DE804641C - Seitenring fuer die Felge von luftbereiften Laufraedern - Google Patents

Seitenring fuer die Felge von luftbereiften Laufraedern

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DE804641C
DE804641C DEP21450A DEP0021450A DE804641C DE 804641 C DE804641 C DE 804641C DE P21450 A DEP21450 A DE P21450A DE P0021450 A DEP0021450 A DE P0021450A DE 804641 C DE804641 C DE 804641C
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DE
Germany
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rim
ring
side ring
outs
press
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Expired
Application number
DEP21450A
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English (en)
Inventor
Paul Lemmerz
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Seitenring für die Felge von luftbereiften Laufrädern Die Seitenringe voll Felgen für luftbereifte Laufräder werden bisher stets aus Nvarin gewalzten Sonderprofilen hergestellt, da ein derartiger Ring an der Außenseite des lZades einen Wulst tragen muß, mit welchem er sich gegen den Federring abstützt, der ihn in seiner Betriebslage sichert. Derartige Sonderprofile sind aber mit Rücksicht auf den von den Walzwerken gewöhnlich geforderten Walzkostenzuschuß verhältnismäßig teuer. Die Kosten werden noch erhöht dadurch, daß die Mengen, die von einem solchen Profil hergestellt werden, gewöhnlich sehr gering sind. Der Hersteller der Räder ist daher, um einen einigermaßen annehmbaren Preis zu erzielen, gezwungen, gleich Mengen zu bestellen, die für einen großen Zeitraum seinen Bedarf decken. So kommt es, daß bei der Vielzahl der verschiedenen Profile für Seitenringe ge«-öliiilicli recht 1>eträclitliclie 1_agerkosten investiert werden müssen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Kosten für die Herstellung von Seitenringen für luftbereifte Laufräder zu verringern. Sie schlägt vor, die Seitenringe anstatt aus den bisher üblichen Sonderprofilen aus handelsüblichem Flachbandstahl zu profilieren und dabei den üblichen Anlagewulst, der der Abstützung des Ringes an dem in einer Nut der Felge angeordneten Federring dient, durch Auspressungen oder aufgeschweißte Noppen zu ersetzen. Es wird also beispielsweise der übliche über den ganzen Umfang des Ringes durchlaufende Anlagewulst durch in Abständen voneinander angeordnete Ausspressungen ersetzt. Diese Ausspressungen können als von der späteren Anlageseite des Reifenwulstes aus durchgepreßte Noppen geformt sein. Sie können aber auch als zungenförmige und seitlich ausgebogene Ausschnitte ausgebildet sein. Dabei besteht einmal die Möglichkeit, daß der Seitenring sich mit dem freien Rand der ausgebogenen Zungen gegen den Federring der Felge abstützt. Der Ring kann sich aber auch mit den Flachseiten der ausgebogenen Zungen gegen den Federring legen.
  • Die neuartige Herstellung der Seitenringe kann praktisch bei allen vorkommenden Ringprofilen Anwendung finden. Insbesondere beschränkt sie sich nicht auf die früher gebräuchlichen Profile, die in ihrer Grundform etwa einen Viertelbogen darstellen, sondern auch die Seitenringe für die in neuerer Zeit mehr und mehr zur Anwendung gelangenden Schrägbettfelgen können in dieser Weise gewonnen werden.
  • Ein besonderer Vorteil der Seitenringe gemäß der Erfindung besteht noch in dem wesentlich verminderten Gewicht gegenüber der Fertigung aus warm gewalzten Sonderprofilen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i eine vielfach übliche Laufradfelge im Querschnitt, wobei der in seiner Betriebslage dargestellte Seitenring in der neuartigen Weise hergestellt und ausgebildet ist, Fig. 2 und 3 zwei weitere Ausführungsmöglichkeiten für den Seitenring im Querschnitt, Fig. 4 einen Teil des Seitenringes nach Fig. 1, 2 oder 3 in Seitenansicht in etwas kleinerem Maßstab, Fig. 5 eine Schrägbettfelge im Querschnitt. Gemäß Fig. i der Zeichnung trägt die Felge io an der einen Seite einen losen Seitenring i i, der durch den als Sprengring ausgebildeten Federring 12 in seiner Lage gesichert wird. Dieser Sprengring greift in seiner Betriebslage etwa mit der Hälfte seines Profils in eine Nut 13 an der Seite der Felge io ein. Mit dem übrigen Teil seines Profils legt er sich seitlich vor den Seitenring i i, so daß dieser sich unter der Einwirkung des Reifendrucks nicht in axialer Richtung von dem Rad entfernen kann. Damit nun aber auch der Federring 12 sich nicht aus der Nut 13 der Felge-heraushebt, wird er von den Auspressungen 14 des Seitenringes i i übergriffen. Diese Auspressungen 14 brauchen nicht notwendig einen über den ganzen Umfang des Seitenringes sich erstreckenden Wulst zu bilden, können vielmehr als kurze noppenartige Ausbuchtungen ausgebildet sein, die in größeren Abständen voneinander über den ganzen Umfang des Ringes verteilt sind, wie Fig. 4 der Zeichnung erkennen läßt.
  • Solange der Reifen des Rades mit Druckluft gefüllt ist, wird der Ring 11 durch eben diesen Druck in seiner dargestellten Betriebslage gehalten. Soll der Reifen ausgewechselt werden, so wird die Druckluft aus dem Schlauch entfernt. Alsdann kann der Seitenring i i zunächst axial zurückgeschoben und anschließend der Federring 12 herausgenommen werden. Darauf kann der Seitenring i i und anschließend der ganze Reifen mit dem Schlauch in axialer Richtung von der Felge io abgezogen werden. Der Zusammenbau nach dem Aufbringen eines neuen Reifens erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
  • Der Ring i i gemäß Fig. i der Zeichnung ist aus normalem Flachbandstahl durch entsprechend geformte Walzen zu einem Viertelbogen profiliert. Vor oder nach der Profilierung sind dann durch entsprechende Preßwerkzeuge an der erhabenen Seite des Profils die Einpressungen 15 gebildet worden, um auf der gegenüberliegenden Seite die durchgepreßten Noppen 14 zu erzielen.
  • Der Seitenring 16 gemäß Fig. 2 der Zeichnung unterscheidet sich von derbeschriebenenAusführung lediglich dadurch, daß die Auspressungen 17 zungenförmig gebildet und dann derart aus der Profilebene ausgebogen sind, daß sich der freie Rand 18 gegen den Federring der Felge abstützt.
  • Gemäß Fig.3 der Zeichnung sind die zungenförmigen Ausschnitte i9 des Seitenringes 20 mit ihrem freien Rand radial nach außen gekehrt und dann zur Hohlseite des Ringes ausgebogen. Bei dieser Ausführung legen sich die Zungen i9 mit ihrer Flachseite 21 sichernd gegen den Federring.
  • Bei der Schrägbettfelge 22 nach Fig. 5 der Zeichnung besitzt der lose Seitenring 23 ein etwas kompliziertes Profil. Es kann aber nicht zweifelhaft sein, daß auch ein solches Profil 23 durch entsprechend ausgebildete Walzen ohne weiteres aus Flachbandstahl gewonnen werden kann. Der Seitenring 23 legt sich dabei mit der Stirnkante der ausgebogenen Zungen 24 in axialer Richtung gegen den Federring 12 und überträgt auf diese Weise die durch den gefüllten Reifen auf den Seitenring 23 ausgeübten und axial zum Rad verlaufenden Druckkomponenten über den Federring 12 auf die Stirnkante der Nut 13 am Rande der Felge 22. Ferner übergreift der Ring 23 mit einem Teil 25 des schräg ansteigenden Profilschenkels den Federring 12 und verhindert so, daß sich dieser Ring während des Betriebes ungewollt zusammenzieht und aus der Nut 13 der Felge 22 herausspringt.
  • Auch bei der Schrägbettfelge entsprechend Fig. 5 der Zeichnung könnte der freie Rand der zungenförmigen Ausschnitte 24 zur Mitte des Felgenbettes hingekehrt und die Zungen selbst so ausgebogen sein, daß sie seitlich an dem Federring 12 anliegen. Mit Rücksicht auf die unter Umständen recht erheblichen axialen Kräfte, die durch den Seitenring 23 aufgenommen werden und über die Zungen 24 sowie den Federring 12 auf die Felge übertragen werden müssen, und um trotzdem eine ausreichende Betriebssicherheit zu erzielen, dürfte die in Fig. 5 dargestellte Ausführung gegenüber der zuletzt geschilderten Ausbildung den Vorzug verdienen.
  • Das Herstellen der Profilringe gemäß der Erfindung erfolgt, nachdem der Flachstahl entsprechend der Querschnittsform des Ringes profiliert und die erforderlichen Auspressungen hergestellt sind, in der gleichen Weise, wie bei den früher verwandten warm gewalzten Profilen, indem die Ringe gerundet und nach Zuschnitt auf passende Länge stumpf geschweißt und schließlich auf das genaue Maß kalibriert werden.
  • Es sei noch erwähnt, daß die :'Xttspresstingen gegebenenfalls auch ersetzt sein können durch wulstartige Auflagen, die auf den Ring aufgeschweißt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Seitenring für die Felge von luftbereiften Laufrädern, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus Flachbandstahl profiliert ist, wobei der Anlagewulst, der der Abstützung an dem in einer Nut (13) der Felge (10, 22) angeordneten Federring (12) dient, durch Auspressungen (14, 17, 19, 24) ersetzt ist.
  2. 2. Seitenring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der über den ganzen Umfang durchlaufende Anlagewulst durch in Abständen voneinander angeordnete Auspressungen (14, 17, 19, 24) ersetzt ist.
  3. 3. Seitenring nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspressungen als von der Anlageseite des Reifenwulstes aus durchgepreßte Noppen (14) ausgebildet sind.
  4. 4. Seitenring nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspressungen als zungenförmige und seitlich ausgebogene Ausschnitte (17, 19, 24) ausgebildet sind.
  5. 5. Seitenring nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe sich mit dem freien Rand der ausgebogenen Zungen (17, 24) gegen den Federring (12) der Felge (10, 22) abstützt.
  6. 6. Seitenring nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe sich mit der Flachseite der ausgebogenen Zungen (i9) gegen den Federring (12) der Felge (i o) abstützt.
  7. 7. Seitenring nach Anspruch 1, 4 und 5 für Schrägbettfelgen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützzungen (24) aus dem einen kleinen Winkel mit der Radachse bildenden Profilschenkel ausgeschnitten sind und der Ring mit einem Teil dieses Schenkels (bei 25) sowie den ausgebogenen Zungen (24) gegen den Federring (12) der Felge (22) abgestützt ist, so daß außer den axialen Kräften auch die radialen Beanspruchungen des Seitenringes (23) zum Teil über den Federring (12) auf die Felge (22) übertragen werden. B. Seitenring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auspressungen (14, 17, 19, 24) durch aufgeschweißte Noppen ersetzt sind.
DEP21450A 1948-11-11 1948-11-11 Seitenring fuer die Felge von luftbereiften Laufraedern Expired DE804641C (de)

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