Träger der Deckensteine dient der Leichtträger als Montageunterstützung; insoweit er die Form für den Ausgußbeton 13 bildet, ist er im Bauwerk bleibender Schalungsteil. Wenn die von den Leichtträgern zu überbrückenden Abstände so groß sind, daß die Leichtträger die auftretenden Montage-und Verkehrslasten nicht frei tragen, werden die Leichtträger durch Zwischenstützen unterstützt.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 2 ist der Leichtträger in anderer Weise zusammengesetzt und profiliert als bei dem Beispiel nach Fig. i. Der Steg 16 bildet hier ursprünglich einen besonderen Bauteil. Zwei an den Steg angeschweißte, vorzugsweise angepunktete Winkel 17 und 18 bilden den Untergurt, zwei weitere, in derselben Weise befestigte Winkel i9, 2o den Obergurt des Leichtträgers. Im Gegensatz zu dem Beispiel nach Fig. i sind hier auf die von den Untergurtwinkeln 17, 18 gebildeten Flansche Bewehrungseisen 21, 22 als schlaffe Bewehrungsteile aufgelegt. Im übrigen stimmt die Bauart nach Fig. 2 mit derjenigen nach Fig. i überein.
  • Die neuartige Vereinigung von steifen und schlaffen Bewehrungsteilen läßt sich in vielfältiger Weise abwandeln. So können auf jeden Flansch des Untergurtes mehr als ein Bewehrungseisen aufgelegt werden. Die Eisen können auch höher über dem Flansch angebracht und vor dem Vergießen des Betons z. B. durch Aufhängen am Obergurt des Leichtträgers in der gewünschten Höhe gehalten sein. Auch braucht die schlaffe Bewehrung nicht auf beiden Seiten des Leichtträgers angebracht zu sein, sondern es sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen nur auf einer Seite des Leichtträgers eine schlaffe Bewehrung zusätzlich angeordnet ist. Auch kann die schlaffe Bewehrung unsymmetrisch auf beiden Seiten des Leichtträgers verteilt sein.
  • Der in derselben Weise wie bei den Beispielen nach Fig. i und 2 zu verwendende Leichtträger 23 nach Fig. 3 a weist in seinem Steg eine Reihe aufeinanderfolgender Löcher 24 auf. Diese Löcher verringern nicht nur sein Gewicht, sondern vergrößern vor allem die Schubhaftung zwischen dem Trägersteg und dem ihn umschließenden Beton. Ähnliche Löcher 25 sind auch im Obergurt des Leichtträgers angebracht, und zwar bei dem gezeichneten Beispiel nur in der Nähe der Auflager, weil dort die Vergrößerung der Obergurtschubhaftung am notwendigsten ist. Aus Herstellungsgründen kann es jedoch zweckmäßig sein, den Obergurt ebenso wie den Steg durchlaufend zu lochen.
  • Bei dem Beispiel nach Fig.3b ist der Obergurt des Leichtträgers 26, dessen sonstige Ausbildung mit derjenigen des Leichtträgers 23 nach Fig. 3 übereinstimmt, in der Nachbarschaft der Auflager an den Stellen 27 seitlich und/oder von oben und/oder unten eingekerbt oder eingefaltet oder gewellt, was in noch stärkerem Maße als eine Lochung zur Vergrößerung der Schubhaftung beiträgt, ohne den Querschnitt zu schwächen. Die Lochung und die Anordnung von Ausdrückungen, Wellungen o. dgl. lassen sich auch in Verbindung miteinander anwenden, z. B. kann am Umfang jedes Loches ein aus der Fläche hervorstehender Hals herausgedrückt sein.
  • Aus den beschriebenen Beispielen geht bereits hervor, daß der die steife Bewehrung oder den steifen Bewehrungsteil bildende Leichtträger in mannigfacher Weise profiliert und zusammengesetzt sein kann. Da ein Steg und ein gegebenenfalls doppelseitiger Untergurt sowie ein gegebenenfalls doppelseitiger Obergurt zu bilden sind, sind fünf Formteile gegeben, von denen je nachdem einige oder alle aus einem Stück bestehen können, während die anderen mit diesem Stück als Einzelteile verbunden, z. B. verschweißt, sind. Weiter können die einzelnen Profilteile je für sich in besonderer Weise ausgebildet, z. B. mit nach unten oder oben weisenden Kantenstegen ausgerüstet, sein, und einzelne von ihnen, z. B, die rechten oder linken Hälften des Obergurtes, können weggelassen sein. Von den sich so ergebenden zahlreichen Ausführungsformen sind in Fig. 4 einige weitere Beispiele gezeichnet.
  • Das Profil des Leichtträgers nach Fig.4a weist Ähnlichkeit mit dem nach der Bauart nach Fig. i verwendeten auf. Nach Fig. 4a ist jedoch das Profil aus Blech derart gebogen, daß ein doppelter Steg 51, 52 gebildet wird, über dessen Kopf sich ein Obergurt von dreieckigem Querschnitt befindet, während der Untergurt aus winklig abgebogenen Flanschen 53, 54 besteht, die an den Kanten bei 55, 56 nach oben abgewinkelt sind. Die Stegflächen 51, 52 sind zweckmäßig miteinander verbunden, z. B. punktgeschweißt. Auch der Doppelsteg 51, 52 weist Durchbrechungen 57 auf.
  • Verwandt mit dem Profil nach Fig.4a ist dasjenige nach Fig.4b. Hier ist jedoch im Gegensatz zu Fig. 4 a der Obergurt nicht zu einem über einem Doppelsteg liegenden Dreieck geschlossen, sondern die Stegflächen 58, 59 selbst bilden die Schenkel eines Querschnittdreiecks, dessen Grundlinie dem Schnitt des Obergurts 6o entspricht. Die Stegflächen 58 und 59, welche Löcher 78 aufweisen, laufen unten bei 61 zusammen, wo sie gegebenenfalls miteinander verbunden und die Untergurtflansche 62 und 63 von ihnen abgebogen sind, die an ihren Kanten bei 64 und 65 nach oben umgewinkelt sind.
  • Die Leichtträgerprofile nach Fig.4c und 4d stellen ihrer Gesamtraumform nach Doppel-C-Profile dar, deren Stege Rücken an Rücken aneinander gelegt sind. Tatsächlich ist bei der Ausführung nach Fig. 4c jedoch nur ein zusammenhängendes C-Profil 66 verwendet, dessen oberer Schenkel 67 bei 68 nach unten und dessen unterer Schenkel 69 bei 70 nach oben umgewinkelt ist. Der Steg des zweiten C-Profils wird zugleich durch den Steg 66 des ersten Profils dargestellt; es sind also nur der obere und untere Flansch in Gestalt von U-Profilen 71 und 72 an dem Profil 76 befestigt, z. B. angepunktet. Bei der Ausbildung nach Fig.4d sind der Steg 73, die Obergurtflansche 74 und 75 und die Untergurtflansche 76 und 77 gesonderte Teile, die miteinander, wieder vorzugsweise durch Punktschweißung, fest verbunden sind. Die Flansche 74 bis 77 sind U-Profile, von denen die beiden Obergurtprofile mit den Schenkeln nach unten und die beiden Untergurtprofile mit den Schenkeln nach oben befestigt sind. Die Untergurtprofile sind breiter als die Obergurtprofile. Für die Untergurte könnten an Stelle von U-Profilen mit nach oben abgewinkelten Außenkanten auch Z-Profile so verwendet sein, daß das entstehende Gesamtprofil nach unten abgewinkelte Außenkanten aufwiese. Auch bei den Ausführungen nach Fig. 4c und 4d sind die Stege 66 bzw. 73 zweckmäßig mit Durchbrechungen, z. B. Löchern, versehen.
  • Bei dem Leichtträger nach Fig.4e besteht der flach abgewinkelte Obergurt 28 mit dem Steg 29 ebenso aus einem Stück wie der U-förmig abgewinkelte linke Teil 3o des Untergurtes, der an seiner Außenkante zu dem Steg 31 umgebogen ist. Der in Fig.4a rechte Teil 32 des Untergurtes ist ebenfalls U-förmig ausgebildet und,mit seinem einen Schenkel 33 an den Steg 29 angepunktet, während er an seiner Außenkante wieder einen dem Steg 31 entsprechenden, nach oben abgewinkelten Steg 34 bildet.
  • Bei dem Beispiel' nach Fig.4f ist von dem Steg 35 ein einseitiger Obergurt 36 abgewinkelt, von welchem ein äußerer Steg 37 nach oben abgebogen ist. Der in Fig. 4f linke Teil 38 des Untergurtes ist von dem Steg abgebogen, ohne längs der Außenkante nochmals umgewinkelt zu sein. Der in Fig. 4 f rechte Teil des Untergurtes ist durch ein Winkel= Profil 39 gebildet, dessen Steg 4o an den Steg 35 angepunktet ist.
  • Bei dem Beispiel nach Fig. 49 bildet der Steg 41 zugleich die in der Zeichnung rechten Teile des Ober- und des Untergurtes. Der Obergurt 42 ist U-förmig umgewinkelt, er besitzt einen nach unten weisenden äußeren Steg 43. Der in Fig.4g rechte Untergurtteil 44 ist außen ebenfalls nach unten umgewinkelt, er bildet dort einen Steg 45. Der in Fig.4g linke Teil des Obergurtes ist durch ein U-Profi146 gebildet, dessen einer Schenkel 47 an den Steg 41 angepunktet ist, während der in Fig.4g linke Teil des Untergurtes aus einem Z-Profil 48 besteht, dessen innerer Schenkel 49 an den Steg 41 angepunktet ist, während sein äußerer Schenkel 5o nach unten weist. Die beiden äußeren Schenkel 45 und 5o des Untergurtes sind geeignet, eine auf der Außenseite des Untergurtes angebrachte Auflage io zu halten, wie es in Fig. i dargestellt ist. Sämtliche beschriebenen Profile erweisen sich als sehr steif bei geringem Gewicht.
  • Statt aus Stahl lassen sich die Leichtträger auch aus anderen metallischen Werkstoffen, z. B. aus Leichtmetallegierungen, herstellen, die die genügende Festigkeit aufweisen. An Stelle normalen Betons können auch von diesem abweichende Verbundstoffe verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbunddecke, deren die Deckenträger bildende Verbundbalken bzw. -rippen aus Stahlprofilen und damit verbundenem Beton bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß ein den oberen Teil des Verbundbalkens frei lassender Leichtträger als steife Bewehrung angebracht ist und daß der tragende Querschnitt der Gesamtbewehrung, zu der außer der steifen gegebenenfalls zusätzlich eine schlaffe Bewehrung gehört, überwiegend in der Zugzone des Verbundbalkens bzw. der -rippe liegt. a. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß der Leichtträger als Auflager für Deckenhohlsteine benutzt ist. 3. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Leichtträger ein aus Blech kaltgewalztes oder ein aus aus Blechen oder Bändern kaltgewalzten Profilen zusammengesetztes, z. B. punktgeschweißtes Profil ist. 4. Decke nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Leichtträger Maßnahmen zum Verhindern von Verformungen durch die durch das Schweißen entstehenden Spannungen getroffen sind, z. B. durch symmetrische Anordnung von Schweißstellen, gegebenenfalls blinden Schweißstellen, oder dadurch, daß der Leichtträger erst nach dem Schweißen durch Kaltwalzen fertig profiliert ist. 5. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg des Leichtträgers aufeinanderfolgende Löcher aufweist, gegebenenfalls in Verbindung mit aus der Stegfläche herausragenden Ausbeulungen, Einkerbungen, Wellungen o. dgl. 6. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Obergurt des Leichtträgers mindestens in der Nachbarschaft der Auflager die Schubhaftung vergrößernde Mittel, z. B. Löcher, Ausdrückungen, Einkerbungen, Wellungen oder ähnliche Maßnahmen, aufweist. 7. Decke nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an den Auflagern in im Leichtträger angeordnete Löcher Bewehrungseisen eingehängt sind. B. Decke, besonders nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß außerdem eine steife Bewehrung bildenden Leichtträger zusätzliche schlaffe Bewehrungsteile angeordnet, vorzugsweise acif den unteren Flansch oder die unteren Flansche fies Leichtträgers Bewehrungseisen aufgelegt sind. 9. Decke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Flansch des Leichtträgers außen mit einer wärmeisolierenden, vorzugsweise nagelbaren Auflage versehen ist. io. Verfahren zum Herstellen einer Decke nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage nach Montage 'der Leichttiäger, gegebenenfalls der vollständigen Verbundbalken, angebracht wird, z. B. durch Anklammern oder Ankleben an den unteren Flansch des Leichtträgers.
DE1949B0000130 1949-02-10 1949-10-14 Verbunddecke Expired DE806045C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB1942D DE821110C (de) 1949-02-10 1949-10-14 Verbunddecke
DE1949B0000130 DE806045C (de) 1949-02-10 1949-10-14 Verbunddecke

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR821110X 1949-02-10
DE1949B0000130 DE806045C (de) 1949-02-10 1949-10-14 Verbunddecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE806045C true DE806045C (de) 1951-06-11

Family

ID=578178

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB1942D Expired DE821110C (de) 1949-02-10 1949-10-14 Verbunddecke
DE1949B0000130 Expired DE806045C (de) 1949-02-10 1949-10-14 Verbunddecke

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB1942D Expired DE821110C (de) 1949-02-10 1949-10-14 Verbunddecke

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE821110C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267585B (de) * 1963-07-11 1968-05-02 Dr Hermann Datz Vorrichtung zum Einfuellen von Betonmasse in den Untergurt von Stahlleichttraegern
EP1278922A4 (de) * 2000-04-26 2007-01-03 Girder Slab Technologies Llc Balkenkonstruktion mit assymetrischem fachwerk

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029144B (de) * 1954-09-01 1958-04-30 Giuseppe Guernieri U-foermiger Metalltraeger fuer Verbunddecken
FR2428714A1 (fr) * 1978-06-12 1980-01-11 Citroen Sa Procede de construction de batiment, et profiles pour la mise en oeuvre de ce procede
DE10103883A1 (de) * 2001-01-30 2002-08-08 Leonhardt Andrae Und Partner B Stahlverbunddecke

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE627763C (de) * 1933-12-12 1936-03-24 Hans Baucke Ohne Schalung herstellbare Eisenbetonplattenbalkendecke mit einer tragfaehigen Bewehrung aus Gittertraegern und mit Fuellkoerpern

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267585B (de) * 1963-07-11 1968-05-02 Dr Hermann Datz Vorrichtung zum Einfuellen von Betonmasse in den Untergurt von Stahlleichttraegern
EP1278922A4 (de) * 2000-04-26 2007-01-03 Girder Slab Technologies Llc Balkenkonstruktion mit assymetrischem fachwerk

Also Published As

Publication number Publication date
DE821110C (de) 1951-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69209502T2 (de) Bauelement aus metallblech, baupanel und verfahren zu seiner herstellung
DE1509028A1 (de) Fertigteil-Bauelement
DE2123351A1 (de) Stahlträger-Deckenkonstruktion
DE1914298A1 (de) Verbindung von relativ geneigten Eisenbetontraegerteilen
EP0023042B1 (de) Vorgefertigtes Deckenelement für Gebäudedecken
DE806045C (de) Verbunddecke
DE2424184A1 (de) Selbsttragender traeger fuer die schalungsfreie herstellung von decken, insbesondere stahlbetonrippendecken, sowie verfahren zur herstellung derartiger decken, insbesondere stahlbetonrippendecken unter verwendung derartiger selbsttragender traeger
WO2018158211A1 (de) Porenbeton-hybrid-bauelement
DE2616058C2 (de) Blechprofilträger für Dachkonstruktionen
EP0086966A1 (de) Stahlbetonverbundträger
DE821703C (de) Verbunddecke
DE2503132A1 (de) Verbundelemente fuer stahlbeton oder andere erhaertungsmassen
DE3519519A1 (de) Bauwerk mit mindestens einer begeh- und/oder befahrbaren decke und tragelement fuer das bauwerk
DE2153495A1 (de) Fertigteildeckenplatte fuer den montagebau
DE632498C (de) Aus einer Blechtafel hergestellter Metallrost zur Bewehrung von Strassendecken
DE3522382A1 (de) Stahlbewehrung fuer bauteile
DE804116C (de) Verbunddecke, insbesondere Stahlbetondecke
DE9214426U1 (de) Stahlträger für eine Blechverbunddecke
DE819904C (de) Verbunddecke
DE2363112A1 (de) Stahlbetontraeger, insbesondere fuer herstellung von flachdaechern und decken
WO1992003624A1 (de) Stahlskelettbau-profil
DE812718C (de) Aus Blechen zusammengesetzter Stahltraeger als Bewehrung eines Stahlbeton-Deckenbalkens
DE29922297U1 (de) Stahl-Beton-Decke
DE1256387B (de) Massivdecke
DE4228968A1 (de) Balken, verfahren zu dessen herstellung, verfahren und vorrichtung zum verbinden solcher balken