DE804087C - Verfahren und Einrichtung zum Entladen von Schuettgut aus Fahrzeugen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Entladen von Schuettgut aus FahrzeugenInfo
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- DE804087C DE804087C DEE233A DEE0000233A DE804087C DE 804087 C DE804087 C DE 804087C DE E233 A DEE233 A DE E233A DE E0000233 A DEE0000233 A DE E0000233A DE 804087 C DE804087 C DE 804087C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P1/00—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
- B60P1/006—Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading charge and discharge with pusher plates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
- Verfahren und Einrichtung zum Entladen von Schüttgut aus Fahrzeugen Das Entladen von Schüttgütern aus Lastwagen von Hand ist umständlich und kostspielig. In dem Bestreben, diese Arbeiten zu verbilligen und zu beschleunigen, bildet man bei ausschließlich oder in der Hauptsache zum Schüttguttransport dienenden motorbetriebenen Fahrzeugen die Ladefläche bekanntermaßen schwenkbar aus derart, daß sie an einer Seite angehoben und dadurch in eine solche Schräglage gebracht werden kann, daß das Ladegut nach der gegenüberliegenden Seite hin abrutscht. Eine solche Ausgestaltung führt aber durch die erforderlichen, meist hydraulisch oder pneumatisch betätigten Anhebevorrichtungen mit den zugehörigen Pumpen u. dgl. zu einer beträchtlichen Verkomplizierung und Verteuerung des Fahrzeuges. Diese Sondereinrichtungen sind außerdem störungsanfällig und verlangen eine dauernde sachgemäße Überwachung und Instandhaltung, wenn sie zuverlässig und störungsfrei arbeiten sollen. Aufgabe der Erfindung ist es, einen weitaus einfacheren Weg zu weisen, wie das Entladen von Schüttgütern aus Fahrzeugen schnell und billig durchgeführt werden kann. Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, der Ladefläche des Fahrzeugs eine periodische und vorzugsweise elliptische Schwingung zu erteilen, deren Amplituden so bemessen und gerichtet sind, daß das Schüttgut durch den hierbei erzielten Schleudereffekt eine Fließbewegung nach einer bestimmten Seite hin ausführt. Bei einer Einrichtung nach der Erfindung kann dies in der Weise verwirklicht werden, daß die Ladefläche mittels elastischer Schwingglieder, z. B. Federn, Gummipuffer, Gummimetallkörper u. dgl. am Fahrzeugrahmen aufgehängt oder gegen diesen abgestützt wird und einen mechanisch antreibbaren Schwingungserreger trägt. Der Schwingungserreger wird vorteihaft so schwenkbar und in der eingestellten Schwenklage feststellbar an der Ladefläche angeordnet, daß di-rch seine Verstellung die Wirkungsrichtung der Schwingungen geändert «-erden kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt nach Linie 1-I der Abb. 2, Abb.2 einen Querschnitt nach Linie 11-II der Abb. i, Abb.3 eine Einzelheit einer ähnlichen Ausführungsform.
- Übereinstimmende Teile tragen in den einzelnen Abbildungen die gleichen Bezugszeichen.
- Gemäß Abb. i und 2 ist die zur Aufnahme von Schüttgut dienende Plattform (Ladefläche) i eines Fahrzeugs elastisch nachgiebig mit dem Fahrzeugrahmen (Fahrgestell) 3 verbunden, indem sie sich auf federnde Schwingglieder 2 abstützt, die ihrerseits am Fahrzeugrahmen 3 angreifen. Die Schwingglieder können von Federn, Gummipuffern, Gummimetallkörpern o. dgl. gebildet werden. Ein mit der Plattform i unnachgiebig verbundenes Gerüst 4 trägt einen vorzugsweise mechanisch anzutreibenden Schwingungserreger 5. Dieser besteht in dem dargestellten Beispiel aus zwei in einem Abstand nebeneinanderliegenden Wellen 6, 6a, die durch Zahnräder 7, 7a gegenläufig gekuppelt sind und je eine außerhalb ihrer Drehachsen liegende Schwungmasse 8, 8a (Unwuchten) tragen. Der Antrieb des Schwingungserregers 5 kann, sofern es sich um ein Kraftfahrzeug handelt, vom Fahrzeugtriebwerk abgenommen und etwa mit Hilfe einer biegsamen Welle auf den Schwingungserreger übertragen werden. Die Seitenwände des Fahrzeugs, die ein Herabfallen der Ladung während der Fahrt verhindern sollen, sind abklappbar am Fahrzeugrahmen 3 befestigt.
- Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt: Die Schwungmassen 8, 8a sind so angeordnet, daß ihre Wirkungen in zwei einen Winkelabstand von i8o° aufweisenden Drehlagen der Wellen 6, 611 sich gegenseitig mindestens zum Teil aufheben, in bestimmten anderen Drehlagen jedoch addieren, und sie sind so bemessen, daß beim Drehen der Wellen 6, 6a das ganze Massensystem (Erreger und Plattform) in regelmäßige Schwingbewegungen mit elliptischer Bahn versetzt wird. Durch bekannte Maßnahmen läßt sich erreichen, daß die große Achse der Schwingungsellipse einen kleineren Winkel als 9o° mit der Waagerechten einschließt. Diese Schwingbewegungen wirken sich auf die einzelnen Teilchen der Schüttgutladung der Plattform i nach dem physikalischen Gesetz des schrägen Wurfes aus und haben zur Folge, daß die Ladung in eine Fließbewegung kommt, deren Richtung durch die Lage der Schwingungsellipse bestimmt wird.
- Um das Abfließen des Ladegutes wahlweise nach der Rückseite oder nach einer der beiden Längsseiten des Fahrzeugs zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, den Schwingungserreger 5 so anzuordnen, daß seine Wirkungsrichtung veränderbar ist. Zu diesem Zweck ist gemäß Abb. 3 der Schwingungserreger 5 in einem Drehstuhl io untergebracht, der in einem am Gerüst 4 festgelegten Drehkranz i i geschwenkt und in jeder Schwenklage durch eine besondere (in der Zeichnung nicht dargestellte) Arretiervorrichtung festgehalten werden kann.
- In Abb. 3 ist auch ein Weg gezeigt zur Erzielung einer schrägen Lage der großen Achse der Schwingungsellipse zur Waagerechten, und zwar in der Art, daß die von den Achsen der Wellen 6, 6a bestimmte Ebene mit der Horizontalebene (Plattform i) einen Winkel a einschließt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Entladen von Schüttgut aus Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladefläche des Fahrzeugs eine periodische und vorzugsweise elliptische Schwingung erteilt wird, deren Amplituden so bemessen und gerichtet sind, daß das Schüttgut durch den hierbei erzielten Schleudereffekt eine Fließbewegung nach einer bestimmten Richtung hin ausführt.
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladefläche (i) mittels elastischer Schwingglieder (2, Federn, Gummipuffer, Gummimetallkörper) am Fahrzeugrahmen (3) aufgehängt oder gegen diesen abgestützt ist und einen mechanisch antreibbaren Schwingungserreger (5, Unwucht) trägt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserreger (5) an der Ladefläche (i) so schwenkbar und in jeder Schwenklage feststellbar angeordnet ist, daß durch seine Verstellung die Wirkungsrichtung der Schwingungen geändert werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE233A DE804087C (de) | 1949-11-10 | 1949-11-10 | Verfahren und Einrichtung zum Entladen von Schuettgut aus Fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE233A DE804087C (de) | 1949-11-10 | 1949-11-10 | Verfahren und Einrichtung zum Entladen von Schuettgut aus Fahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804087C true DE804087C (de) | 1951-05-04 |
Family
ID=7064674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE233A Expired DE804087C (de) | 1949-11-10 | 1949-11-10 | Verfahren und Einrichtung zum Entladen von Schuettgut aus Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804087C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE869471C (de) * | 1949-12-28 | 1953-03-05 | Rudolf Ahrens | Fahrbarer Selbstentlader |
| US3254779A (en) * | 1963-10-11 | 1966-06-07 | Tabor Machine Shop Inc | Unloading apparatus |
| US3485401A (en) * | 1968-03-08 | 1969-12-23 | Jerry R Meyer | Vehicle loading method and apparatus |
| US3648862A (en) * | 1969-07-03 | 1972-03-14 | Kishaseizo Kk | Goods transfer device for motor wagon and trailer van based on vibratory principle |
| DE2758435A1 (de) * | 1977-01-25 | 1978-07-27 | Vretstorp Verken Ab | Wagen zum transport und streuen von ballast und boeschungsmaterial fuer den unterhalt von eisenbahndaemmen |
-
1949
- 1949-11-10 DE DEE233A patent/DE804087C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE869471C (de) * | 1949-12-28 | 1953-03-05 | Rudolf Ahrens | Fahrbarer Selbstentlader |
| US3254779A (en) * | 1963-10-11 | 1966-06-07 | Tabor Machine Shop Inc | Unloading apparatus |
| US3485401A (en) * | 1968-03-08 | 1969-12-23 | Jerry R Meyer | Vehicle loading method and apparatus |
| US3648862A (en) * | 1969-07-03 | 1972-03-14 | Kishaseizo Kk | Goods transfer device for motor wagon and trailer van based on vibratory principle |
| DE2758435A1 (de) * | 1977-01-25 | 1978-07-27 | Vretstorp Verken Ab | Wagen zum transport und streuen von ballast und boeschungsmaterial fuer den unterhalt von eisenbahndaemmen |
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