DE804337C - Wechselstrom-Gleichrichter - Google Patents

Wechselstrom-Gleichrichter

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DE804337C
DE804337C DEH15A DEH0000015A DE804337C DE 804337 C DE804337 C DE 804337C DE H15 A DEH15 A DE H15A DE H0000015 A DEH0000015 A DE H0000015A DE 804337 C DE804337 C DE 804337C
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DEH15A
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Franz Hubbuch
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/22Contact mechanisms of dynamic converters incorporating collectors and brushes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Wechselstrom-Gleichrichter Gegenstand der Erfindung ist ein Wechselstrom-Gleichrichter, der im Verhältnis zu seinen Ausmaßen Gleichstrom hoher Stromstärke zu entnehmen gestattet, wie er z. B. für den Betrieb von Bogenlampen für Kinozwecke gebraucht wird. Während für geringe Stromstärken kleine und handliche Gleichrichter bekannt sind, erfordern Gleichrichteranlagen der genannten Art bisher im allgemeinen umfangreiche undkostspielige Einrichtungen, die außer ihrer komplizierten Bauart oft auch weitere betriebsmäßige Mängel besitzen, wie starke Empfindlichkeit (Zusammenfallen der Gleichspannung) gegen vorübergehenden Spannungsabfall an der Wechselstromseite u. dgl. Selen- und Röhrengleichrichter sind gegen Wechsel in der Belastung empfindlich. Die bisher verwendeten Schaltschützen-Bleichrichter sind von nicht einfacher Bauart und daher kostspielig.
  • Ziel der Erfindung ist es, einen betriebssicheren, verlustarm arbeitenden Gleichrichter von einfacher und wohlfeiler Bauart zu schaffen, der infolge seines geringen Raumbedarfs auch unter räumlich beschränkten Verhältnissen verwendet werden kann, insbesondere auch in Anlagen, bei denen Ohmsche Belastung im Vordergrund steht, wie z. B. für Bogenlampenbetrieb. Auch für das Laden von, Batterien und für zahlreiche Gleichstromverwendungszwecke in Haushalt und Gewerbe ist ein wohlfeiler betriebssicherer Umformer des Netzwechselstromes als kleines, handliches Aggregat erwünscht, im Gegensatz zu den bisher gebräuchlichen Geräten, die für höhere Leistungen durchweg von großer und zum Teil komplizierter Bauart, also auch hohen Gestehungskosten waren. Diese und weitere aus der folgenden Beschreibung hervorgehende Aufgaben werden in besonders wirtschaftlicher Weise gelöst durch einen den Gegenstand der Erfindung bildenden Wechselstrom-Gleichrichter (Kommutator-Umformer), bei dem ein Kollektor mit einer der Frequenz des gleichzurichtenden Wechselstromes entsprechenden Drehzahl umläuft und durch Isolierstrecken voneinander getrennte Kontaktsegmente trägt, denen der Wechselstrom durch Schleifringe zugeführt wird, während der Gleichstrom von Bürsten abgenommen wird, deren Breite wenig geringer ist als die der.Isolierstrecken zwischen den Kontaktsegmenten. Der auf die der Frequenz des Wechselstromes entsprechende Drehzahl gebrachte Kollektor wird durch einen einphasigen Synchronmotor angetrieben, der über dieselben Schleifringe, die den Kollektor versorgen, mit Wechselstrom gespeist wird. Das Ingangsetzen des Kollektors erfolgt mittels eines normalen. einphasigen Wechselstrommotors mit Kurzschlußanker (Anwurfmotor), der zweckmäßig mit dem Kollektor und Synchronmotor zu einem Aggregat mit gemeinsamer Welle vereinigt ist. Bei Erreichen der erforderlichen Drehzahl des Kollektors kann der Anwurfmotor von einem Relais, das auf den von den Bürsten des Kollektors entnommenen Gleichstrom anspricht, vom Wechselstromnetz abgeschaltet und das Feld des Synchronmotors durch den gewonnenen Gleichstrom erregt werden. In diesem Falle wird zweckmäßig ein Kollektor mit vier Kontaktsegmenten und halber Synchrondrehzahl verwendet. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders gedrängte Ausführungsform des Gesamtaggregates, das6omitauch einen Synchronmotor mit selbständigem Anlauf enthält. Ist der Anwurfmotor fast auf die zur Erreichung des Synchronismus erforderliche Tourenzahl gekommen, so wird durch einen Handschalter die Spannung der Hilfsbatterie für kurze Zeit auf den Anker des Synchronmotors gegeben, der nunmehr in Tritt fällt. Durch den jetzt an den Bürsten des Kollektors auftretenden Gleichstrom wird ein Relais betätigt, das die Batterie abschaltet und an ihrer Stelle den eigenerzeugten Gleichstrom dem Synchronmotor zuführt. In diesem Falle kann ein Kollektor mit nur zwei Kontaktsegmenten und voller Synchrondrehzahl verwendet werden.
  • Der auf Gleichstrom ansprechenden Spule des erwähnten Umschaltrelais wird zweckmäßig eine aus Drosselspule und Kondensatoren bestehende Stromkreisanordnung vorgeschaltet, die nur Gleichstrom zur Spule durchläßt und so ein vorzeitiges Ansprechen des Relais verhindert. Diese Anordnung hat den weiteren Vorteil eines vollkommen funkenfreien Laufes, was z. B. auch für Radioentstörung der Anlage wichtig ist. Den Gleichstromklemmen des Kollektors kann weiter ein Zeitrelais nachgeschaltet sein, das das vorzeitige Einschalten der Belastung am Gleichstromausgang verhindert. Durch entsprechende Kollektoraufteilung und Verwendung eines Ausgangstransformatörs kann das Gerät auch als Frequenzwandler verwendet werden. Einige Ausführungsbeispiele -der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen beschrieben. In diesen stellen dar Fig. i einen Wechselstrom-Gleichrichter nach der Erfindung mit selbständig anlaufendem Synchronmotor, Fig.2 eine schematische Darstellung der Anordnung des Kollektors halber Synchrondrehzahl und des Spannungsverlaufes der bei einer Umdrehung gleichgerichteten zwei Perioden, Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Wechselstrom-Gleichrichters mit Erregung des Synchronmotors durch eine Hilfsbatterie und Fig.4 eine schematische Darstellung der Anordnung für den mit voller Synchrondrehzahl laufenden Kollektor dieser zweiten Ausführungsform.
  • Das Gehäuse i in Fig. i umschließt das Kommutator-Aggregat zur Umformung des Wechselstromes aus dem Netz 2 in Gleichstrom. Erforderlichenfalls wird dabei noch ein Transformator 3 vorgeschaltet. Die durch das Aggregat gelieferte Gleichspannung wird an den Klemmen 4a und 4b entnommen, an die die zu ladenden Batterien 5, Kinobogenlampen 6 oder andere beliebige Gleichstromverbraucher 7 angeschlossen werden können.
  • Auf einer gemeinsamen Welle 22 sitzen der Rotor 28 des Anwurfmotors, der Rotor 39 des Synchronmotors und der Kollektor (Fig.2). Den Schleifringen 8 und 9 des Kollektors wird der Wechselstrom entweder unmittelbar vom Netz 2 oder über den Transformator 3 zugeführt. Die Schleifringe stehen in leitender Verbindung mit den Kollektorsegmenten io, 11, 12 und 13, zwischen denen Isoliersegmente 14, 15, 16 und 17 angeordnet sind, die um ein geringes breiter sind als die Bürstenkohlen 18, i9, 20, 21. Wird nun die Welle 22 synchron auf die der halben Wechselfrequenz entsprechende Drehzahl gebracht, so kommen"während einer Umdrehung zwei volle Perioden mit den Amplituden 23, 24, 25, 26 zur Entfaltung. Die positiven Amplituden 23 und 25 werden bei synchroner Drehung des Kollektors in Richtung des Pfeiles 27 den positiven Bürstenkohlen 18 und 20 und die negativen Amplituden 24 und 26 den negativen Bürstenkohlen i9 und 21 zugeführt. An den Klemmen 4a und 4b erscheint also stets die gleiche Polarität.
  • Der Anwurfmotor mit dem Läufer 28 und dem Ständer 29 stellt einen normalen einphasigen Wechselstrommotor mit Kurzschlußanker bekannter Bauart dar. Bei entsprechender Bemessung würde seine Drehzahl, wenn Wechselstrom von 5o Perioden pro Sekunde an seine Klemmen gelegt wird, auf eine Drehzahl von etwa 2900 Umdrehungen oder etwas darüber ansteigen. Das Aggregat hat dabei nur die Lager- und Bürstenreibung zu überwinden. Solange die halbe synchrone Drehzahl noch nicht erreicht ist, tritt an den Kommutatorbürsten 18, i9, 20,21 noch kein Gleichstrom, sondern ein zerhackter Wechselstrom mit mehr oder weniger sinusförmigem Charakter auf. Der Synchronmotor wird vorläufig noch nicht erregt. Er wird vielmehr erst eingeschaltet, wenn die halbe synchrone Drehzahl beim Anlaufen des Aggregates erreicht wird und reiner Gleichstrom in den Bürsten erscheint.
  • Zu diesem Zweck ist ein Relais 30, 11 vorgesehen, dessen Spule 3o an den Bürstenkohlen liegt und so bemessen ist, daß das Relais nur bei Gleichstromdurchgang anspricht. Dem Relais ist zu diesem Zweck die Kombination einer Drosselspule 32 mit Kondensatoren 33, 34 vorgeschaltet. Die Induktion der Drossel bewirkt, daß der Relaisspule 30 im wesentlichen nur Gleichstrom zufließen kann, während Wechselstrom vor der Relaisspule über die Kondensatoren 33, 34 abgeleitet wird. Durch diese Drossel-Kondensator-Kombination wird das vorzeitige Ansprechen des Relais verhindert bzw. seine Ansprechgenauigkeit stabilisiert. Außerdem hat die Anwendung dieser Kombination in der Schaltung gemäß der Erfindung einen funkenfreien Kommutatorlauf zur Folge, was die durchgeführten Versuche bestätigt haben.
  • Wenn während des Anlaufes nun der vierlamellige Kollektor bei i5oo Umdrehungen in Tritt gefallen ist, so tritt an den Bürstenkohlen Gleichspannung ein, durch die das Relais 30, 31 geschaltet wird. Dabei werden die Kontakte 35°, 356 geöffnet, und die Ständerwicklung 29 des Anlaufmotors wird vom Netz getrennt. Andererseits werden die Kontakte 36° und 366 geschlossen, und die Pole 37 und 38 des einphasigen Synchronmotors werden mit Gleichstrom erregt. Der Läufer 39 des ebenfalls über die Schleifringe 8, 9 gespeisten Synchronmotors wird Träger des Wechselfeldes. Wie Versuche ergeben haben, tritt in der Nähe der angestrebten halben synchronen Drehzahl infolge Remanenz der Gleichstrompole eine leichte Bremsung und '\"erminderung der Anfahrbeschleunigung ein, wobei das Intrittfallen des Synchronantriebes außerordentlich begünstigt wird' Ein an sich bekanntes Zeitrelais 40 verhindert das vorzeitige Zuschalten der Belastung des Gleichstromnetzes. Ein Anzeigeinstrument 4i zeigt sowohl die Polarität als auch die Spannung des erzeugten Gleichstromes an.
  • Um Fehlbedienungen durch falsche Polung auf der Verbrauchsseite zu verhindern, kann ein Polwender 42 bekannter Bauart verwendet werden, der dafür sorgt, daß an den Klemmen 4° und 46 immer ein und dieselbe Polarität herrscht, so daß es bei seiner Anwendung gleichgültig ist, ob das Intrittfallen eine halbe Periode früher oder später erfolgt. Gegebenenfalls kann der Polwender 42 auch ausgelassen werden, wenn die Remanenz der Antriebserregun- bereits eine Regelmäßigkeit der Polaritätslage der Gleichstrom-Verbrauchsklemmen zur Folge hat. Als Anwurfmotor 28, 29 kann bei entsprechender Schaltung und Bemessung z. B. auch ein Wechselstrom-Kommutatormotor verwendet werden.
  • Die geschilderte Ausführungsform zeichnet sich auch durch besonders gedrängte Bauweise aus, so daß z. B. für ein Gleichrichteraggregat mit einer Gleichstromabgabe von 6 Ampere bei 250 Volt nur ein Gehäuse der in der Zeichnung dargestellten Größenabmessung erforderlich ist. Schwankungen der Belastung auf der Gleichstromabnahmeseite sind ohne jeden Einfluß auf das Arbeiten des Aggregates. Die eigene Aufnahme des Synchronmotors ist äußerst gering, und der Gleichrichter arbeitet bei richtiger Bemessung und Einstellung der Bürsten mit einem völlig zu vernachlässigenden Spannungsverlust. Den Reibungsverlusten an der Welle, an den Bürsten und den Schleifringen des Kollektors, die bei jedem Gleichstrommotor vorlianden sind, kommt keine Bedeutung zu. Auch ist die Gleichstromabgabe von einer Überbelastung unabhängig. Die Gestehungskosten sind niedrig.
  • Während die Ausführungsform nach Fig. i und 2 einen vierlamelligen Kollektor mit halber Synchrondrehzahl zeigt, bei der der Anwurfmotor mit dem Kurzschlußanker 28 nicht die volle Synchrondrehzahl erreicht, so daß es also nicht möglich ist, den für die Erregung des Synchronantriebes erforderlichen Gleichstrom den Bürsten des Kommutators zu entnehmen, ist in den Fig., 3 und 4 eine andere Ausführungsform gezeigt, bei der diese Erregung zunächst vorübergehend einer Hilfsbatterie 43 entnommen wird. Fig. 4 zeigt hierzu, wie bei voller Synchrondrehzahl mit einem zweilamelligen Kollektor und Anwendung von nur zwei Bürsten 44, 45 die Gleichrichtung erfolgt. Hier wird der Wechselstrom mit den Amplituden 5o, 51 einer Periode über die Schleif ringe 8,9 den Kommutatorsegmenten 46 und 47 zugeleitet, zwischen denen die nur wenig breiter als die Bürsten bemessenen Isoliersegmente 48, 49 liegen. Im Interesse gleichmäßiger Abnutzung können diese Isoliersegmente aus demselben Werkstoff wie die stromführenden Segmente hergestellt werden, wobei durch Zwischensetzung schmaler, nichtleitender Stücke für die Isolierung gesorgt wird. Dasselbe gilt auch für die Ausgestaltung und Anordnung der Isoliersegmente bei der zuerst geschilderten Ausführungsform.
  • Bei der Anordnung nach den Fig. 3 und 4@ entspricht eine Umdrehung des Aggregates einer Periode, und der Amplitudenwechsel erfolgt in der Weise, daß die positive Halbperiode 51 stets an der Bürste 44 und die negative Halbperiode 5o an der Bürste 45 erscheint. Da nur die Bürsten- und Lagerreibung zu überwinden sind, so kann der Anwurfmotor 28, 29 so ausgelegt werden, daß seine Drehzahl bis in die unmittelbare Nähe des vollen Synchronlaufes steigt. Ist dieser Zustand erreicht, so wird ein Schaltknopf 52 betätigt und damit das Wechselstromrelais 53 geschaltet, dessen Selbsthaltekontakt 54°, 546 auch nach Freigabe des Druckknopfes 52 die Relaisspule an Spannung hält. Das Relais 53 schließt gleichzeitig mit den Kontakten 55°, 556 den Stromkreis, in welchem die Hilfsbatterie 43 liegt, und gibt deren Spannung auf die Schleifringe 56, 57 und somit auf die Wicklung des Läufers 58, der, um eine andere Möglichkeit als die in Fig. i dargestellte zu zeigen, in diesem Falle als Träger des polarisierter. Feldes des Synchronantriebes dient, während das Wechselfeld diesmal im Ständer 59 aufrechterhalten wird. Infolge der Gleichstromfremderregung des Läufers fällt dieser in synchronen Lauf, auch wenn die volle Drehzahl noch nicht genau erreicht werden konnte. Die Gleichspannung tritt an den Abnahmeklemmen Goa und hob der Verbrauchsseite auf.
  • An diesen Klemmen liegt ein Relais 61, dessen Spule wieder mit der aus Fig. i bekannten Drossel-Kondensator-Kombination zusammengeschaltet ist und bei Erscheinen der Gleichspannung die Kontakte 62a, 62b öffnet und die Kontakte 63a, 63b schließt. Dadurch wird die Hilfserregung durch die Batterie abgeschaltet, und es tritt nunmehr die Selbsterregung des Synchronmotors von der Klemmspannung Goa, hob ein. Das Relais 61 öffnet auch die Hilfskontakte 64a, 6e und trennt damit den Anwurfmotor 28, 29 vom Wechselstromnetz. Zugleich erfolgt die Abschaltung der Spule des Halterelais 53, das in die Ruhelage zurückfällt. Auch bei dieser Ausführungsform können erforderlichenfalls das Zeitrelais 40, das Anzeigegerät 41 und der Polwender 42 aus Fig. i sinngemäß angewendet werden.
  • Wechselstrom-Gleichrichter der geschilderten Art lassen sich bei entsprechender Bemessung ohne weiteres für Gleichstromerzeugung hoher Leistungen, z. B. ioo Ampere bei 200 Volt bauen, für die man bisher mit bedeutend umfangreicheren und kostspieligeren Geräten gearbeitet hat. Die Einzelheiten der Ausbildung richten sich dabei nach den Bedürfnissen des Einzelfalles. So läßt sich der Kominutator-Umformer nach der Erfindung zwei-und mehrpolig ausbilden, wobei die Kommutator-Unterteilung entsprechend einzurichten ist. Auch kann eine sinngemäß abgeänderte, nicht besonders dargestellte Schaltung ohne weiteres auch für Drehstromantrieb und Drehstromgleichrichtung ausgeführt werden. Bei entsprechender Aufteilung der Kommutator-Segmente und Anschluß eines nicht dargestellten Ausgangstransformators an den Klemmen 4a, 4b bzw. Goa, hob kann das Aggregat mit Vorteil auch als Frequenzwandler verwendet werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wechselstrom-Gleichrichter, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kollektor mit einer der Frequenz des gleichzurichtenden Wechselstromes angepaßten Drehzahl umläuft und eine der Drehzahl entsprechende Anzahl von Kontaktsegmenten (1o, 11, 12, 13 bzw. 46, 47), die durch Isolierstücke (14, 15, 16, 17 bzw. 48, 49) voneinander getrennt sind, trägt, denen der Wechselstrom durch Schleifringe (8, 9) zugeführt wird, während der Gleichstrom von Bürsten (18, i9, 20, 21 bzw. 44. 45) abgenommen wird, deren Breite wenig geringer ist als die der Isolierstücke zwischen den Kontaktsegmenten.
  2. 2. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die der Frequenz des Wechselstromes angepaßte Drehzahl gebrachte Kollektor durch einen einphasigen Synchronmotor (37, 38, 39 bzw. 58, 59) angetrieben wird, der über dieselben Schleifringe, die den Kollektor versorgen, mit Wechselstrom gespeist wird.
  3. 3. Wechselstrom-Gleichrichter nach An-Spruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ingangsetzen des Kollektors mittels eines normalen einphasigen Wechselstrommotors mit Kurzschlußanker (Anwurfmotor :g8, 29) erfolgt.
  4. 4. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Kollektor, Synchronmotor'und Anwurfmotor zu einem Aggregat mit gemeinsamer Welle (22) vereinigt sind.
  5. 5. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen der erforderlichen Drehzahl des Kollektors der Anwurfmotor von einem Relais (30, 31), das auf den von den Bürsten des Kollektors entnommenen Gleichstrom anspricht, vom Wechselstromnetz abgeschaltet und das Feld des Synchronmotors durch den gewonnenen Gleichstrom erregt wird.
  6. 6. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kollektor mit vier Kontaktsegmenten und halber Synchrondrehzahl verwendet wird.
  7. 7. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch eine Hilfsbatterie (43), die den Synchronmotor so lange erregt, wie noch kein Gleichstrom an den Bürsten auftritt, und die bei Erreichen der erforderlichen Drehzahl des Kollektors selbsttätig abgeschaltet wird, worauf die eigenerzeugte Gleichspannung dem nunmehr in synchronen Lauf gefallenen Synchronmotor selbsttätig zugeschaltet wird. B.
  8. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kollektor mit zwei Kontaktsegmenten und voller Synchrondrehzahl verwendet wird.
  9. 9. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der auf Gleichstrom ansprechenden Spule (3o) des Umschaltrelais (30, 31 bzw. 61) ein aus Drosselspule (32) und Kondensatoren (33, 34) bestehendes Stromfilter vorgeschaltet ist, das nur Gleichstrom zur Spule durchläßt und so ein vorzeitiges Ansprechen des Relais verhindert und für funkenfreien Lauf des Kollektors sorgt. io.
  10. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß den Gleichstromklemmen des Kollektors ein Zeitrelais (40) nachgeschaltet ist, das das vorzeitige Einschalten der Belastung am Gleichstromausgang verhindert. ii.
  11. Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter durch entsprechende Kollektoraufteilung und Verwendung eines Ausgangstransformators als Frequenzwandler ausgebildet ist.
  12. 12. Synchronmotor zum Antrieb des Kollektors für den Wechselstrom-Gleichrichter nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Motorachse ein zum Anwerfen des Synchronmotors dienender Asynchronmotor (einphasiger Wechselstrommotor mit Kurzschlußanker ) sowie ein Kollektor sitzt, dessen Kontaktsegmenten der Wechselstrom zugeführt wird und an dessen Bürsten Gleichstrom abgenommen wird, und daß ein auf den selbst erzeugten Gleichstrom ansprechendes Relais bei Erreichen einer der Wechselstromfrequenz angepaßten Drehzahl das Anlaufwechselfeld von dem Asynchronmotor abschaltet und das polarisierte Feld des Synchronmotors mit dem Gleichstrom von den Bürsten des nunmehr in Tritt gefallenen Kollektors erregt (selbsttätig anlaufender Synchronmotor).
DEH15A 1949-10-04 1949-10-04 Wechselstrom-Gleichrichter Expired DE804337C (de)

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