DE803852C - Geraet zum Durchschlagen, Zerkleinern und Hacken - Google Patents

Geraet zum Durchschlagen, Zerkleinern und Hacken

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DE803852C
DE803852C DEM761A DEM0000761A DE803852C DE 803852 C DE803852 C DE 803852C DE M761 A DEM761 A DE M761A DE M0000761 A DEM0000761 A DE M0000761A DE 803852 C DE803852 C DE 803852C
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DE
Germany
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grid
wall
container
chopping
knives
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Expired
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DEM761A
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English (en)
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LE MOULIN LEGUMES MANUFACTURE
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LE MOULIN LEGUMES MANUFACTURE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J19/00Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
    • A47J19/005Hand devices for straining foodstuffs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Gerät zum Durchschlagen, Zerkleinern und Hacken Die Erfindung bezieht sich auf Haushaltgeräte zum Durchschlagen, Zerkleinern und Hacken mit einem Behälter mit einem Sieb oder Gitter bildenden durchlochten Boden, der in elastischer Berührung mit der unteren Kante eines Druckorgans schraubenförmiger Art steht, welches sich ihm gegenüber unter Antrieb durch eine mit einer Kurbel versehene Achse bewegt, und betrifft unter diesen Apparaten insbesondere die Fleischhackmaschinen und ähnlichen Vorrichtungen, welche an dem inneren Umfang am unteren Teil des Behälters Messer oder Hindernisse aufweisen, welche so angeordnet sind, daß sie sich der Mitnahme der durchzuschlagenden Stoffe durch dieDrehung desDruckorgans widersetzen und die Stoffe gegen das Gitter zurückzuführen, welche sich von diesem durch Hochschieben längs der Innenwand des Behälters zu entfernen suchen.
  • Diese Messer oder Hindernisse, welche mit der Kante des Druckorgans zusammenwirken, um eine Zerteilung der faserigen Erzeugnisse zu bewirken, werden durch vorspringende Rampen gebildet, welche auf die Innenwand des Behälters aufgeschweißt sind.
  • Diese Anordnung gestattete wegen der vorspringenden Stellung der Hindernisse nicht die Anwendung von herausnehmbaren Gittern der üblichen Art, wie man sie besonders bei den Durchschlägen mit oberer Querschiene, welche keine Hindernisse enthalten. antrifft. Die Erfindung bezweckt die Herstellung eines Haushaltgeräts der beschriebenen Art, das heißt mit amUmfang angeordnetenHindernissen,welches ein herausnehmbares Gitter und Mittel zum Einsetzen und zur Verriegelung dieses Gitters aufweist.
  • Der erfindungsgemäße Apparat ist dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter eine Umfangswand aufweist, welche mit den üblichen Messern oder Hindernissen versehen ist und in der Lage ist, sich eng an den unteren Teil der Innenwand des Behälters anzuschmiegen, wobei diese Wand mit Mitteln zur Verriegelung des Gitters versehen ist.
  • Dank dieser Anordnung kann das Gitter zur Erleichterung seiner Reinigung und der der Messer ausgebaut werden.
  • Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung wird das Gitter flach liegend aus einer Metallplatte so ausgeschnitten, daß es eine gewisse Zahl vors nach außen vorspringenden Ansätzen aufweist, welche beim Kumpeln des eigentlichen Gitters so geformt werden, daß sie Messer oder Hindernisse bilden.
  • Auf dieseWeise bilden die Messer mit demGitter ein Stück, wodurch jeder Werkstoffverlust vermieden wird und der Schweißvorgang fortfällt.
  • Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß am Grunde der in derUmfangswand desGitters durch die Messer gebildeten Einschnitte ein Metallstreifen geringer Höhe vorbehalten wird, während die Innenwand des Behälters wenigstens einen Halteansatz für das Gitter aufweist, dessen Form wenigstens teilweise der der Einschnitte entspricht, und welcher so angeordnet ist, daß bei der Einbringung des Gitters dieser Metallstreifen diesen Ansatz infolge der elastischen Verformung der Wand des Behälters überschreitet und sich gegen seinen unteren Rand legt, sobald die Wand ihre übliche Form wieder angenommen hat.
  • Das Gitter ist somit gleichzeitig in der Drehrichtung dank der Anlage der Ränder des Ansatzes gegen die Seitenränder des Einschnitts und in axialer Richtung dank der soeben beschriebenen elastischen Verriegelung verriegelt.
  • In der Praxis weist die Wand des Behälters mehrere Ansätze auf, z. B. zwei, welche gleiche Winkelabstände voneinander haben.
  • Die Erfindung weist außerdem weitere Kennzeichen auf, welche aus der nachstehenden Beschreibung sowie aus der Zeichnung hervorgehen.
  • Fig. i zeigt im Grundriß das Ausschneiden des Gitters.
  • Fig. 2 zeigt schaubildlich ein erfindungsgemäßes, kegelstumpfförmiges, mittels des ausgeschnittenen Teils der Fig. i erhaltenes Gitter.
  • Fig. 3 und 4 zeigen in einem Axialschnitt bzw. im Grundriß eine mit einem erfindungsgemäßen Gitter versehene Fleischhackmaschine.
  • Aus einer Metallplatte wird flach liegend (Fig. i) eine Scheibe g ausgeschnitten, welche zur Herstellung eines kegelstumpfförmigen Gitters bestimmt ist und einerseits einen Mittelteil, der in der üblichen Weise mit einem Mittelloch 0 für den Durchtritt der Achse versehen ist, und Durchbrüche p und andererseits gleichmäßig um diesen Mittelteil herum verteilt unsymmetrische Ansätze a, deren Zahl acht in dem dargestellten Beispiel beträgt, aufweist. Die merklich radiale kleine .Seite b eines jeden Ansatzes schließt sich über einen Teil eines zudemLoch O konzentrischenKreisumfangsd an die große Seite c an, «-elche schräg angeordnet ist, wie es die Figur zeigt.
  • Die Scheibe g wird dann so gekümpelt, daß ein kegelstumpfförmiges Gitter G (Fig. 2) entsteht, dessen Randteil nach oben längs des Kreisumfangs e und gemäß einer Konizität umgebogen wird, welche genau der des Behälters der Fleischhackmaschine entspricht, welche zur Zusammenarbeit mit dem Gitter bestimmt ist.
  • Schließlich werden die Ansätze um 9o° nach innen umgebogen, so daß sie Messer C bilden, deren Unterseiten Rampen bilden, die im Sinn der üblichen Drehrichtung des Druckorgans nach abwärts gerichtet sind.
  • Der kegelstumpfförmige Rand des so gebildeten Gitters weist eine Folge von Einschnitten auf, die durch die Seite b, die Biegelinie f und den zu dem Biegeumfang e parallelen Rand d begrenzt werden.
  • Der kegelstumpfförmige Behälter R (Fig.3und4) weist auf seiner Innenwand an seinem unteren Teil regelmäßig verteilte Ansätze h auf, deren Zahl in dem dargestellten Beispiel zwei beträgt und die einander diametral gegenüberliegen, wobei die Vorderseite und der untere Teil der Ansätze sich genau dem Rand b des Einschnitts bzw. dem Grund d desselben anschmiegen. Das Gitter wird so in der Drehrichtung und in der Achsrichtung verriegelt, wobei seine Einbringung nur durch eine elastische Verformung der Wand erfolgen kann. Die Rückkehr der Wand zu ihrer üblichen Form ist von einem Knacken begleitet, welches dem Benutzer anzeigt, daß sich das Gitter an Ort und Stelle befindet.
  • Die auf der Zeichnung dargestellte Fleischhackmaschine wird durch ein in dem dargestellten Beispiel dreiteiliges Zerkleinerungsorgan B vervollständigt, welches mit einer eine Kurbel aufweisenden Welle M starr verbunden ist, welche eine :Mittelöse einer elastischen Stange D durchdringt, welche sich gegen einen Ansatz l der Welle legt und durch zwei von dem Behälter getragene Haken K geführt ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern auch für alle Haushaltgeräte der beschriebenen Art verwendbar, und zwar unabhängig von der Form des Gitters und des Behälters, der Zahl der Schaufeln des Zerkleinerungsorgans und der Art des elastischen Organs, welches dieses letztere gegen das Gitter drückt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Haushaltgerät zum Durchschlagen, Zerkleinern und Hacken, insbesondere Fleischhackmaschine, mit einem durchlochten Boden, der in elastischer Berührung mit der Unterkante oder den Unterkanten eines Zerkleinerungsorgans mit wenigstens einem Flügel schraubenförmiger Art steht, welches sich ihm gegenüber unter Antrieb durch eine mit einer Kurbel versehene Achse bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Behälter (R) unabhängige Gitter (G) eine mit den üblichen Messern (C) versehene Umfangswand aufweist, welche sich eng an den unteren Teil der Innenwand des Behälters anschmiegen kann, wobei diese Wand mit Mitteln (h) zur Verriegelung des Gitters versehen ist.
  2. 2. Haushaltgerät nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (C) in der mit dem Gitter zusammenhängenden Umfangswand Einschnitte bestimmen, während die Innenwand des Behälters wenigstens einen Halteansatz (h) für das Gitter aufweist, dessenForm wenigstens teilweise der der Einschnitte entspricht und so angeordnet ist, daß bei der Einsetzung des Gitters die Umfangswand desselben diesen Ansatz infolge der elastischen Verformung der Wand des Behälters überschreitet und sich gegen den unteren Rand des Ansatzes legt, sobald die Wand ihre übliche Form wieder angenommen hat.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung des Gitters des Haushaltgeräts nach Anspruch t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß flach liegend aus einer Metallplatte eine Scheibe (g) ausgeschnitten wird, welche außer den Durchbrechungen und der Mittelaussparung der üblichen Art nach außen vorspringende, am Umfang angebrachte Ansätze (a) aufweist, worauf die Scheibe gekümpelt wird, um das Gitter in die gewünschte Form zu bringen, indem der Randteil so gewölbt wird, insbesondere durch Biegen, daß die Messer (C) entstehen.
DEM761A 1948-12-08 1949-12-02 Geraet zum Durchschlagen, Zerkleinern und Hacken Expired DE803852C (de)

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DEM761A Expired DE803852C (de) 1948-12-08 1949-12-02 Geraet zum Durchschlagen, Zerkleinern und Hacken

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