DE804795C - Buchblatt zum auswechselbaren Zusammensetzen von Buechern und zur karteiaehnlichen Verwendung - Google Patents

Buchblatt zum auswechselbaren Zusammensetzen von Buechern und zur karteiaehnlichen Verwendung

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DE804795C
DE804795C DEP471A DEP0000471A DE804795C DE 804795 C DE804795 C DE 804795C DE P471 A DEP471 A DE P471A DE P0000471 A DEP0000471 A DE P0000471A DE 804795 C DE804795 C DE 804795C
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DE
Germany
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sheet
book
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sheets
books
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Expired
Application number
DEP471A
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English (en)
Inventor
Walter Scholz
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F5/00Sheets and objects temporarily attached together; Means therefor; Albums
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F19/00File cards

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Buchblatt zum auswechselbaren Zusammensetzen von Büchern und zur karteiähnlichen Verwendung Bekanntlich werden Bücher im allgemeinen in fest gebundener oder gehefteter Form hergestellt. Teilweise werden aber auch Einbanddecken mit besonders konstruierten Vorrichtungen angefertigt, die es ermöglichen, Buchblätter auswechselbar oder kontinuierlich zusammenzufügen.
  • Durch die vorliegende Erfindung ist ein einfaches Verfahren gefunden worden, um Buchblätter weder in gebundener oder gehefteter Form, noch unter Zuhilfenahme besonderer Einbanddecken buchförmig miteinander zu vereinigen, wobei die Buchblätter ineinanderfassend, gleichsam wie die ineinanderfassenden Glieder einer Kette, zusammengefügt und gegebenenfalls auch wieder voneinander getrennt werden können.
  • Eine Prüfung auf die praktische Anwendungsfähigkeit der Erfindung hat ergeben, daB sie sich, neben fast allen üblichen Verwendungsarten von Büchern, vor allem für den Aufbau von Sammlungen Tiber Postwertzeichen und Photographien vortrefflich eignet. Insbesondere für das Gebiet der in aller Welt beliebten und völkerbindenden Unterhaltung des Postwertzeichehsammelns, der Philatelie, ist die Erfindung von hervorragender und fördernder Bedeutung, da durch sie eine in jeder Hinsicht klare und nach Belieben jederzeit abänderbare Ordliting und zweckmäßige Unterbringung des mannigfaltigen Sammelmaterials erzielt werden kann und darüber hinaus durch sie auch manches bisher noch ungelöst gewesene Problem auf diesem Gebiet eine praktische Lösung gefunden hat, Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß das neue Buchblatt aus zwei Papierlagen besteht, die zu einer mindestens an einer Kante offenen Tasche verbunden sind und an der offenen Kante eine in die Taschenöffnung des Nachbarblatts einsteckbare Klapplasche solcher Bemessung aufweist, daß diese Lasche sich mit ihren Seitenkanten straff in der Tasche führt.
  • «'eitere erfinderische Ausgestaltungsmöglichkeiten finden sich in der nachfolgenden Einzelbeschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung. Darin zeigt hig. 1 die Ausgangsform eines Blattes, Fig. 2 dessen Faltung, Fig. 3 die Anbringung von Verschlußstreifen, Fig. 4 das fertige Einzelblatt, Fig. 5 das Einstecken der Lasche des einen in die üff nung des Nachbarblattes, Fig. 6 einen Stapel von zu einem Buchblock zusammengesetzten Blättern, Fig. 7 ein Einzelblatt mit zusätzlichem Zwischendeckblatt, I# ig. 8 zwei dieser Blätter mit Zwischenblättern zusammengesteckt, Fig. 9 den Zuschnitt eines Einzelblattes mit zwei gleich großen, nach Wahl als Einsteckteil oder als Zwischenblatt verwendbaren Laschen, Fig. io den gefalteten Zustand mit Verschlußstreifen, Fig. i i den fertigen Zustand eines Einzelblattes nach Fig. 9, Fig. 12 ein Blatt mit Deckblatt, besetzt mit den bekannten Einsteckstreifen, und Fig. 13 mit Einsteckecken, Fig. 14 eine andere Anordnung der Streifen auf einem Einzelblatt.
  • Sofern der Erfindungsgedanke beispielsweise für Postwertzeichensammlungen angewendet werden soll, wird der Erfindungsgegenstand am besten aus einem stärkeren Papier oder aus einem dünnen Karton hergestellt. Das zur Verarbeitung gelangende Material wird gemäß Fig. i zunächst beispielsweise in drei Teile a, b und c, und zwar in wechselnd entgegengesetzten Richtungen gemäß Fig. 2 gefaltet. Die für die Aufnahme des Sammelmaterials bestimmten beiden fast gleich großen Teile b und c werden in diesem Falle gemäß Fig. 3 an ihren beiden nach dem Falten aneinanderliegenden Kanten Kt und K2 durch je einen Falzstreifen F' und F2 oder durch andere geeignete Mittel miteinander verbunden, so daß eine briefumschlagähnliche Hülle oder Tasche entsteht, an der der Teil a als in umgekehrter Richtung wie bei Briefumschlägen umzuklappende Lasche hängt (s. Fig. 4). Dieser Teil a bildet, wie in der Zeichnung durch die Abrundung der Ecken schon angedeutet ist, eine Lasche, die dazu dient, um gemäß Fig. 5 zwischen die verbundenen Flächen, also in die Hüllenöffnung eines zweiten Blattes gleicher Art geschoben zu werden, wodurch auf einfache Weise die Verbindung (Verkettung) der beiden Blätter bereits erreicht ist. Die Lasche des zweiten Blattes kann nun in der Hüllenöffnung eines dritten Doppelblattes gleicher Art Aufnahme finden, dessen Lasche wiederum von einem vierten Doppelblatt aufgenommen werden kann. Auf diese Weise lassen sich viele solcher Blätter gemäß Fig. 6 miteinander vereinigen, so daß sie in ihrer Geschlossenheit ein buchförmiges Ganzes ergeben. Dieser Buchblock kann mit der freien Lasche leicht in eine entsprechende Tasche am Rücken einer Einbanddecke eingesteckt werden. Dadurch ist ein vollwertiges Buch geschaffen.
  • Um dem so entstandenen Buch weitere Blätter zwischenzufügen oder um gegebenenfalls eine Umgruppierung einzelner oder sämtlicher Blätter vorzunehmen, kann natürlich durch einfaches Herausziehen auch eine teilweise oder vollständige Trennung oder Auflösung des Buches herbeigeführt werden.
  • Schon in dieser Form kann das Buch mit bedruckten Blättern als Wechselbuch für Kataloge, Bilderbücher o. dgl. verwendet werden.
  • Bekanntlich werden Sammelblätter oftmals zum Schutze der Sammelgegenstände mit Deckblättern versehen, deren Anbringung sich natürlich auch bei den hier beschriebenen Doppelblättern vornehmen läßt, und zwar am besten dadurch, daß die Deckblätter D gemäß F ig. 7 und 8 aus den Einschiebeöffnungen H heraus die ganze Tafel frei überdecken oder dadurch, daß sie aus dein gleichen Material wie die Doppelblätter selbst bestehen und bereits bei der Falzung, wie in den Fig. 9, io und i i (a = Lasche, b und c = Sammelflächen und d = Deckblatt) gezeigt ist, entsprechend vorgesehen sind. In diesem Falle kann dieser Materialteil im übrigen für bestimmte Zwecke, z. B. bei Beschriftungskarteien, auch in anderer Hinsicht Geltung dann gewinnen, wenn die Einschiebelasche in gleicher Größe wie das Deckblatt angefertigt wird, um beide Teile, also Deckblatt und Lasche, für eine wechselseitige Verwendung, und zwar einerseits für die Beschriftung und anderseits als Einschiebelasche heranzuziehen.
  • Abgesehen von der mannigfaltigen Variierungsmöglichkeit des Erfindungsgedankens, bringt die Erfindung, wie schon gesagt, insbesondere auf philatelistischem Gebiet wesentliche Verbesserungen mit sich. So kann von beachtenswerter Bedeutung die Tatsache bezeichnet werden, daß die hüllenartigen Sammeltafeln eine besser geeignete Stabilität für die Anfertigung von Sammelblättern mit den bekannten, meist in eingestanzte Schlitze eingesetzten Streifen aus durchsichtigem Werkstoff zum Einstecken der Marken (s. F ig. 12) aufweisen gegenüber den bisher verfertigten undublierten Tafeln, die unter Verwendung starker und möglichst wenig elastischer Pappen hergestellt werden. Bei ihnen tritt nicht selten ein Aufwerfen und Durchbiegen der Blätter und dann ein Nachlassen oder Übersteigern der Spannung der Einsteckstreifen ein, ein Nachteil, der bei den Blättern, die nach dem vorliegenden Erfindungsgedanken angefertigt sind, infolge der Materialdublierung ausgeschlossen ist, so daß die Streifen aus durchsichtigem Werkstoff stets ihre ursprüngliche und notwendige Straffheit beibehalten. Im Zusammenhang hiermit hat sich weiter gezeigt, daß die elastischen Doppelblätter in vorteilhafter Weise dazu geeignet sind, sie an Stelle der bekannten erwähnten durchsichtigen Streifen in gegebenen Fällen mit in eingestanzte Winkelschnitte eingesetzten Ecken aus solchem durchsichtigen Werkstoff gemäß Fig. 13 zu versehen, wodurch nicht nur eine bessere Bestandsübersicht, sondern auch eine wesentlich größere Unterbringungsmöglichkeit insofern geschaffen wird, als mehrere Briefmarken gleicher Art, jedoch mit gewissen Unterschieden, von jedem Winkel aufgenommen werden können. _\ußerdem kann dann an Stelle eines Kartons auch Papier für die Anfertigung der Blätter verwendet werden, ein Vorteil, der sowohl in bezug auf die Stärke und das Gewicht des Sammelbuches als auch im Hinblick auf die preislichen Gestehungskosten der Sammelblätter von nicht unwesentlicher Bedeutung ist, um auch z. B. dem minderbemittelten Briefmarkensammler den Aufbau einer ansprechenden Sammlung zu erleichtern. Gerade in dieser Beziehung erscheint es wichtig, zu erwähnen, daß die gedoppelten Sammeltafeln den Vorzug besitzen, nicht nur als Albumblätter, sondern gleichzeitig auch vom Briefmarkenhändler als Versandtafeln für Postwertzeichen verwendet werden zu können, so daß der Empfänger die Versandblätter ohne weiteres in seiner Sammlung, und zwar in vielen Fällen ohne Umstecken der Briefmarken, als neu hinzugekommene Albumblätter weiterverwenden kann.
  • Ein weiterer sehr praktischer Vorzug liegt schließlich darin, daß die dublierten Sammelblätter sich sowohl in miteinander verbundener, als auch in nicht miteinander verbundener Form vorzüglich als karteiähnlich aufzustellende Taschen gemäß Fig. 14 für die übersichtliche Unterbringung größerer lfengen Briefmarkendubletten eignen, insbesondere sofern die gedoppelten Flächen beispielsweise mit einem mehrfach stufenartig gefalteten Papierstreifen in zur Hüllenöffnung parallel verlaufender Richtung umgelegt werden. In diesem Falle können die Vorderseiten der Blätter für sogenannte postfrische Briefmarken, die Rückseiten für gebrauchte Marken und die Mitteltaschen (also die 1-üillen) für größere 'Markenstücke sowie die l'inschiebelaschen der Schutzblätter dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Buchblatt zum auswechselbaren Zusammensetzen von Büchern und zur karteiähnlichen Verwendung, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt aus zwei Papierlagen besteht, die zu einer mindestens an einer Kante offenen Tasche verbunden sind und an der offenen Kante eine in die "Taschenöffnung des Nachbarblattes einsteckbare Klapplasche solcher Bemessung aufweist, daß diese Lasche sich mit ihren Seitenkanten straff in der Tasche führt. z. Buchblatt nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Blatt außer der Einstecklasche noch eine als Deckblatt dienende zweite Lasche angebracht ist. 3. Buchblatt nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Einsteck- und Decklasche gleich ausgebildet und wechselweise verwendbar sind. 4. Buchblatt nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es mitsamt den Laschen aus einem einzigen langen Blatt durch Faltung und feste Verbindung der zu verschließenden Kanten geschaffen ist. 5. Buchblatt nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines leichteren Papiers als dies bei der Herstellung von einfachen Albumblättern üblich ist. C. Buchblatt nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Blatt mindestens einseitig mit in eingestanzte Schlitze eingesetzten Einsteckstreifen bzw. Einsteckecken besetzt ist.
DEP471A 1948-04-27 1948-10-02 Buchblatt zum auswechselbaren Zusammensetzen von Buechern und zur karteiaehnlichen Verwendung Expired DE804795C (de)

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