DE80393C - - Google Patents

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DE80393C
DE80393C DENDAT80393D DE80393DA DE80393C DE 80393 C DE80393 C DE 80393C DE NDAT80393 D DENDAT80393 D DE NDAT80393D DE 80393D A DE80393D A DE 80393DA DE 80393 C DE80393 C DE 80393C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Gegenstand vorliegender Erfindung sind Neuerungen und Verbesserungen an Heizeinsätzen für Oefen, Herde und dergl., wie solche durch das Patent Nr. 76856 geschützt sind.
In der Hauptsache bestehen diese Neuerungen in der Anordnung doppelter Seitenwände, welche an entsprechender Stelle mit regulirbaren Durchbrechungen versehen sind, und in der Anbringung schräger Leisten unterhalb solcher Durchbrechungen innerhalb des Feuerzuges, zum Zwecke, einen Theil der abziehenden Heizgase in seiner Bewegungsrichtung zu ändern und in das Innere des Feuerherdes mit der Abzugsgeschwindigkeit zurückzuleiten.
Auf beiliegender Zeichnung sind die neuen Constructionen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch den Heizeinsatz in der Längsachse des Rostes mit Ansicht der Seitenwandungen,
Fig. 2 einen Schnitt nach x-x der Fig. 1.
Entgegen der Construction des Haupt-Patentes bestehen die Seitenwände des Heizeinsatzes aus doppelten verticalen Scheidewänden, welche zusammen und mit der gemauerten Aufsenwand des Ofens oder Herdes zwei Kammern c und d (Fig. 2) bilden. Letztere sind mit einander und mit dem Feuerraume durch Oeffnungen e und f verbunden, deren lichte Weite, durch von aufsen zu handhabende Regulirschieber.e1/1 geregelt, jedoch nicht ganz verschlossen werden kann. Die Kammer c steht aufserdem mit dem Feuerungsraume in Verbindung durch eine obere Durchlafsöffnung g, welche dadurch gebildet ist, dafs die Wand α nicht ganz gegen die Decke des Heizraumes reicht. Im unteren Theile von ä sind Reinigungsthüren vorgesehen, welche einen schräg nach unten gegen die Rostfläche führenden . Schlitz h tragen. Unterhalb dieses Schlitzes h befinden sich nach dem Innern der Kammern c zu schräg vorspringende Leisten m, welche dazu dienen sollen, die abziehenden Feuergase zu theilen und den abgetrennten Theil dem glühenden Verbrennungsproducte wieder zuzuführen. Die zweite Wand b hat am Boden eine dem Zugquerschnitt entsprechende Durchbrechung 1, Fig. 2, durch welche eine Verbindung zwischen Kammern c und d hergestellt wird. An ihrer Oberkante ist die Wand b schräg nach innen gebogen, schliefst mit der Decke des Feuerraumes ab und besitzt mehrere durch Regulirschieber z1 regulirbare, jedoch ebenfalls nicht ganz verschliefsbare Durchbrechungen i.
Die Schieber z'1 e1 f1 dienen zur Regulirung der Heizgase und Mischung der Gase unter einander. Je nach Art des Brennmateriales werden die Schieber verschiedentlich eingestellt, und zwar bei Holz, welches eine hochschlagende Flamme hat, wird Schieber i1 vortheilhaft ganz geöffnet, während bei Kohlen und Torf mit mehr Gluterzeugung und weniger Flammenentwickelung der Schieber z1 zum Theil ge-

Claims (2)

  1. zurückgeleitet
    schlossen und die Seitenschieber e1 fl geöffnet werden, so dafs der in der Kammer c niederfallende Rauch sich an m stöfst und gröfstentheils wieder in den Feuerherd
    wird.
    Die Wirkungsweise des mit obigen Neuerungen versehenen Heizeinsatzes ist folgende:
    Die Verbrennungsluft wird auf gewöhnlichem Wege (Pfeile i) durch den Rost und die Durchbrechungen der Feuerthür dem Brennmaterial zugeführt. Die verbrannten Gase schlagen alsdann naturgemäfs gegen die Rückwand A und brechen sich an dem Winkel k (Pfeile 2). Infolge dessen vermischt sich ein Theil der Heizgase mit der durch das Ventilationsrohr eingeströmten vorgewärmten Luft (Pfeile 3) und entweicht durch die Durchlafsöffnung der Hinterwand (Pfeile, 4), während der andere Theil durch die Seitenwände abzieht. Die Gase gelangen durch die Oeffhungen ifg entweder theils direct in die Kammer d oder zunächst in die Kammer c und durch / nach d (Pfeile 5). Auf diesem Wege werden sie zum Theil von m abgeleitet und in den Feuerraum der Rostfläche geführt (Pfeil 7), wo sie das Feuer in wirbelnde Bewegung versetzen, während der andere Theil durch die Kammer d in den Abzugsschlot entweicht. Das Brennmaterial wird auf diese Weise gröfstmöglichst ausgenutzt, und die Heizgase werden ständig in wirbelnder Bewegung gehalten, wodurch gleichzeitig ein möglichst geringer Brennmaterialienverbrauch gesichert wird.
    Paten τ-Ansρrüche:
    ι . Eine Ausführungsform des durch das Patent Nr. 76856 geschützten Heizeinsatzes, gekennzeichnet durch die Anordnung doppelter Seitenwände derart, dafs durch letztere und die Ofen- und Herdwandungen doppelte Kammern (c und d) gebildet werden, welche die Gase nach einander durchziehen müssen, wobei sie durch schräge, in das Innere der ersten Kammer hineinragende Leisten fm) getheilt werden, zum Zwecke, einen Theil der abziehenden Heizgase in das glühende Brennmaterial zurückzuführen, während der andere in den Abzugsschlot entweicht.
  2. 2. Bei den unter 1. beanspruchten doppelten Seitenwänden Durchlafsöffhungen fef und i) in den beiden Platten, welche von aufsen durch Regulirschieber fe1 f1 und P) regulirt, jedoch nicht ganz geschlossen werden können, zum Zwecke, stets so viel Abzug zu lassen, als zur Erhaltung des Feuers nothwendig ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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